EUROjournal pro management 
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EUROjournal pro management – Intro

 

 magazine


(v. li. n. re.) Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse, Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, MdB und der Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Norbert Holthenrich bei der Eröffnung der Messe INTERZOO 2016. | Foto: WZF | Thomas Geiger

(v. li. n. re.) Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse, Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, MdB und der Präsident des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Norbert Holthenrich bei der Eröffnung der Messe.

Foto: WZF | Thomas Geiger


Interzoo 2016 öffnete heute in der NürnbergMesse ihre Pforten26. Mai 2016 | EJ 2/16

Auf der diesjährigen 34. Interzoo, der weltgrößten Fachmesse für Heimtierbedarf, innovative Nahrung, Pflegemittel sowie Zubehör für Vierbeiner, Nager, Vögel, Pferde sowie für Aquarien- und Terrarientiere dreht sich alles um Natur, Gesundheit und Hightech sowie Produkttrends im Heimtiermarkt und Innovationen.
Hochwertige Produkte, die eine gesunde Ernährung und Entwicklung der Heimtiere gewährleisten, sind einer der Wachstumstreiber im weltweiten Heimtiermarkt. Im Segment Heimtiernahrung sind nach wie vor Produktlinien im Trend, die die individuellen Bedürfnisse und Lebensabschnitte der jeweiligen Tierarten und -gruppen berücksichtigen. Tierhalter wollen Übergewicht, Verdauungsbeschwerden und Allergien vermeiden und ein gesundes Wachstum der Tiere fördern. Daher investieren sie immer öfter in Sensitiv-Produkte. Zu den Nahrungsergänzungsprodukten zählen vegetarische Kausnacks für Hunde oder spezielle Snacks zur Reduzierung von Zahnstein, Plaque und Mundgeruch. Auch getreidefreie Hunde- und Katzennahrung hat sich zu einem starken Trend entwickelt. Viele Tierhalter bevorzugen Produkte ohne Zusätze wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe sowie Futter, das ohne Gentechnik hergestellt wurde.

INTERZOO 2016 | Foto: WZF | Thomas Geiger

Foto: WZF | Thomas Geiger


INTERZOO 2016 | Foto: WZF | Frank Boxler

Foto: WZF | Frank Boxler


INTERZOO 2016 | Foto: WZF | Thomas Geiger

Foto: WZF | Thomas Geiger



Im Zubehörbereich sind auf der Interzoo insbesondere Produkte zu sehen, die Heimtiere geistig und körperlich herausfordern und die kreative Interaktion zwischen Tier und Mensch unterstützen. Activity-Spielzeuge wie Kletterseile, Wackel- und Wippbretter fördern die Fitness von Kleinsäugern und Vögeln. Für Hundefreunde präsentieren die Aussteller beispielsweise Kau- und Zerr-Spielzeuge, Helikopterbälle, Frisbee-Scheiben oder Leckerli-Schleudern, für die Samtpfote gibt es Katzenlaufräder. Eine große Auswahl an Wellness-Artikeln, unter anderem Fellpflegeprodukte oder Betten für Hunde mit Gelenk- oder Wirbelsäulenproblemen, sorgt für das Wohlbefinden des vierbeinigen Lieblings.

Hightech für Heimtiere

Viele innovative Hightech-Produkte erleichtern das Zusammenleben von Tier und Mensch, sparen Energie und unterstützen die artgerechte Haltung der Tiere, beispielsweise im Bereich Aquaristik und Terraristik, wo die fortwährende Weiterentwicklung der LED-Technologie eine wichtige Rolle spielt. LED-Leuchten bieten mehr Licht bei geringerem Stromverbrauch: Mit Hilfe der neuen Leuchten erscheinen die Farben der Unterwasserwelt viel intensiver und das Wachstum von Wasserpflanzen und Korallen wird gefördert. Es gibt Systeme, bei denen mit der Abwärme der Leuchten auch noch das Becken beheizt werden kann.

Alles für Hund, Katze, Fisch und Vogel zeigt bis Sonntag, 29. Mai 2016 die 34. Interzoo in Nürnberg. Die internationale Leitmesse der Heimtierbranche steuert dabei auf neue Rekordmarken zu, wie der Veranstalter der Weltleitmesse, die Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe GmbH (WZF) während der Eröffnung verlauten ließ. Man erwartet in diesem Jahr rund 40.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern, die sich bei über 1.800 Unternehmen aus mehr als 60 Ländern über die Entwicklungen auf den Gebieten der gesunden und ökologisch nachhaltigen Tierhaltung informieren und die Präsentation der Produkte, die auf einer Rekordfläche von rund 115.000 Quadratmetern stattfindet, zur Wissenserweiterung nutzen.

-A.S./pv-



 AFAG Messetermine 2016 Nürnberg Convention | Anzeige






 

 focus in time


Forum EU Aussen- und Sicherheitspolitik24. Mai 2016

Alternativ-Text

Der EUROPAVEREIN GPB e.V. lädt Sie gemeinsam mit der Deutsch-Niederländischen Gesellschaft zu Aachen am Mittwoch, 1. Juni 2016 herzlich zum Forum EU Außen- und Sicherheitspolitik ein.

Europa erfreut sich seit mehr als 60 Jahren eines dauerhaften Friedens und großer Stabilität. Mit rund 500 Millionen Menschen bildet die Europäische Union (EU) heute den größten Binnenmarkt der Welt.

Gleichzeitig steht die EU am Beginn des 21. Jahrhunderts vor gewaltigen Herausforderungen: Schulden- und Eurokrise, die Folgen der Krimkrise, terroristische Anschläge im Inneren, gescheiterte Referenden in den Mitgliedsstaaten und Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer erschüttern die Integrität europäischer Politik. Europa ringt nach Antworten in Fragen der Sicherheits-, Energie-, Finanz- und Integrationspolitik.

Der Kernbestand für das auswärtige Handeln der EU umfasst neben der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik, eine gemeinsame Handelspolitik, Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.

Nach den Anschlägen von Paris warb die französische Regierung auf Basis des EU-Vertrages für ein militärisches Bündnis gegen Daesch in Syrien. Deutschland beteiligt sich mit 1.200 Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten sowie Tornado-Kampfflugzeugen an dieser Initiative und auch Großbritannien hatte seine Unterstützung zugesichert.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen erklärte bereits am 26. Januar 2014, dass sich die Europäer auf einheitliche sicherheitspolitische Linien verständigen und ihre militärischen Fähigkeiten besser vernetzen müssten. Ist dies ein Schritt in Richtung einer gemeinsamen Europäischen Armee? Sind gemeinsame Streitkräfte langfristig eine logische Folge einer immer stärkeren militärischen Zusammenarbeit in Europa? Wo liegen die Vorteile für eine gemeinsame Europäische Armee?

Seit dem 1. Januar 2016 haben unsere niederländischen Nachbarn die EU- Ratspräsidentschaft inne. Deshalb haben wir für unser Thema bewusst auf einen niederländischen Experten gesetzt. Es freut uns besonders, dass wir zu unserem Forum

Drs. René van der Linden, ehemals Präsident des Niederländischen Senats und Ehrenpräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, gewinnen konnten.
Mehr über Drs. René van der Lindne erfahren Sie hier

Dem zuständigen Standortältesten sind wir zu Dank verpflichtet, dass wir die OHG Gut Neuhaus, Forster Linde 50, 52078 Aachen, für diese Veranstaltung nutzen dürfen. Weitere Informationen, Programm und Anfahrt, entnehmen Sie bitte dem Flyer (pdf)

Wir bitten um Anmeldung per Email an info@gpb-europaverein.de. Weitere Kontaktdaten siehe unten.

Kontakt:

Peter Schöner V.i.S.d.P – Annelene Adolphs, Öffentlichkeitsarbeit – EUROPAVEREIN GPB e.V.
Vorstand: Peter Schöner, Jürgen Werner, Nathalie Adolphs, Annelene Adolphs
Geschäftsstelle: Franzstraße 24 * 52249 Eschweiler * Telefon/Fax 02403 36106 * E-Mail info@gpb-europaverein.de * www.gpb-europaverein.de





 

 magazine


Spiel, Satz, Zukunft23. Mai 2016 | EUROjournal 2/16

NÜRNBERGER Versicherungscup 2016 hat wieder überzeugt

Dr. Armin Zitzmann gratuliert der WTA-Turnier-Gewinnerin Kiki Bertens

Dr. Armin Zitzmann gratuliert der WTA-Turnier-Gewinnerin Kiki Bertens

Die Siegerin des NÜRNBERGER Verswicherungscups 2016 Kiki Bertens erhält den Pokal

Fotos: NÜRNBERGER Versicherungsgruppe


Die zweifache Titelträgerin aus den Niederlanden, Kiki Bertens, ist die große Gewinnerin des NÜRNBERGER Versicherungscups 2016. Aber nicht nur sie zeigte sich erfreut. Auch die Turnierdirektorin Sandra Reichel und Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, zogen ein positives Fazit. „Aus sportlicher Sicht hat uns der NÜRNBERGER Versicherungscup wieder überzeugt. Ganz besonders freut mich, daß das Publikum das Turnier so gut angenommen hat. Ob Temperaturen unter zehn Grad oder Dauerregen, die Tennisbegeisterten sind zur der FCN-Anlage geströmt und haben die Begegnungen mit Freude verfolgt“, sagte Dr. Armin Zitzmann bei der Abschlußpressekonferenz am NÜRNBERGER Versicherungstag. Sandra Reichel fügte hinzu: „Viele andere WTA-Turniere müssen an den ersten Tagen um jeden Zuschauer kämpfen. Das ist bei uns anders und ich freue mich, daß die Zuschauerzahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen ist. Und das trotz des schlechten Wetters.“
Die 24 Jahre alte Niederländerin sicherte sich bei der vierten Auflage des WTA-Turniers in Nürnberg den Titel im Einzel und Doppel. In der Einzelkonkurrenz krönte die Qualifikantin ihre erfolgreiche Woche mit einem 6:2, 6:2 gegen Mariana Duque-Marino aus Kolumbien. Anschließend machte sie zusammen mit ihrer Partnerin Johanna Larsson das Double perfekt. Das niederländisch-schwedische Duo besiegte im Doppel-Finale die Japanerin Shuko Aoyama und Renata Voráčová aus der Tschechischen Republik 6:3, 6:4.

Kiki Bertens: „Das war eine perfekte Woche. Daß ich am Ende mit zwei Titeln dastehe, ist einfach unglaublich“. Nach ihrem Überraschungscoup gegen Topfavoritin Roberta Vinci und ihrem hart erkämpften Halbfinalerfolg über Julia Görges spielte die Weltranglisten-89. im Finale selbstbewußt auf. Der Turniersieg beim NÜRNBERGER Versicherungscup 2016 bescherte Kiki Bertens den zweiten WTA-Einzeltitel ihrer Karriere. Ihr erstes WTA-Turnier hatte sie 2012 in Fes gewonnen. Im Doppel feierte die niederländische Fed-Cup-Spielerin gemeinsam mit ihrer Partnerin Johanna Larsson bereits den dritten gemeinsamen Titel. 2015 hatten sie bereits die Turniere in Hobart und Bastad gewonnen.
21.500 Tennisfans haben vom 14. bis 21. Mai die vierte Auflage des NÜRNBERGER Versicherungscups besucht. Das waren 2.500 mehr als im Vorjahr. Sandra Reichel: „Die positive Resonanz der Zuschauer und Spielerinnen zeigen, daß sich der NÜRNBERGER Versicherungscup in Nürnberg etabliert hat. Wir haben acht ereignisreiche Tage mit Damentennis auf allerhöchstem Niveau, viele spannende Matches und emotionale Momente erlebt. Daß am Ende mit Kiki Bertens und Mariana Duque-Marina zwei Außenseiterinnen das Finale erreicht haben, zeigt nur, wie hoch die Dichte im internationalen Damentennis ist. Beide haben die Woche über hervorragendes Tennis gespielt und sich verdient gegen die hochklassige Konkurrenz durchgesetzt. Und nachdem der NÜRNBERGER Versicherungscup 2016 mit den Endspielen im Einzel und Doppel zu Ende gegangen ist, geht es für uns nun darum, in den nächsten Wochen und Monaten die Weichen für die Zukunft zu stellen.“

Oliver Quante/pv





 

 bridge builders


Kommentar:

Ohlasy na 67. Sudetoněmecký sjezd v českých médiích19. Mai 2016

Das Echo auf das Pfingsttreffen und den 67. Sudetendeutschen Tag in Nürnberg in den tschechischen Medien

Blättert man in den tschechischen Medien, um zu erfahren, inwieweit die geistigen Gräber der gemeinsamen Vergangenheit zugeschüttet sind, fällt die Feststellung sehr mager aus. Zugegeben, im Vergleich zu den letzten Jahren, war die Berichterstattung zwar sehr verhalten, aber durchaus mit einer positiven Note, bis auf die ewiggestrigen Kommunisten und die nationalistisch denkenden Tschechen. Daß es bei der tschechischen Bevölkerung immer noch wilde Falkengruppen gibt, die das bisher gemeinsam errungene Verständnis, Vertrauen und die steigende Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf der großen und inzwischen stark geförderten Baustelle Europa zunichte machen wollen, findet auch eine Parallele im deutschen, sprich bayerischen Lande. Aber Gott sei Dank, diese unbedeutenden, zwar vorlauten, Grüppchen, versuchen nur zu poltern und finden wenig Gehör. Wichtig ist festzustellen, daß es gerade die junge Nichterlebnis-Generation ist, die es versucht, teilweise mit sehr viel Erfolg und vor allem ehrenamtlich, die geistigen Brücken zwischen Tschechen und Deutschen mit oder ohne Sudetendeutschen Hintergrund neu aufzubauen sowie die noch halbwegs intakten Brücken durch viel Gefühl und verständnisvoll zu reparieren.
Nachstehend präsentieren wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine kleine Auswahl von Artikeln und Kommentaren in den tschechischen Medien, natürlich in der Originalsprache, denn Kenntnis der Sprachen der unmittelbaren Nachbarn schadet nicht.
Dies hat nicht nur der tschechische Kulturminister Daniel Herman und andere tschechische Gäste bei dem 67. Sudetendeutschen Tag mit Bravour bewiesen.

-Peter Verbata-















Sudetendeutsche Tanzgruppe | Foto: Egon Lippert
Sudetendeutsche Tanzgruppe | Foto: Egon Lippert

Fotos: Egon Lippert




 

 bridge builders


Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten15. Mai 2016

67. Sudetendeutscher Tag und ein historischer Schritt in die Zukunft

Es berichten Horst Wunner und Peter Verbata (Text), Thomas Weiss (Fotos)

Marcus König, Stadtrat der Stadt Nürnberg

Marcus König, Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bernd Posselt – Rede

Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, bei seiner Rede

SD Hans-Adam II. Fürst von und zu Liechtenstein erhält den Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft von Bernd Posselt überreicht

SD Hans-Adam II. Fürst von und zu Liechtenstein erhält den Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft von Bernd Posselt überreicht

Katholischer Pfingstgottesdienst

Katholischer Pfingstgottesdienst

Katholischer Pfingstgottesdienst
Freundschaftliche Begrüßung: Minister Herman, Bernd Posselt und Ministerpräsident Seehofer

Freundschaftliche Begrüßung: Minister Herman, Bernd Posselt und Ministerpräsident Seehofer

Der Einzug der Fahnenabordnungen stand auch im Zeichen des Kaisers Karl IV. (Bildmitte) mit seinen Rittern

Der Einzug der Fahnenabordnungen stand auch im Zeichen des Kaisers Karl IV. (Bildmitte) mit seinen Rittern

Einzug der Fahnenabordnungen

Einzug der Fahnenabordnungen

Musikalische Begleitung beim Einzug der Fahnenabordnungen

Musikalische Begleitung beim Einzug der Fahnenabordnungen

Tschechischer Kulturminister Daniel Herman erntete nach seiner historischen Rede Standing Ovations

Tschechischer Kulturminister Daniel Herman erntete nach seiner historischen Rede Standing Ovations

Die vordere Reihe der Prominenz aus Politik, kirchlichen Würdenträgern, Botschafter und Abgeordneten lauschte der Rede Bernd Posselts aufmerksam

Die vordere Reihe der Prominenz aus Politik, kirchlichen Würdenträgern, Botschafter und Abgeordneten lauschte der Rede Bernd Posselts aufmerksam

Ein Bild mit Symbolkraft: Aufeinander zugehen

Ein Bild mit Symbolkraft: Aufeinander zugehen

Augenblicke in der Aktionshalle

Augenblicke in der Aktionshalle

Augenblicke in der Aktionshalle
Augenblicke in der Aktionshalle
Sudetendeutsche Heimat in Bild-Retrospektive mit Musik

Sudetendeutsche Heimat in Bild-Retrospektive mit Musik

Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim unter der Leitung von Professor Armin Rosin

Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim unter der Leitung von Professor Armin Rosin

Auditorium sitzend

Auditorium

SD Hans-Adam II. Fürst von und zu Liechtenstein bei seiner Dankesrede

SD Hans-Adam II. Fürst von und zu Liechtenstein bei seiner Dankesrede

Die vorderen Reihen der Gottesdienst-Besucher

Die vorderen Reihen der Gottesdienst-Besucher

Römisch-Katholisches Pontifikalamt mit S.E. Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg

Römisch-Katholisches Pontifikalamt mit S.E. Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg

(Von li. n. re.) Tschechischer Kulturminister Daniel Herman, Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer, Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt, Stellvertr. Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion – Staatssekretär a.D. – MdL Karl Freller, MdL Hermann Imhof, Tschechischer Honorarkonsul – Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Ehrenvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Hans-Peter Schmidt. Im Hintergrund rechts Dr. Roland Fleck – CEO Nürnberg Messe

(Von li. n. re.) Tschechischer Kulturminister Daniel Herman, Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer, Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt, Stellvertr. Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion – Staatssekretär a.D. – MdL Karl Freller, MdL Hermann Imhof, Tschechischer Honorarkonsul – Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Ehrenvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Hans-Peter Schmidt. Im Hintergrund rechts Dr. Roland Fleck – CEO Nürnberg Messe

Einzug der Fahnenabordnungen

Einzug der Fahnenabordnungen

Einzug der Fahnenabordnungen
Steffen Hördler, Landesobmann Bayern der Sudetendeutschen Landsmannschaft bei der Brüßung

Steffen Hördler, Landesobmann Bayern der Sudetendeutschen Landsmannschaft bei der Brüßung

Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, warb in seiner Rede um gegenseitige Achtung und Verständnis zwischen den sudetendeutschen und tschechischen Landsleuten

Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, warb in seiner Rede um gegenseitige Achtung und Verständnis zwischen den sudetendeutschen und tschechischen Landsleuten

Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer sprach Klartext und stellte einen Kompass für ein funktionierendes Europa vor

Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer sprach Klartext und stellte einen Kompass für ein funktionierendes Europa vor

Der tschechische Kulturminister Daniel Hermann (Bildmitte) war nach der Veranstaltung umringt von den Medien

Der tschechische Kulturminister Daniel Hermann (Bildmitte) war nach der Veranstaltung umringt von den Medien

Augenblicke in der Aktionshalle

Augenblicke in der Aktionshalle

Augenblicke in der Aktionshalle
Auf den 700. Geburtstag des Böhmisch-Deutschen Königs und Römischen Kaisers Karl IV. und die Landesausstellung, die am 14. Mai in Prag offiziell eröffnet wurde, stoßen mit Frankenwein an (von li. n. re.) der Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Prag Martin Kastler und der tschechische Kulturminister Daniel Herman

Auf den 700. Geburtstag des Böhmisch-Deutschen Königs und Römischen Kaisers Karl IV. und die Landesausstellung, die am 14. Mai in Prag offiziell eröffnet wurde, stoßen mit Frankenwein an der Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Prag Martin Kastler (li.) und der tschechische Kulturminister Daniel Herman (re.)

Nürnberg – Wer die Ver­gan­gen­heit nicht kennt, kann die Zu­kunft nicht gestalten. So darf man den 67. Sudeten­deut­schen Tag bzw. zwei Tage, die nach län­ge­rer Zeit wieder in der Kaiserstadt Nürn­berg unter dem Motto «Sudeten­deut­sche und Tschechen – Dialog verpflichtet» ge­stan­den sind, deklarieren.
Zahlreiche verbindende Ge­sprä­che wurden an dem Pfingst­wo­chen­ende sowohl auf der Nürn­ber­ger Burg als auch in den Hal­len der NürnbergMesse auf vie­len Ebenen gepflegt, man kam sich wieder ein ganzes Stück nä­her. Es war zu spüren, daß die al­ten Vorurteile zum großen Teil ab­ge­baut sind.
Nichts hätte das besser beweisen können, als die imposante Gäste­liste, die auch eine Vielzahl von politischer Prominenz aus der Tschechischen Republik und Bay­ern auswies. Sie alle hieß Lan­des­ob­mann Steffen Hörtler zum Pfingsttreffen willkommen, freute sich über die große Prä­senz, „in diesem Jahr ist ebenso die Be­su­cher­zahl der deutschen Min­der­heit in Tschechien noch einmal deutlich angestiegen“. „Das Motto weise in die Zukunft“, so auch die Schirmherrin, So­zial­mi­ni­ste­rin Emilia Müller.
Als Vertreter der Bundesregierung war am ersten Tag des Pfingst­tref­fens Abgeordneter Hartmut Koschyk gekommen, der sich be­ein­druckt von der Dialog­be­reit­schaft von beiden Seiten zeigte, und die Heimat­ver­trie­be­nen­ver­bän­de als wichtige Brückenbauer nannte. „Wir geben 10 Millionen Euro für das Museum in München aus, was zeigt, wie wichtig uns die Erhaltung von geschichtlichen Wurzeln ist“. Und hob, begleitet von starkem Beifall, die we­sent­lich größere Anzahl der tsche­chi­schen Mandatsträger beim Su­de­ten­deut­schen Tag hervor, „da müssen wir deutsche Politiker schon aufpassen, daß wir da nicht ins Hintertreffen geraten und mißverstanden werden“.
Nach der feierlichen Eröffnung am ersten Tag unter Mitwirkung des Kurpfälzischen Kam­mer­or­che­sters Mannheim, das unter anderem mit der Komposition von Christoph Willibald Gluck «Orfeo ed Euridice» die Zuhörer er­quick­te, stand ein Mann ganz im Blick­punkt: Seine Durchlaucht Hans Adam II. Fürst und Regierer von und zu Liechtenstein Herzog von Troppau und Jägerndorf. Ihm wur­de der Europäische Karls-Preis 2016 der Sudetendeutschen Landsmannschaft verliehen. Den Preisträger würdigte Bernd Pos­selt in einer mit vielen Bonmots gewürzten und reicher Ge­schichts­kennt­nis versehenen Laudatio. Der Sprecher der Su­de­ten­deutschen konnte in seiner unnachahmlichen, phi­lo­so­phi­schen und auch humorvollen Art die Person des Fürsten treffend nachzeichnen, rühmte dessen Integrationsfähigkeit mit seinen deutschen, österreichischen und tschechischen Wurzeln“. „Sie führen in ihrem Namen auch «Her­zog von Troppau und Jä­gern­dorf», allein schon deswegen hätten wir Sie ehren dürfen“. Fürst Adam sei nicht nur Erbe ei­nes großen Geschlechts, sondern ebenso ein kluger, zu­kunfts­den­ken­der politischer Kopf, der sofort nach der Wende die Chance er­grif­fen habe, die Verbindungen zur alten Heimat wieder verstärkt aufzunehmen. „Sie haben eine liechtensteinisch-tschechische Kommission eingesetzt, an der Prager Karls-Universität gibt es einen Liechtenstein-Tag, Sie ha­ben mit Geduld viel erreicht“. Außerdem sei der Fürst Verfasser eines faszinierenden Buches, wie man Demokratie leben könne. „Sie sind ein Visionär der Zu­kunft“, faßte Posselt zusammen, als er die Urkunde dem Adeligen überreichte.
Hans Adam II. machte deutlich, daß es ihm ein Herzensanliegen sei, die Versöhnung zwischen Deutschland und der Tsche­chi­schen Republik weiter zu intensivieren, es habe ja schon früher enge Verbindungen zwischen deutschen und tschechischen Adelsfamilien gegeben. Sein Vater habe ihm bereits prophezeit, daß die Grenzbäume und Mauern einmal fallen würden. Er sei überzeugt, daß ein Konzept des Selbst­be­stim­mungs­rech­tes bis in die kleinste, direkte Demokratie verwirklicht werden könne, der Staat habe dem Volke zu dienen und nicht umgekehrt. „Politische Entscheidungen dürfen nicht mehr mit der Waffe in der Hand entschieden werden, sondern im 3. Jahrtausend mit dem Stimmzettel in der Hand“. „Ich fühle mich sehr geehrt, zu den Ausgezeichneten zu gehören“, schloß der Fürst seine Dankesworte.

Mehr für die europäische Idee tun

Mit den Worten: „Liebe Landsleute“, brachte der tschechische Kulturminister Daniel Herman die mehr als 3.000 Zuhörer zu Standing Ovations und lang anhaltendem Applaus. In seiner bemerkenswert offenen Rede bemerkte er, daß die Identität Böhmens, Mährens und Schlesiens in den Jahrhunderten Tschechen, Deutsche, Juden, Roma und Polen prägten, die dort lebten. Die tragischen Ereignisse des 20 Jh. haben die gewachsene und friedliche Symbiose der Ethnien beschädigt, zerrissen und etliche Verbindungen total vernichtet. Die in Jahrhunderten gewachsenen Beziehungen wurden durch die brutalen Taten der Nationalsozialisten während des 2. Weltkrieges am tschechischen Volk zunichte gemacht, was Haß und Vergeltungstaten an der deutschen und deutschsprachigen Bevölkerung zu Folge hatte. In seinen weiteren Ausführungen hat der tschechische Kulturminister jegliche Anwendung der Kollektivschuld kategorisch abgelehnt. Dabei zitierte er den früheren tschechischen Staatspräsidenten Václav Havel, der einmal gesagt habe: Die Vertreibung der Sudetendeutschen sei eine unmoralische Tat gewesen, die durch den Drang nach Rache geleitet wurde. Herman hielt in diesem Zusammenhang auch ein Plädoyer für den kontinuierlichen Aufbau der gegenseitigen Achtung und des gegenseitigen Vertrauens.

Die Forderung um den Erhalt der europäischen Idee brachten am zweiten Tag sowohl der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt als auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer.
Posselt erwiderte auf die Ausführungen des tschechische Gastes mit Worten der Versöhnung und erinnerte an das vor zwei Jahren dem tschechischen Fernsehen gegebene Interview, in dem er „das tschechische Volk um Vergebung für den sudetendeutschen Anteil an den Gräueltaten der Nationalsozialisten gebeten habe. Und ich sage auch heute ganz klar: jeder, der bereit ist, zur eigenen Verantwortung zu stehen, wie dies der tschechische Kulturminister Daniel Herman getan hat, wie dies die tschechische Regierung jetzt tut und wie auch wir Sudetendeutschen dies in einer langen Tradition unserer Landsmannschaft tun, derjenige schwächt sich nicht und auch nicht den anderen.“ In diesem Zusammenhang warb der Sprecher der Sudetendeutschen zugleich dafür, sich an die tschechischen Nachbarn und Landsleute nicht mit Forderungen zu wenden, sondern Gespräch und Wege der Verständigung zu suchen.
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die grenzüberschreitende Kultur- und Versöhnungsarbeit der Sudetendeutschen stark ausgebaut und wird konsequent fortgesetzt.
Im gleichen Duktus sprach der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, der sich auch im Klartext mit der Zuwanderung und der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Unfähigkeit der Europäischen Union auseinandergesetzt hat. Seehofer: „Funktionierendes Europa ist im nationalen Interesse und muß auch im Interesse aller europäischen Staaten sein, insbesondere auch Deutschlands und Tschechiens. Das ist die Realität und auch für die Zukunft gültig. Europäische Fragen brauchen europäische Antworten. Flüchtlingszustrom, internationaler Terrorismus, Finanzkrise – kein Staat kann das alleine lösen. Das schaffen wir nur vereint in Europa. Und wir müssen dabei immer wieder klarstellen: Die gemeinsame Lösung dieser Herausforderungen liegt im Interesse jedes einzelnen Staates und seiner Bürger. Was die europäische Idee bewirken kann, sehen wir heute am offiziellen Besuch des Vertreters der tschechischen Regierung, des Kulturministers Daniel Herman, beim Sudetendeutschen Tag! Das ist eine Sternstunde in den bayerisch-tschechischen Beziehungen und eine Sternstunde für Bayern, das Schirmland der Sudetendeutschen. Bayern und Tschechien sind heute Freunde und Nachbarn im Herzen Europas!
Nach langen und intensiven Bemühungen ist heute etwas eingetreten, was noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen wäre: Ein tschechischer Minister spricht auf dem Pfingsttreffen der Sudetendeutschen.“
Der Ministerpräsident stellte die Vorbildfunktion der Sudetendeutschen in Europa heraus: „Versöhnung statt Vergeltung – das war und ist die Botschaft der Sudetendeutschen. Wie kaum eine andere Volksgruppe in Europa stehen die Sudetendeutschen für die Kultur der Verständigung und des Dialogs. Nach der friedlichen Revolution sind sie als erste in die alte Heimat gereist. Sie haben Kontakte geknüpft, Brücken gebaut, Gräben überwunden. Die Botschaft der Sudetendeutschen ist eine Botschaft der Menschlichkeit und des Miteinanders in Europa!“
Der Freistaat Bayern hat seit 1954 die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen übernommen. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs konnten die grenzüberschreitende Kultur- und Versöhnungsarbeit der Sudetendeutschen weiter ausgebaut werden. Seit 2003 gibt es das Sudetendeutsche Büro in Prag. Im Dezember 2014 eröffnete Ministerpräsident Seehofer in Prag im Beisein des Ministerpräsidenten der Tschechischen Republik Bohuslav Sobotka die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik.

Der 67. Sudetendeutsche Tag bot vielfältige Möglichkeiten, sich über die Arbeit und die Aufgaben der Sudetendeutschen zu informieren. Zahlreiche Stände der Landsmannschaften gaben Einblicke in Kunst und Kultur, zu Gedenktagen und Bildungseinrichtungen. Wir sprachen mit Dr. Günter Reichert, dem früheren Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, der jetzt die eben sanierte Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen leitet. Er bezeichnete solche Einrichtungen als Vorreiter für die deutsch-tschechische Verständigung, „da gibt es einen offenen Dialog, der des öfteren auch kontrovers geführt wird“. Das stärke das demokratische Verständnis.
Und es werde auch das Brauchtum gepflegt. Später sind wir Zeugen eines Gesprächs zwischen Peter Polierer, dem Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Jugend, und einem syrischen Flüchtling. Letzterer erzählt von seinem Leidensweg bis nach Deutschland, von der Mafia-Balkanroute, die viel Geld kostete und der Aufnahme in eine Familie in Ellwangen, die sudetendeutsche Wurzeln hat.
Polierer gibt uns einen kurzen Einblick in seine Tätigkeit, die sich zu deutsch-tschechischen Jugendbegegnungen, zur Völkerverständigung mit Tschechien und der Pflege und Weiterentwicklung alten böhmischen Brauchtums summieren. „Wir haben deutschlandweit etwa 10.000 Mitglieder in unserer Nachwuchsorganisation und schauen trotz der vom Ursprung wegführenden fortschreitenden Zeit positiv in die Zukunft“. Im Foyer der Halle West war Kaiser Karl IV., einem großen Europäer, zu seinem 700. Geburtstag eine Ausstellung mit 14 Stationen seines Lebens gewidmet. Gleichzeitig wurde das Buch „Weiser Herrscher in einer Zeit der Katastrophen. Auf den Spuren Kaiser Karls IV. zwischen Prag und Nürnberg“ präsentiert. Der Sudetendeutsche Tag lebte von einem großartigen Stimmungsbild über Kultur, Musik, Gesang und gemeinsame europäische Politik.




