EUROjournal pro management 
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EUROjournal pro management – Intro



Walter Scheel – Bundespräsident a.D.

Walter Scheel ist tot 24. August 2016

Der frühere Bundespräsident Walter Scheel ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 97 Jahren, teilten ein FDP-Sprecher und das Bundespräsidialamt am Nachmittag in Berlin mit. Zunächst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ vom Tod des Ex-Außenministers und langjährigen FDP-Mitglieds berichtet. Er hatte seit Jahren in einem Pflegeheim in Bad Krozingen bei Freiburg gelebt.

An der Seite Brandts setzte Scheel die umstrittenen Ostverträge durch und vollzog eine Neuausrichtung der Ostpolitik. Annäherung war sein Ziel. Damals war diese neue Ostpolitik umstritten, heute wird sie als Grundstein angesehen für die Deutsche Einheit. „Willy Brandt konnte nur deshalb das Land verändern, weil er mit Walter Scheel einen kongenialen Partner hatte“, sagt der heutige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

In Erinnerung blieb Scheels ausgeprägtes Redetalent. Der Liberale mit dem markanten von Silberlöckchen umrahmten Kopf gab dem Amt des Bundespräsidenten rhetorischen Glanz, betonte gleichzeitig die Nähe zum Volk.

Der Bayerische Ministerpräsident Seehofer zum Tod von Bundespräsident a.D. Walter Scheel:

„Mit Walter Scheel geht eine Konstante in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. In verschiedenen hohen Ämtern hat der überzeugte Liberale in bewegten Zeiten das Gesicht der deutschen Nachkriegspolitik entscheidend mitgeprägt. Als vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland hat er immer nah an den Menschen dem höchsten Amt im Staat zu großer Bürgernähe und Popularität verholfen. Meine Anteilnahme gilt seinen Angehörigen.“




 Nürnberg-Convention.de AFAG Messetermine 2016

 

 focus in time


Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft GPB e.V.

Nachrichten­querschnitt aus Europa24. August 2016

von Europaverein Gesellschafts­Politische Bildungsgemeinschaft e.V.

Westfalen-Blatt: zu 70 Jahre NRW23. 08. 2016 – 21:00

Bielefeld (ots) – Sind Sie auch schon so in Feierlaune? 70 Jahre NRW, das ist doch was! Nein? Seien wir ehrlich: Zu patriotischen Hochgefühlen bietet der runde Geburtstag des Bindestrichlandes keinen Anlass. Auch sieben Jahrzehnte haben es nicht vermocht, im bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich immer noch stärksten Bundesland so etwas wie eine gemeinsame Identität zu stiften. Rekord-Ministerpräsident Johannes Rau hat es in seiner 20-jährigen Amtszeit zumindest mit dem Slogan »Wir in NRW« einmal versucht. Durchgesetzt hat sich ein Wir-Gefühl nicht.
Aber warum? Die Briten führten das nördliche Rheinland und Westfalen 1946 mit der »Operation marriage« zusammen, weil sie das Herz der deutschen Schwerindustrie, das Ruhrgebiet, nicht aufspalten wollten. Und da der Pott nun mal zur Hälfte westfälisch, zur Hälfte rheinisch ist, entstand Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig hoffte man unter Einbeziehung ländlicher Regionen, die durchaus vorhandene Angst vor einem kommunistisch dominierten Ruhrgebiet bannen zu können. Es war also eine Zweckehe, und sie ist es in vielen Teilen geblieben.
Der Westfale fühlt sich bis heute regelmäßig von »denen da in Düsseldorf« benachteiligt, wenn es etwa um die Landesentwicklung und die Verteilung von finanziellen Ressourcen geht. Und der Rheinländer interessiert sich schlichtweg nicht für das, was jenseits des Ruhrgebietes passiert. Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker hat Westfalen sogar als »DDR von NRW« bezeichnet, weil bei der Gründung des Bundeslandes »für Westfalen nix übrig blieb« - kein Regierungssitz, keine Rundfunkanstalt, keine Zukunftsindustrie.
In derlei althergebrachten karnevalistischen Frotzeleien steckt ein Fünkchen Wahrheit. Der lautsprecherische Rheinländer weiß sich halt besser zu verkaufen als der zur Wortkargheit neigende Westfale - auch noch im 21. Jahrhundert. Dabei sind es OWL, Sauer- und Siegerland sowie das Münsterland, die wirtschaftlich überdurchschnittlich stark sind. Während NRW insgesamt wegen des seit Jahrzehnten im Strukturwandel feststeckenden Ruhrgebiets im Ländervergleich bei der wirtschaftlichen Entwicklung blamabel schlecht abschneidet, stehen die drei westfälischen Regionen dank des kraftstrotzenden Mittelstandes richtig gut da. Erst in den vergangenen Jahren hat man dies in den rheinischen Schaltzentralen wahrgenommen.
Unter dem Strich bieten 70 Jahre NRW wenig Grund zum Feiern, sollten jedoch Anlass zum Nachdenken geben. Denn das größte Bundesland kann mehr, müsste eigentlich aufgrund seiner kulturellen Vielfalt, seiner Wirtschaftskraft und Hochschullandschaft wie einst zu Wirtschaftswunderzeiten Motor der Republik sein. Davon ist es weit entfernt.

Westfalen-Blatt – Chef vom Dienst Nachrichten – Andreas Kolesch

Denkwürdiger Tag in
Nordrhein-Westfalen

Die «Heiratsurkunde» zwischen Rheinland und Westfalen – die «Verordnung Nr. 46» – wurde am 23. August 1946