 

 via carolina


Nachbarschaftlicher Wissensaustausch13. Mai 2016

Tschechische Arbeits- und Sozialministerin Michaela Marksová beim Eintrag in das Gästebuch der Stadt Nürnberg

Tschechische Arbeits- und Sozialministerin auf Erkundungsreise in Nürnberg

Die Empfangszeremonie bei solchen, auch arbeitsreichen Besuchen, hat bei der Stadt Nürnberg und ihren politischen Fraktionen eine eingespielte Form. Nach den kurzen Gastbegrüßungen, diesmal von Dr. Anja Prölß-Kammerer, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion in Vertretung des Oberbürgermeisters, und des Chefs der städtischen SPD-Fraktion Markus Rinderspacher, erfolgte der obligatorische Eintrag in das Gästebuch. So war es auch bei dem Besuch der tschechischen Arbeits- und Sozialministerin Michaela Marksová, die auf Einladung der SPD-Stadtratsfraktion mit einer kleineren Abordnung, darunter auch der stellvertretende Minister Jiří Vaňásek sowie einige Mitarbeiterinnen aus den Fachbereichen des Ministeriums gekommen ist. Und wie es sich protokollarisch gehört, wurden sie vom tschechischen Generalkonsul Milan Čoupek, der in München residiert, begleitet.

Die MitarbeiterInnen aus den verschiedenen Fachbereichen des tschechischen Ministeriums führten ein intensives Gespräch im Rathaus

Fotos: trendmedia


Zweck des Besuchs war, wie unsere Redaktion im kurzen Gespräch mit der Ministerin erfahren hat, sich über die Projekte und bisherigen Erfahrungen zu den Themen der kommunalen Integrationsstrukturen ein realistisches Bild machen zu können. Deshalb waren auch die Mitarbeiterinnen aus den verschiedenen Fachbereichen des tschechischen Ministeriums mit im Troß. Dazu diente auch ein intensives Gespräch im Rathaus, bevor das gesamte Programm, das von den Nürnbergern vorbereitet wurde, abgespult werden konnte.
Man sammelte Erfahrungen bei den Besuchen der Beruflichen Schule (Direktorat 5), der Einrichtung „Refukitchen“ (Interkulturelle Kochprojekt) in der Evangelischen Gemeinde, sowie einer Flüchtlingsunterkunft.

Es bleibt die Frage offen, warum sich gerade eine tschechische Arbeits- und Sozialministerin mit ihrem Gefolge über kommunale und andere Integrationsstrukturen und Projekte erkundigt, wenn das Mitgliedsland der Europäischen Union, die Tschechische Republik, die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen ziemlich vehement verweigert. Ist es nicht ein Paradoxon?

-pv-



 

 via carolina


Kaiser Karl IV. – geschichtlicher Brückenbauer

13. Mai 2016

Das „Goldene Band der Sympathie“ in Nürnberg vorgestellt

(v. li. n. re.) Dr. Christa Staudecker – Metropolregion, Konsul Hans-Peter Schmidt, Michal Pospísil – Cheb, Bernd Posselt, Armin Kroder – Landrat, Dr. Fabian Fiederer – Haus der Bayerischen Geschichte, Hans Eibauer – Centrum bavaria Bohemia

Foto: trendmedia


Der Freitag, der dreizehnte, war ein guter Tag, zumindest für alle Träger dieses Symbols (unser Bild von li. nach re.) Dr. Christa Staudecker – Metropolregion, Konsul Hans-Peter Schmidt, Michal Pospísil – Cheb, Bernd Posselt, Armin Kroder – Landrat, Dr. Fabian Fiederer – Haus der Bayerischen Geschichte, Hans Eibauer – Centrum bavaria Bohemia, das nicht nur das Pfingsttreffen bzw. die Sudetendeutschen Tage in Nürnberg, sondern auch die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung ab 14. Mai 2016 begleiten wird.

Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und langjährige Europaabgeordnete sowie begnadete Rhetoriker Bernd Posselt erinnerte bei der Vorstellung an die ersten zarten Versuche so ein großartiges Projekt aus der Taufe zu hieven, und nannte dabei einige der geistigen Mitstreiter bei der Umsetzung. Sein Dank richtete sich vor allem an den tschechischen Honorarkonsul, Kuratoriumsvorsitzenden der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Ehrenvorsitzenden der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Hans-Peter Schmidt, der mit einem großen Engagement, Überzeugungskraft und Akribie, diese Landesausstellung auf den Weg zwischen Prag und Nürnberg auf die „Goldene Straße“ brachte.

Angesichts der momentanen Entwicklungen in Europa warnte Posselt bei dieser Gelegenheit vor der Gefahr der Renationalisierung und daraus resultierenden Trennung der Länder in Europa sowie einer Abschottung, die den Menschen mit Sicherheit nicht zugute kommt. Dabei bekräftigte er die Entschlossenheit der Sudetendeutschen, eine „Goldene Straße der Versöhnung und des guten Willens über den ehemaligen Eisernen Vorhang hinweg zu bauen im Sinne und in historischer Tradition Kaisers Karl IV. „Diese Tradition ist ein Bindeglied zwischen dem Freistaat Bayern und der Tschechischen Republik, die sich auch in vorbildlicher Zusammenarbeit der Metropolregion Nürnberg und ihren tschechischen Partnern widerspiegelt“, so der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe.

Tenor der Ansprachen der Anwesenden resonierte die Gedanken und deutliche Worte von Bernd Posselt. Hans-Peter Schmidt fügte am Schluß noch dazu, daß gerade Begegnungen der Schlüssel zu einer guten Nachbarschaft seien. „Die Metropolregion Nürnberg will hier als Brückenbauer wirken. Uns ist daran gelegen, dass über die Landesausstellung hinaus etwas Nachhaltiges zwischen Tschechen und Bayern entsteht“.

-pv-



 

 magazine


Thüringer Landesausstellung Gotha | Weimar

12. Mai 2016

Knapp 100 Jahre nach der
Abdankung der letzten Thüringer
Monarchen widmet sich erstmals
eine kulturhistorische Landesausstel­lung der Dynastie der Ernestiner,
der bedeutende Persönlichkeiten,
darunter Kurfürsten, Herzöge
und Könige entstammen.

www.ernestiner2016.de

DIE ERNESTINER – EINE DYNASTIE PRÄGT EUROPA

Thüringer
Landesausstellung
Gotha | Weimar
24. Apr – 28. Aug 2016




 

 political forum




Die neue deutsch-russische Eiszeit10. Mai 2016

Deutsch-Russische Eiszeit – Putin vs Merkel

Deutsch-Russische Eiszeit

Fotodesign: Thomas Weiss


Es ist noch gar nicht solange her, daß das Putinsche Projekt eines größeren, von Lissabon bis nach Wladiwostok rei­chen­den Europas für bare Münze genommen, daß die deutsche Kanzlerin als eine Freundin Putins angesehen worden ist und daß eine deutsch-russische Moderni­sie­rungs­ge­mein­schaft den Beifall vieler gefunden hat. Doch die Zeiten haben sich jüngst dramatisch gewandelt!

Wie im in London erscheinenden „Economist“ zu lesen war, hat sich ein deutscher CDU-Parlamentarier dahingehend vernehmen lassen, daß Rußland für ihn nicht mehr ein Partner und Rivale, sondern schlicht ein „potentieller Gegner“ sei. Der deutschen Kanzlerin wird darin nachgesagt, daß sie der Ansicht sei, Putin betreibe aus Mangel an politischen und wirtschaftlichen Erfolgen das „Ängstigen“ seiner Nachbarn und hebe mit seinen Großmachtallüren das Selbstgefühl seiner Landsleute. Dieser mag eines Tages an seiner eigenen Hybris scheitern. Die Gefahr sei nur, daß er bei einem militärischen Konflikt auch andere mit sich in den Abgrund reißt. (S. 19 und 22)
Es scheint so, als ob die Beziehungskrise zwischen dem „Westen“ und dem Rußland Putins endlich auch öffentlich zur Kenntnis genommen, nicht mehr wegdiskutiert, sondern in ihren internen und externen Auswirkungen erkannt wird. Demnach deutet vieles darauf hin, daß in den deutsch-russischen Beziehungen eine neue „Eiszeit“ begonnen hat.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Professor Dr. Helmut Wagner



 

 focus in time




„Es ist an der Zeit, für Europa zu kämpfen“9. Mai 2016

Beethovens „Ode an die Freude“, im Plenum vorgeführt von den jungen Musikern des „AdAstra“-Quartetts der Straßburger Musikakademie

Beethovens «Ode an die Freude», im Plenum vorgeführt von den jungen Musikern des „AdAstra“- Quartetts der Straßburger Musikakademie


Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz zum Europatag

Zur Eröffnung der Mai-Plenartagung erinnerte Schulz an die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950 über die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – der Vorgängerin der Europäischen Union. Er rief die Europäer dazu auf, den gleichen Mut zu zeigen und für Solidarität sowie friedliche Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg zu kämpfen und sich dem „Modell der Zerstörung und der Gewalt“ entgegenzusetzen.

Nach der Vorführung von Beethovens «Ode an die Freude» im Plenum durch die jungen Musiker des «AdAstra»-Quartetts der Straßburger Musikakademie wiederholte Schulz als Beispiel einige herausragende Zitate aus Schumans damaliger Rede, dass der Friede der Welt nicht gewahrt werden kann „ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen“, oder dass sich Europa „nicht mit einem Schlag“ herstellen lässt, und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung, „sondern durch konkrete Tatsachen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen.“



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-M.F./A.W.-EP-



 

 magazine



KULTURTOUR

Mit NÜRNBERGER Blinkys durch die Blaue Nacht 20168. Mai 2016

Magie des Augenblicks in der langen Nacht der Kunst und Kultur



Nürnberg in Blau, viel Lichtkunst, Theater, Musik, zahlreiche Installationen und Performances waren nicht nur für das zahlreiche Publikum ein Magnet, sondern auch für unser Kollegiumsmitglied Horst Wunner, der sich vorgenommen hat, die bereits siebzehnte Kultnacht von der offiziellen Eröffnung am Samstag, 7. Mai, bis in die frühen Stunden des nachfolgenden Tages mitzuerleben. Einzelne Höhepunkte von der schmelzenden Wahrheit (Eisblöcke aus Nordschweden) über ewige Liebe (tausende Liebesschlösser, die aus der Pegnitz herausragten), Häuserfassaden in der Altstadt, die sich in leuchtenden Blautönen zeigten, bis zu den großartigen Projektionen auf den Mauern der Kaiserburg haben ihm die NÜRNBERGER Blinkys beim Gespräch aufgezeichnet.



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 reflex




Karlspreis 2016 – Rede des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz6. Mai 2016

Der Vatikan erhält den Karlspreis 2016

Heiliger Vater,
verehrte Festgäste,

Es ist mir eine große Ehre und Freude, in der Sala Regia im Vatikan anlässlich der Verleihung des Karlspreises an Seine Heiligkeit Papst Franziskus zu sprechen. Der Karlspreis ist ein Bürgerpreis, gestiftet von den Bürgern Aachens, meiner Heimatregion an der deutsch-holländisch-belgischen Grenze. Unser Kontinent lag damals kriegsverheert und kriegsvernarbt noch in Trümmern. Und doch machten sich die Aachener Bürger auf, mit dem Karlspreis die friedliche Einigung Europas zu fördern. Dass wir, Jean-Claude Juncker, Donald Tusk und ich, als die Präsidenten der drei EU-Institutionen und als Karlspreisträger heute gemeinsam zu Ihnen sprechen, zeigt, wie sehr wir uns diesem Geist der Aachener Bürger verpflichtet fühlen.

-Giacomo Fassina-



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 travel


Ansichtskarte aus

Stadt der Moderne, Industriekultur und der Kunst

29. April 2016 | EJ 2/16

Die Türmerin ist stolz auf ihre Stadt.

Die Türmerin ist stolz auf ihre Stadt.


In dieser Stadt gibt es mehr zu entdecken, als man vermutet. Diese kreisfreie Stadt ist die drittgrößte in einem Bundesland, die am Nordrand des Erzgebirges im Erzgebirgsbecken liegt und hat Alleinstellungsmerkmale, die manchem noch unbekannt sein dürften. In den Jahren zwischen 1953 bis 1990 wurde sie aus politischen Gründen umbenannt.
Um die interessante Stadt, die oft als sächsisches Manchester bezeichnet wird, richtig anzusehen, empfiehlt sich, auf den 64 Meter hohen Rathausturm aufzusteigen und den Rundblick zu genießen.

Das Logo „Stadt der Moderne“ wirbt für eine gelungene Symbiose der Industriekultur und Kunst. Es sind die Gegensätze, die diese regionale Metropole nahe dem Erzgebirge auszeichnen und diese Stadt nach der Wende wie Phönix aus der Asche Auferstehen ließen.

Der Maler Max Klinger hat sich im Stadtverordnetensaal des neuen Rathauses verewigt mit dem Bild „Arbeit-Wohlstand-Schönheit“ auf einer 13,5 Meter mal 3,75 Meter großen Leinwand.

Der Maler Max Klinger hat sich im Stadtverordnetensaal des neuen Rathauses verewigt mit dem Bild „Arbeit-Wohlstand-Schönheit“ auf einer 13,5 Meter mal 3,75 Meter großen Leinwand.


Die Türmerin Monika in historischer Kleidung hat ein schwärmerisches Leuchten in ihren Augen, als sie von ihrer Stadt, deren Ursprung im 12. Jahrhundert liegt, erzählt, von den Kriegswunden bis zum heutigen Glanz, von den Pretiosen im Rathaus, und die großflächigen Wandbilder bekannter Maler wie Max Klinger und Neo Rauch dem aufmerksamen Besucher zeigt. Wer hätte letzteres vermutet hinter den dicken Mauern? Dann hinunter in das reich mit Ornamenten verzierte Gewölbe des Ratskellers, eine feine Adresse, um sich Wohl zu fühlen und entsprechend zu dinieren. Der Weg geht wieder hinaus ins Freie und jedem wird bewußt, wie eng Historie und die Jetztzeit beieinander liegen: Durch ein Tor schreitet man in ein Stück Mittelalter, sieht die Renaissance – Front eines Hauses – fast unwirklich ist das – und nicht weit daneben die spiegelnden Glasflächen moderner Gebäude.

Versteinerter Wald im Kulturkaufhaus DAStietz.

Versteinerter Wald im Kulturkaufhaus DAStietz.


Nur ein paar Schritte geht es zum Kulturkaufhaus DAStietz, wo die Fragmente der Urgiganten eines 290 Millionen Jahre alten versteinerten Waldes, durch Verkieselung bei einem Vulkanausbruch entstanden, zu bewundern sind. Es ist heute eine der bedeutendsten Kieselholzsammlungen weltweit. Susan Endler vom Tourismus und Marketing der Stadt, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, sicherlich schon erkannt haben, meint, „unsere Stadt wird unterschätzt, dabei haben wir so viel zu bieten, oft sind es Alleinstellungsmerkmale“.

Im Industriemuseum gibt es immer was zu entdecken.

Im Industriemuseum gibt es immer was zu entdecken.


Wie das sächsische Industriemuseum, in dem in einer alten Gießerei 220 Jahre Industriekultur präsentiert wird. Wie auf dem Laufsteg passiert man die unzähligen Exponate und kann sich vorstellen, welche Wirtschaftskraft Chemnitz einst hatte als Sitz bedeutender Fabriken, deren Besitzer Entdecker-Geschichten geschrieben haben.

Die Stadtführerin vor dem Roten Turm, eines der ältesten Gebäude aus dem 12. Jahrhundert.

Die Stadtführerin vor dem Roten Turm, eines der ältesten Gebäude aus dem 12. Jahrhundert.


Apropos Museen: 20 gibt es davon in der über 240.000 Einwohner zählenden Stadt. Um alle zu besuchen, das braucht ziemlich viel Zeit, die sich aber lohnt. Was man auch nicht versäumen sollte, ist das Staatliche Museum für Archäologie in der sanierten Architekturikone der Klassischen Moderne. 300.000 Jahre Menschheitsgeschichte auf drei Etagen, „absolut staubfrei“, wie Wissenschaftlerin Jutta Boehme schmunzelnd anfügt. Dem Kunstfreund schlägt später das Herz höher, als er die Kunstsammlungen Chemnitz mit dem Museum Gunzenhauser im wahrsten Sinne des Wortes genießen darf, eine legendäre Bilderschau aus dem Bestand des kürzlich verstorbenen Münchner Galeristen. Hier haben das weltweit zweitgrößte Otto Dix-Konvolut, Europas zweitgrößte Jawlensky-Sammlung und ebenso die „Brücke“-Künstler Karl Schmidt-Rotluff, Ernst-Ludwig Kirchner und Erich Heckel ihren exponierten Platz. Oder Lovis Corinth, Edvard Munch und Georg Baselitz.

Geschichte und Moderne ganz nah beieinander.

Geschichte und Moderne ganz nah beieinander.


Ein Muß ist der Abstecher auf eine kleine Anhöhe hinauf in die Parkstraße, die Villen aus der Gründerzeit säumen. Da steht der Besucher vor der Villa Esche, einem Prachtexemplar europäischen Ranges, in der sich die Abendsonne widerspiegelt in mediterraner gelber Farbe. Es ist ein von Henry van der Velde geschaffenes Gesamtkunstwerk und dokumentiert den Übergang vom Jugendstil zur Moderne in der Architektur. Drinnen die Lichthalle, ein Musikzimmer und ein Speiserondell, man fühlt sich in eine andere Welt versetzt, um schließlich in einem Gourmettempel zu landen, dem Restaurant Villa Esche. Vorzüglich die Speisen und der Service, wie überhaupt Chemnitz kulinarische Überraschungen bereit hält.

Karl Marx

Imposant: Karl Marx.

Fotos: Horst Wunner


Ohne sich von Karl Marx aus der Stadt zu verabschieden, geht nicht. Nochmals zurück zum Monument des großen und von Kommunisten mißbrauchten Denkers. Imposant, wie sein Kopf, in Bronze gegossen, den Besucher anschaut, 7,10 Meter hoch und 40 Tonnen schwer. Zur Fußball-WM 2014 war sein Konterfei mit einem Tuch mit den Nationalfarben in Schwarz-Rot-Gold geschmückt, erzählt die Stadtführerin. So ändern sich die Zeiten. Ob er als Namensgeber bis zur Wende wohl geahnt hätte, wie schön „sein“ Karl-Marx-Stadt nach der Zeit des Sozialismus jetzt wieder aussieht?

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner.

Nähere Informationen unter: www.chemnitz-tourismus.de Info:

Anreise: Mit dem Zug zum Hauptbahnhof, von dort kurzer Fußweg ins Zentrum oder mit Straßenbahn.
Mit dem Auto aus Richtung Süden auf der A-72 Ausfahrt Chemnitz-Süd oder von Norden kommend Ausfahrt Chemnitz-Mitte.

Ausflugsziele: Empfehlenswert das Wasserschloß Klaffenbach vor den Toren der Stadt, eingebettet in viel Grün mit einem 18-Loch-Golfplatz. Das nahe Erzgebirge mit seinen Höhen und Tälern lohnt ebenso als Abstecher.

Buchtipp: „Chemnitzer Reiseführer“ mit Stadtgeschichte, Museen, Architektur und Industriedenkmäler, sowie Interessantes aus der Umgebung, Außerdem Liniennetzplan, Stadtplan und Nightguide. 4,– €. Bekommt man in der Tourist-Information Chemnitz oder über Thalia im Buchhandel.




 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Bayerische Landesausstellung 2016: 500 Jahre Bier in Bayern – Kloster Aldersbach im Passauer Land

Abbildung: «landesausstellung-bier.de»


Bier, 500 Jahre Baye­risches Reinheitsgebot und Politik28. April 2016

300 Exponate zählt die Landes­aus­stel­lung im Zisterzienser­klo­ster Al­ders­bach

Aldersbach – Wer, wie der Autor seit seiner Jugendzeit auf dem Lande aufwuchs, der lernte eine Menge von Wirtshäusern und Brauereien mit ihren Braustüberln kennen und auch schätzen, denn sie waren die besten Stuben, in denen man nicht nur seine schulischen Aufgaben machen konnte, oft mit der Hilfe von Dorfpfarrer und manchen wohl wissenden Stammtischbrüdern, die einem neugierigen und wißbegierigen Studenten die Lebensrealitäten offenbarten. Man konnte dabei viel lernen. Und das Lernen zeichnet die Bayerische Landesausstellung „Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach im Passauer Land aus – ein absolutes Muß für alle, für die das Bier und das Bayerische Reinheitsgebot mehr ist, als nur süffige Nahrung mit Geschichte im Hintergrund. Dem Besucher sei zu empfehlen, alle seine Sinne zu schärfen, denn das Sehen, Hören und Riechen waren auch bei dem Rundgang während der offiziellen Eröffnung der Ausstellung, die bis 30. Oktober 2016 im Zisterzienserkloster seine Besucher willkommen heißen wird, sehr wichtig. Es ist eine einzigartige, spannende Dokumentation rund um das Bier, die man im Rahmen des Jubiläums „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ kennenlernt.




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 magazine




 

 new media, science & technology



Selbstfahrende Autos sind keine Science Fiction mehr.

Selbstfahrende Autos sind keine Science Fiction mehr.

©AP Images/ European Union-EP


Künstliche Intelligenz:24. April 2016

Roboter erobern unseren Alltag

Selbstfahrende Autos, autonome Drohnen und stets weiter­ent­wickel­te Roboter, die in der Medizin, Landwirtschaft oder In­du­strie eingesetzt werden, haben das Potenzial, unseren All­tag entscheidend zu verändern. Demgegenüber stehen mo­ra­li­sche Be­den­ken und rechtliche Herausforderungen. Der Rechtsausschuss des EU-Parlamentes veranstaltete zu die­sem Thema eine Anhörung mit Experten. Debattiert wurde über Fragen der Sicherheit, Haftung und des Risiko­ma­na­ge­ments.

Gemäß einer im Jahr 2015 veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage stehen 72 Prozent der Europäer der Verwendung von Robotern positiv gegenüber, da sie von deren Nutzen für die Gesellschaft überzeugt sind.

-dg/EP-



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Ein historischer Rückblick18. April 2016

17. April 1916, 23:35 Uhr – vor hundert Jahren – Ein Berg fliegt in die Luft und die Welt schaut nach Ladinien

Zusammengestellt von unserem Kollegiumsmitglied Dr. Hans A. Kolb

Der 2462 m hohe Col di Lana in den Dolomiten war im 1. Weltkrieg einer der am meisten umkämpften Berge in der Alpenfront zwischen Österreich und Italien. Nachdem es den italienischen Truppen ab Juli 1915 nicht gelingen wollte, diesen strategisch wichtigen Berg einzunehmen, hatte der italienische Pionierleutnant

Innsbrucker Zeitung vom Freitag, 21. April 1916


Caetani die Idee, den Gipfel zu unterminieren und diesen dann mit den darauf stationierten österreichischen Truppen in die Luft zu sprengen. Am 17. April 1916 um 23:35 Uhr war es dann soweit. Der Berg flog mit einer Riesendetonation in die Luft und die unter der Leitung von Oberleutnant Anton Tschurtschenthaler stehenden Tiroler Kaiserjäger, die erst tags zuvor ihre Kameraden in dieser Stellung abgelöst hatten, mußten den Col di Lana räumen. Sie konnten sich aber am benachbarten Monte Sief wieder festsetzen und einen italienischen Einbruch in diese Region verhindern.

Anton Tschurtschenthaler, der Held vom Col di Lana, war Sohn von Franz Alois Tschurtschenthaler, der von 1868 bis 1871 Präsident der Handels- und Gewerbekammer von Bozen und von 1864 bis 1874 dortiger Bürgermeister war.

Über die Kämpfe um den Col di Lana von den Anfängen bis zur Sprengung berichteten die Innsbrucker Nachrichten am 21. April 1916:


Anmerkung der Redaktion:

Der historische Blick hundert Jahre zurück sollte in der heutigen Zeit der permanenten politischen Bewegungen pro und contra mit vielen Krisen, die gewalttätige Auseinandersetzungen an territorialen Grenzen von vielen Flüchtlingen in unserem halbwegs vereinten und noch friedlichen Europa verursacht werden, eine Mahnung sein, sich dessen bewußt zu werden, daß Gewalt nie eine vernünftige Lösung der gemeinsamen Probleme gebracht hat.

Im kommenden Jahr anläßlich des traditionellen Kolloquiums der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das im Rahmen der „Neudrossenfelder Europatage“ in Oberfranken vom 19. bis 21. Mai stattfindet, wird sich die wunderschöne Region im Herz der Dolomiten – Ladinien – in seiner Vielfallt vorstellen.



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Brenner im Brennpunkt17. 4. 2016

Fraktionsvize MdL Freller mit Außenminister Kurz Künftiger Innenminister Sobotka und MdL Freller

Partnerschaftliche Gespräche sind auf beiden Seiten willkommen (Bild li. Fraktionsvize MdL Freller mit Außenminister Kurz, Bild re. Künftiger Innenminister Sobotka und MdL Freller)


Grenzsicherungsmaßnahmen als Gesprächsthema

München – Anläßlich eines intensiven Austausches zwischen dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz und dem künftigen Innenminister Wolfgang Sobotka mit der CSU-Fraktionsspitze im Bayerischen Landtag, hat auch der Fraktionsvize MdL Karl Freller, Staatssekretär a. D., beiden Gesprächspartnern die volle Unterstützung für die Grenzsicherung am Brenner von der bayerischen Seite signalisiert.

Der österreichische Außenminister Kurz und MdL Freller lobten bei der Begegnung die österreichische Flüchtlingspolitik der vergangenen Monate: „Ohne die Grenzsicherung durch Österreich und die Westbalkanstaaten wären die Flüchtlingszahlen nicht so deutlich zurückgegangen. Österreich hat hier einen wichtigen Beitrag geleistet“, ist sich Freller sicher. Nun würden aber Schlepper neue Routen suchen: „Hier steht der Brenner im Brennpunkt. Es darf nicht zu einem Durchwinken der Italiener kommen!“, verlangt Freller und unterstützt daher die von Österreich angedachte Grenzsicherung zu Italien. Außenminister Kurz nannte Deutschland und Bayern die wichtigsten österreichischen Partner – nicht nur bei der Lösung der Flüchtlingskrise.

-M.K.-



 

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Werkstätten: Eine Messe mit Vorbildfunktion17. April 2016

Werkstätten Messe | Geoffrey Glaser informiert | Foto: trendmedia

Foto: trendmedia

Kreativ, leistungsstark und sozial, so läßt sich die größte Sozial- und Bildungsmesse nach vier Tagen mit einem rundum positiven Bild und großer Bedeutung am Ende beschreiben.

Insgesamt 18.000 Besucher zählte am Schluß die Werkstätten:Messe 2016, die am gestrigen Sonn­tag ihre Strahlkraft nicht nur in ganz Deutschland wirken ließ. Es war für die Werkstätten-Mit­ar­bei­ter und die Beschäftigen in den jeweiligen Behinderteneinrichtungen selbst ein Forum der Begegnung und des Austausches, sowie für die Facheinkäufer und die Menschen aus Nürnberg und der Metropolregion eine wirkungsvolle Einkaufs- und Bildungsmesse mit sozialem Mehrwert. Die Besucher schätzten vor allem das hochqualitative Produktangebot und die vielfältigen Genußmöglichkeiten in den Gastronomiebereichen – immer verbunden mit einem sozialen Anspruch.



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-pv-



 

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Die FEK-Jahreshauptversammlung ließ auf das kom­men­de wirtschaftspolitische Kolloquium 2017 blicken6. April 2016

Sie wollen den Europatagen 2017 wieder bleibende Konturen verleihen: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michal Wittmann, FEK-Finanzvorstand Jeanette Steinbach, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Peter Verbata, Bürgermeister Harald Hübner, Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth und Unternehmens- und Sicherheitsberater Richard Kaptejna (von links).

Sie wollen den Europatagen 2017 wieder bleibende Konturen verleihen: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michal Wittmann, FEK-Finanzvorstand Jeanette Steinbach, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Peter Verbata, Bürgermeister Harald Hübner, Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth und Unternehmens- und Sicherheitsberater Richard Kaptejna (von links).

Bild: Horst Wunner



Wirsberg. – Die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg ist der „Initiator“ der „Neudrossenfelder Europatage“. Zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK Bayreuth sorgt man seit 2003 im zweijährigen Turnus für überregionales Aufsehen, weil mit dem wirtschaftspolitischen Kolloquium, der Auszeichnung verdienter Persönlichkeiten mit der Europamedaille Kaiser Karl IV. und einem großen Europafest für die Bevölkerung die Nähe zu den Bürgern gesucht und gefunden wird. Eben ein Stück Europa vom hohen Sockel herunter zum Anfassen.
Die FEK-Jahreshauptversammlung im Wirsberger Hotel Reiterhof nutzte jetzt der geschäftsführende Vorsitzende Peter Verbata zu einem Ausblick auf die Europatage 2017, die nächstes Jahr vom 19. bis 21. Mai wieder in der schönen Europa-Gemeinde im Rotmaintal stattfinden. „Die Vorbereitungen laufen wieder auf heißen Touren – unter dem Motto „Ein Europa und seine Regionen“. Wir haben bereits die Zusage von Ladinien, diese rätoromanisch sprachliche Insel im östlichen Südtirol. Sie wird uns vor allem die facettenreiche Kultur näher bringen sowie bestechende Handwerkskunst und die lukullischen Spezialitäten zeigen. „Es wird ein lebendiges Dokument wie vielfältig Europa ist“, betonte Verbata. Wer einmal diese fünf Täler mit ihrer Ursprünglichkeit und traumhaften Landschaft kennengelernt hat, dem werde das unvergeßlich bleiben.
In der Diskussion kamen zum Thema „Europa der Regionen“, das die Europatage auszeichnet, weitere Vorschläge. So meinte der langjährige frühere Neudrossenfelder Bürgermeister und jetzige stellvertretende Landrat Dieter Schaar, daß vielleicht die Stadt Apeldoorn in der holländischen Provinz Gelderland mit einbezogen werden könnte, weil da bereits Beziehungen zum Landratsamt Kulmbach mit Landrat Klaus Peter Söllner bestehen. IHK-Außenhandelsexperte Dr. Hans Kolb regte an, noch ein bis zwei weitere europäische Regionen als Partner einzuplanen, um das Angebot noch interessanter zu machen, wirtschaftliche und weitere touristische Aspekte zu vertiefen. Verbata will diese Gedanken in seine Vorbereitungen einbeziehen.
Ein Loblied sang Schaar noch auf die bisherigen Europatage. Sie seien mit fortschreitender Dauer immer besser und zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. „Das wirtschaftspolitische Kolloquium mit hochkarätigen Wirtschaftsexperten, bedeutenden Politikern, Botschaftern und Konsuln aus mehreren Ländern, einfach großartig“. Auch der erst kürzlich verstorbene Außenminister Dr. Hans-Dietrich Genscher, auch Träger der FEK-Auszeichnung, sei schon präsent gewesen und dessen Konterfei ziere den Skulpturgarten neben dem Schloßplatz. Ebenso würdigte der amtierende Bürgermeister Harald Hübner diese großartige Veranstaltung mit Vorzeigecharakter. „Ich habe sie auch immer als wirtschaftspolitischen Faktor gesehen mit dem Ziel, neue Verbindungen für die oberfränkischen Unternehmen aufzubauen, aber auch gleichzeitig der Kultur und den Menschen gebührend Raum zu lassen“. Er bedankte sich nochmals ausdrücklich bei Peter Verbata für dessen ehrenamtliches Engagement, sowie bei der IHK, insbesondere bei Dr. Hans Kolb, der diese Top-Veranstaltung nach Oberfranken gebracht hat, und last but not least bei Landrat Klaus Peter Söllner für deren Einsatz. „Ich jedenfalls freue mich schon auf die Europatage 2017, wo der Austragungsort Neudrossenfeld wieder im überregionalen Interesse stehen wird“.
Zur Jahreshauptversammlung kam auch Richard Kaptejna aus Wien angereist. Dem Unternehmens- und Sicherheitsberater, der fünf Sprachen beherrscht –er war schon wiederholt Gast bei den Europatagen – gefällt die Internationalität dieser Wochenenden, „das ist nicht provinziell, sondern würde auch einer Großstadt gut zu Gesicht stehen“. Und Michal Wittmann aus Luxemburg, Honorakonsul von Moldawien und Träger der FEK-Auszeichnung 2015, scheute ebenfalls nicht die weite Anreise, stellte die herzliche Atmosphäre heraus, die in Neudrossenfeld herrsche. Als oftmaliger Besucher und Insider sehe er diese Tage als kleine Brücke, Menschen näher für ein gemeinsames Europa zu sensibilisieren.
Schlußwort von Peter Verbata: „Ich danke allen Unterstützern aus Wirtschaft und Kommunalpolitik, wir wollen gemeinsam den europäischen Gedanken, der gerade in der heutigen Zeit sehr leidet, voranbringen“. Neudrossenfeld sei dafür auch ein gutes Podium, denn es lebe mit der Auszeichnung des Europaschildes durch das Straßburger Parlament ein Stück Europa.

–hw–

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Einfache Antworten gibt es nicht!4. April 2016

Dieter Brockmeyer

Dieter Brockmeyer


„Globale Vernetzung, Kommunikation und Kultur – Konflikt oder Konvergenz?“ Das ist die Frage, der die Dissertation von Halit Ünver, eingereicht an der Fakultät für In­ge­nieur­wesen und Informatik (Institut für Datenbanken und Künstliche Intelligenz) der Universität zu Ulm im vergangenen Jahr nachgeht. Die Frage ist grundlegend, es geht um nicht mehr und nicht weniger darum, ob die Globalisierung den Weg in eine weltweite Wissens- und Infor­ma­tions­ge­sell­schaft ebnet, wie lokale Kul­tu­ren untereinander in eine Wechsel­be­zieh­ung geraten und ob dabei „eine Art Kon­ver­genz in Richtung einer Art «Weltkultur» stattfindet“, wie Ünver ausführt.

Als interessierter Beobachter der aktuellen Entwicklungen mit dem weltweiten Erstarken nationalistischer Kräfte und dem Aufflackern von Kriegen selbst hier in oder zumindest am Rande von Europa, wo man die Gefahr längst gebannt wähnte, sät Zweifel daran, ob ein solch positives Szenario überhaupt vorstellbar ist. Die Themen von Pegida und AfD etwa sprechen eine deutliche Sprache. Den dort organisierten „Wutbürgern“ geht es um eine Begrenzung von Zuwanderung, um den Vorrang der deutschen Kultur an Schulen und am Theater… Die Liste ließe sich beliebig erweitern.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Dieter Brockmeyer



 

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Glossary
EuGH


Verschnupftes Königreich Marokko nach EuGh-Urteil und die Menschenrechte28. März 2016

Im Vorfeld zu Krisen, die wieder neu entfacht werden könnten

ARRÊT DU TRIBUNAL ... Weiterlesen (Externer Link)


Der europäische Gerichtshof hat den Grundrechten der Bevölkerung in einem besetzten Gebiet ein unerhofftes Maß an Anerkennung verschafft und auf diese Weise das Königreich Marokko und den Ministerrat der EU (und damit auch die europäische Kommission und das europäische Parlament) bloßgestellt. Gleichzeitig hat er damit ein wichtiges Präjudiz für ähnlich gelagerte Fälle geschaffen.

Von der Öffentlichkeit kaum beachtet, hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am 10. Dezember 2015 in der Rechtssache T-512/12 ‘Polisario – Freiheitsbewegung der Westlichen Sahara – gegen Rat der Europäischen Union’ ein Urteil gefällt, das aufhorchen lassen müßte. Doch wer mag schon Urteile lesen, wenn sich anderweitig Flüchtlingsströme an Grenzzäunen stauen und in europäischen Hauptstädten und anderswo verheerende Sprengsätze, gelegt von muslimischen Terroristen mit unterschiedlichen Paßdokumenten, explodieren.

Ein Referendum soll über die Unabhängigkeit der Westsahara oder die Zugehörigkeit des Gebietes zu Marokko entscheiden. Diese Streitfrage, wer daran teilnehmen kann oder soll, steht seit über 25 Jahren im Verhandlungsraum



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Rainer Dumont du Voitel


 

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Europa in der Krise15. März 2016

Subjekt oder Objekt der Weltgeschichte?

Dr. Ingo Friedrich | Vortrag zum wirtschaftspolitischen Kolloquium 2015 der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. in Neudrossenfeld

Dr. Ingo Friedrich


Es besteht kein Zweifel – Europa befindet sich in einer veritablen, wenn nicht existenziellen Krise. Eine nüchterne Analyse führt zu mindestens drei Ursachen, die die aktuelle Krise befeuern:

1)

Bezüglich zentraler Politikfelder gibt es in der mit 28 Staaten sehr groß gewordenen Europäischen Union diametrale Beurteilungs- und Meinungsunterschiede – So bewerten die Südstaaten die Währungspolitik und die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank diametral anders als die Nordstaaten. Ein Teil Europas will Flüchtlinge auf alle EU-Länder verteilen, ein anderer will mit dem Hinweis auf die Haltung der Bürger, überhaupt keine Migranten oder Asylanten aufzunehmen. Ein Teil Europas will die Türkei an die EU heranführen, ein anderer will die Türkei draußen behalten. Für einen Teil Europas ist die Verletzung des „non bailout – Prinzips“ bei der Rettung Griechenlands der Sündenfall schlechthin. Für andere war dies die korrekte Anwendung des Grundsatzes „Not kennt kein Gebot“. Eine solche Summierung harter Gegensätze erschwert oder verhindert jegliche Kompromißfindung geschweige denn Konsensbildung.

2)

Je geringer die Gefahr eines äußeren Feindes Europas eingeschätzt wird, desto stärker entfaltet sich in den EU-Mitgliedstaaten ein neuer Egoismus und Nationalismus. Für nationale Regierungen und Parteien ist dieser neue Egoismus sehr verführerisch, weil sie mit dem Hinweis „Brüssel ist schuld“ von eigenen Fehlern und mangelndem Mut, notwendige aber unpopuläre Reformen durchzusetzen, ablenken können. Der Slogan lautet dann „unser Land zuerst“ oder „Brüssel darf unsere Souveränität nicht antasten“. Die Tatsache, daß „Brüssel“ schwierige Kompromisse im Sinne eines gesamteuropäischen Gemeinwohls vertreten muß, wird unter den Teppich gekehrt. Dabei führt der Egoismus des einen Landes zu neuem Egoismus in den Nachbarländern, nach dem Motto „was der kann, kann ich auch“.

3)

Mit der Diskussion über einen möglichen Austritt Großbritanniens ergibt sich eine bisher nicht für denkbar gehaltene Verwässerung der europäischen Vision. Jetzt kann man gegen die immer engere Zusammenarbeit votieren bzw. Sonderregelungen und Ausnahmen verlangen. Wenn diese Haltung Schule macht, dann führt dies zu einem „Europa à la Carte“, wo sich jeder aussuchen kann, was er will und Solidarität dort verweigern kann, wo es unangenehm wird. So funktioniert nicht einmal eine Ehe, geschweige denn ein Staatenverband.



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 political forum




Zerreißt die Angst Europa?14. März 2016

Krisen, Konflikte und Terror in der neuen Welt-Unordnung: 45. Europatag im Kloster Andechs

Bernd Posselt, ein begnadeter Redner, der durch seine Offenheit und Sachkenntnis das Auditorium überzeugte

Bernd Posselt, ein begnadeter Redner, der durch seine Offenheit und Sachkenntnis das Auditorium überzeugte

Es war der richtige Ort, geschichtsträchtig und kontemplativ, man hatte umgeben von festen Mauern genug Zeit, in klösterlicher Ruhe über die komplexen Fragen zu den Entwicklungen in Europa, der Flüchtlingspolitik, zur Vertreibung und die Rückkehr zum Nationalstaat nachzudenken oder in prachtvoller barocker Kulisse des Bibliotheksaales viele Themen dazu zu erörtern. Der Europatag der Paneuropa-Union im Kloster Andechs, mit namhaften Referenten und 160 Teilnehmern aus 14 Nationen, gab an zwei Tagen tiefe Einblicke in die Materie mit all den schwierigen Lösungsansätzen. Und eines wurde im Fazit klar: Ohne ein starkes Europa, dessen Bestand akut gefährdet ist, wird eine Bewältigung der vielen Probleme kaum möglich sein.

Auf den Punkt brachte es Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland sowie langjähriger Europaparlamentarier und Initiator dieser jährlich wiederkehrenden hochinteressanten Veranstaltungsreihe, die von seinem enormen Engagement profitiert, denn er ist sozusagen stets dicht am Puls der Politik. „Ich mache mir beängstigende Gedanken wie selten um den alten Kontinent, der ein beunruhigendes Bild abgibt“, so Posselt, der von einer extrem schwierigen Lage sprach, von einer Scheinsicherheit umzäunter Nationalstaaten, die Demagogen vorgaukeln, „sie vergrößert die Gefahren und verhindert gleichzeitig echte Lösungen für den ganzen Kontinent“. Man sei bedroht vom aggressiven Ton aus Moskau, „wir sind nicht in einem kalten Krieg, sondern in einem heißen Krieg“, Europa drohe auseinander zu brechen. Wer auf komplizierte Fragen einfache Antworten gebe, liege falsch. Es gelte, langfristig zu denken, momentane populistische Parolen würden nicht taugen.



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 focus in time




Kommentar:

Euro-Krise, Flüchtlingskrise, Parteienkrise – jeder spricht
von der Krise, jeder scheint verunsichert
13. März 2016

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion

Wirtschaftspolitischer Kommentar | gfk Konsumklima 1/2016

Nicht ganz der deutsche Verbraucher und das ist immerhin die Mehrheit der Deutschen, scheint von all den schlimmen Nachrichten unbeeinflußt zu sein. Laut einer Befragung der Nürnberger GfK, einer der größten Marktforschungsunternehmen weltweit, lassen sich die Bundesbürger noch immer nicht durch die intensiven Diskussionen um eine nachhaltige Lösung der Flüchtlingsthematik beeindrucken. Auch die nach wie vor bestehende akute Terrorgefahr sorgt offenbar nicht für eine Verunsicherung im Hinblick auf die Stimmung der Verbraucher.
Nach dem leichten Zuwachs zu Beginn des Jahres zeigt die Konjunkturerwartung keine große Bewegung. Der Indikator verlor nur leicht und lag zuletzt bei 3,4 Punkten. Er konnte sich damit weiter im positiven Bereich halten, das heißt über seinen langjährigem Durchschnitt von Null Punkten. Allerdings liegt er knapp 24 Punkte unter seinem entsprechenden Vorjahreswert.



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 economics & economics spotlight




IWA OutdoorClassics 2016 verzeichnete neue Rekordbeteiligung 8. März 2016


IWA OutdoorClassics 2016

Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, eröffnet die 43. IWA OutdoorClassics 2016

Das 43. Messejahr zog den Fachhandel aus 120 Nationen nach Nürnberg

Innovationen und Funktionalität beherrschten die breite Pa­lette der ausgestellten Objekte, die sich dem Fach­pub­li­kum an vier Tagen vom 4. bis 7. März auf einer Fläche von fast 95.000 m² präsentiert haben. Jagd, Schießsport und Ausrüstung, auch für den Einsatz so­wohl in der zivilen als auch behördlichen Sicherheit so­wie Freizeit-Equipment, waren die Haupt­ge­sprächs­the­men auf der internationalen Ausstellung, die die 45.000 Fachbesucher, die meisten aus der Tschechischen Re­pu­blik, Österreich, Italien, Frankreich, Polen, Bel­gien, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz und aus Deutschland, bei ihren Rundgängen durch die zehn Hallen der NürnbergMesse mit den 1.455 Ausstellern aus 56 Nationen erörtern konnten. Führend unter den beteiligten Ausstellern waren Deutschland, die USA und Italien.

„Erfreulich für uns als Veranstalter ist nicht nur das kon­tinuierliche Wachstum der IWA OutdoorClassics ins­ge­samt auch in ihrem fünften Jahrzehnt“ so Thomas Preu­ten­bor­beck, Director Exhibitions bei der Nürn­berg­Mes­se, „sondern auch der gleichmäßig verteilte Zu­wachs über die drei großen Ausstellungssegmente Target Sports, Nature Activities und Protecting People.“



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 names & news



Joachim Herrmann – Bayerischer Staatsminister des Inneren, Heidrun Piwernetz – Regierungspräsidentin von Oberfranken, Wilhelm Wenning – Regierungspräsident a.D. (v.l.) | Foto: Bayreuther Sonntagszeitung – Gabriele Munzert

Joachim Herrmann – Bayerischer Staatsminister des Inneren, Heidrun Piwernetz – Regierungspräsidentin von Oberfranken, Wilhelm Wenning – Regierungspräsident a.D. (v.l.)

Foto: Bayreuther Sonntagszeitung | Gabriele Munzert


Heidrun Piwernetz – Oberfrankens erste Regierungspräsidentin 1. März 2016

Daß sich die feierlichen Rituale der Verabschiedung eines hohen und allzeit beliebten und geschätzten Regierungsbeamten, die zugleich mit der Amtseinführung des Nachfolgers, wie es am vergangenen Freitag, 26. Februar 2016, geschah, einer Nachfolgerin, ähneln, dürfte allgemein bekannt sein.
Die Schar der honorigen Gäste aus der regionalen Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und sonstigen wichtigen gesellschaftlichen Institutionen, die sich in der Stadthalle Bayreuth versammelt haben, um der mehr als zwei Stunden dauernden Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen, lauschten aufmerksam den Rednern, die die beiden Persönlichkeiten, die neue Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und den bisherigen Präsidenten Wilhelm Wenning, der nach neun Jahren in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, mit entsprechendem Applaus bedacht haben. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann verabschiedete den frischgebackenen Privatier mit den Worten: „Sie sind ein fränkischer Kosmopolit“ und hob insbesondere die menschlichen Qualitäten Wennings hervor. „Mit ihrer freundlichen und bodenständigen Art haben sie ein angenehmes Miteinander geschaffen und die Loyalität der Mitarbeiter gewonnen. “



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Peter Verbata





Aktuelle Ausgabe des EUROjournal

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Alle «Aktuell» Artikel:

Interzoo 2016 öffnete heute in der NürnbergMesse ihre Pforten 26. 5. 2016
Nachrichten aus Europa 17. GPB 25. 5. 2016
Forum EU Aussen- und Sicherheitspolitik 24. 5. 2016
Spiel, Satz, Zukunft 23. 5. 2016
Ohlasy na 67. Sudetoněmecký sjezd v českých médiích – Das Echo auf das Pfingstreffen und den 67. Sudetendeutschen Tag in Nürnberg in den tschechischen Medien 19. 5. 2016
Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten 15. 5. 2016
Nachbarschaftlicher Wissensaustausch 13. 5. 2016
Kaiser Karl IV. – geschichtlicher Brückenbauer 13. 5. 2016
Thüringer Landesausstellung Gotha | Weimar 12. 5. 2016
Aufgespielt! Rendezvous der Künste 12. 5. 2016
Die neue deutsch-russische Eiszeit 10. 5. 2016
„Es ist an der Zeit, für Europa zu kämpfen“ 9. 5. 2016
Nachrichten aus Europa 16. GPB 9. 5. 2016
Mit NÜRNBERGER Blinkys durch die Blaue Nacht 2016 8. 5. 2016
Karlspreis 2016 – Rede des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz 6. 5. 2016
Ansichtskarte aus ... 29. 4. 2016
Bier, 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot und Politik 28. 4. 2016
Geschichte, Barock, Bier und Brauen im Kloster Aldersbach 25. 4. 2016
Künstliche Intelligenz: Roboter erobern unseren Alltag 24. 4. 2016
NürnbergMesse und die Halle 3 C 21. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 15. GPB 18. 4. 2016
Ein historischer Rückblick 18. 4. 2016
Brenner im Brennpunkt 17. 4. 2016
Werkstätten: Eine Messe mit Vorbildfunktion 17. 4. 2016
Koning en Koningin bezoeken Beieren 15. 4. 2016
NÜRNBERGER Versicherungscup: Großes Tennis auch 2016 11. 4. 2016
Das Herz der Medizintechnik schlägt künftig in Nürnberg 11. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 14. GPB 7. 4. 2016
Dieses Blau! Es muß am Licht und am Himmel liegen 7. 4. 2016
Die FEK-Jahreshauptversammlung ließ auf das kommende wirtschaftspolitische Kolloquium 2017 blicken 6. 4. 2016
Einfache Antworten gibt es nicht! 4. 4. 2016
Genscher verstorben 1. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 13. GPB 1. 4. 2016
Verschnupftes Königreich Marokko nach EuGh-Urteil und die Menschenrechte 28. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 12. GPB 22. 3. 2016
Ausstellung: Italienische Schwarzweißfotografie – Landschaften 15. 3. 2016
Europa in der Krise 15. 3. 2016
Wirtschaftspolitischer Kommentar 13. 3. 2016
Ein Nostalgiewochenende zum Saisonschluß 12. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 9. GPB 11. 3. 2016
IWA OutdoorClassics 2016 verzeichnete neue Rekordbeteiligung 8. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 8. GPB 4. 3. 2016
IVA MRÁZKOVÁ – Einladung zur Ausstellung 2. 3. 2016
Heidrun Piwernetz – Oberfrankens erste Regierungspräsidentin 1. 3. 2016
Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes EP role in monitoring reforms 1. 3. 2016
España después de las elecciones 29. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 7. GPB 29. 2. 2016
50. Freizeitmesse 2016 28. 2. 2016
IWA OutdoorClassics 2016: Mehr erleben! 27. 2. 2016
Das Nordatlantische Bündnis und die Möglichkeit einer unseligen Verkettung 22. 2. 2016
Neue Inspirationsquelle im Gemeen­te­mu­seum Den Haag 21. 2. 2016
Forensic Economic Security Reflections 19. 2. 2016
Freizeitmesse ist ein Trendsetter 18. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 6. GPB 18. 2. 2016
Zemřel Bořek Šípek, světoznámý český výtvarník, designér a architekt 15. 2. 2016
Das Messe-Duo BIOFACH & VIVANESS 2016 auf Wachstumskurs 14. 2. 2016
Forensic Banking Reflections 12. 2. 2016
Sicherheitspolitische Gespräche 11. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 5. GPB 11. 2. 2016
Menschen sind keine Sachen, schon gar nicht nur Zahlen 11. 2. 2016
NÜRNBERGER bewahrt europäische Traditionen und Kulturgut 8. 2. 2016
Jenseits der Schnellschüsse 5. 2. 2016
A plan for Europe’s refugees 5. 2. 2016
Economic Defence Reflections 2. 2. 2016
Nachrichten aus Europa. GPB 1. 2. 2016
Davos Forensic Economic Defence Reflections 29. 1. 2016
VIVANESS 2016: Ein Interview mit Dr. Auma Obama 27. 1. 2016
Unbezähmbare Wellen 26. 1. 2016
Die Geschichte der Ukraine – ein inhärentes historisches Konfliktpotential? 26. 1. 2016
Niederländische EU-Rats­prä­si­dent­schaft: Die Erwartungen der EU-Abgeordneten 25. 1. 2016
Politisch korrekte Festtagswünsche 24. 1. 2016
Davos Reflections: 21. 1. 2016
Einblicke in eine wechselvolle Burggeschichte in Thüringen 21. 1. 2016
Klartext zum Neujahrsempfang 15. 1. 2016
„Nürnberg ist Heimat der Druckgussbranche“ 14. 1. 2016
Europa auf vier Pfoten im Nürnberger Messezentrum 7. 1. 2016
Nachrichten aus Europa. GPB 6. 1. 2016
Neuer Vorstandssprecher der GDG 1. 1. 2016
Sternsinger beim bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer 31. 12. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 21. 12. 2015
Rechtsruck in Europa? 18. 12. 2015
Migrationspolitik: Der zu lange Weg von der Konzeption bis zur Umsetzung 17. 12. 2015
Stumm wie Stein 17. 12. 2015
Wechselvolles 14. Jhd und Kaiser Karl IV. im Spiegel der Geschichte 15. 12. 2015
La Via: Klimaabkommen «gibt klare Linie für Klimapolitik des 21. Jahrhunderts vor» 14. 12. 2015
Einzigartiges Weihnachtsflair in Nürnberg – der Lichterzug 10. 12. 2015
Marokko gewinnt seinen Vorsprung durch die sanfte Macht hinter dem Thron 10. 12. 2015
Ausgrenzung und Extremismus im Zentrum des öffentlichen Diskurses 10. 12. 2015
Nürnberg als Kongressstandort attraktiv 9. 12. 2015
„Überreaktion“ … 8. 12. 2015
Ein Blick auf die Schönheit der Boten der Weihnachtszeit 2. 12. 2015
Weihnachtsmarkt der Nationen 1. 12. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 30. 11. 2015
Informelles Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und der Türkei 29. 11. 2015
Kommentar: Der „Paukenschlag“ 29. 11. 2015
Vor- und Weihnachtszeit mit allen Sinnen genießen 28. 11. 2015
Siegeswille und erfolgreiche Historie bilden neue Symbiose 27. 11. 2015
Suche nach den Wurzeln der russisch-ukrainischen Krise 26. 11. 2015
Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eröffnete die Heim + Handwerk 25. 11. 2015
Das weltberühmte „Städtlein aus Holz und Tuch“ läutet den Advent ein 24. 11. 2015
Nahost im Medienfokus: Doppeltes Spiel, doppeltes Glück 18. 11. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 17. 11. 2015
Auf Sand gebaut: die Qatar-Verschwörung 17. 11. 2015
Keine Chance für radikalisierenden Islam in Europa 16. 11. 2015
Der Dschihad – Ein Begriff in seiner eigentümlichen Bedeutung und im Wandel der Zeit 16. 11. 2015
Schulz verurteilt Terroranschläge von Paris 14. 11. 2015
„Europa und seine Nationen – Ihr Verhältnis“. 13. 11. 2015
Ein Narrentag 11. 11. 2015
Martin Schulz zum Tod Helmut Schmidts 10. 11. 2015
Executive Psychometrics Reflections on EU – Executive Banking Human Factor Performance 5. 11. 2015
Spatenstich für den weltweit größten 2nd-use Batteriespeicher in Lünen 3. 11. 2015
„Spannender geht es kaum“ 1. 11. 2015
Ein Paar – eine Mission 27. 10. 2015
Dr. Dorothea van der Koelen stellte Werke von Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt vor 25. 10. 2015
Vereinte Nationen sind Produkt einer eurozentrischen Welt 25. 10. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 21. 10. 2015
Der Ansturm – Mehr Wahrhaftigkeit ist von Nöten 19. 10. 2015
Artikelreihe „Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts“ 18. 10. 2015
Für Verdienste um die europäische Idee 17. 10. 2015
Stärkung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Bayern vereinbart 17. 10. 2015
CONSUMENTA 2015: Regionalität ist Trumpf 16. 10. 2015
Úvahy z nemocničního lůžka – Betrachtungen vom Krankenbett 15. 10. 2015
22. Faszination Pferd 2015 in Nürnberg 8. 10. 2015
Wirtschaftspolitischer Kommentar 8. 10. 2015
Wehrhaftes Europa?! 30. 9. 2015
„Mit Logik hatte das alles nichts zu tun“ 29. 9. 2015
Wenn man Europa schützen will, könnte man an ein altes Versprechen erinnern – En se rappelant d’une Ancienne Promesse 12. 9. 2015
„Schubert in Gastein“ 6. 9. 2015
Wechsel an der Spitze der Messe Bozen 31. 8. 2015
Gesungene Metaphorik im „Kleinen Museum auf der Point“ 17. 8. 2015
it-sa Brasil: Mit Schwung in die zweite Runde 17. 8. 2015
Algorithmen und Datenschutz: Aktionismus mit steigenden Wellen… 13. 8. 2015
Darren Guo übernimmt Leitung der NürnbergMesse China 9. 8. 2015
PEMARTFESTIVAL entpuppte sich als globale Klassik-Nische 8. 8. 2015
60 Jahre BRD in der NATO – 60 Jahre Herausforderung ... für Friedenspolitik und Friedensbewegung 29. 7. 2015
„Pirangate“ entfacht Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien 27. 7. 2015
Luxemburgische Ratspräsidentschaft mit ambitioniertem Programm 26. 7. 2015
„Märkte sind heute europäisch oder global!“ 23. 7. 2015
NürnbergMesse: Treffpunkt der Perspektiven 16. 7. 2015
NÜRNBERG, WO DIE MUSIK SPIELT 13. 7. 2015
Forensic Banking Reflections on European monetary Affairs (Part 14) 26. 6. 2015
„Didaktik und Dialektik der Farbe“ 23. 6. 2015
„Felix Austria“ auf den Messen in Nürnberg 23. 6. 2015
NürnbergMesse mit BrauBeviale in Moskau 22. 6. 2015
Quo usque tandem? 20. 6. 2015
“European Money Market” (Part 13) 16. 6. 2015
Hohe Anerkennung für Dr. Laura Krainz-Leupoldt 11. 6. 2015
Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. hat seine Wirkung nicht verfehlt 9. 6. 2015
Spiel, Satz – Der NÜRNBERGER Tenniscup 4. 6. 2015
Die Euroskeptiker in Brüssel schweigen zu Griechenland 25. 5. 2015
7. Stuttgarter Sicherheitskongress 2015 23. 5. 2015
Erfolgreiche Verkaufsaktion der NÜRNBERGER Blaue-Nacht-Blinkys 20. 5. 2015
Kongreßdachmarke NürnbergConvention präsentiert sich auf der Frankfurter IMEX 2015 19. 5. 2015
Hohe Anerkennung für unseren Prager Kollegen PhDr. Syruček 15. 5. 2015
Stone+tec 2015: Impulsgeber, Inspirationsquelle und Diskussionsforum 5. 5. 2015
Blaue Nacht übte wieder große Anziehungskraft aus 2. 5. 2015
Saló Internacional del Turisme Barcelona 2015 29. 4. 2015
Der Balkan – ein geopolitischer Hotspot an der Nahtstelle zwischen Ost und West 24. 4. 2015
Coatings-Welt heute und in Zukunft: grün, nachhaltig, funktional European 24. 4. 2015
Beispielhafte Entwicklung: In 25 Jahren vom Handschlag zur Weltleitmesse 23. 4. 2015
Monitoring European Money Affairs (Part 12) 23. 4. 2015
Der Wandel ist längst noch nicht abgeschlossen: Bilder des kulturellen Umbruchs 20. 4. 2015
Das Kleine Museum auf der Peunt setzte mit Elias Crespin neue Maßstäbe 12. 4. 2015
Deutsche Regeln für die EU? 12. 4. 2015
EU Investing vs ECB Gambling 7. 4. 2015
Nuernberg_in_Blau 30. 3. 2015
Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 24. 3. 2015
Hans-Peter Schmidt zum Vorsitzenden des Kuratoriums des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ gewählt. 21. 3. 2015
Monitoring Money Market (Part 10) 24. 3. 2015
Menschenschmuggel: Das boomende Geschäft 21. 3. 2015
Energieunion: Ein historisches Projekt, vergleichbar mit der Gemeinschaft für Kohle und Stahl und dem Binnenmarkt 19. 3. 2015
Norwegen gibt grünes Licht für den größten Schiffstunnel der Welt 17. 3. 2015
Reicht die Europäische Metropolregion bald auch über Grenzen hinweg? 15. 3. 2015
Besser geht`s nicht 11. 3. 2015
50 Jahre im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe 11. 3. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 9) 10. 3. 2015
Terrorismus und Extremismus begegnen 8. 3. 2015
„Letzte Ausfahrt Grexit – Eine Regierung fleht um Ehrlichkeit“ 5. 3. 2015
Nürnberger Freizeit Messe bietet Inspirationen 4. 3. 2015
Juncker und Merkel werben in Berlin für europäische Investitionsoffensive 3. 3. 2015
NÜRNBERGER Versicherungscup in dritter Auflage 2. 3. 2015
Sudetendeutscher Reformkurs fortgesetzt 1. 3. 2015
FEK e.V. – Kolloquium 2015 24. 2. 2015
„Kampf um Vorherrschaft“ 24. 2. 2015
inviva 2015 überzeugte mit neuem Konzept 21. 2. 2015
Russlands Finanzkrise – Der Auslöser für regionale Instabilität 21. 2. 2015
Rosenmontag in luftiger Höhe 16. 2. 2015
Clownschweig in Braunschweig 16. 2. 2015
inviva die Siebte ist ein Programm“ 12. 2. 2015
Vielfalt mit Aussagekraft: „HOGA 2015“ 7. 2. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 8) 3. 2. 2015
Von einer Überprüfung der Sanktionen könnten die Ukraine, Russland und der Westen profitieren 2. 2. 2015
Zum Tod des Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker 31. 1. 2015
BIOGAS 2015: Das Spiegelbild der Innovationskraft 31. 1. 2015
BIOFACH und VIVANESS Kongress 2015: 30. 1. 2015
Arbeitswelt in der Metropolregion im Reflex: „Made in Franken“ 29. 1. 2015
Der Zerfall der internationalen Ordnung und die Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur 29. 1. 2015
Kommentar: Wer Solidarität fordert, muss Solidarität üben 29. 1. 2015
Putins großer eurasischer Plan bekommt Risse 28. 1. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 7)  24. 1. 2015
Die Welt zu Gast in der Toy City Nürnberg 23. 1. 2015
Bayerische Europaministerin kritisiert EZB-Entscheidung zum Anleihen-Aufkaufprogramm 22. 1. 2015
Staatsräson und pointierte Unterhaltung 21. 1. 2015
Leidmedien im Netz 21. 1. 2015
Mit dem Zug in die westböhmische Kulturhaupstadt 18. 1. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 6) 16. 1. 2015
HOGA 2015 16. 1. 2015
C'EST LA BARBE 15. 1. 2015
Ukraine: Mögliche Wege zur Konfliktlösung 11. 1. 2015
Europa auf vier Beinen im Nürnberger Messezentrum 8. 1. 2015
GEBURTSWEHEN EINES WERDENDEN IMPERIUMS 5. 1. 2015
Immigration extracommunautaire (partie 6.)2. 1. 2015
Krok do Nového roku či nové Evropy? A jaké? Ein Schritt in das Neue Jahr oder in ein neues Europa? Nun fragt sich welches? 31. 12. 2014
Menschlichkeit tut Not, ist aber keine Einbahnstraße 28. 12. 2014
Google ohne Ende 22. 12. 2014
Udo Jürgens ist tot 21. 12. 2014
Monitoring European Money Market Affairs (Part 5) 15. 12. 2014
Rumäniens Wähler erteilen der Korruption eine Absage 12. 12. 2014
Glänzender Gastgeber 9. 12. 2014
Eine Geste, die traditionell Freude bereitet 8. 12. 2014
Immigration extra-européenne (partie 5)? 6. 12. 2014
KOMMT DIE KRISE ZURÜCK? 6. 12. 2014
Internationale Polizeimissionen an Brennpunkten weltweit 5. 12. 2014
Bayerische Repräsentanz in Prag eröffnet 4. 12. 2014
Monitoring European Money Market Affairs (Part 4.) 1. 12. 2014
Der Papst, das Europäische Parlament und der Präsident 25. 11. 2014
Schulz verurteilt Anschlag auf Synagoge in Jerusalem 25. 11. 2014
Die Rosetta-Mission ist ein Erfolg europäischer Zusammenarbeit 19. 11. 2014
Böse Lokführer? 14. 11. 2014
Immigration extra-européenne 3. 11. 2014
Monitoring European Money Market Affairs? (Part 3.) 3. 11. 2014
Das Kulturgut Pferd begeisterte das Publikum 2. 11. 2014
CE-News Oktober 2014 28. 10. 2014
Ehrungen zum Auftakt der CONSUMENTA 2014 27. 10. 2014
Uhr ganzjährig vorstellen: Kinder werden sportlicher 24. 10. 2014
CONSUMENTA 2014 16. 10. 2014
Monitoring European Money Market Affairs (Part 2) 13. 10. 2014
ARZNEIMITTEL in todsicherer Dosis 13. 10. 2014
Nürnberger Faszination im Doppelpack 9. 10. 2014
Beschäftigungsgipfel der EU in Mailand und seine Herausforderungen 9. 10. 2014
Die Wahlen in der Ukraine 8. 10. 2014
Die Nato wird in Verlegenheit gebracht, weil Putin an einer „Neu-Russland“-Strategie arbeitet 8. 10. 2014
Immigration extra-européenne (4) 7. 10. 2014
Monitoring European Money Market Affairs of ECB (Part 1) 6. 10. 2014
Days of Reconciliation and Spirit of Unity are marking the “End of Highland Game” of Scottish Referendum with a comfortable majority for “No Vote” 29. 9. 2014
CE-News September 2014 30. 9. 2014
AFAG-Messegesellschaft zieht im Oktober viele Menschen in ihren Bann 29. 9. 2014
Weltweit einzigartiges Lindenbaumzentrum eröffnet 27. 9. 2014
Gelebte Geschichte: Bürger-Bräuwerck 24. 9. 2014
Gold für die NürnbergMesse 20. 9. 2014
Mario Draghi wird mit der Realität konfrontiert 19. 9. 2014
Aggressive Glaubensbekenntnisse und ein Wertemangel des Westens 17. 9. 2014
KAMPF UM DIE UKRAINE 17. 9. 2014
“Economic Security Worthiness Rating” of “Scottish Referendum” 17. 9. 2014
Mazedonischer Blitzbesuch in der Noris 16. 9. 2014
Schneller Juncker mit Damenopfer 13. 9. 2014
IV. Bereitschaftspolizeiabteilung Nürnberg feierte ihren „50.“ 13. 9. 2014
6. Stuttgarter Sicherheits-Kongress 13. 9. 2014
“Puffin's Letter from Scotland” 13. 9. 2014
Die russische Taktik in der Ukraine stellt die gespaltene Verteidigungs-Politik des Westens auf die Probe 5. 9. 2014
Ukrainekrise zwischen Flächenbrand und Gesichtsverlust 5. 9. 2014
A “Tartan hedge of Liquid Gold” or “shock Cable to Hollyrood”? 5. 9. 2014
Deutsche Luftwaffe schützt Luftraum über dem Baltikum 1. 9. 2014
The unintended consequences of the EU’s sanctions on Russia 31. 8. 2014
CE-News Juli/August 2014 30. 8. 2014
Rélexions sur les discours sur l’immigration (partie 3) 30. 8. 2014
L’IMMIGRATION EXTRA­COMMU­NAUTAIRE (partie 2) 29. 8. 2014
“The Business Letter from Scotland” 29. 8. 2014
Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte 28. 8. 2014
Formel 1 Rennen in Spa/Franchor­champ 24. 8. 2014
“Declaration of Opportunity” in Arbroath or “Crisis of Currency” in Hollyrood? 22. 8. 2014
Die Regensburger sind jetzt auch Kaiser! 20. 8. 2014
Bunte Welt exotischer Vögel 19. 8. 2014
Kevin Rice named Mazda Europe’s head designer 18. 8. 2014
L’IMMIGRATION EXTRA­COMMU­NAUTAIRE / ILLEGALE EINWANDERUNG (partie/Teil 1) 15. 8. 2014
Financial Stability of Highland Retreats or Currency Uncertainty of Plan B? 15. 8. 2014
Visite d'atelier d'artiste: Iva Mrazcova 14. 8. 2014
grenzenlos – Nürnberg trifft Venedig 5. 8. 2014
Piling up yet more economic woes for Russia 30. 7. 2014
Free trade agreements challenged 30. 7. 2014
Wer wird Kommissar in der EU? 26. 7. 2014
Die Europäische Kommission und die Chance auf Erfolg mit der Unter­stüt­zung der Wirtschaftsreformen in der Ukraine 26. 7. 2014
Woran man antisemitische Medien­berichte erkennt und wie man damit umgeht 26. 7. 2014
50 years of Patrouille Suisse Airworthiness Performance 18. 7. 2014
Klassik pur und Engagement der Förderer sind die Säulen der Internationalen Gluck Opern Festspiele 19. 7. 2014
Alte und neue Gesichter 17. 7. 2014
NürnbergMesse verzauberte mit einer Retrospektive 14. 7. 2014
Eine 40-Jährige bilanzierte 10. 7. 2014
„Prager Tage“ in Nürnberg 4. 7. 2014
PRÄSIDENTENWECHSEL 3. 7. 2014
300 Jahre des K.K. Hofcompositeurs Christoph Willibald Gluck 30. 6. 2014
10. Internationale Gottfried von Haberler Konferenz 21. 6. 2014
Beruf und Familie im Einklang 20. 6. 2014
Der Terrorismus rückt näher an Europa 20. 6. 2014
Der Untergang des Irak 20. 6. 2014
Ein selten gehörter Einblick in Rumänien 8. 6. 2014
Neuer Präsident der FEK e. V. 8. 6. 2014
Interzoo 2014 überzeugte 2. 6. 2014
Dr. Roland Fleck verstärkt AUMA-Vorstand 30. 5. 2014
IMAGINÁRNÍ PROSTOR • IMAGINARY SPACE – Iva Mrazcova 29. 5. 2014
FEK e.V. – Neuer Vorsitzender des Fachbeirates/Kollegiums 30. 5. 2014
Interzoo 2014: Auf Weltreise durch den Heimtierbedarf 29. 5. 2014
NÜRNBERGER Versicherungscup 2014 mit deutlicher Steigerung zum Vorjahr 28. 5. 2014
Südosteuropa und seine politischen und wirtschaftlichen Perspektiven 25. 5. 2014
Minister Kamp opent Dutch Tech Week 23. 5. 2014
Blinky-Einsatz mit Erfolg 14. 5. 2014
Eine zukunftsweisende Begegnung mit Kultur und Geschichte 7. 5. 2014
EUROPA IM GLEICHGEWICHT – EINE RÜCKSCHAU 5. 5. 2014
NÜRNBERGER Nachtschwärmer in blau 27. 4. 2014
Bekannter Karikaturist Klaus Häring und sein Kommentar 28. 4. 2014
Acht Neufassungen von CE–Richtlinien veröffentlicht 25. 4. 2014
Köszönöm szépen für 20 Jahre Freundschaft und Jó estét kivánok 10. 4. 2014
Geopolitical Info 9. 4. 2014
FEK beruft neuen Vorsitzenden des Kollegiums / Fachbeirates 18. 3. 2014
Ethnische Russen in den USA bedroht? Muß Putin eingreifen? 17. 3. 2014
Kunst aus Nürnberg in Karlovy Vary 10. 3. 2014
inviva 2014: Ein Treffpunkt für Menschen mitten im Leben 10. 3. 2014
Ökodesign – Verschärfung der Energieeffizienzanforderungen an Elektromotoren 10. 3. 2014
„Präsentiert das Gewehr“ – IWA OutdoorClassics 2014 7. 3. 2014
Hochstimmung auf „höchstem Niveau“ 3. 3. 2014
«FREIZEIT» die sich sehen und fühlen ließ schloß ihre Toren 2. 3. 2014
IVA MRÁZKOVÁ • HUMAN[ISED] NATURE 18. 2. 2014
Die 46. Reise durch die Freizeitwelt kann beginnen 17. 2. 2014
Economic Defence Reflections on «Swiss Option» 13. 2. 2014
Die spanische Fluggesellschaft Vueling expandiert kräftig in Deutschland 6. 2. 2014
Einwanderung nach Europa – Erträumt, gewünscht, verhindert? 1. 2. 2014
„Hamburg – Ganz Europa in einer Stadt“ 16. 1. 2014
Die jüngste Visitenkarte der Nürnberg­Messe kirchlich gesegnet 15. 1. 2014
CACIB 2014 12. 1. 2014
EUROPA VERSTEHEN 10. 1. 2014
CACIB: Seit 40 Jahren Treffpunkt für Hundeliebhaber 10. 1. 2014
Scottish Referendum Reflections 5. 1. 2014
Prager Weihnachten 19. 12. 2013
NürnbergMesse schafft stärkstes ungerades Jahr 14. 12. 2013
Bahnbrechende Wahl und historisches Novum zugleich 11. 12. 2013
Delegation aus Charkiw bestätigte Willen nach Vertiefung der Kontakte 4. 12. 2013
Markt der Nationen 4. 12. 2013
Neue Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb 3. 12. 2013
Die Redaktionskonferenz 2013 in Franzensbad läutete neue Ära ein 13. 11. 2013
Feierlaune auf der CONSUMENTA Nürnberg 2013 20. 10. 2013
Eine Triennale zum Jubiläum 11. 10. 2013
Ein romantischer Kammermusikabend unter dem Schutz des Zeichens der Nürnberger Kaiserburg 27. 9. 2013
Wahlen 2013 – Klaus Häring 25. 9. 2013
Die Doppelführungsspitze der NürnbergMesse bilanzierte 19. 7. 2013
Sport, Bildung und Geschichte 16. 6. 2013
Die Tenniskarawane zieht weiter 9. 7. 2013
Gefahr für die medizinische Versorgung 9. 7. 2013
„24° OST“: Nürnberg geht vom 26. bis 28. Juli 2013 auf neue musikalische Reise 24. 6. 2013
Der Bayreuther Sonnentempel diente als wunderbare Kulisse 8. 6. 2013
Brücken des Vertrauens gebaut 8. 6. 2013
„Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten“ 30. 4. 2013
„Himmelstürmer“: Die lange Nacht der Kunst und Kultur 27. 4. 2013
Hans-Peter Schmidt als Vorsitzender des Aufsichtsrates wiedergewählt 19. 4. 2013
Qualifzierte Arbeitskräfte binden 7. 4. 2013
FEC Press Release 1. 8. 2012
Consumenta Nürnberg gewinnt an Vielfalt 13. 10. 2010
Einladung zum 2. Stuttgarter Sicherheitskongress 4. 8. 2010
KONTINUITÄT FORTGESETZT 7. 4. 2010
Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. 2. 2010
Ohnmacht der wehrhaften Demokratie? 15. 8. 2006
DIE GLOSSE 12. 7. 2006


 

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Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos in ECON | ©European Union 2016 – EP

Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos in ECON

©European Union 2016 – EP


Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes EP role in monitoring reforms 1. März 2016

Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes the European Parliament’s stronger involvement in monitoring the financial assistance programme for Greece, he told Economic and Monetary Affairs Committee MEPs in an economic dialogue meeting on Wednesday. “We need an honest broker, representing different views from different political perspectives, to examine the economic and social impact of the programme”, he said, referring to the new EP working group on macro-economic adjustment programmes.

Mr Tsakalotos said that Greece's strategy is to finalise the ongoing review of the current programme as quickly as possible, as he fears that delays will make planned reforms, such as those in the pension system, harder to sell. "The institutions left Greece on 5 February with the promise they would get back to us in ten days. But we are still waiting. We have no time”, he said. Greece is currently negotiating a new tranche of financial assistance.



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By Ron Korver


 

 reflex



España | elecciones 2015 | los protagonistas

España | elecciones 2015 | los protagonistas


España después de las elecciones 29. Februar 2016

Spaniens politischer Weg nach der Wahl ist weiterhin unklar

Las elecciones del 20 de di­ci­em­bre pasado han dejado en Espa­ña un panorama político in­usi­tado debido a la irrupción en el parlamento de dos nuevas for­ma­cio­nes políticas, Podemos y Ciu­da­da­nos, que han puesto en jaque la tradicional supremacía de los dos partidos tradicionales PSOE (socialistas) y PP (conservadores), ninguno de ellos ya con capacidad para formar gobierno, como había sido tradicional hasta ahora, sin entrar a formar parte de una coalición que, debido a que ambos bloques, izquierda y derecha, están casi empatados al 45%, está resultando complicada. La formación de gobierno se presenta, además, difícil, porque a ambos extremos, es decir, PP a la derecha y Podemos a la izquierda, hay partidos que, para muchos electores son indeseables como gobernantes en coalición con los suyos. El PP por sus interminables casos de corrupción, que afectan a la misma cúpula del partido y que, en opinión de la mayoría, aconsejan una regeneración en la oposición, y Podemos por su cambiante oportunismo programático, que delata una intencionalidad profundamente leninista en sus líderes y, en los ojos de muchos, su “populismo” antisistema. Esta inestabilidad parlamentaria va, además, acompañada de una situación complicada en el país, con una crisis económico-social aún no superada, una crisis institucional a resolver y un reto secesionista en Cataluña.



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PhDr. Vicente Rodrieguez


 

 magazine



Beim Tortenanschnitt: (v.l.) Heiko & Hermann Könicke, Geschäftsführer AFAG, Dr. Markus Söder, Bayerischer Finanz- und Heimatminister, Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse, Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Beim Tortenanschnitt: (v.l.) Heiko & Hermann Könicke, Geschäftsführer AFAG, Dr. Markus Söder, Bayerischer Finanz- und Heimatminister, Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse, Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg


Freizeitmesse 2016 – auch die 50. war erfolgreich28. Februar 2016

Nürnberg – Selbst der bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder war begeistert, strahlte über das ganze Gesicht, verbreitete gute Laune und schnitt zum 50. Geburtstag der Freizeitmesse Nürnberg mit sichtlichem Vergnügen die Jubiläumstorte an.

Wie das erste Stück schmeckte? „Süß“, sagte er und meinte etwas locker, „Zucker und Sahne geht bei mir immer“. Der Landespolitiker schwärmte während des Rundgangs vom vielfältigen Angebot mit weltweitem Tourismus, den Schönheiten der Region ganz in der Nähe, den Gartenparadiesen und den neuesten Modellen von Caravans und Reisemobilen. Von den Möglichkeiten der Betätigung im Freien nicht nur mit Sport, sondern auch der Fülle von Freizeitgestaltungen. Auch die Zusatzmesse „inviva“, die den Einblick in die Zukunft der Menschen 50+ gab und unter dem Motto „Gesund bleiben selbstbestimmen und die Freizeit gestalten“, hat das Interesse geweckt.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 

 political forum



NATO Flagge

L’Alliance atlantique et le danger d’un enchaînement malencontreux 22. Februar 2016

Rainer Dumont du Voitel

Rainer Dumont du Voitel


L’OTAN est née dans le contexte de la Guerre Froide et, depuis la chute du Mur de Berlin et l’implosion de l’URSS, on a continué à se demander si cette Organisation devait subsister et quel seraient ses nouveaux objectifs.

Depuis on n’a pas cessé de réfléchir au vu de nombreux nouveaux défis pour la sécurité globale sur le futur rôle de l’OTAN, avec ou sans mandat de l’Onu, et on est même intervenu en utilisant la force, si on pense aux conflits dans les Balkans.

En 2010 on a finalement élaboré un «nouveau concept» qui assigne à l’Orga­ni­sa­tion sous la contrainte d’une adaptation continue de ses instruments, trois tâches fondamentales: la défense collective, la gestion de crise et la sécurité coopérative.

Pour ce qui concerne la première tâche, on peut lire sur le site-web de l’Or­ga­ni­sa­tion qui a été actualisé le18 novembre 2014 (www.nato.int/cps/fr/natohq/topics_56626.htm): «Les membres de l’Alliance se prêteront toujours assistance mutuelle contre une attaque, conformément à l’article 5 du Traité de Washington. Cet engagement reste ferme et contraignant. L’OTAN prendra des mesures de dissuasion et de défense contre toute menace d’agression et contre tout défi sécuritaire émergent qui compromettrait la sécurité fondamentale d’un ou de plusieurs Alliés ou encore l’Alliance tout entière.»

 

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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel



 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Neue Inspirationsquelle im Gemeentemuseum Den Haag 21. Februar 2016

Jan Toorop (1858 – 1928) | ?

Das Gemeentemuseum Den Haag präsentiert vom 26. Februar bis 29. Mai 2016 die Vielseitigkeit ei­nes Künstlers, der zusammen mit Vincent van Gogh und Mondrian zu den wichtigsten hol­län­di­schen Künstlern aus der Zeit um 1900 gehört. In einer umfassenden Übersicht mit mehr als 200 Werken, darunter Hauptexponate aus dem In- und Ausland, werden Arbeiten von Jan Toorop gezeigt.

Jan Toorop (1858 – 1928) ist beim breiten Publikum vor allem durch seine Werke im Art-Nouveau-Stil oder Jugendstil bekannt. Weniger bekannt ist, dass sein Gesamtwerk viel mehr Stile umfasst. Er ließ sich von neuen internationalen Entwicklungen inspirieren, suchte seinen ganz eigenen Weg in Strömungen, wie dem Neo-Impressionismus und dem Symbolismus und wurde damit eine der innovativen Kräfte innerhalb der Malerei. So inspirierte er seinerseits wiederum andere Künstler, wie Gustav Klimt. Die Ausstellung ist das Ergebnis von Studien, die Gastkonservator Gerard van Wezel seit mehr als dreißig Jahren zum Werk Toorops verrichtet.



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-Gijs Meijer-

Weitere Informationen unter www.gemeentemuseum.nl



 

 political forum




Forensic Economic Security Reflections:19. Februar 2016

Dr. Tessa Mueller

Dr. Tessa Mueller


“EU ISR Risk Analysis” (Part 4)

Motto: “Economic security goes hand-in-hand with national security”.

Topic: The Friday Summit “English breakfast” of Economic Intelligence,
Forensic Sur­veil­lan­ce and Monetary Risk Resilience
in EU – UK Economic Security Affairs be­yond 2030

In Summary, since 2010 the UK has the best practice Case of Economic Security and national security policy commitment. Therefore, the crucial summit meeting in Brussels on Thursday is a last resort stage on the crossroad to rescue the economic security of EU Project to make Europe stronger for its national security and monetary stability. According to EU report, “The Economic Migrant crisis continues to spiral out of Security control. Therefore, the European Union may close the border on March 1. 2016”.




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By our Staff Member Tessa Mueller



 

 economics & economics spotlight



Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (2.v.l.) referierte zum ökologischen Landbau. | Foto: Horst Wunner

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (2.v.l.) referierte zum ökologischen Landbau.

Foto: Horst Wunner


Das Messe-Duo BIOFACH & VIVANESS 2016 auf Wachstumskurs 14. Februar 2016

Nürnberg: Naturprodukte sind immer mehr gefragt, legen mächtig zu. Dafür geben die Leute auch gern etwas mehr Geld aus. Ein starkes Indiz dafür waren in den Nürn­ber­ger Messehallen die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, ver­bun­den mit VIVANESS, der internationalen Fachmesse für Naturkosmetik. Es prä­sen­tier­ten sich in einer unglaublichen Vielfalt 2544 Aussteller aus insgesamt 77 Ländern welt­weit, das sind acht Prozent mehr Unternehmen als im Vorjahr. Etwa 48.000 Be­su­cher, ein neuer Rekord, wollten sich diese richtungsweisende Schau nicht ent­ge­hen lassen.



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 reflex




Liebe Leserinnen und Leser!

Der nachfolgende Beitrag zum von vielen Europäern seit Monaten heiß diskutierten Thema „Europa? Flüchtlinge sind auch Menschen!“ ist ge­wis­ser­ma­ßen ein Frontalunterricht, wo der Inhalt von lesbar zu lehrbar wechselt. Der Autor ist niemand geringerer als der Honorarkonsul der Tsche­chi­schen Republik in Bayern, Hans-Peter Schmidt, langjähriger Präsident der Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken Nürnberg und heutiger Ehrenaufsichtsratvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe.

Menschen sind keine Sachen, schon gar nicht nur Zahlen 11. Februar 2016


Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft

Konsul Hans-Peter Schmidt

In Zahlen sind die notwendigen Investitionen zu fassen, mit der wir unsere politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zukunft in Deutschland und in Europa sichern müssen.
Wenn die Zahl der Flüchtlinge verringert werden soll, muss die Finanzierung des „IS“ unterbunden werden; und die Flüchtlingslager in Nordafrika, der Türkei sind besser zu finanzieren, damit die Menschen, wenn sie vorläufig dort bleiben, nicht verhungern und verdursten.

Europa altert, steht im Wettbewerb mit Amerika (Nord- und Süd), Asien, Afrika und auch Australien. 80 Millionen deutsche, insgesamt 500 Millionen Einwohner der Europäischen Union, konkurrieren mit einer überwiegend jungen Weltbevölkerung von 8 Milliarden, davon 5 Milliarden in Asien. Wozu Asiaten wirtschaftlich in der Lage sind, beweisen sie uns insbesondere in der Elektronik und im Automobilbau, aber auch militärisch, mit Atomwaffen.

1945/46 kamen aus dem Osten 10 Millionen Flüchtlinge in vier Besatzungszonen. Gemessen an den Einheimischen, waren das in Deutschland insgesamt 15 Prozent, in Bayern 20 Prozent, in Schleswig-Holstein 30 Prozent. Einheimische hießen sie nicht willkommen, viele sahen in ihnen „Gesindel“, dem mit Ablehnung und Missgunst begegnet wurde.



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 reflex




Öffentlichkeitsarbeit im permanenten medialen Ausnahmezustand

Jenseits der Schnellschüsse5. Februar 2016

Steffen Uttich, Leiter Fondsmanagement, BEOS AG

Steffen Uttich


Hinweis Gastbeitrag von Steffen Uttich, Leiter Fondsmanagement, BEOS AG

Im deutschen Journalismus tritt an die Stelle der klassischen Chronistenpflicht und bedachten Kommentierung des Zeit­ge­sche­hens ein Zustand permanenter Erregung. Das fördert in einer immer komplexeren Welt den Hang zur Ver­ein­fa­chung. Mediale Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut geworden. Will ein Branchenverband mit seinen Positionen öffentlich wahr­ge­nom­men werden, kann er sich dem Trend zur Kurzatmigkeit in der Berichterstattung der Medien nicht entziehen.
Aufmerksame Zeitgenossen konnten sich in den vergangenen Monaten bei der Zeitungslektüre und dem gelegentlichen Blick in das Nachrichtenfernsehen nur wundern. In der innenpolitischen Berichterstattung dominierte über Monate ein verirrter SPD- Bundestagsabgeordneter mit der Bestellung fragwürdiger Kinderfotografien die Schlagzeilen. Die Euro-Krise blieb ein un­ter­schätz­tes Dauerphänomen, dass durch einen jugendlichen griechischen Finanzminister, der sich mit Frau auf einer Dach­ter­ras­se mit Akropolis-Blick ablichten ließ, immerhin ein neues Gesicht bekam. Schwerwiegende außenpolitische Ver­wer­fun­gen wie der Ukraine-Konflikt wurden an den Großmachtsallüren eines einzelnen Mannes festgemacht – als ob Wladimir Pu­tin ein einsamer Diktator ist, der ohne Rücksicht in seinem Land durchregieren kann.



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Anmerkung der Redaktion:

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post Berlin und unserem Medium EUROjournal pro management vom Autor zur Verfügung gestellt.
Die Erstveröffentlichung: ZIA Geschäftsbericht 2014 / 2015


 

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Wie Europa die Flüchtlingskrise managen soll, ist der Titel eines Beitrages der Chefredakteurin von «The Economist» Zanny Minton Beddoes, den wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit freundlicher Unterstützung der «plümer)communication» als interessante Lektüre anbieten.

Bild: Jon Berkeley – The Economist

A plan for Europe’s refugees 5. Februar 2016

How to manage the migrant crisis

A European problem demands a common, coherent EU policy. Let refugees in, but regulate the flow

REFUGEES are reasonable people in desperate circumstances. Life for many of the 1m-odd asylum-seekers who have fled Syria, Iraq, Afghanistan and other war-torn countries for Europe in the past year has become intolerable. Europe is peaceful, rich and accessible. Most people would rather not abandon their homes and start again among strangers. But when the alternative is the threat of death from barrel-bombs and sabre-wielding fanatics, they make the only rational choice.



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VIVANESS 2016: Ein Interview mit Dr. Auma Obama 27. Januar 2016

Auma Obama im Interview

Auma Obama im Interview


VIVANESS Bildmarke

Bio-Rohstoffe, nachhaltiges Sourcing und ökologisches Wirtschaften sind Kern­the­men der Bio- und Naturkosmetik-Branche. Diese versammelt sich vom 10. – 13. Feb­ruar 2016 bereits zum 10. Mal zur VIVANESS, Internationale Fach­mes­se für Na­tur­kos­me­tik.

Mit Dr. Auma Obama hat sich ein hochkarätiger Ge­burts­tags­gast angekündigt. Die Halbschwester des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama en­ga­giert sich für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und wird zur of­fi­ziellen Er­öffnung von BIOFACH und VIVANESS, am 10. Februar 2016 ab 13:30 einen The­men­vor­trag halten.

Barbara Böck, NürnbergMesse, sprach vorab mit Dr. Auma Obama über das per­sön­li­che En­ga­gement und ihre Kernbotschaft.



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Merkels Schnell-Imbiß | Angela Merkel Döner-Bude | Fotomontage ThW

Unbezähmbare Wellen 26. Januar 2016

Wo bleibt die vielbeschworene Mitte?

Folgt man in den Medien den zahllosen Kommentaren und Debatten über das Phänomen der Menschen, die in einem nicht mehr versiegenden Strom nach Deutschland kommen, so erkennt man be­sorg­nis­er­regende Indizien für eine wachsende Hysterie im Lande, da die Bevölkerung aber auch die Politik ratlos und gleichzeitig zunehmend gespalten in der Frage zu sein scheinen, wie man einer solch massiven Zu­wan­de­rung Herr werden soll.

Seien wir ehrlich, auch wir haben keine umfassende und abschließende Antwort auf diese Frage, schon gar nicht irgendeine vorgestanzte. Um nicht ständig schon überreichlich Gesagtes zu wiederholen, müssen wir uns in der Sache und in der Begrifflichkeit neu verorten, um nicht den inneren Kompaß zu verlieren, wäh­rend alles Nötige, das an den vielen Brennpunkten tagtäglich vor Ort geleistet wird, um die anfallenden Probleme hic et nunc zu lösen, unsere Anerkennung und Bewunderung verdient, die auch immer wieder ausgesprochen werden muß.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel



 

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Die Geschichte der Ukraine – ein inhärentes historisches Konfliktpotential? 26. Januar 2016

H | Goldene Horde

Die geschichtliche Entwicklung der Ukraine ist eng mit der Frühgeschichte sowohl Russlands als auch Weiß­russlands verknüpft. Betrachtet man sich die Werke einiger Geschichtswissenschaftler zur rus­si­schen Geschichte, so wird der Leser feststellen, dass diese in ihren Darstellungen stets die gemeinsamen Ursprünge aller dieser modernen Staaten hervorheben. Alle drei – so wie sie in ihren heutigen Grenzen existieren – gehen auf einen ge­mein­sa­men Vorgänger zurück, die sogenannte Kiewer Rus.

Dabei handelte es sich um ein osteuropäisches Großreich, das im Mittelalter um sein Zentrum, das na­mens­ge­ben­de Kiew, entstanden ist. Doch ist die Bezeichnung selbst nicht zeitgenössisch. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist dazu gedacht, dieses Herrschaftsgebilde von der späteren Moskauer Rus abzugrenzen. Der ursprüngliche Name lautet schlicht „Rus“. In der russischen Geschichtswissenschaft wird übrigens gerne auch der Begriff „altrussischer Staat“ verwendet. Schon allein die engen historischen Verbindungen, die zwischen den Ursprüngen der Ukraine und Russland bis in unsere Zeit hinein wirken, legen auch heute noch die starke Verzahnung bezüglich der Geschicke beider Staaten nahe. Interessant ist dabei die Frage, ob dabei gerade die gemeinsame Geschichte zumindest einen Teil des heute vermehrt hervortretenden Konfliktpotenzials ausmacht, das für Unruhe und gewaltsame Auseinandersetzungen am östlichen Rande Europas sorgt.



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Gastbeitrag von M.A. rer. pol. Florian Dammer



 

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Politisch korrekte Festtagswünsche 24. Januar 2016

Gute Wünsche zu empfangen, ist immer für jeden Menschen erfreulich, egal aus welchem Anlaß. In der Mehrzahl konzentrieren sich die Wünsche auf die Zeit des Jahreswechsels und füllen je nach Lust und Laune der jeweiligen Absender, die zum Glück noch altmodisch zu Papier und Feder greifen, verstärkt die altbewährten Postkasterl zu denen sich die gütigen und unterbezahlten Postbotinnen und Postboten durch Schnee, Matsch und auf teilweise spiegelglatten Straßen regelrecht durchkämpfen müssen, um die freundlichen Botschaften zum Neujahr den Adressaten zuzustellen.
Daß manchmal solche Zustellungen, gerade im ersten Monat des Jahres, ein wenig länger dauern als uns die Post AG in ihren diversen Wer­be­aus­sa­gen verspricht, muß, tolerant wie wir sind, man hinnehmen, denn gute Neujahrswünsche aus nah und fern werden auch verspätet gerne an­ge­nom­men.
So erreichte uns kürzlich von belgischen Freunden folgender Neujahrsgruß mit politisch korrekt formulierten Worten:

Liebe Freunde,
wir wollten Ihnen alles Gute für 2016 wünschen …, doch in bewegten Zeiten ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
Nach Konsultierung unseres Rechtsanwaltes ist uns nämlich die Leichtfertigkeit der Wortwahl bewusst geworden, die wir zunächst wie früher ver­wen­den wollten.
Ihnen ein gutes Jahr, Gesundheit, Wohlstand und Glück zu wünschen, könnte uns nämlich der Gefahr aussetzen, strafrechtlich belangt zu werden
….



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RaDdV


 

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KULTURTOUR

Deutsches Burgenmuseum | Veste Heldburg | Burgstraße 1 | 98663 Bad Colberg – Heldburg

Einblicke in eine wechselvolle Burggeschichte in Thüringen 21. Januar 2016

Das Projekt Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg von Nürnberg aus geplant

Deutsches Burgenmuseum | Veste Heldburg | Ansicht von Süden, links Kommandantenbau, rechts Französischer Bau | Burgstraße 1 | 98663 Bad Colberg – Heldburg

Veste Heldburg

Foto: Nürnberger Versicherung

Obwohl die offizielle Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums noch einige Mo­na­te auf sich warten läßt, geht für den Direktor des Germanischen Natio­nal­mu­se­ums, Professor Dr. G. Ulrich Großmann, ein lange gehegter Traum in Erfüllung. 1997 kam erstmals die Idee zu einem solchen Museum auf, nachdem sich her­aus­ge­stellt hatte, dass es weder in Deutschland noch in Europa eine ver­gleich­ba­re Einrichtung gibt. Ohne die langjährige intensive Unterstützung der NÜRN­BER­GER Versicherungsgruppe wäre die Idee jedoch nicht umsetzbar gewesen. 2005 war mit der Gründung des Trägervereins offiziell der Standort Heldburg gefunden, anschließend begann die Sanierung der für das Museum vorgesehenen Bauteile durch die Eigentümerin, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, und die Pla­nung der Ausstellungseinrichtung. Nach Zusage namhafter finanzieller Unter­stüt­zun­gen durch die Thüringer Landesregierung konnte die letzte große Aus­schrei­bung für den Museumsausbau dieser Tage abgeschlossen werden.

Von Elke Elbers



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Glossary
BePO Nürnberg | Klartext zum Neujahrsempfang | Ltd. PD Werner Süßmann (am Rednerpult) blickte kurz bei der Begrüßung auf das schwierige und zugleich einsatzintensive Jahr zurück

Ltd. PD Werner Süßmann (am Rednerpult) blickte auf das schwierige und zugleich einsatzintensive Jahr zu­rück.

Klartext zum Neujahrsempfang 15. Januar 2016

Eigentlich ist es in unseren fränkisch-bajuwarischen geografischen Graden üblich, daß in den ersten Wochen des neuen Jahres allerlei Sym­pa­thie­trä­ger oder die, die sich dafür halten, aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kul­tur, manchmal auch Künstler inklusive „scharfzüngiger“ Kabarettisten, de­ren Auf­gabe ist, den Anschein der Zufriedenheit und Normalität ohne be­son­de­re Vorkommnisse cor publico auszustrahlen, zu diversen Em­pfän­gen der Kommunen, Landkreise, Regierungsbezirke, sogar Staats­re­gie­rung ein­zu­la­den, um so, quasi stellvertretend den Puls des Volkes zu fühlen, und wenn es politisch korrekt ist, Frage und Antwort zu stehen.

Es gibt aber auch Neujahrsempfänge, die eine lange Tradition haben, zu de­nen auch viele lokale, regionale, nationale und internationale Per­sön­lich­kei­ten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens sowie der Jurisprudenz ge­la­den werden, die diese offene Bühne zum regen Austausch von Ge­dan­ken nützen, Kontrapunkte zum Tagesgeschehen und relevanten Ent­wick­lun­gen im Lande sowie Europa setzen und mit einer nicht ge­spiel­ten Of­fen­heit da­rü­ber diskutieren.
So war es auch bei dem diesjährigen traditionellen Neujahrsempfang des Freundeskreises der IV. Abteilung der Bereitschaftspolizei Nürnberg.



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RaDdV/pv


 

 economics & economics spotlight



NürnbergMesse | EUROGUSS 2016 | Eine Niederdruck-Gießmaschine der österreichischen Firma Fill.

Eine Niederdruck-Gießmaschine
der österreichischen Firma Fill.

„Nürnberg ist Heimat der Druckgussbranche“ 14. Januar 2016

EUROGUSS 2016: Mehr Besucher, Aussteller und Fläche: Branche blickt optimistisch in die Zukunft

Es steckt Dynamik drin, die Aussichten sind gut: Positive Nachrichten also von der Euroguss 2016, die internationale Messe für Druckguss, die sich im Messezentrum Nürnberg drei Tage lang prä­sen­tier­te. 583 Aussteller, ein Viertel mehr als zuletzt, aus 33 Ländern, zeigten alles, was sich im Be­reich der Druckgießerei, des Maschinenbaus und des Formenbauens tut. Das Haupt­au­gen­merk liegt weiter in der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer.
Mit einem neuen Besucherrekord schloß am 14. Januar 2016 in Nürnberg die größte EUROGUSS, die es bisher gab. Zur Fachmesse für Druckguss kamen über 12.000 Fachbesucher (2014: 11.187 Be­sucher) aus dem In- und Ausland, um sich bei Druckgießereien und Gießerei-Ausrüstern über Tech­nik, Prozesse und Produkte zu informieren. An allen drei Tagen sehr gut besucht waren der Fach­kon­greß Internationaler Deutscher Druckgusstag, die Sonderschau „Forschung, die Wissen schaf(f)t“ und der Pavillon Oberflächentechnik.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner


 

 economics & economics spotlight



Dr. Thomas Koch, Leiter Unternehmenskommunikation; Peter Ottmann, CEO; Dr. Roland Fleck, CEO – alle NuernbergMesse Group (v.l.n.r.)

Dr. Thomas Koch, Leiter Unterneh­mens­kom­mu­ni­ka­tion; Peter Ottmann, CEO; Dr. Roland Fleck, CEO – alle NuernbergMesse Group (v.l.n.r.)

Foto: Bischof & Broel

NürnbergMesse kennt keinen Stillstand 8. Januar 2016

Auf dem Nürnberger Messegelände ist das Wort „Stillstand“ seit Anfang der siebziger Jahre aus dem Sprach­gebrauch verbannt. War die Messegesellschaft bei ihrer damaligen Gründung noch mehr oder we­ni­ger be­lä­chelt worden, zählt sie heute zu den großen Gesellschaften nicht nur in Deutschland und Europa son­dern zwischenzeitlich auch weltweit. Anders wie der weiland ruhmreiche Fußballclub 1. FC Nürnberg spie­len die Nürnberger Messemacher heute in der ersten Liga der Konkurrenten. Und auch jetzt haben die bei­den Geschäftsführer Peter Ottmann und Roland Fleck mit einer Überraschung aufgewartet. Für das Jahr 2018 ist die Fertigstellung einer weiteren Halle geplant. Die neue Halle 3C soll knapp 10.000 Quadratmeter Aus­stel­lungsfläche betragen und nach bisherigen Planungen rund 70 Millionen Euro kosten. „Wir sind in der La­ge, die­se Investition selbst zu stemmen.“ Mit dem Neubau wächst das Messegelände auf dann 180.000 Quadratmeter, wobei aber zu berücksichtigen sei, daß man Schritt für Schritt die alten und älteren Hallen restaurieren und umbauen werde. „Wir wollen damit die Fläche von 170.000 Quadratmeter nicht un­ter­schrei­ten.“



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Von Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion



 

 names & news



Der neue GDG-Vorstandssprecher Dr. Roland Fleck (rechts) mit seinem Vorgänger im Amt Klaus Dittrich (links) bei der Stabübergabe in Hannover

Der neue GDG-Vorstandssprecher Dr. Roland Fleck (rechts) mit seinem Vorgänger im Amt Klaus Ditt­rich (links) bei der Stabübergabe in Hannover.


Neuer Vorstandssprecher der GDG 1. Januar 2016

Gemeinschaft deutscher Großmessen (GDG) bündelt Interessen des Messeplatzes Deutschland gegenüber Medien und Politik

Dr. Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group, übernahm am 1. Januar 2016 nach ein­stimmiger Wahl in Hannover für zwei Jahre die Position des Sprechers des Vorstan­des der Gemeinschaft deutscher Großmessen e.V. (GDG). In dieser sind die sieben größten deut­schen Messegesellschaften zusammengeschlossen. Anlässlich der Amts­über­nah­me skizzierte Fleck die aktuellen Themenstellungen: „Die deutsche Mes­se­wirt­schaft steht derzeit insbesondere vor drei großen Herausforderungen: Erstens die Di­gi­ta­li­sie­rung der Wirtschaft, zweitens die Einstellung auf die doch sehr un­ter­schied­li­che ökonomische Entwicklung in verschiedenen Weltwirtschaftsregionen und drittens nicht zuletzt die Lageveränderungen in Politik und Sicherheit. An der Verbesserung der Rah­men­be­din­gun­gen für diese und andere Themen gilt es, in der neuen Verantwortung zu arbeiten und dabei den Interessen der großen deutschen Messegesellschaften Ge­hör zu verschaffen.“



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-B.B./G.G.-


 

 reflex



 

 focus in time



Angela Merkel

Migrationspolitik: Der zu lange Weg von der Konzeption bis zur Umsetzung 17. Dezember 2015

Einwanderungsgesetz als Regulativum?

Man kann immer weniger verstehen, warum es in Deutschland noch kein Ein­wan­de­rungs­ge­setz gibt, das Regeln für den erwünschten Zuzug von Menschen aus Drittländern festlegt, als Ausgleich auch für viele Einheimische, die ihrem Land Adieu sagen, um sich anderswo in der Welt niederzulassen.
Im Fokus der Aufmerksamkeit und der öffentlichen Debatte steht allerdings die gewaltige Welle von Flüchtlingen, die nicht abreißen will und vorerst so gut wie ausschließlich von Deutschland aufgenommen wird. Sie stellt unser Land nicht nur ad hoc, sondern auch mittel- und langfristig vor immense Probleme. Dabei handelt es sich doch, wie immer wieder zu Recht betont wird, um ein europäisches Problem.
Und in der Tat sollte man sich alles andere als Spasses halber in Erinnerung rufen, was etwa schon am 23.10. 2007 die stets gescholtene Kom­mis­sion der Europäischen Gemeinschaften in einer „Mitteilung“ an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und So­zial­aus­schuß und den Ausschuß der Regionen als integriertes Konzept für eine „gemeinsame Migrationspolitik“ vorgeschlagen hat. Dort schreibt sie:



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Rainer Dumont du Voitel


 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Das Dokumentationszentrum von Außen

Stumm wie Stein17. Dezember 2015

Ein Dilemma: Bauliches Erbe der Nazis in Nürnberg

Es gibt Nullsummenspiele, bei denen man nicht gewinnen kann, ganz gleich was man tut, weil Nichtstun dabei genauso wie (fast) jedes denk­ba­re Verhalten mit Män­geln behaftet ist und Kritik hervorruft. Ganz zu recht übrigens und wenn dem so ist, spricht man gewöhnlich von einem Dilemma (das nur größer wird wenn man es be­sei­ti­gen will). Ein solches zeigt sich seit längerem schon bei der Frage nach dem zeitgemäßen Um­gang mit dem baulichen Erbe der Nazis in Nürnberg. Allen voran das sog. Reichsparteitagsgelände beim Dut­zend­teich auf dem die National­so­zia­li­sten zwischen 1933 und 1938 ihre berühmten Massenaufmärsche zelebrierten. Läßt man die Bausubstanz verfallen, lautet der berechtigte Vorwurf, man lasse beflis­sent­lich Gras über die Sache wachsen, gibt man für eine Sanierung stattliche Gelder aus, dient das womöglich als Versuch der Wiederbetätigung. Wie man es macht, paßt es nicht. Gerade so, als sei das Areal verseucht, zwar nicht durch Strahlen, wohl aber durch die dunkle „Magie“ des Ortes, wo u. a. auch Riefenstahls Pro­pa­gan­da-Film „Triumph des Willens“ gedreht wurde.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Yehu David Shenef, M.A.



 

 via carolina



Eine illustre Runde mit dem bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle (4. v. re.) und Hans-Peter Schmidt, Honorarkonsul der Tschechischen Republik und Ehrenvorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe (2. v. re.), traf sich im Wenzelschloß anläßlich der Vorstellung des Programms zur Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung, die den 700. Geburtstag des böhmischen Königs aus dem Hause Luxemburg und Römischen Kaiser deutscher Nation gebührend in den Blickpunkt der heutigen Zeit bringt.

Der bay. Kultusminister Ludwig Spaenle (4. v. re.) und Hans-Peter Schmidt, Honorarkonsul der Tsche­chi­schen Republik und Ehrenvorstands­vor­sit­zen­der der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe (2. v. re.), im Wenzelschloß

Fotos: h.w.


Wechselvolles 14. Jh. und Kaiser Karl IV. im Spiegel der Geschichte 15. Dezember 2015

Bayerisch-Tschechische Landesausstellung 2016/17

Lauf a. d. Pegnitz: – Der Kaiser feiert am 14. Mai 2016 seinen 700. Geburtstag und löst damit grenzüberschreitende Initiativen aus, bringt Menschen zusammen. Denn es wird im Gedenken an Karl IV., den bedeutenden Herrscher des aus­ge­hen­den Mittelalters, eine Ausstellung geben, die eine spannungsreiche Prä­sen­tat­ion seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahr­hun­derts darstellen wird. Diese erste Bayerisch-Tschechische Landesausstellung wird sowohl in Prag als auch in Nürnberg präsentiert. Der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik unter der Schirmherrschaft der beiden Mi­ni­ster­prä­si­den­ten haben dazu eine umfassende Schau zusammengestellt, die alle Fa­cet­ten des Regenten beleuchtet und sein Wirken für die Region zum Aus­druck bringt.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 

 economics & economics spotlight


Nürnberg Convention – Stadt Nürnberg – Metropolregion


Nürnberg als Kongressstandort attraktiv 9. Dezember 2015

Die Entwicklung zeigt ein weiteres Kongresszentrum als erforderlich

Tagungen und Kongresse sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Nürnberg. Das belegt die Auswertung des «TagungsBarometers» für 2014. In Nürnberg fanden 2014 insgesamt knapp 33000 Veranstaltungen mit rund 1,78 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Gegenüber 2013 ergaben sich leichte Zuwachsraten von 0,4 Prozent bei den Veranstaltungen und von 0,3 Prozent bei den Teilnehmenden. Mit dem «TagungsBarometer Nürnberg» werden Kongresse und Tagungen am Standort Nürnberg kontinuierlich erfaßt. Es wurde vom Wirtschaftsreferat 2013 in Zusammenarbeit mit «NürnbergConvention» in Auftrag gegeben.
Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas stellte heute die Ergebnisse im Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit des Stadtrats vor.



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-let-


 

 political forum



Wahlen in Polen

Kommentar: Der „Paukenschlag“ 29. November 2015

Letzte polnische Sejm (Parlaments)-Wahlen mit vielen Fragezeichen

Prof. Dr. Helmut Wagner

Prof. Dr. Helmut Wagner


Was ist in Polen los? Das fragen sich nach den am 25. Oktober dort stattgefundenen Parlaments- und Senatswahlen viele Beobachter, sowohl in Polen selbst wie auch im benachbarten Ausland.
Das Ergebnis der Wahlen hat viele überrascht. Dank zwei positiven Entwicklungen, dem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes in den letzten Jahren und der Tatsache, daß Polen in jüngster Zeit zum größten Profiteur der EU aufgestiegen war, haben nicht wenige mit einer Bestätigung der liberal-agrarischen Koalitionsregierung von Frau Ewa Kopacz gerechnet, nicht aber mit ihrer Ablösung. Eben das aber ist sang- und klanglos passiert.
Dies sind in Kurzform die Ergebnisse der Wahlen: Die bisherige Oppositionspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) hat das Rennen aufgrund des geltenden Wahlrechts mit 37,58 Prozent der abgegebenen Stimmen klar gewonnen. Ihr folgen nach der Stimmenzahl fünf kleinere Parteien, mit denen zusammen sie im neuen Sejm vertreten sind: die bisherigen Regierungsparteien, also die Bürgerplattform (PO) mit 24,09 Prozent und die Polnische Bauernpartei (PSL) mit 5,13 Prozent, sowie die Kukiz-Partei mit 8,81 Prozent, die Moderne Partei mit 7,60 Prozent und die Deutsche Minderheit mit 0,18 Prozent. Die Letztere wird mit einem Sitz im Sejm vertreten sein, weil für sie als Minderheit die ansonsten gültige „Sperrklausel“ von 5 Prozent nicht zur Anwendung kommt.



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Rusko-ukrajinské vztahy – Mýty a skutečnost – Milan Syrucek – GRADA

Suche nach den Wurzeln der russisch-ukrainischen Krise 26. November 2015

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


Auf die Suche nach den historischen Wurzeln der seit langem schwelenden Krise begab sich in seinem neuesten literarischen Werk unser geschätztes Kollegiumsmitglied PhDr. Milan Syruček.
Sein Buch mit dem Titel „Russisch-Ukrainische Beziehungen, Mythen und Realität“ das am 4. Dezember 2015 offiziell in Anwesenheit hoher Vertreter des Militärs, Diplomaten und bekannter politischer Mandatsträger in Prag feierlich aus der Taufe gehoben wird, führt zu den historischen Wur­zeln der Vergangenheit. Im Prinzip handelt es um einen Grund­satz­streit, ob die Ukraine nach den Überlieferungen überhaupt berechtigt ist, sich als ei­gen­ständiger Staat zu bezeichnen oder ob es mal Kiewer Rußland, sprich „Klein­ruß­land“ bzw. Neurußland war. Nach dem wären Ukrainer Bewohner des „Kleinrußlands“. Dies behauptet sogar Alexandr Issajewitsch Sol­sche­ni­zyn in seinem letzten Buch aus dem Jahre 1998 „Trümmerfeld Rußland“, dessen Herausgabe ihn zu einem nahen Freund Vladimir Putins machte.



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-pv-


 

 political forum



 

 magazine



Qatar Beteiligungen

Auf Sand gebaut: die Qatar-Verschwörung 17. November 2015

Yehu David Shenef

Yehu David Shenef


Manchmal kommt es knüppeldick und verschiedene, ja grundverschiedene Er­eig­nis­se und Sachverhalte, die man kaum in Verbindung bringen würde, betreten zur selben Zeit die mediale Weltbühne und halten Beteiligte und Zuschauer in Atem. Da Dinge, die im gleichen Zeitraum passieren, nun aber nicht zwangsläufig in ursächlichem Bezug zueinander stehen müssen, ist es vielleicht auch nicht so offensichtlich, zumal zugrundeliegende Fakten nicht immer Allgemeinwissen sind und wirtschaftliche wie politische Verbindungen in den Alltagsnachrichten kaum Raum und Tiefe finden. Der Sommer und Herbst 2015 waren medial bestimmt von der Griechenland-Krise, dem Iran-Atom-Deal, den aktuellen Flüchtlingsströmen in Mitteleuropa, nicht zuletzt auch die Skandale um VW und die internationalen Fußballverbände. Daß alles irgendwie in relevanter Weise mit dem kleinen erst seit 1972 unabhängigen Emirat Qatar zu tun hat, liegt keineswegs auf der Hand, kann aber sehr wohl auch nur bloßer Zufall sein.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Yehu David Shenef



 

 focus in time


Keine Chance für radikalisierenden Islam in Europa 16. November 2015

AKST – AKADEMIE SCHLOSS TRIEBENBACH – Zentrum für europäische und internationale Studien e.V. – Center for European and International Studies – Sicherheitspolitische Aspekte der aktuellen Flüchtlingskrise

Noch vor, in Anbetracht der geschichtlichen Abläufe, sehr kurzer Zeit wurden die Sicherheitskräfte sowie das Militär nicht nur in Österreich und Deutschland auf den Schutz der Grenzen als Primäraufgabe verpflichtet. Das scheint wohl heute überhaupt keinen Wert mehr zu haben. Umso wichtiger ist es, die Außengrenzen der EU konsequent zu schützen. Dies muß eine der Hauptaufgaben der GSVP (Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik) sein.
Nun stellt sich nach dem zweiten blutigen Massaker der irrsinnigen Bestien, das sie in Paris verübt haben, die Frage, ob diese Glaubens-Kriegserklärung, die die­se fanatische Horde unserer auf einem starken Fundament der christlichen Werte und der Aufklärung aufgebauten freiheitlich-demokratischen Gesellschaft in Europa erneut versucht haben aufzuzwingen, von der breiten Masse der Bevölkerung ohne weiteres hingenommen wird, obwohl die allgemeine Meinung, vor allem bei manchen Mandatsträgern, herrscht, daß die europäische Integration sehr weit fortgeschritten ist.

Das bisher fast unkontrollierte und chaosartige Einströmen von sogenannten Flüchtlingen nicht nur nach Österreich, Deutschland und somit nach Europa zeigt eine gefährliche Hilflosigkeit der Politik und als Folge davon der Staats­ge­walt auf, was letztendlich zum Verlust der staatlichen Souveränität führt!
Eines steht fest: Die Gutmenschen, vorwiegend in Deutschland, tragen Mitschuld an solchen brutalen und blutigen Orgien, die viele unschuldige Menschen das Le­ben kosten und gekostet haben, denn sie schafften und schaffen nach wie vor Vor­aus­set­zungen, die solche Terroristen in den sozialen Vorteilsnetzen un­be­hel­ligt wiegen läßt.
Experten haben schon lange vor dem militanten Islamismus, der nicht in­te­gra­tions­fähig und -bereit ist, gewarnt. Die aktuellste Bedrohung, wie man sieht, liegt nicht unbedingt, ohne als russophil zu gelten, der eine Lanze für den Möch­te­gern-Hegemonen bricht, in der völligen Verkennung der Realität, die die NATO­„Ex­per­ten“ immer wieder auftischen, daß man nur Rußland als Bedrohung sehen muß.

-pv-



 

 focus in time




Der Dschihad – Ein Begriff in seiner eigentümlichen Bedeutung und im Wandel der Zeit 16. November 2015

„Optimismus ist Mangel an Informationen“ schrieb einst der Dramatiker, Schriftsteller, Regisseur und Intendant Heiner Müller in einer Zeit des vergangenen Jahrhunderts, die auch teilweise durch schreckliche Ereignisse so bewegt war, wie die, die uns gerade in diesen Tagen vor Augen geführt wurde, in der sich politische Hassardeure sowie unbelehrbare Individuen Typus Gutmensch anschicken, trotz Fakten, weiterhin falschen Optimismus zu verbreiten.
Unser Gastautor Florian Dammer, M. A., setzt sich in seinem Beitrag anläßlich der Ereignisse in Paris mit einem Phänomen auseinander und klärt auf.

A Woman walks past Election Posters in Molenbeek, Belgium

Molenbeek bei Brüssel: Hier ist eines der Drehkreuze für den Dschihad in Europa.

veröffentlicht von Reuters /
Robert-Jan Bartunek und Alastair Macdonald © Yves Herman / Reuters


Kaum ein anderer arabischer Begriff wird in unserer Zeit heftiger diskutiert als der des „Dschihad“. Übersetzt meint man damit eine große Anstrengung, und zwar den Kampf oder auch den Einsatz, den ein Gläubiger leistet. Diese Anstrengung geschieht „auf dem Wege Gottes“ oder auch „um Gottes Willen“ und es handelt sich hierbei um eine Tat, die man aus einer tiefen religiösen Überzeugung heraus leistet. Tatsächlich kommt bei der Übersetzung dieses Begriffes eine in dieser Form neutrale Bedeutung zum Vorschein, ganz im Gegensatz zum Inhalt der laufenden Diskussionen, die zur Zeit um eben dieses Konzept geführt werden.
Geht man aber einen Schritt weiter und fragt, was denn nun mit „Dschihad“ gemeint ist, unter Hinweis auf seine Erwähnung im Koran, so stößt man hier auf dessen militärische Komponente. Allerdings gilt es hier wiederum einzuschränken, dass aus dem Koran als Schriftquelle keinesfalls hervorgeht, ob dabei allgemein der Kampf gegen Anhänger anderer religiöser Überzeugungen oder lediglich der defensive Kampf gegen einen Angreifer bezeichnet wird.



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 magazine


C Häring

 Häring Cartoon: Merkel bei Erdogan

25. Oktober 2015



 

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Michael Hüther: DIE JUNGE NATION – Deutschlands neue Rolle in Europa

„Europa und seine Nationen – Ihr Verhältnis“. 13. November 2015

Prof. Dr. Helmut Wagner

Prof. Dr. Helmut Wagner


Gibt es das? Ein Buch von Michael Hüther, erschienen im MURMANN Verlag (296 Seiten, ISBN 978-3-86774-376-1 unter dem Originaltitel „Die junge Nation, Deutschlands neue Rolle in Europa“), das handlich und gut lesbar ist, dazu noch kühn und hochaktuell? Und das meiner Ansicht nach doch in die Irre führt? So die Einführungsworte von Professor Dr. Helmut Wagner, Mitglied der Chefredaktion, der sich mit dem Inhalt dieses Buches in seinem Beitrag auseinandergesetzt hat. Seine Frage „Gibt es das?“ beantwortete er mit:
Ja, das gibt es!
Es zeichnet sich durch vieles aus, durch die Belesenheit des Autors, seine ruhige, in der Regel überzeugende Ar­gu­men­ta­tion. Auch durch seine hervorragenden historischen Kenntnisse und seine klare stilistische Ausdrucksweise sowie durch 504 Li­te­ra­tur­verweise. Woran also mangelt es dem Buch? Es bricht, kurz gesagt, auf abenteuerliche, geradezu donquichottische Wei­se die Lanze für die Souveränität der „jungen deutschen“ wie auch aller alten europäischen Nationen. Das ist in meinen Au­gen sein Manko, der schwerwiegende und politisch aberwitzige Irrtum des Autors. Die Gründe dafür und die daraus ent­stan­denen Folgerungen zu erforschen, ist im Folgenden mein Bestreben, die ich in fünf Sequenzen

 1. Der Autor und sein Buch
 2. Seine These
 3. Meine Bedenken
 4. Die deutsche Berufung – Der dritte Versuch
 5. Das Verdienst des Autors als Anwalt der Nationen

aufgeteilt habe.

Anmerkung der Redaktion: Den vollständigen Text lesen Sie, liebe Leserinnen und Leser, in der nächsten Ausgabe.


 

 magazine



Isabell Werth auf Sorento

Isabell Werth auf Sorento


„Spannender geht es kaum“ 1. November 2015

Nach sechs Tagen, in denen die Zuschauer den Pferdesport in seiner ganzen Breite erleben konnten, ist die Faszination Pferd, die seit Jahren unter dem Motto „Reiten heißt Partner sein“ steht, in der Nürnberger Frankenhalle zu Ende gegangen.

Hochkarätiger Sport, volle Tribünen, super Stimmung und die einmalige Atmosphäre – das zeichnet seit 22 Jahren die beliebte Faszination Pferd aus. Und auch heuer hat die veranstaltende AFAG Messen und Ausstellungen GmbH die rund 100.000 Besucher, die vom 27. Oktober bis 1. November zur Faszination Pferd, die im Rahmen der CONSUMENTA stattfindet, in die Frankenhalle geströmt kamen, nicht enttäuscht.



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Von Martina Scheibenpflug



 

 names & news



Die Geschäftsführer von PEMA in Weißenstadt, Dr. Laura Krainz-Leupoldt und Ehemann Franz Leupoldt, wurden von Dr. Ingo Friedrich zu Senatoren des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS) ernannt. Ein sichtlich erhabener Moment für die neuen Senatoren war die Überreichung der Urkunden durch den EWS-Präsidenten Dr. Ingo Friedrich.

Ein sichtlich erhabener Moment für die neuen Senatoren war die Überreichung der Urkunden durch den EWS-Präsidenten Dr. Ingo Friedrich.


Ein Paar, eine Mission27. Oktober 2015

Der 27. Oktober weist in den historischen Annalen viele Persönlichkeiten und Momente, die sich in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kunst in den vergangenen Jahrhunderten hervorgetan haben und bis in unsere heutige Zeit Anerkennung sowie Bewunderung für ihr Tun genießen. Und so wird sicherlich auch die Ernennung von Dr. Laura Krainz-Leupoldt und ihres Mannes Franz H. Leupoldt zu Senatoren des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS), der sich für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer und Unternehmen an den nationalen, europäischen Standorten einsetzt, in diese Annalen eingehen.

Dies war auch der Tenor der Grußworte des Regierungspräsidenten von Oberfranken Wilhelm Wenning und des Landrates Dr. Karl Döhler, die sich bei dem neuen Weißenstädter Senatoren-Doppel für ihr vielfältiges Engagement als Familienunternehmer bedankten, die die Wirtschaft der Region und der Bundesrepublik Deutschland besser repräsentieren als manche Großkonzerne.



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KULTURTOUR

Das Kleine Museum auf der Peunt – Weißenstadt


Dr. Dorothea van der Koelen stellte Werke von Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt vor 25. Oktober 2015

Diese Ausstellung des Ausnahmekünstlers des 20. Jahr­hun­derts Daniel Buren läutet das Ende der bisherigen Kon­zep­tion des Kleinen Museums auf der Peunt im ober­frän­ki­schen Weißenstadt ein.

Ausstellung Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt – Weißenstadt

Über die gelungene Vernissage freuen sich (v. li. n. re.) Franz Leupoldt, Dr. Dorothea van der Koelen, Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Landrat Dr. Karl Döhler und der Weißenstädter Bürgermeister Frank Dreyer.


Wenn man etwas Ungewöhnliches und Faszinierendes aus der Welt der zeit­ge­nössischen Malerei oder Installationen von bedeutenden Künstlern ver­schie­de­ner Epochen sucht, muß man nicht unbedingt in weiter Ferne suchen. Denn es gibt ein Refugium der Kunst, geschaffen von Museumsgründerin Dr. Lau­ra Krainz-Leu­poldt, einer begnadeten Kunstkennerin, Philosophin und Ma­na­ge­rin im klas­si­schen Sinne. Für sie stehen Kunstwerke in einer Beziehung des permanenten Su­chens und Entdeckens, des Dialogs und der Ge­gen­über­stel­lung, die vom Be­su­cher eine starke persönliche Anteilnahme verlangt. „Dies ist das Kennzeichen ei­nes Pfades, auf dem Einfachheit, Strenge und Klarheit zu den Zielen einer künst­le­ri­schen Erfahrung werden und sind zugleich Impulse für das eigene Nach­den­ken sowie Orientierungspunkte für den Alltag“, so Dr. Laura Krainz-Leupoldt im kurzen Gespräch mit «EUROjournal pro management» vor der Vernissage, die nach der offiziellen Begrüßung der Gäste mit einer äußerst interessanten Ein­füh­rung in die Welt des Schaffens eines der bedeutendsten zeitgenössischen fran­zö­si­schen Malers und Bildhauers, der als Vertreter der analytischen Malerei und der Konzeptkunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt, Daniel Buren, Jahrgang 1938, durch die bekannte Kunsthistorikerin Dorothea van der Koelen, deutsche Galeristin, Kuratorin und Verlegerin, dem kunstinteressierten Publikum präsentiert wurde.

Peter Verbata



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 focus in time


A visit in the spirit of our time
Návštĕva v duchu současnosti
Ein Besuch im Geiste unserer Zeit
    Látogatás korunk szellemében23. Oktober 2015

Der Ungarische Staatspräsident János Áder besucht München. Eintragung ins Gästebuch der Bayerischen Staatsregierung. Foto: Egon Lippert Der Ungarische Staatspräsident János Áder besucht München. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer überreicht als Gastgeschenk den Bayerischen Löwen. Foto: Egon Lippert

Der ungarische Staatspräsident János Áder besuchte anläßlich des ungarischen Nationalfeiertages Bayern und trug sich in das Gästebuch der Staats­re­gie­rung ein (links). Beide Politiker betonten die Bedeutung der bayerisch-ungarischen Zu­sam­men­ar­beit, die auf eine lange historische Entwicklung blicken kann. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer überreichte seinem Gast als Symbol der gemeinsamen Entschlossenheit und Kraft, die bei der Lösung der großen Probleme unserer Zeit notwendig sind, den bayerischen Löwen (rechts).

Text und Fotos: Egon Lippert


 

 political forum



Daniel Leon Schikora

Daniel Leon Schikora


18. Oktober 2015

Unter der Überschrift

„Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts“

startet eine neue Serie unseres Kollegiumsmitgliedes Daniel Leon Schikora, der sich als Chronist mit der, inzwischen durch die „große“ Politik in die letzte Reihe der Aufmerksamkeit gedrängte Situation beschäftigt und beschäftigen wird. Im ersten Teil untersucht der Autor die Vorgeschichte des „Euro-Maidans“, indem er einiges, was vielleicht in Ver­ges­sen­heit geraten ist, erneut ins Bewußtsein ruft.


Der Maidan vor den Unruhen. GDPL

Der Maidan vor den Unruhen

GDPL


Am 18. Februar 2015, kurz vor dem ersten Jahrestag des Triumphs des „Euro-Maidans“ in Kiew – des Sturzes des ukrainischen Staatspräsidenten Janukowitsch am 22. Februar 2014 –, verschickte Frank-Walter Steinmeiers Auswärtiges Amt an die Mitglieder des Deutschen Bundestages eine Handreichung unter dem Titel „Realitätscheck: Russische Behauptungen – unsere Antworten“(*). In dieser Argumentationshilfe wird hinsichtlich der Vorgänge in der ukrainischen Hauptstadt seit Ende 2013 unter anderem ausdrücklich in Abrede gestellt,
• daß der „Westen“, konkret: die EU sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt hätten,
• daß sich der Regierungswechsel in Kiew im Februar 2014 in Form eines Staatsstreichs vollzogen habe, und
• daß an der infolge dieses Regierungswechsels gebildeten „Übergangsregierung“ Faschisten beteiligt gewesen seien.

Unter besonderer Berücksichtigung der Fragestellungen, zu denen sich das Auswärtige Amt in dieser Weise sehr entschieden positionierte, soll im folgenden die Vorgeschichte des „Euro-Maidans“ im Hinblick auf die historische Herausbildung politisch-kultureller Entitäten in den Blick genommen werden. Für welche historisch-politischen Traditionen stehen „Maidan“ und „Anti-Maidan“? Und wie wirkten (und wirken) sich das Verhältnis zwischen „dem Westen“ und Rußland, aber auch die Beziehungen zwischen Machtblöcken innerhalb „des Westens“ (in NATO und EU) auf die innenpolitischen Konstellationen eines „zerrissenen Landes“ (Samuel P. Huntington) wie der Ukraine aus?



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 via carolina


Stärkung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Bayern vereinbart 17. Oktober 2015

Grenzüberschreitende Kriminalität erfordert noch intensivere Zusammenarbeit

Der Innenminister der Tschechischen Republik Milan Chovanec (li) und der bayerische Staatsminister des Innern Joachim Herrmann (re) bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Absichtserklärung im Nürnberger Polizeipräsidium.

Der Innenminister der Tschechischen Republik Milan Chovanec (li) und der bayerische Staatsminister des Innern Joachim Herrmann (re) bei der Un­ter­zeich­nung der gemeinsamen Absichtserklärung im Nürnberger Po­li­zei­prä­si­dium.

Fotos: bayernpress Udo Dreier

Gemeinsam sind wir stark symbolisiert der starke Händedruck des bayerischen Staatsministers des Innern Joachim Herrmann (li) und des Innenministers der Tschechischen Republik Milan Chovanec (re).

Gemeinsam sind wir stark symbolisiert der starke Hän­de­druck des bayerischen Staatsministers des Innern Joachim Herrmann (li) und des In­nen­mi­ni­sters der Tschechischen Republik Milan Chovanec (re).



Intensivere Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, vor allem bei Schmugglerstrukturen und verstärkte Fahndungsmaßnahmen gegen Diebesbanden standen im Mittelpunkt der Gespräche und Vereinbarungen der beiden Innenminister. Im Beisein hochrangiger Vertreter der Polizeien der beiden Länder wurde eine „Gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ unterzeichnet. Somit wird unter anderem der Drogenschmuggel, vor allem von «Crystal Meth» im Grenzgebiet verstärkt bekämpft. Die schon lange von den beiden Nachbarländer Bayern und Tschechische Republik erfolgreich praktizierte Zusammenarbeit auf dem breiten Feld der grenzüberschreitenden Kriminalität bekommt eine neue Dimension.

–pv–


 

 reflex




Betrachtungen vom Krankenbett

Úvahy z nemocničního lůžka 15. Oktober 2015

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


In seinen „Betrachtungen vom Krankenbett“ schildert unser Prager Kollegiumsmitglied PhDr. Milan Syruček Erlebnisse, die nicht nur er, sondern auch das gesamte Krankenhausteam, angefangen beim Pflegepersonal bis zu den Ärzten, während des notwendigen Aufenthaltes haben erdulden müssen, um nicht bei einer durchaus berechtigten Abwehrmaßnahme sofort von der Kategorie „Gutmensch“ als faschistoide Querulanten bezeichnet zu werden. Denn auch in der Tschechischen Republik gibt es, zwar einige wenige, die vom Merkel & Co.-Virus befallen sind.
Den Leserinnen und Lesern, die des Tschechischen nicht mächtig sind, kann unsere Redaktion auf Wunsch gegen Schutzgebühr die sprachliche Transformation in Englisch, Deutsch und Französisch anbieten.

Die Redaktion

Protože lidská schránka je někdy křehká jako sklo, ocitl jsem se v nemocnici v Praze Motole, aby mi ji dali opět do pořádku. Ležel jsem po operaci na třílůžkovém pokoji a mým sousedem po levici byl Rom. Jak slovo dalo slovo, dověděl jsem se, že už dva roky nežije vlastně v Praze, ale v Londýně, v domě, který vlastní nějaký Pákistánec, a kde se usídlila skupina Romů, kteří se odstěhovali do Anglie, protože jsme je tu prý utiskovali. To nám také čas od času vytýká Evropská unie, že jsme vůči této národnostní menšině málo vstřícní a proto se obtížně zapojují do společnosti. Tak se část z nich rozhodla přesídlit do britské ostrovní říše.



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-Milan Syruček-


 

 economics & economics spotlight



Thomas Mur & Reinhold Marsoner. Foto: Fiera Bolzano

Thomas Mur (li.) tritt sein Amt als Direktor der Mes­se Bozen an – Reinhold Marsoner (re.) geht in den Ruhestand.

Foto: Fiera Bolzano


Wechsel an der Spitze der Messe Bozen 31. August 2015

Bozen – Knapp vier Monate nach dem langjährigen Präsidenten, Gernot Rössler, verabschiedet sich nun auch Direktor Reinhold Marsoner vom Dienst in der Messe. Auch er hat über 24 Jahre für die Messegesellschaft gearbeitet. Gemeinsam können sie auf eine lange, durchaus erfolgreiche Zeit an der Spitze einer für Südtirol wichtigen Wirtschaftsinstitution zurückblicken. „Mit Reinhold Marsoner nimmt eine prägende Persönlichkeit der jüngeren Wirtschaftsgeschichte unseres Landes Abschied“, stellt der neue Präsident der Messe Bozen, Armin Hilpold, fest.

Der September 2015 geht sicher in die Annalen der Messe Bozen ein, da nach einer ungewöhnlich langen Amtszeit Reinhold Marsoner das Zepter an einen Jüngeren weitergibt. Er hinterlässt ein Unternehmen, das früh den Weg in Richtung Spezialisierung auf Fachmessen einschlug und die Zahl an Eigenveranstaltungen von anfangs sechs auf inzwischen über zwanzig vervielfachte. Die Mitarbeiterzahl - mehrheitlich Frauen, die die äußerst familienfreundliche Politik des Direktors stets sehr zu schätzen wussten - stieg von zwölf auf rund 35 und der Umsatz der einst kriselnden Messekörperschaft verzehnfachte sich.



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Von Florian Schmittner


 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Gesungene Metaphorik im „Kleinen Museum auf der Point“ 17. August 2015

Das romantische Kunstlied erlebte durch Corinna Simon und Philipp Riedel eine Renaissance

Weißenstadt/La Villa (BZ) – Einen besseren Abschied vom Frankenland nach fünf Wochen des Wirkens in der Zentralredaktion des Magazins EUROjournal pro ma­na­ge­ment hätte es nicht geben können. Denn ich konnte bereits das zweite Mal in kurzen Abständen in das oberfränkische Weißenstadt reisen, diesmal in das „Kleine Museum auf der Point“, um ein musikalisches Treffen der aus Dresden stammenden, vielseitig begabten klassischen Sopranistin Corinna Simon, die ihr Gesangsstudium bei Viktoria Promny-Göpfert absolvierte und seit Jahren regelmäßig auf der Bühne mit klassischen Liederabenden steht, mit dem un­klas­si­schen Jazzkomponisten und -interpreten Philipp Riedel nicht nur zu erleben, sondern auch zu genießen.

Die klassische Sopranistin Corinna Simon und der unklassischen Jazzkomponist und -interpreten Philipp Riedel

Es war eine außergewöhnliche Begegnung mit den Künstlern als auch mit Ge­dich­ten aus drei Jahrhunderten der Weltliteratur, die mit Riedels klassischen mu­si­ka­li­schen Elementen verschmolzen und den europäischen Werten ent­spre­chen­den hu­ma­nis­ti­schen Platz in der pluralistischen Welt zugewiesen haben.

Mit der Wahl des Austragungsortes für dieses sympathische, gut besuchte Kammerkonzert das eine hervorragende Symbiose mit der gerade lau­fen­den Kunst­aus­stel­lung „Didaktik und Dialektik“ des fran­ko-venezolanischen Malers Carlos Cruz-Diez brachte, zeigten Dr. Laura Krainz-Leupoldt und ihr Mann Franz Leu­poldt mit dieser Kombination ihr empfindsames Verständnis für Frequenzen der Klänge, Schwin­gungen und Farben.

Fotos: trendmedia



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Ein Gastbeitrag von Fabian Nicosia


 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Dr. Laura Krainz-Leupoldt begrüßte alle anwesenden Musikliebhaber der Klassik, zu denen auch mancher der regionalen Polit-Prominenz gehörte, und dankte insbesondere den jungen Musikschaffenden, die mit ihrem Dirigenten das Programm gestalten

Dr. Laura Krainz-Leupoldt begrüßte alle an­we­sen­den Musikliebhaber der Klassik, zu denen auch mancher der regionalen Polit-Prominenz gehörte.

Fotos: trendmedia

PEMARTFESTIVAL entpuppte sich als globale Klassik-Nische 8. August 2015

Wenn der ORF-Generaldirektor Alexander Wra­betz dem Eröffnugskonzert des Klassik-Open- Air-Festivals (7. bis 15. August) in Oberfranken bei­ge­wohnt hätte, würde er dieses erstklassige mu­si­ka­lische Ereignis, das zahlreiches Pub­li­kum aus nah und fern begeisterte, sicherlich mit folgenden Worten wegen der Globalität der Künstler, begleiten: „Weißenstadt is the city of musician in the heart of Europe“ – „Weißenstadt è la città dei musicisti – nel cuore d‘ Europa“.

Wenn ich richtig mitgezählt habe, stammten die jun­gen Künstler unter anderem aus Australien, Bra­si­li­en, Columbien, Italien, Japan, Lettland, Mexico, Rumänien, Österreich, Ungarn, Serbien, Norwegen, Peru, Slowenien, Taiwan, Israel, Rußland, Spanien, USA, Kanada und Weißrußland. Bei der Ur­auf­füh­rung, die unter der gefühlvollen mu­si­ka­li­schen Lei­tung von Andris Vecumnieks gestanden ist, der dem zusammengesetzten Musik-Körper stets her­vor­ragend aufbauende Impulse gegeben hat, konn­ten die Künstler mit ihren musikalischen Qualitäten das lauschende Publikum überzeugen. Daß Mutter Natur für eine brillante Kulisse mit wärmenden Son­nen­strahlen, die manchmal zu viel für die em­pfind­li­chen Konzertinstrumente waren, sorgte, bekam die­se erste Klassik-Frei­luft­ver­an­stal­tung inmitten der kleinen Vorzeige-Kornfelder auf dem PEMA-Rogg-In-Gelände einen bewundernswerten Hintergrund, wie aus den Ausführungen der Promotoren, Frau Dr. Laura Krainz-Leupoldt und ihrem Gatten Franz Leu­poldt nicht zu überhören war.



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Ein Gastbeitrag von Fabian Nicosia



 

 reflex



Mendicante Italia

Foto: Donatella Giagnori | EIDONPRESS.COM


Quo usque tandem? 20. Juni 2015

(Wie lange soll das noch so weitergehen?)

Um es gleich vorweg zu sagen: Menschen zu helfen, die in Not sind oder gar um ihr Leben fürchten müssen, ist ein Gebot der Menschlichkeit. Diese grundsätzliche Hilfsbereitschaft ist unverbrüchlicher Bestandteil dessen, was uns in Europa, oder sagen wir lieber genauer, in der Europäischen Union, von unserem gemeinsamen Wertekanon derzeit noch verblieben ist, eines der wenigen europäischen Identitätsmerkmale, die für Zusammenhalt stehen und die wir nicht aufgeben möchten.

Dennoch und gerade deshalb ist bei der Migrantenfrage mehr Ehrlichkeit vonnöten, damit sich nicht auch hier noch die Lage immer weiter und eines nicht zu fernen Tages soweit verschlimmert, daß sie nicht mehr beherrschbar ist und schließlich nur noch den Rechtspopulisten in die Hände spielt.



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 economics & economics spotlight



Italienischer Generalkonsul S. E. Filippo Scammacca del Murgo (li.) stellte sich mit der frisch hochdekorierten Trägerin Dr. Laura Krainz-Leupoldt (re.) nach der Überreichung des Verdienstordens den wartenden Fotografen.

Italienischer Generalkonsul S. E. Filippo Scam­mac­ca del Murgo (li.) mit Dr. Laura Krainz-Leupoldt (re.).

Foto: trendmedia

Hohe Anerkennung für
Dr. Laura Krainz-Leupoldt 11. Juni 2015

Einen besseren Ort, die altehrwürdige Residenz des Münchner Ge­ne­ral­konsulates der Republik Italien, ein schöneres Ambiente im herrlichen Kon­sulatsgarten und einen würdigeren Zeitpunkt, der durch die Fei­er­lich­kei­ten des Nationalfeiertages zur Überreichung von Ordine al merito della Re­pubblica Italiana, den Verdienstorden der Republik Italien, an die Vi­ze­prä­sidentin der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth und geschäftsführende Gesellschafterin des weltbekannten Unternehmens PEMA im oberfränkischen Weißenstadt, Philosophin und Sprach­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Laura Krainz-Leupoldt für ihre außer­or­dent­li­chen Verdienste auf den Gebieten der Wissenschaft, Literatur, der Künste und der Wirt­schaft sowie ihrem philanthropischen und humanitären Engagement un­ter­strichen wurde, hätte sich der Generalkonsul und designierte Bot­schaf­ter seines Landes in Afrika, S. E. Filippo Scammacca del Murgo, nicht aus­suchen können.



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 philosophy & culture


KULTURTOUR



Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. 9. Juni 2015
hat seine Wirkung nicht verfehlt

Interdisziplinäres Kolloquium der FEK e.V. 2015 eröffnet

Foto: Thomas Weiss

Ein bißchen glamoureuses Top-down-Weltregieren im südbayerischen Elmau

oder

Handfestes europäisches Bottom-up-Miteinander im oberfränkischen Neudrossenfeld

Ein gewagter Vergleich. Doch vom 5. bis 7. Juni 2015, war es – zum siebten mal – wieder soweit:

EUROPATAG UND EUROPAFEST IM FRÄNKISCHEN NEUDROSSENFELD

Auf bewährte Initiative der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK e.V.) sind diesmal zwei voneinander geographisch weit entfernte europäische Regionen, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die autonome spanische Provinz Andalusien in der Mitte Oberfrankens, also im Herzen Europas, zusammengetroffen, damit wir sie und sie sich besser kennenlernen.

Eine Begegnung in landschaftlich reizvoller Umgebung, bevölkerungsnah und ohne Sicherheitsproblem, mithin – seien wir ehrlich – europafreundlicher und heimatverbundener als das zeitgleiche ‘G 8 minus1’–Gipfeltreffen auf Schloß Elmau.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel


 

 political forum


Geopolitical Information Service


Die Euroskeptiker in Brüssel schweigen zu Griechenland 25. Mai 2015

Prof. Enrico Colombatto

Prof. Enrico Colombatto


Die griechische Finanzkrise ist für die euroskeptischen Parteien eine verpasste Gelegenheit gewesen, um neue Ideen für die Europäische Union voranzubringen. Sie haben seit ihrem durchschlagenden Erfolg bei den Wahlen im Jahr 2014 nichts erreicht. Die griechische Krise könnte aber noch von der EU dazu genutzt werden, um einen neuen Weg zu formulieren, wie man mit Ländern, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden, umgehen soll.

Die euroskeptischen Parteien, die im Mai 2014 ins Europäische Parlament ge­wählt wurden, haben versprochen auf eine Veränderung der politischen Ent­schei­dungs­fin­dung über die gesamte Europäische Union hinweg hinzuarbeiten. Ihre Bi­lanz im Laufe des letzten Jahres ist allerdings enttäuschend gewesen. Grie­chen­lands finanzielle Schwierigkeiten boten ihnen eine ganze Fülle an Ge­le­gen­hei­ten, um ihre Ansichten klar zur Sprache zu bringen und Lösungen zu un­ter­brei­ten, aber diese Chancen haben sie verpaßt. Die Euroskeptiker haben ihre Energien auf andere Themen wie die Einwanderungspolitik und die Staatsausgabenziele ver­wen­det, aber sie sollten sich auf das letzte Kapitel des griechischen Staats­bankrotts konzentrieren. Aufgrund der Größe Griechenlands dürfte das Ergebnis nicht von großer Bedeutung für den Rest Europas sein, es könnte allerdings eine Blaupause für andere größere Länder sein, die in Zukunft aufgefordert werden könnten, diesem Vorgehen zu folgen.

Yanis Varoufakis | dpa

Der Renitente griechische Finanzminister Yanis Varoufakis

Foto: dpa




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 economics & economics spotlight



Ein starkes Netzwerk für den Kongreßstandort Nürnberg. Foto: NürnbergMesse/Frank Boxler

Ein starkes Netzwerk für den Kongreßstandort Nürnberg.

Foto: NürnbergMesse | Frank Boxler


Kongreßdachmarke NürnbergConvention prä­sentiert sich auf der Frankfurter IMEX 2015 19. Mai 2015

Die internationale Leitmesse der „Meeting Industry“ auf der hes­si­schen IMEX in Frankfurt/Main präsentiert auch im diesem Jahr vom 19. bis 21. Mai die Nürnberger Innovationsschmiede mit seiner Kon­greß­dachmarke NürnbergConvention. Mit ihrem einheitlichen Mar­ken­auf­tritt hat sie nicht nur das Interesse der Branche auf sich ge­zo­gen, sondern konnte ihren Spitzenplatz unter den Kon­greß­stand­or­ten in Deutschland weiter ausbauen. Das Thema der Nürnberger 2015: Always Refreshing & Innovative.

NürnbergConvention präsentiert sich unverkennbar mit seinem rot-weißen Stand mit der Nummer F 150. Natürlich gibt es auch hier die Green Smoo­thies des German Convention Bureaus (GCB). Und natürlich kennt man sich bei den Nürnbergern damit hervorragend aus, ist Nürnberg doch die Heimat der Weltleitmesse für Bio-Produkte, der BIOFACH. Auf der Erlebniswelt VEGAN liefen dort die Hochleistungsmixer im Dauereinsatz!

-pv-



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 names & news




Hohe Anerkennung für unseren Prager Kollegen PhDr. Syruček 15. Mai 2015

PhDr. Milan Syruček (li) meistert als erfahrener Auslandskorrespondent alle Hürden, die sich ihm in den Weg stellen, auch die sprachlichen, wenn es um Vietnamesisch geht. Auch der Staatspräsident Trương Tấn Sang wäre ohne die Hilfe des Dolmetschers (außen re.) sprachlos

PhDr. Milan Syruček (li.) mit dem vietnamesischen Staatspräsident Trương Tấn Sang (re.).

Foto: Venceslava Dezortová


Während des offiziellen Besuchs des vietnamesischen Staatspräsidenten Trương Tấn Sang in Prag, der dort an einem Wirtschaftsforum teil­ge­nom­­men hat, wurden sechzehn tschechische Bürger mit dem Viet­na­me­si­schen Staatsorden ausgezeichnet. Unter ihnen auch unser sehr ge­schätz­ter Redaktionskollege PhDr. Milan Syruček. In seiner Laudatio hob der Staatspräsident Syručeks kommunikative, soziale Kompetenz und vor allem seinen konsequenten Aufbau der zwischenmenschlichen Brücken, die stets auf den Prinzipien der Freiheit, Demokratie und der Men­schen­rech­te basierten. Seine langjährigen publizistischen Arbeiten, die sich mit den positiven aber auch negativen Entwicklungen Vietnams sachlich und oh­ne falsche Emotionen aufkommen zu lassen beschäftigen, wi­der­spie­geln den schweren Weg, den die heutige Sozialistische Republik Vietnam gehen mußte, um das zu werden, was zwar langsam, Schritt für Schritt, aber doch, sie schon erreicht hat. Ein Lob vom Staatspräsidenten bekam Syruček auch für seine persönliche Bemühungen, um die heute in der Tsche­chi­schen Republik lebende vietnamesische Kommunität, die im­mer­hin 60 000 Menschen zählt, diese, in für sie fremder Gesellschaft, nach­hal­tig zu integrieren, obwohl es eine nicht immer leichte Aufgabe war. Daß diese Kommunität vor zwei Jahren auch von der tschechischen Regierung als offizielle Minderheit anerkannt wurde, ist auch der überragenden jour­na­listischen Arbeit Syručeks zu verdanken.

–pv–



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 philosophy & culture



KULTURTOUR

Elias Crespin im Gespräch vor seinen freischwebenden Objekten mit Dr. Laura Krainz-Leupold, Martina Freifrau von Waldenfels, seinem Galeristen Denis Kilian und Dr. Marina von Assel

Elias Crespin (3.v.r.) mit Dr. Laura Krainz-Leupold, Martina Freifrau von Waldenfels, seinem Galeristen Denis Kilian und Dr. Marina von Assel (v. li.).


Kleines Museum auf der Peunt – Weißenstadt


Das Kleine Museum auf der Peunt setzte mit Elias Crespin neue Maßstäbe 12. April 2015

Weißenstadt – Der Betrachter steht wie gebannt vor den ausgestellten Kunstwerken, läßt sich hineinfallen in eine Aura der Schwerelosigkeit, des Veränderns, indem Zeit und Poesie völlig neue Dimensionen bekommen. Gleichsam schwebend, wie von Zauberhand geführt, bewegen sich die Dinge, sind im ständigen Fluß wechselnder geometrischer Choreographien. Elitär sind der Künstler und das Publikum gleichermaßen bei der Vernissage der Werke von Elias Crespin, mit denen „Das Kleine Museum auf der Peunt“ wieder Maßstäbe setzt.

Der aus Venezuela stammende und in Paris lebende Meister der elektrokinetischen Kunst fertigt seine Objekte meist aus handgearbeiteten Metallsegmenten, die an unsichtbaren Seilen hängen und durch computergesteuerte Motoren ständig neue Figuren entstehen lassen. Tiefrot oder tiefblau aus dem Dunkel leuchtend verwandeln sie sich zu Diagrammen, Kegeln, Pyramiden, ineinander fließenden Kreisen und Wölbungen, tanzen scheinbar entschleunigt und in faszinierender Langsamkeit im Raum. Als wollten einen die Kunstwerke mitnehmen auf eine Reise in eine andere Welt, verharrt man minutenlang und noch länger, auf Neues wartend in der sonst verschluckenden Schwärze ringsherum.



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 political forum



Glossary
EU-GR PingPong | FotoDesign: Thomas Weiss

DEUTSCHE REGELN FÜR EUROPA? 12. April 2015

Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats

Dr. Ingo Friedrich
Präsident
des Europäischen
Wirtschaftssenats




Was ist dran an der These aus Griechenland und teilweise auch aus anderen Südstaaten, Deutschland würde anderen EU-Staaten seine Regeln und Standards aufzwingen. Zur Beantwortung dieser Frage ist es wichtig zu definieren, worin deutsche Standards und Regeln bestehen. Wenn damit – und davon muß man wohl ausgehen – gemeint sein sollte: »keine Korruption, gute Qualität bei Produkten und Leistungen, Wettbewerbsfähigkeit, Funktion des Staatsapparates und der Verwaltung, funktionierende Demokratie, offene Diskussion in Medien und Öffentlichkeit, Schutz von Minderheiten und Religionsfreiheit sowie geordnete Staatsfinanzen, Wohlstandsmehrung und Mindestschutz auch und gerade für schwächere Mitbürger« dann muß glasklar festgestellt werden: Diese Standards sind keine genuin deutsche Regeln und Forderungen an einen Staat, sondern das sind generell und allgemein gültige Leitlinien eines nach westlichen Spielregeln funktionierenden Staates. Aus globaler und nachhaltiger Sicht sollten wir froh über jeden Staat oder jede Staatengemeinschaft sein, die die hohen Anforderungen eines modernen, zukunftsfähigen Systems erfüllen kann. Staaten, in denen diese Regeln nicht gelten, haben ein gewaltiges Problem aber nicht weil Deutschland etwas von ihnen verlangt, sondern weil sie den eigenen Ansprüchen, ein westlich demokratisch funktionierender Staat zu sein, nicht genügen.



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Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 25. März 2015

FEK e.V. Jahreshauptversammlung 2015

Sie begleiten auch die Europatage: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura Krainz-Leupoldt, gf. Vorstandvorsitzender Peter Verbata, W. O., Bürgermeister Harald Hübner, Geschäfts­füh­re­rin Annelene Adolphs und Präsident Peter Schöner, beide vom Eu­ro­pa­ver­ein GPB Eschweiler bei Aachen (v. li.).

Bild: Horst Wunner


Wirsberg – Die Vorbereitungen sind schon fast in der Endphase und es wird wieder ein großes, weit über die Region hinaus beachtetes Ereignis: Die 7. Neudrossenfelder Europatage. Vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Juni, stehen die Regionen Andalusien und Makedonien besonders im Fo­kus, ein wirtschaftspolitisches Kolloquium, ein Festabend mit der Ver­lei­hung der Europamedaille Kaiser Karl IV. und des Freiheitsrings, so­wie ein buntes Europafest mit kulturellen und lukullischen Spezialitäten, ma­chen den schönen Ort im Rotmaintal zu einem Treffpunkt mit in­ter­na­tio­na­lem Flair.

Die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. richtet das Wochenende zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Land­kreis Kulmbach und der IHK Oberfranken Bayreuth aus, unterstützt durch die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. Bei der Jah­res­haupt­ver­sammlung der gemeinnützigen FEK e.V. am 23. März im «Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg» gab der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de Peter Verbata erste Einblicke in den Pro­gramm­ab­lauf, „wir sind jetzt im Intensivstadium, freuen uns schon auf drei in­ter­essante Tage. Der Finanzminister aus Makedonien wird kommen, eine Flamencogruppe aus Andalusien und zwei Konzertkünstler mit Gitarre und Violoncello. Die Europamedaille wird Michael Wittmann aus Lu­xem­burg, Honoralkonsul von Moldawien und der Freiheitsring Erhard Bu­sek, vor­ma­li­ger Vizekanzler von Österreich, überreicht“.



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names & news

Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft

Konsul Hans-Peter Schmidt


Hans-Peter Schmidt zum Vorsitzenden des Kuratoriums des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ gewählt.21. März 2015

Bei seiner konstituierenden Sitzung im Nürnberger Business Tower hat das Kuratorium des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ einstimmig und ohne Enthaltungen Hans-Peter Schmidt, Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und Honorarkonsul der Tschechischen Republik, zum Vorsitzenden ge­wählt.

Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Förderung der Europäischen Metropolregion Nürnberg durch die regionale Wirtschaft, insbesondere durch Unternehmen, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Der Verein hat dabei die Aufgabe, thematische Zielrichtungen aus Sicht der Wirtschaft zu geben. Gemeinsam bringen dann Politik und Wirtschaft die Metropolregion durch Projekte und Lobbying voran.

-oh-


Neben dem Vorsitzenden gehören dem Kuratorium Dr. Siegfried Balleis, Erlangen – Johann Bögl, Geschäftsführender Gesellschafter Max Bögl Bau­unter­neh­mung GmbH & Co. KG, Neumarkt – Dr. Matthias Everding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg – Dr. Hermann Franz, Erlangen – Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Geschäftsführender Gesellschafter der Faber-Castell Aktiengesellschaft, Stein – Prof. Dieter Kempf, Vor­stands­vor­sit­zender DATEV eG, Nürnberg – Heiko Könicke, Geschäftsführer AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, Nürnberg – Gunther Oschmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Müller Medien GmbH & Co.KG, Nürnberg – Dr. Karl-Friedrich Ossberger, Geschäftsführender Gesellschafter der Ossberger Landtechnik GmbH & Co, Nürnberg – Dr. Bernd Rödl, Gesellschafter der Rödl & Partner GbR, Nürnberg – Gert Rohrseitz, Honorarkonsul der Republik Österreich, Fürth – Dr. Wolfgang Wagner, Bayreuth sowie Dagmar Wöhrl, Mitglied des Deutschen Bundestages, Nürnberg an.


 

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Konsul Hans-Peter Schmidt

Konsul Hans-Peter-Schmidt (rechts) im Gespräch


Reicht die Europäische Metropolregion bald auch über Grenzen hinweg? 16. März 2015

Im Interview mit dem „EUROjournal“ verweist Honorarkonsul Hans-Peter Schmidt (NÜRNBERGER Versicherungsgruppe) auch auf Chancen der bayerisch-böhmischen Landesausstellung 2016

Nach einem halben Jahrhundert im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe geht eine Ära zu Ende, ohne daß sich Hans-Peter Schmidt von dem Unternehmen und vor allem von der Region Nordbayern gänzlich verabschieden wird. Der gebürtige Königsberger begann seine Laufbahn in der NÜRNBERGER 1965 als Praktikant und beendete sie nach einer beeindruckenden Karriere und der Hauptversammlung 2015 als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft. Gleichzeitig bleibt Hans-Peter Schmidt seiner „Nürnberger“ aber als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates, sowie Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung „Nürnberger Versicherungsgruppe“ erhalten.



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-pv-
Fotos: trend
media



 

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50 Jahre im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe 11. März 2015

Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft

Konsul Hans-Peter Schmidt


Dipl.-Kfm. Hans-Peter Schmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Ak­tien­ge­sell­schaft, hat am 10. März 2015 mit Wirkung zum 21. April 2015 nach 50 Jahren im Dienste der NÜRNBERGER sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt.

Der gebürtige Königsberger begann seine Laufbahn in der NÜRNBERGER 1965 als Praktikant. Er beendet sie nach be­ein­druckenden 50 Jahren in unterschiedlichen Führungsfunktionen: Von 1978 bis 1989 war er Mitglied der Vorstände der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, von 1989 bis 2002 Vorsitzender des Vorstands der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft.

Seit 2002 ist Konsul Hans-Peter Schmidt Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft; dieses Mandat legt er nach der Haupt­ver­sammlung am 21. April 2015 nieder. Er hat das Unternehmen in seiner Entwicklung entscheidend ge­prägt.

Als Förderer von Kultur und Kunst, Wissenschaft und Bildung, Sport sowie mit sozialem Engagement erwarb er sich ei­nen über die Europäische Metropolregion Nürnberg hinausreichenden Ruf.

Zahlreiche hochrangige Ehrungen im In- und Ausland unterstreichen dies.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft dankte Herrn Schmidt für sein herausragendes Engagement und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats.

Als künftiger Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung NÜRNBERGER Versicherungsgruppe wird Hans-Peter Schmidt der NÜRNBERGER ebenfalls verbunden bleiben.

–u.z.–


 

 reflex



Diskussionsrunde

Diskussion mit dem bay. MdI Joachim Herr­mann, Dr. Volker Ull­rich, MdB, Ludwig Schierg­ho­fer sowie Arne Schönbohm. Moderation Peter Valentino.

Terrorismus und Extremismus begegnen 8. März 2015

Arbeitskreis Polizei und innere Sicherheit tagte in Augsburg

Nachdem es bekanntlich keine Zufälle gibt, war es durchaus eine sym­bol­trächtige Fügung, die Landesversammlung des Arbeitskreises Polizei und in­nere Sicherheit, die am 7. März 2015 in Augsburg durchgeführt wurde, im bekannten Hotel mit den drei Mohren stattfinden zu lassen. Schließlich wurden außer anderem Themen wie Terrorismus und Extremismus be­han­delt. Und die drei Mohren, nach Überlieferung aus Abessinien kommend, die in der Hoteleingangshalle an der Wand verewigt sind, mußten die teil­neh­men­den Gäste, darunter einige Landes- und Bundespolitiker geradezu zum Nachdenken über die Brisanz der angekündigten Thematik geführt ha­ben.



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-pv-


 

 focus in time




„Letzte Ausfahrt Grexit – Eine Regierung fleht um Ehrlichkeit“ 5. März 2015

GR-Exit Haircut

Unter diesen Überschriften berichteten deutsche Medien (Spiegel 9/2015 und FOCUS 9/2015) und stellten klar, „wer Hellas sanieren will, muß endlich das größte Problem des Landes Unfairneß und Be­trug im Steuerwesen lösen und dem ganzen Volk ohne Aus­nah­men das Tricksen abgewöhnen“.
Daß Athen und die EU Mandatsträger in Brüssel seit langem um ei­nen Kompromiß im Schuldenstreit ringen ist an der Ta­ges­ord­nung. Nur niemand aus den Reihen der Regierenden aus der Eu­ro­zo­ne ist bereit, sich über die verdammte und heuch­le­ri­sche sogenannte „politische Korrektheit“ hi­nweg­zu­set­zen und den ge­mei­nen Steuerzahler darüber zu informieren, was passiert, wenn Griechenland die Währungsunion verläßt und wer unter dem Strich die politischen Eskapaden am Ende bezahlen muß.
Unser Experte und Kollegiumsmitglied Professor Dr. jur. Martin Sei­del beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der Frage Grie­chen­land: Schuldenerlaß ohne Währungsschnitt? Zu dieser sehr span­nen­den Geschichte wünsche ich Ihnen, liebe Le­ser­in­nen und Le­ser, eine gute Lektüre.

Peter Verbata – Chefredakteur



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 reflex



Impulse für Europa – Auditorium

Juncker und Merkel werben in Berlin für europäische Investitionsoffensive 3. März 2015

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 2. März 2015 gemeinsam mit Bun­des­kanz­le­rin Angela Merkel und dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, für mehr Investitionen in Europa geworben. Bei der EIB-Konferenz „Impulse für Europa“ betonten Juncker und Merkel, dass mehr Wachstum nicht durch schuldenfinanzierte Kon­junk­tur­pro­gram­me, sondern durch private Investitionen und Strukturreformen geschaffen werden müsse.



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Sudetendeutsche bei einem Jahrestreffen in Augsburg

Sudetendeutsche bei einem Jahrestreffen in Augs­burg (Archivbild)

© Andreas Gebert/dpa


Sudetendeutscher Reformkurs fortgesetzt 1. März 2015

München: Die Bundesversammlung der Sudetendeutschen hat bei ihrer diesjährigen Sitzung, die sie un­ter der Leitung ihres Präsidenten Reinfried Vogler im Sudetendeutschen Haus in München abhielt, den Reformkurs bestätigt, den der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Bernd Pos­selt, MdEP a. D., schon seit Jahren eingeschlagen hat. Posselt begrüßte, daß die De­le­gierten so­wohl eine neue Grundsatzerklärung als auch eine Neu­for­mu­lie­rung der Satzungsziele ver­ab­schie­de­ten, die vom SL-Bundesvorstand vor­ge­schla­gen worden war. Der Europapolitiker und oberste Re­prä­sen­tant der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Tschechoslowakei vertriebenen Su­de­ten­deut­schen und ihrer Nachkommen betonte, diese mache die Landsmannschaft „zu­kunfts­fest und stärke ihre Rolle als Bindeglied im deutsch-tschechischen Dialog.“

–H.S.–



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Comment Wer Solidarität fordert, muss Solidarität üben 29. Januar 2015

Dr. Hans-Peter Friedrich

Dr. Hans-Peter Friedrich


Berlin (ots) – Neue griechische Regierung muss verantwortungsvoll handeln Die neue griechische Regierung aus Links- und Rechts­ra­di­ka­len poltert weiter gegen die Europäische Union und vor allem gegen Deutschland. Zugleich droht sie damit, die Sanktionen des Westens gegen Russland zu unterlaufen, kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Friedrich, die aufkeimenden Auseinandersetzungen:

„Die neue griechische Regierung ist seit wenigen Tagen im Amt. Allmählich muss an die Stelle von Wahlkampfrhetorik verantwortungsvolle Politik treten. Ob Ministerpräsident Tsipras dazu fähig ist, steht noch nicht fest. Seine bisher an den Tag gelegte außenpolitische Kraft­mei­erei lässt nicht darauf schließen.

Wenn Griechenland die Solidarität der Europäischen Union erbittet, muss es sich auch solidarisch zeigen und kann nicht gleichzeitig antieuropäische Töne anschlagen – wie bei der Sanktionspolitik gegenüber Russland. Griechenland profitiert gerade in der Außen- und Sicherheitspolitik seit vielen Jahren von der europäischen und transatlantischen Solidarität. Es wäre für Griechenland dramatisch, hier auszuscheren und die Vertrauensbasis mit seinen Bündnispartnern zu beschädigen.

Was die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union angeht, so gilt auch für Griechenland: Geschlossene Vereinbarungen sind einzuhalten. Sonst entfällt auch die Geschäftsgrundlage für weitere Hilfen.

Ministerpräsident Tsipras und seine Regierung müssen deshalb nun sehr schnell sehr klar sagen, wie ihre Politik aussehen soll. Und dann werden die Mitglieder der Euro-Zone entscheiden, wie sie damit umgehen. Unsicherheit schadet allen, am meisten den Griechen.”


 

 reflex


Draghis EZB Euro-Granate | FotoDesign: Thomas Weiss

Bayerische Europaministerin kritisiert EZB-Entschei-
dung zum Anleihen-Aufkaufprogramm22. Januar 2015

Beate Merk

Beate Merk


Merk: „Erhebliche Zweifel an Notwendigkeit und Wirksamkeit solcher Maßnahmen. Falsches Rezept im Kampf gegen aktuelle Wach­stums­schwä­che und falsches Signal an die Schuldenstaaten.“

Europaministerin Dr. Beate Merk hat die Entscheidung der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) für ein Anleihen-Auf­kauf­programm scharf kri­ti­siert. „Ich ha­be er­heb­liche Zweifel an der Notwendigkeit solcher Maß­nahmen und erst recht an ihrer Wirksamkeit. Ein Anleihen-Aufkaufprogramm ist das falsche Rezept im Kampf gegen die aktuelle Wach­stums­schwäche in vielen europäischen Ländern und setzt ein vollkommen falsches Signal an die überschuldeten Staaten. Fakt ist: Wachstum und Arbeitsplätze können nur durch Reformen entstehen. Wichtig ist es, Investitionshindernisse und Bürokratie abzubauen. Die Belastungen von Un­ter­neh­men und Bürgern müssen verringert werden. Allein Struk­tur­re­formen schaffen die Voraussetzungen für Investitionen und neue Arbeitsplätze", bekräftigte Ministerin Merk.
Unabhängig von der generellen Ablehnung des An­leih­en­kaufs durch die EZB fordert Eu­ro­pa­ministerin Merk zu­min­dest eine fortlaufende gründliche Evaluierung seiner Aus­wir­kun­gen.

–R.R.–


 

 via carolina



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Mit dem Zug in die westböhmische Kulturhaupstadt 18. Januar 2015

Als sich am Samstag, den 17. Januar 2015 der Zug mit dem alex-Wagen der Länderbahn, den Irene Daxer als Werbebotschafter gestaltet hat (siehe unser Bild) das erste Mal mit Gä­sten aus dem bayerischen Regensburg ins tschechische Plzeň/Pilsen fortbewegte, haben die vielfältigen Feierlichkeiten um die offizielle Eröffnung der neuen Kulturhaupstadt erst langsam begonnen.
Daß die großartigen Eröffnungsfeierlichkeiten der Kulturhauptstadt Europas, die im hi­sto­ri­schen Zentrum der westböhmischen Metropole, im Freien, unter der Regie des künst­le­ri­schen Direktors des Projektes Petr Forman mit, wie denn sonst, viel Musik, bildender Kunst, Theater und zahlreichen Überraschungen, die erst während der Vorstellung den Tausenden Zuschauern aus Nah und Fern präsentiert wurden, begannen, ist kein Wunder, denn Kultur ist eine Brücke der zwischenmenschlichen Beziehungen und diese gab den Takt an.
Die wohlklingenden musikalischen Töne, die von Mark Ivanovič komponiert wurden, hat ge­fühls­voll die Pilsener Philharmonie zusammen mit einer Anzahl von Dudelsackspielern, Trompetern und Chören intoniert.



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 political forum



Asylbewerber

Immigration extracommunautaire (partie 6.)2. Januar 2015

A’ partir de l’opposition apparemment indépassable entre les «politiquement corrects» et les «populistes nauséabonds»(Im.Ext.1) il a suffi de se demander si la décision en matière d’immigration revient à l’Etat d’accueil pour voir paraître de nouvelles divisions (Im. Ext.2+ 3) et constater que, en Europe, ce pouvoir est presque totalement paralysé par la C51 telle qu’elle est interprétée par la CEDH (Im.Ext.4) qui, née pour contraindre les Etats européens à appliquer, et ainsi transformer en « droits », les vœux conçus dans les milieux onusiens, est de plus en plus un instrument d’une politique globale visant à «caser» les migrants, toujours plus nombreux. Comment les Etats européens peuvent-ils reprendre leur res­pons­abilité ?



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Gastbeitrag von Jean Aimart – Fortsetzung folgt.
(deutsche Fassung: Rainer Dumont du Voitel. FEK-Kurator und Kollegiumsmitglied)


 

 focus in time



Glossary

Krok do Nového roku či nové Evropy? A jaké?
Ein Schritt in das Neue Jahr oder in ein neues Europa? Nun fragt sich welches?
31. Dezember 2014

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


Es sind Fragen, leichte Ironie und einiges zum Nachdenken, was unser Kolle­gi­ums­mit­glied PhDr. Milan Syruček den Leserinnen und Lesern in seiner Betrachtung vorlegt, vor allem für diejenigen nicht nur Politiker, die sich stets vollmundig als Verfechter des ge­mein­sa­men Europas zur Schau stellen und außer Bla, Bla, Bla dafür nichts Konkretes tun.

Končí nám starý rok a je třeba ho ocenit. Jakou známku mu dáme? Jsem na rozpacích. Postavím jedničku a pro některé v Evropě jako jsou Němci nebo Poláci to bude vynikající ocenění, pro jiné to nejhorší, které jsem mohl vybrat. Nad pětkou či šestkou budou Rusové či Ukrajinci nešťastní, u nich se za takovou známku propadá. Francouzi by za nejlepší známku postavili dvacítku – a ostatní budou kroutit hlavou: takovou známku ani neznají. Můj profesor latiny s oblibou dával jako vůbec nejhorší šestku dvakrát podtrženou. Mnozí by asi jásali: to je přece to nejvyšší ocenění.



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PhDr. Milan Syruček


 

 via carolina



Zastropeni

Bavorský dům v srdci Prahy a Evropy 4. Dezember 2014



Právě když staroměstský orloj v Praze odbíjel dvanáctou, nedaleko od­tud, v Michalské ulici, bavorský premiér Horst Seehofer v přítomnosti českého premiéra Bohuslava Sobotky slavnostně otvíral Bavorský dům. S bavorskou architekturou nemá nic společného, zato s pražskou historií mnohé.
Dům pochází už ze čtrnáctého století, ale o čtyři staletí později jej hrabě Chotek (z jeho rodu byla manželka Ferdinanda d´Este, za­vra­žděného v Sarajevu před sto lety) značně přestavěl a rozšířil, takže se z domu U zlatého melounu stal Chotkovský palác. A jak byl umístěn do samého srdce Prahy, stal se i centrem pro mnohé významné osobnosti literárního a hudebního světa. Chodíval sem Jan Neruda stejně jako si sem přišel zahrát Beethoven či Čajkovskij a mnozí další.



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 new media, science & technology




Die Rosetta-Mission ist ein Erfolg europäischer Zusammenarbeit 19. November 2014

Rosetta Mission Lander Philae – Bild: ESA

Rosetta Mission Lander Philae

Bild: ESA




„Jahre harter Arbeit und das Zusammenwirken zwischen europäischen Ländern und der privaten Wirtschaft haben sich am 12. November 2014 ausgezahlt, als die Euro­päi­sche Weltraumorganisation (ESA) ein bemerkens­wer­tes Ziel erreicht hat“, so der Autor.

Die ESA ist ein gemeinsames Projekt zwischen 14 Ländern und der europäischen und amerikanischen Privatwirtschaft. Mit­glie­der der Europäischen Union und Nicht-Mitgliedsstaaten, wie die Schweiz, haben im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zu­sam­men­ge­ar­bei­tet, um an die Grenzen der Wissenschaft zu sto­ßen.

Die Rosetta-Mission der ESA landete ihre Philae-Sonde pro­blemlos auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Dies war das erste Mal in der Geschichte, dass solch eine Mei­ster­leistung geglückt ist.



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 philosophy & culture


KULTURTOUR


Lindenbaum-Museum

Die Stärke liegt bekanntlich in der Gemeinsamkeit.


Weltweit einzigartiges Lindenbaumzentrum eröffnet 27. September 2014

Neudrossenfeld/Ofr. – Wer die oberfränkische Europagemeinde, gelegen in ei­nem landschaftlich schönen Raum, durch den der Rote Main fließt, bis jetzt nicht kennengelernt hat, der soll diese Wissenslücke schnell schließen. Denn ob­wohl dieser Ort nach der aufwendigen Ortskernsanierung die Modernität un­se­rer Tage erreicht hat, strahlt er eine gewisse Lyrik aus, die auch durch den bau­li­chen Dreiklang – Kirche, Schloß und das neu, mit viel architektonischem Ge­schick und Feingefühl sowie Liebe zu den historischen Zeitzeugen, er­rich­te­te Areal Bräuwerck – unterstrichen ist. Und zu den historischen Zeit­zeu­gen gehört zweifelsohne auch das neu eröffnete Lindenbaumzentrum, in dem sich ein her­vor­ragend, mit vielen bis jetzt nicht gesehenen Aus­stel­lungs­ex­ponaten aus­ge­stat­te­tes, Museum befindet.

-pv- | FOTOS: trendmedia



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Braeuwerck

Erster Bürgermeister Harald Hübner dankte allen, die zur Entstehung des Bräuwerks beigetragen haben.


Gelebte Geschichte: Bürger-Bräuwerck 24. September 2014

Nun ist die Zeit des gewiß notwendigen Probebetriebes, den sich der „Treffpunkt der fränkischen Gastlichkeit“ in der oberfränkischen Europa-Gemeinde Neudrossenfeld auferlegt hat, endgültig vorbei. Das ehrgeizige und an historische Vorläufer knüpfende Bräuwerck – eine bestechende Kombination aus architektonischer Erhaltung eines mit langer Geschichte behafteten Areals aus dem Jahre 1649, das heute mit einer schönen Braustätte, einem Gasthaus und etlichen Räumen für vielfältige Nutzung fast wie aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist – wurde mit einer kirchlichen Weihe in die bürgerliche Obhut übergeben.

-pv- | FOTOS: trendmedia



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 reflex



Mario Draghi

Mario Draghi

telegraph.co.uk


Mario Draghi wird mit der Realität konfrontiert 19. September 2014



Geschäfte sind die Basis des Wachstums

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, machte am 11. Sep­tember in Mailand eine überraschende Aussage. Er erklärte, die wirt­schaft­liche Erholung werde nicht einsetzen, bis das Niveau der Unternehmens-Investitionen im Euro-Raum zu steigen beginne. „Kein geldpolitischer Impuls, nicht einmal ein finanzieller Stimulus, kann erfolgreich sein, wenn er nicht von der richtigen Strukturpolitik begleitet wird – einer Politik, die das Wachstumspotenzial fördert und die das Vertrauen weckt.“
Das regulatorische Umfeld sollte günstiger für das Wirtschaftswachstum sein, sagte er. Und er verlangte auch nach niedrigeren Steuern. Endlich hat ein Zen­tral­banker Strukturreformen eingefordert. Endlich hat die EZB erkannt, dass geld­po­li­ti­sche Maßnahmen und billige Kredite allein die Unternehmens-Investitionen nicht anregen, so Prinz Michael von Liechtenstein.



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Geopolitical Information Service




 focus in time



Zu den Quellen

kulturforum-mwest


Aggressive Glaubensbekenntnisse und ein Wertemangel des Westens 17. September 2014



Um die Spannungen und Probleme zwischen unterschiedlichen Kulturen, Re­li­gionen und politischen Systemen zu verstehen, ist es notwendig, die Hin­ter­grün­de, die zugrunde liegenden Annahmen und die inhärenten Über­zeu­gun­gen zwischen ihnen zu analysieren und zu studieren, so die Autorin dieses Bei­tra­ges.

Unter den großen monotheistischen Religionen ist es vor allem das Christentum, das den Zweifel über den persönlichen Glauben erlaubt und dies nicht als große Sünde oder Verbrechen betrachtet. Glaube wird als eine Gnade des Herrn an­ge­se­hen. Die Sünde verstößt gegen die Grundregeln, vor allem gegen die Zehn Ge­bo­te, dies wird ergänzt durch die Herrschaft der Liebe und der Forderung nach Ver­ge­bung. Die Freiheit des Gewissens, die Liebe zum Nächsten, die Akzeptanz des Zweifels und die Ablehnung von Rache sind die Hauptmerkmale des Christentums.

Geopolitical Information Service
 

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 letter to the editor




Ukrainekrise zwischen Flächenbrand und Gesichtsverlust 5. September 2014

Dr. Alexander Ruchlja

Dr. Alexander Ruchlja


Nowo Rossija

Die derzeitige Situation in der Ukraine ist sehr kompliziert. Das Volk ist dabei, wie immer, das Hauptopfer. Heute ist die Ukra­ine tatsächlich schon geteilt und befindet sich im Zustand des Bürgerkrieges. Aber in der nächsten Zeit können auch wir, Belo­rus­sen, Russen und andere Völker aus den angrenzenden Ländern, zu Opfern werden, da der bürgerliche Krieg ansteckend ist. Besonders ansteckend wird er sein, wenn die mächtigen Kräfte wirken, die an diesem Krieg interessiert sind. Selbst­ver­ständlich trägt dazu auch die moderne Journalistik bei, die zum Werk­zeug des Kampfes und der Propaganda wird.



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Emerit. Univ. Prof. Dr. Alexander Ruchlja, Botschafter der Republik Belarus in der BRD (1993 – 1996)
Minsk/September, Belaruss





 reflex




The unintended consequences of the EU’s sanctions on Russia 31. August 2014



Russia will be able to live with the pain of sanctions for years to come. That was the view expressed by Russians attending the Dialog-Europe-Russia (DER) think-tank in August, writes Hildegard von Liechtenstein.

The think-tank has a mission to contribute to the modernisation of Russia, a redefinition of the relationship between Russia and the European Union and an awareness of greater Europe.
The opinion of Russian participants at a small high-level conference on Russia-EU relations in Salzburg was that Russians can support and accept pain. Russia will be able to live with the sanctions for a number of years because of its national pride.
The question of Crimea is now non-negotiable for Russians.
The Russian view is that Europe will find it difficult to accept the economic and financial consequences of sanctions. Not only will Europe lose exports, it will also have to pay to maintain Ukraine during the sanctions, and afterwards for the reorientation and relaunch of Ukraine’s economy. This could cost some 400 billion EUROs and hit Germany particularly hard.
This is an enormous test for Europe’s cohesion and unity.

Geopolitical Information Service
 

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 political forum



EP Sitzverteilung 2014

Alte und neue Gesichter 17. Juli 2014

PhDr. Milan Syrucek

PhDr. Milan Syrucek


Ein Blick hinter die Kulissen des neu gewählten Eu­ro­pä­ischen Parlamentes verbunden mit der Fra­ge, was die­ses Parlament darstellt und was es kostet

So überschrieb unser Kollegiumsmitglied PhDr. Milan Syruček seine „Straßburger Erkundungen“ und daraus gewonnenen Eindrücke aus der „Machtzentrale des Europa-Bürgers“.

Staré a nové tváře

V zákulisí nově zvoleného Evropského parlamentu s otázkou co tento parlament představuje a co stojí



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 reflex



Islamist Militants Slaughter Dozens of Iraqi Soldiers in Mass Graves — Then Post the Pictures Online

The men with tied arms were lined up over a shallow ditch and executed

Foto: jihadi social media posting


Der Terrorismus rückt näher an Europa20. Juni 2014



Daß diese Botschaft nicht gerade beruhigend ist, unterstreicht deutlich der neue Ver­fas­sungs­schutz­bericht Deutschlands, der starke Zunahmen der Gewalt­ta­ten sowohl der rechts- wie linksextremen Szene aufweist. Es ist gewiß keine Verharmlosung dieser Gewalt, obwohl die derzeit größte und aktuelle Bedrohung vom Is­la­mismus ausgeht, be­son­ders von den „Foreign Fighters“, also aus Syrien und anderen Ländern heim­keh­renden Bürgerkriegskämpfern, die auch in Deutschland terroristisch aktiv werden.
Solche Islam-Fanatiker, die sich im Moment aus dem „Heiligen Krieg“ zurückziehen, ver­su­chen neuen „menschlichen Nachschub“ zu rekrutieren oder bereiten An­schläge vor, um Angst und Schrecken zu verbreiten, wie diese tödliche Realität vor vier Wochen ein sol­cher islamistischer „Rückkehrer“ im Brüsseler Jüdischen Mu­seum, wo er mehrere Men­schen erschoß, wahr werden ließ.



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-pv-



ISIS Wagenkolonne

ISIS Wagenkolonne




Der Untergang des Irak 20. Juni 2014



Die Faktenlage zum Irak ist dramatisch. Die Ter­ror­organisation ISIS – „Is­la­mischer Staat im Irak und in der Levante“– rückt weiter auf Bagdad vor. Die Regierungstruppen scheinen nicht in der Lage, den Vormarsch zu stop­pen. ISIS kon­trol­liert nun nahezu alle sunnitischen Gebiete des Irak, schreibt Prinz Michael von und zu Liechten­stein, Präsident der Förder­ge­sell­schaft für Euro­päi­sche Kommunikation (FEK) e. V., die Herausgeberin des Magazins EUROjournal pro management ist.

ISIS hat sich von einer Untergrundorganisation hin zu einer Organisation gewan­delt, die ganze Landstriche kontrolliert. Sie zeigt auch ein gewisses Maß an „Re­chen­schafts­pflicht“, indem sie einen Jahresbericht publiziert, der detailliert Auskunft über ihre Operationen und all ihre anderen brutalen Aktivitäten gibt. Die „Staa­ten­bil­dung“ vollzieht sich.



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 names & news



FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde zum neuen FEK-Präsidenten. Mit dabei: stellv. Landrat Dieter Schaar, FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Landrat Klaus Peter Söllner, Erster Bürgermeister Harald Hübner. Foto: Horst Wunner

FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (2. v. l.) überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde. Darüber freuen sich stell­ver­tre­ten­der Landrat Dieter Schaar (li), die FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Land­rat Klaus Peter Söllner (2. v. re.) und der Erste Bürgermeister Harald Hübner (re.).

Foto: Horst Wunner


Neuer Präsident der FEK e. V.8. Juni 2014

Vaduz/Neudrossenfeld/Nürnberg – Der Vorgänger war bayerischer Mi­ni­ster­prä­sident, der Nachfolger ist in Vaduz im Fürstentum Liechten­stein zu Hau­se. Nach Dr. Günther Beckstein folgt Seine Durchlaucht Prinz Michael von und zu Liechtenstein als neuer Präsident der ge­mein­nützigen För­der­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., Her­aus­geberin des mul­ti­lin­gu­alen Magazins EUROjournal pro management.
Diese Institution richtet unter Mitwirkung der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK für Oberfranken Bayreuth, un­ter­stützt durch die Regierung von Oberfranken, die Oberfrankenstiftung und die NÜRN­BER­GER Versicherungsgruppe seit 2003 die im zweijährigen Rhyth­mus stattfindenden weithin bekannten und hochrangig besetzten eu­ro­päi­schen wirtschaftspolitischen Kolloquien, die im Rahmen der „Neu­dros­sen­fel­der Europatage“ eingebettet sind, aus. Daher war es selbst­ver­ständ­lich, daß der Erste Bürgermeister Harald Hübner, sein Amts­vor­gän­ger Die­ter Schaar und Landrat Klaus Peter Söllner zur Be­ru­fungs­zeremonie ins Geopolitische In­sti­tut von Vaduz kamen. Die Urkunde an Seine Durchlaucht überreichte der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de der FEK Peter Verbata, mit der Bit­te, die europäische Idee weit hinaus zu tragen, was den Prinzen bewegte zu sagen, „Europa muß an der Basis ankommen, Europa ist nicht nur Brüssel“. Ver­ba­ta dazu: „Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist ein Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neu­tra­li­tät“.



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Der geschäftsführende FEK-Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (li) überreicht Dr. Michael Fraas die Berufungsurkunde.

Foto: Horst Wunner


FEK e.V. – Neuer Vorsitzender
des Fachbeirates/Kollegiums 29. Mai 2014

Nürnberg/Neudrossenfeld – Ganz offiziell mit Berufungsurkunde wurde Dr. Michael Fraas, berufsmäßiger Stadtrat und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, in sein neues Ehren­amt eingeführt. Bei einem kleinen Festakt überreichte ihm Peter Verbata, Vorstands­vor­sitzender der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das Be­glau­bigungsschreiben.

„Seit der im März stattgefundenen Jahreshauptversammlung sind Sie zwar offiziell der Vorsitzender des FEK-Beirates-Kollegiums und somit auch Mitglied des Vorstandes, aber jetzt haben Sie es auch in schriftlicher Form“; erläuterte Verbata im Wirtschafts­rathaus der Stadt Nürnberg und bat ihn, für die FEK Empfehlungen wahrzunehmen und sich für diese seit sechzehn Jahren bestehende gemeinnützige Gesellschaft einzu­set­zen. Zugleich würdigte der Vorstandsvorsitzende den Vorgänger Dr. Roland Fleck, der sich als FEK-Gründungsmitglied seit 15 Jahren große Verdienste erworben hat. Als nunmehriger Geschäftsführer der NürnbergMesse stehe er aus Zeitgründen nicht mehr zur Verfügung, „wir danken ihm für sein Wirken“.



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-hw-




 philosophy & culture


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Foto: trendmedia


Eine zukunftsweisende Begegnung
mit Kultur und Geschichte 7. Mai 2014

Mit der Wahl zu einem zukunftsweisenden Treffen auf dem historischen Boden Neuböhmens, das im 14. Jahrhundert als Landbrücke von Prag über Nürnberg bis Frankfurt diente, haben die Akteure (von li nach re) Dozent Jirí Fajtl – Direktor der Prager Nationalgalerie, tschechischer Kultusminister Daniel Herman und dritter im Bunde Honorarkonsul der Tschechischen Republik Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender der Aufsichtsräte der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, voll ins Schwarze getroffen. Denn bei dieser Gesprächsrunde ging es nicht nur um den geistigen Vater des einstigen staatsrechtlichen Komplexes, der ab 1353 von Karl IV. dem Königreich Böhmen „inkorporiert“ wurde, sondern auch um die Attribute unserer Zeit in Europa, wie Bildung, Sprachen- und kulturelle Vielfalt, lebendige Entwicklungen der überwiegend friedvollen gemeinsamen Geschichte, sowie um machbare Visionen, die zur Entstehung einer kulturell-musischen Begegnungsstätte mit didaktischem Hintergrund führen sollen.

-pv-


 

 political forum




EUROPA IM GLEICHGEWICHT – EINE RÜCKSCHAU 5. Mai 2014

Bernd Dieter Rill

Bernd Dieter Rill


Warum sollten wir in diesem Jahr 2014 des famosen Begriffes vom „Europäischen Gleichgewicht“ besonders gedenken?
Aus zweierlei Gründen, zunächst nach einem Blick in den historischen Kalender: am 6. März 1714 hat niemand Geringerer als Prinz Eugen im badischen Rastatt zusammen mit dem französischen Marschall Villars den Friedensvertrag unterzeichnet, der zwi­schen dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, damals Karl VI. aus dem Hause Habsburg, und dem König von Frank­reich, dem legendären Ludwig XIV., zustande kommen sollte. Damit war der sogenannte spanische Erbfolgekrieg beendet, des­Osen ur­sprüng­liche Intentionen dem „europäischen Gleichgewicht“ strikt zuwiderliefen. Wir müssen uns also dem Schlagwort, um es in seiner Bedeutsamkeit fassen zu können, mit einiger konkreter Information, die unverzichtbar ist, annähern.

Es ging darum, ob Habsburg-Österreich, der deutsche Zweig der Familie, von Habsburg Spanien alles erben würde, oder ob der König von Frankreich alles bekam. Auf dem Spiel standen das Königreich Spanien mit seinen gesamten amerikanischen Kolonien und den Philippinen in Ostasien, sowie dessen europäische Besitzungen: die südlichen, katholischen Niederlande, etwa dem heutigen Belgien entsprechend, Luxemburg, das damals dreimal so groß war wie heute, ferner die Vorherrschaft in Italien: das Herzogtum Mailand mit Mantua, ein Streifen an der Küste der Toscana, das Königreich Neapel, das ganz Unteritalien sowie Sizilien und Sardinien umfaßte. Wer das bekam, der hatte die Vormacht in Europa.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Bernd Dieter Rill






Ethnische Russen in den USA bedroht? Muß Putin eingreifen?

Putin in Veteran Uniform

115,88 Mio. Russen leben in Rußland (neben 29,28 Mio. Einwohner anderer Ethnien). 8,33 Mio. Rus­sen leben in der Ukraine. 4,48 Mio. Russen leben in Kasachstan und 3,16 Mio. Russen leben in den USA. Damit sind die USA der viertgrößte russische Staat. Eine gewaltige Min­der­heit, die ca. 1 Pro­zent der Bevölkerung ausmacht. Was wird passieren, wenn sich die Span­nun­gen zwischen den USA und Ruß­land weiter verschärfen? Wird der faschistische Ku-Klux-Klan Jagd auf ethnische Russen ma­chen? Man will sich das Szenario, wenn die russische Marine – jetzt ver­stärkt durch die ukra­ini­sche Marine – in Erfüllung der Schutzverpflichtung Putins für alle Russen ein­greift, nicht weiter ausmalen....

Natürlich ist das purer Sarkasmus angesichts der ohnmächtigen Wut, die einen ergreift, wenn man sieht, wie Putin – unter Bruch sämtlicher völkerrechtlicher Verträge – auf der Krim einseitig Fakten schafft. Also beruhigen wir uns wieder und analysieren die nüchternen geopolitischen Fakten: Wladimir Putin hatte einst den Zerfall der Sowjetunion als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Diese Diktion zeugt von der Renaissance der Geopolitik im postsowjetischen Rußland. Einst in der Sowjetunion als Instrument des kapitalistischen Militarismus denunziert, hat sie nun im Denken der russischen Elite den Sowjetkommunismus ersetzt (*).



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Von unserem Kollegiumsmitglied Dr. Frank Kostelnik


 

 reflex




Einwanderung nach Europa – Erträumt, gewünscht, verhindert? 1. Februar 2014

Podiumsdiskussion in der Europa-Lounge der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig.

– Vereinigung Europäischer Journalisten –

Podiumsdiskussion - Einwanderung

Mit Nadja Hirsch, Mitglied des Europäischen Parlaments und integrationspolitische Sprecherin der FDP, Martin Neumeyer, Integra­tions­beauftragter der Bayerischen Staatsregierung (CSU), Johanna Rumschöttel, Landrätin (SPD), Claudia Stamm, Mitglied des Bayerischen Landtags und Asyl­be­auf­trag­te der bayerischen Grünen sowie Anni Kammerlander, REFUGIO München e.V. (Beratungs- und Behand­lungs­zent­rum für Flüchtlinge und Folteropfer) Michael Stenger, Vor­stands­vorsitzender der SchlaU-Schule (staatliche anerkannte Schule für junge Flüchtlinge) München. Moderation: Ina Krauß, BR.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Egon Lippert


 

 political forum



EP-Plenum

EUROPA VERSTEHEN 10. Januar 2014

Hier und heute: die Gefährdung der Demokratie  — Eine Betrachtung von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel
Demokratie in Europa wird nicht dadurch gefestigt, daß man etwa das Gefüge der Verträge von Maastricht bis Lissabon versucht noch besser zu erklären, sondern nur dadurch, daß man die mit der Demokratie verbundenen Werte und Spielregeln  ...



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 magazine




Die Redaktionskonferenz 2013 in Franzensbad läutete neue Ära ein 13. November 2013

EJ Redaktionskonferenz 2013 EJ Redaktionskonferenz 2013 EJ Redaktionskonferenz 2013 EJ Redaktionskonferenz 2013

Františkovy Lázně (Franzensbad)/Nürnberg: Seit 15 Jahren gehört das viermal jährlich als Printmedium erscheinende Magazin EUROjournal pro management“ zur Lektüre der europäischen Diplomatie, ausgewählten Mitglieder des Europäischen Parlamentes sowie der nationalen Parlamente, universitären Welt, Entschei­dungs­träger der Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftspolitischen Institutionen. Die Herausgeberin, die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., startet nun mit der Unterstützung des Kollegiums eine neue Ära. Ab der Ausgabe 1/2014 wird dieses interessante und informative Medium weiterhin über die gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Europa mit geschichtlich-historischen Themen, Kommentaren, Reise- und Autoseiten sowie ein bißchen Boulevard wie gewohnt berichten und mit eigenem Online-Portal verbreiten. Zu diesem Ergebnis der Digitalisierung kamen die Teilnehmer der Redak­tions­konferenz, Autoren aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich und Tschechien, die in das Spa & Kur Hotel Harvey angereist waren, um die Schwerpunkte für das Jahr 2014 festzulegen.



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 philosophy & culture



Schubert-Abend mit Max Müller und Liselotte Theiner

Ein romantischer Kammermusikabend unter dem Schutz des Zeichens der Nürnberger Kaiserburg 27. September 2013

Als die letzten in Latein gesungenen Worte Schuberts Ave Maria und die melancholischen Töne verklangen, stockte manchen im anwesenden Publikum, das im illuminierten Innenhof des Business Tower der NÜRNBERGER Ver­siche­rung dem ausgezeichnet vorbereiteten und durchgeführten musikalisch-literarischen Schu­bert-Abend beiwohnte, der Atem. Es dauerte aber nur einige wenige Sekunden bis sich das Publikum bei den beiden Akteuren des bezaubernden romantischen Abends, dem vom Theater, Film und Fernsehen bekannten österreichischen Schauspieler und Opern­sän­ger Max Müller, Bariton und Rezitator sowie seiner Begleitung am Klavier, der renommierten Wiener Konzert- ...



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Text und Fotos -pv-



Dr. Beckstein erhält seine Ernennungsurkunde zum Präsidenten der FEK

Sichtlich erfreut gratulierten dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Gün­ther Beckstein, MdL (3.v.r.), zu seiner Ernennung zum FEK-Präsidenten Bürgermeister Dieter Schaar, Landrat Klaus Peter Söllner, Rudolf Dumont du Voitel, IHK-Hauptge­schäfts­führer Dr. Hans Trunzer und der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (von rechts), der dieses wichtige Schriftstück überreicht.

Foto: Erich Zwick


Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. Februar 2010

Dr. Günther Beckstein zum Präsidenten ernannt

Sie war der Auslöser, daß sich die Marktgemeinde Neudrossenfeld „Europadorf“ nennen darf und seit 2003 alle zwei Jahre die weithin beachteten Europa­tage zusammen mit der IHK Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach durchführt: Die gemein­nützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg. Nun ernannte sie im feierlichen Rahmen des Schlosses Neudrossenfeld, dort wo sich schon wiederholt namhafte Diplomaten, Politiker, Wirtschafts- und Wissenschaftsleute aus Europa trafen, per Urkunde ihren ersten Präsidenten. Kein Geringerer als der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Laureat des FEK-Ordens, der Europamedaille Karl IV., wird für vier Jahre an der Spitze stehen und ihr ein sympathi­sches Gesicht geben.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner





Im Gedenken an unsere Kollegiumsmitglieder und Laureaten



„Seine Stimme wird uns fehlen“1. April 2016

Zum Tod von Dr. Hans-Dietrich Genscher:
Begegnungen und Erinnerungen von Senator h. c. Peter Ver­ba­ta, M.A. rer. pol. (Univ.), geschäftsführender Vor­stands­vor­sit­zen­der der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. und Chefredakteur (Vors.) des Magazins «EURO
journal pro management».

Die Nachricht vom Tode des Trägers der Auszeichnung unserer gemeinnützigen FEK e. V., der Europamedaille Kaiser Karl IV., Dr. Hans-Dietrich Genschers hat mich tief getroffen. Er wird uns, Europa und im besonderen mir, sehr fehlen.

Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D., erhält die Europamedaille Kaiser Karl IV. der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. durch Senator h. c. Peter Verbata, M.A. rer. pol. (Univ.) überreicht

Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D., erhält die Europamedaille Kaiser Karl IV. der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. durch Senator h. c. Peter Verbata, M.A. rer. pol. (Univ.) überreicht

Hans-Dietrich Genscher inspiziert sein Konterfei in Sandstein

Hans-Dietrich Genscher inspiziert im Skulpturengarten sein Konterfei in Sandstein. Zur Seite stehen ihm Karl-Theodor zu Guttenberg, Klaus Peter Söllner – Landrat, Dieter Schaar – Bürgermeister Neudrossenfeld, Dr. Hans Kolb – IHK Bayreuth (von links)

Eintrag im Goldenen Buch der Gemeinde Neudrossenfeld

Eintrag im Goldenen Buch der Gemeinde Neudrossenfeld




Archivbilder 2005




Er hat sein ganzes und unermüdliches politisches Wirken der Versöhnung, sowie der Einigung dieses Kontinentes ver­schrie­ben.

Als der am längsten amtierende Bundesaußenminister, des­sen Markenzeichen ein gelber Pullover war, mußte immer wieder mit gesundheitlichen Problemen kämpfen und trotz alledem schaffte er es die Geschicke dieses Kon­ti­nen­tes maßgeblich mitzubestimmen. Ent­span­nungspolitik und die Chancen des Ost-West-Brücken­baus hat er schon sehr zei­tig erkannt, was sich letzt­end­lich auch in der deutschen Wie­der­vereinigung wi­der­spie­gelte.

Bei den zahlreichen Begegnungen, die ich zunächst rein be­ruflich hatte, war es eine wunderbare Gelegenheit, einen Ein­blick in seine Gedanken über die zukünftigen eu­ro­päi­schen Ent­wicklungen und Zusammenhänge mit der sich ständig wandelnden Weltpolitik zu gewinnen. Im Laufe der Jahre wur­de sein ständiges „Lavieren“ zwischen Ost und West, oh­ne dabei die Verankerung der Bundesrepublik im west­li­chen Bünd­nis in Frage zu stellen, von selbsternannten po­li­ti­schen Kritikern und Experten bemängelt. Aber Genschers intensive und verantwortungsvolle diplomatische Tätigkeit hat aus der heutigen Sicht einen Grundstein für den Wegfall des so­ge­nannten „Eisernen Vorhangs“ in Europa gelegt.

In Erinnerung bleiben großartige und viel an zwischen­mensch­li­chen Beziehungen schaffende Begegnungen mit dem Weltdiplomaten und großartigen Menschen, Archi­tek­ten der Wende, Hans-Dietrich Genscher, und dem damaligen noch an der bayerisch-tschechoslowakischen Grenze, sei­nem Kollegen Außenminister Jiří Dienstbier. Auch in den tur­bu­len­ten Monaten 1989/1990 nahm Genscher als einer der ersten deutschen Politiker die Reformankündigungen des neuen starken Mannes in der Sowjetunion, Gor­bat­schow, ernst. Genscher verhandelte, schlichtete und sprach im Vier-Augen-Gespräch auch schon mal Klartext, ohne daß dies publik wurde.

Auch seine größte Stunde im September 1989 in Prag durfte ich miterleben. Seine Worte „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, daß heute Ihre Ausreise ...“ gingen im Jubel der rund 4000 Deutschen aus der DDR, die in das Lob­ko­witz-Palais, in die bundesdeutsche Botschaft geflüchtet waren, unter. Kurz darauf machten sich die „Mauerspechte“ an die Berliner Mauer ran, um dieses politische Hindernis aus der Welt zu schaffen. Ein Jahr später wurde Deutsch­land auf friedlichem Weg vereint.

Dr. Hans-Dietrich Genscher ist zu einem Symbol der Hoff­nung geworden – nicht nur für die Menschen in beiden Tei­len Deutschlands, sondern auch für die Menschen in Ost­eu­ro­pa und darüber hinaus. Seinem Wirken ist auch zu ver­dan­ken, daß wir heute eine Europäische Union der 28 sind.

Die Krise in Europa veranlaßte Genscher immer wieder zu Wortmeldungen. Seine Sorgen häuften sich in den letzten Jahren seines „Unruhestandes“, in dem er sein Kernprojekt, die europäische Einigung, schweren Anfechtungen aus­ge­setzt gesehen hat.
Als überzeugte Europäer, der maßgeblich die europäische In­te­gration stets vorangetrieben hat, wurde Dr. Hans-Diet­rich Genscher von unserer gemeinnützigen För­der­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. unter der Anwesenheit von Vertretern hoher Diplomatie, Wirt­schafts­ent­schei­dern und politischen Mandatsträgern mit dem Eh­ren­preis – Europamedaille Kaiser Karl IV. – während des wirt­schaftspolitischen Kolloquiums 2005 im Schloß Neu­dros­sen­feld ausgezeichnet. Seine Erwiderung der Aus­zeich­nung war, wie immer seine Gedanken, ein Bekenntnis zu Eu­ro­pa, der Weltmacht des Friedens.

Im Herbst 2014 war er nochmals an der Stelle, wo er seinen, wie er sagte, „glücklichsten Augenblick“ auf jenem Balkon in Prag erleben konnte, sprach er bei dieser Gelegenheit über den eigenen Nachruf: „Wenn der Akteur Genscher einmal die Augen schließt, wird so viel da sein. Da kann unendlich geschrieben werden.“ Auch damit lag er nicht falsch, denn in den letzten Stunden nach seinem Ableben mit 89 Jahren schickten sich Politiker und sämtliche Presseagenturen an, die Würdigungen auch via elektronische Medien der Nach­welt kund zu tun.

Für uns, die FEK e. V., das EUROjournal pro management und mich im besonderen, stand Dr. Hans-Dietrich Genscher als Mentor und Ratgeber zur Seite. Für ihn war die Be­wah­rung des Friedens stets sein politisches Anliegen. Bei uns ist und bleibt er in ewiger Erinnerung, denn jeder, der die Eu­ro­pa­Ge­meinde im oberfränkischen Neudrossenfeld, dem Aus­tra­gungs­ort der traditionellen FEK-wirt­schafts­po­li­ti­schen Kolloquien besucht, kann neben dem Schloßplatz, im „Skulpturgarten“ in den Jahren ausgezeichnete Träger der Europamedaille Kaiser Karl IV. sehen und ein „Dia­log­fen­ster“ aus echtem fränkischen Sandstein betrachten, ein Denk­mal des Bildhauers Albrecht Volk, das Dr. Hans-Diet­rich Genscher in Zwiesprache mit dem früheren un­ga­ri­schen Außenminister und Mi­ni­ster­prä­si­den­ten Gyula Horn zeigt.
Das ist unser Zeichen der Verbundenheit für die Ewigkeit.





Der Tod beendet nicht alles ...11. Januar 2015

Prof. Dr. Jürgen Brandt Diese Worte unseres langjährigen Weggefährten und wahren Freundes Professor Dr. Jürgen Brandt LL.M, der am 10. Januar 2015 die irdischen Räume verlassen hat, sind für die Herausgeberin des EUROjournal pro management, die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., den Vorstand, das Kuratorium, den arcus Verlag Nürnberg-Prag-Wien und die Redaktion eine Kraftquelle, um das zielstrebig weiterzuführen, was er mitbegonnen hat.

Der Kurator und Mitverleger Jürgen Brandt, eine prägende Persönlichkeit, Träger des Bundesverdienstordens, des Verdienstordens des Landes NRW und Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold, hinterläßt in unseren Reihen eine große Lücke.
Sein Leben war gezeichnet vom Streben nach Gerechtigkeit und Verständnis, Bezwingung seiner selbst, Wirksamkeit in seinem Kreise, Bewunderung des Schönen verbunden mit heiterer Gelassenheit.

Wir alle wissen, daß zur Vollendung des Menschen auch der Tod gehört; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen. Darum heißt der Tote mit Recht der Vollendete. Wir fühlen mit seinen Angehörigen.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender und Chefredakteur

Trauer Rose



Venez à moi vous tous qui êtes fatigués et chargés, et je vous donnerai du repos. Matthieu 11, 28-30  – 14. Juni 2014

Europäische Welt

«Le dernier mot était le maître mot : La paix de l'âme»

C’est avec grande tristesse que nous apprenons le décès de notre bien aimé ALEXANDR ORT, véritable âme du grand projet européen. Il était brillant Professeur de Relations Internationales et Etudes Diplomatiques, Spécialiste éminent des Relations Diplomatiques de l’Union européenne et de l’héritage de Jean Monnet. Personne discrète qu’il était, il a toujours mis son éminence et son engagement académiques au service de sa conviction européenne. Que sa mémoire puisse continuer de nous illuminer.
Professeur Alexandr Ort a reçu de nombreuses distinctions tout au long de sa carrière universitaire. Que son- âme grand, reposent en paix.


Mit großer Trauer erhalten wir die Nachricht vom Tod unseres verehrten ALEXANDR ORT, einer Seele des großen Pro­jek­tes Europa. Er war ein brillanter Professor für internationale Beziehungen und diplomatische Studien, herausragender Fachmann für die diplomatischen Beziehungen der Europäischen Union und für das Erbe von Jean Monnet. Als zurück­haltender Mensch hat er sein herausragendes akademisches Können und sein Engagement stets in den Dienst seiner europäischen Überzeugung gestellt. Die Erinnerung an ihn wird uns auch weiterhin erleuchten.

EUROjournal pro managementFördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V.

Im Namen der Redaktion und der Herausgeberin FEK e.V.
Dr. Tessa Mueller & Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol.


Za Sašou Ortem: ujel mi vlak

V životě jsem psal dva nekrology: ke smrti generála de Gaulla a nyní, když skonal můj přítel profesor Alexandr Ort. Ač je to smutná povinnost, v tomto spojení je cosi symbolického. Saša byl velkým ctitelem velkého francouzského generála a prezidenta. Psal o něm stati a knížky, často jsme se bavili o tomto velikánu evropské a dokonce světové politiky, když jsme hodnotili, co v současné době Evropské unii především chybí: političtí velikáni, kteří by viděli i za obzor svého volebního období. Ve své prozíravosti dosáhli za horizont politického chápání většiny svých vrstevníků.

V tomto smyslu také hovořil na mezinárodní konferenci, organizované v Paříži UNESCO ke 100. výročí narozenin generála. Z Československa jsme byli pozváni tři, ješte Jaroslav Jírů, abychom na konferenci vystoupili se svými referáty. Behem konference se také uskutečnilo setkání na pařížské radnici a vzpomínám si, jak jsme na téma de Gaulla a Evropy hovořili společne s tehdejším starostou mesta, pozdejším prezidentem Jacquesem Chirakem. Saša mluvil takovou svou hrdelní francouzštinou. Byl i jazykove nadaný – když jsem organizoval v roce 1990 v Rabštejne vůbec první setkání našich historiků se sudetskými Nemci (Peter Becher a další), požádal jsem Sašu o úvodní slovo – v nemčine. Šlo o setkání také zacílené na sblížení v rámci Evropy a léčení citlivých ran, které tomu mohly bránit.



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Zum Tod von Hans-Jürgen Jaeger25. September 2013

Hans-Jürgen Jäger Der Mitgründer, Kurator und prägende Persönlichkeit unserer gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Er war Jurist, Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Bundesverdienstkreuzes, ein Liberaler durch und durch, ein Visionär und stets die letzte Instanz bei der Lösung von allen Fragen, die unsere Arbeit im Sinne des gemeinsamen Europas hervorbrachte. Seine geistige und ideelle Unterstützung, die er von Anfang an über mehr als ein Jahrzehnt der FEK e. V. ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat, prägte viele Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Sein politisches Wissen, Kraft des Geistes sowie Mut, mit dem er die gesellschaftlichen Veränderungen stets begleitet hat, bleiben als Wegweiser in unserer Erinnerung.

Der Mensch Hans-Jürgen Jaeger ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management



Tintenfass

Die Hülle ist gegangen, sein Geist lebt weiter8. April 2013

Die zwei Bilder, das Tintenfaß mit der Feder und der schöne alte Fotoapparat symbolisieren den beruflichen Lebensweg unseres liebenswerten langjährigen Kollegen, einem Freund, Erich Zwick, der als Taufpate der EUROjournal-Redaktion stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist und Mut zum Weitermachen bei der Überwindung der anfänglichen Durchhänger, die es gab, immer zugesprochen hat.

Balgenkamera Unser „Erichle“, ein geradeliniger Mensch mit Prinzipien, gottesfürchtig, stets ein Gentleman mit viel fast englischem Humor und dem Herzen am rechten Fleck hat sich leise, wie es seine Art war, von dem irdischen Dasein einige Wochen vor seinem 73. Geburtstag verabschiedet.

Lieber Erich,
mit diesem unerwarteten Ortswechsel hast Du mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn wie ich vor ein paar Tagen mit Dir gesprochen habe, war Deine Frage, wann endlich die erste Ausgabe, an der Du trotz mancher Wehwehchen, die Du stets in den Wind geschlagen hast, mit viel Elan mitgearbeitet hast, in Printform herauskommt? Die ist zwar schon so weit, aber wie kann ich Dir diese in den Journalisten-Himmel zustellen lassen? Ich hoffe nur, daß auch die himmlische Medienwelt auf dem neuesten Stand der digitalen Technik ist und über etwas verfügt, was zwitschert oder ähnlich, und Dir die Ausgabe vielleicht vorgesungen wird. Heute ist doch fast alles möglich, wie Du immer gesagt hast, was einem fast unlösbar erschienen ist. Also freue Dich, die Ausgabe kommt.

In ewiger Erinnerung an viele schöne gemeinsame Stunden sage ich Adieu – Dein Peter



Liebe Freunde und Unterstützer unserer FEK e.V. und des EUROjournal pro management25. Februar 2013

Wolfgang Reineke Zeit unseres Lebens sind wir Menschen unterwegs. Und es gibt Momente, in denen wir auf persönliche Weise auf Lebens­wege und das Wirken von Weggefährten und wahren Freunden zurückblicken müssen und dabei die Gewißheit erfahren dürfen, daß wir trotz Verlustes eines großartigen Menschen, der uns allen und vor allem mir stets etwas in dieser heutigen nicht immer erbaulichen Zeit vorgelebt hat – Gelassenheit auf den schwierigen Strecken des Lebens zu üben.

Mit seiner sprichwörtlichen Gelassenheit ist unser langjähriger Freund und Brückenbauer der zwischenmenschlichen Beziehungen auf allen Ebenen, ein Europäer aus überzeugung, ein Christ,
Herr Wolfgang Reineke, auf einen Weg von uns gegangen, den keiner geht, ohne der Begleitung unseres Herrn.

Verneigen wir uns und halten im Geiste still!!!
Wir werden in seinem Sinne die Arbeit, die wir uns zusammen vorgenommen haben, fortführen.
Ich danke Ihnen/Euch allen für die Anteilnahme.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management




Der Platz an seinem Schreibtisch ist seit 2. August verwaist3. August 2011

Rudolf Dumont du Voitel Die journalistischen Werkzeuge des Mitbegründers und Kurators unserer Herausgeberin, der gemeinnützigen Förder­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., und langjährigen Kollegiumsmitgliedes Rudolf Dumont du Voitel (95), einem liebenswerten Menschen, für den die Vision vom vereinten Europa keine politische Floskel war, sondern eine Angele­gen­heit des Herzens und des Verstandes, ruhen nun in unserem Devotionalien-Archiv, das uns alle in Erinnerungen an ihn schwelgen läßt. Mit einem enormen Elan, Ausdauer und unnachahmlicher Überzeugungskraft erreichte er als Autor vieler Beiträge in seinem/unserem EUROjournal pro management stets alle gesellschaftlichen Schichten unserer Leserinnen und Leser, die er immer zum Nachdenken über die Errungenschaften des Friedens im gemeinsamen Europa bewogen hat.

Unser Dumont, den wir mit entsprechend großem Respekt so nennen durften, war nicht nur für mich, sondern für alle unsere ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder eine unerschöpfliche Wissensquelle, aus der wir jederzeit auf Fra­gen, die sich mit dem Umbruch auf unserem Kontinent, Wahrung der Menschenrechte, der Demokratie, dem Preis der Gleich­heit oder der Geopolitik von heute bezogen, stets eine umfassende Antwort mit entsprechenden Kommentaren bekommen haben. In einem seiner Bücher, das unter dem Titel „90 Jahre Herzklopfen“ (DDV-Verlag Heidelberg – gebundene Ausgabe mit 150 Seiten, ISBN 978-3-930 174-18-8, EUR 25,70) erschienen ist, werden biographische Notizen aus den Jahren 1916 – 2006 präsentiert, die eine wichtige Zeit der politischen, gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Entwicklungen in der werdenden europäischen Gemeinschaft aufzeigen.

Rudolf Dumont du Voitel wird zu recht als „Europäer der ersten Stunde“ bezeichnet, denn er war eine bedeutende Persönlichkeit der europäischen Politik in der wichtigen Phase des europäischen Integrationsprozesses. Sein Wirken an der maßgebenden Stelle innerhalb der Brüsseler Politik als Informations- und Medienbeauftragter der EG-Kommission 1961 – 1973 prägte die späteren politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im „Hause Europa“. Und Europapolitik, der Journalismus sowie die Zeit mit Hallstein waren bis zu seinem letzten Atemzug die prägenden Kräfte seines Lebens, indem er uns in den vielen gemeinsamen Jahren durch seine bewundernswerte Vitalität bewiesen hat, daß das Alter keine Beschränkung ist.

Noch einige Stunden vor seinem Weg in die Ewigkeit waren seine Gedanken, pflichtbewußt wie er war, bei der inhaltlichen Ausgestaltung seines/unseres gesamteuropäischen Magazins. Auf seinem Schreibtisch blieb ein angefangener Beitrag zu dieser Ausgabe, in dem er sich mit dem „Schleudertrauma des Europabürgers“, der nur mit flachbrüstigen Talkshows im Fernsehen gefüttert, anstatt mit einer zielgerichteten, verantwortungsvollen und vor allem von den Machtausübenden EU-Akteuren klaren sowie ungelogenen Europapolitik konfrontiert wird.

Im Namen aller Mitstreiter, Kolleginnen und Kollegen sage ich auch posthum ein großes Dankeschön und verneige mich vor unserem lieben Rudolf Dumont du Voitel, der uns/mir in steter Erinnerung bleibt. Wir vermissen ihn, denn er spiegelte in die Welt den „Stein der Weisen“.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums




REQUIESCAT IN PACE – Sursum corda!6. Juli 2011

S.k.k.H. Otto von Habsburg Mit S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg ist einer der Gründerväter und Visionäre der Europäischen Idee von uns gegangen. Sein Leben war geprägt durch Pflichterfüllung, Bescheidenheit, absoluter Verläßlichkeit und stets einem Denken in großen und weiten Kategorien. Er war so etwas wie ein realistischer Visionär, wenn er zum Beispiel sagte: „Utopien vergehen, Visionen sind vorweggenommene Realität“.

Auch die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. und das von ihr herausgegebene multilinguistische gesamteuropäische Medium EUROjournal pro management erleidet durch seinen Tod einen großen Verlust. Er war nicht nur ein Förderer und Träger der von ihr ausgelobten Auszeichnung, der Europamedaille Karl IV., sondern hat die Arbeit dieser gemeinnützigen europäischen Vereinigung stets unterstützt und auch in seinen Veröffentlichungen sehr wohlwollend erwähnt.

Wir alle sind aufgerufen, in seinem Geiste das große Aufbauwerk Europas fortzuführen. Zur derzeitigen Euro-Krise hätte er gesagt: „Das ist zwar nicht schön, ja sogar schlimm, aber es ist auf gar keinen Fall eine schlimme Tragödie, Europa muß da durch“. Wir alle, die ihn persönlich gekannt haben, werden noch lange Zeit seine tiefe Stimme im Ohr behalten und werden uns immer wieder fragen, was hätte er zu dem einen oder anderen Problem gesagt, wie hätte er die großen Herausforderungen bewältigt.

Der Mensch Otto von Habsburg ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Seine Ideen und sein Geist werden uns auch zukünftig im Sinne des Wahlspruch seines Ahns Joseph II. „virtute et exemplo“ begleiten und beflügeln.

Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats, Ehrenmitglied des Europäischen Parlamentes, FEK-Gründungsfachbeirat

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums




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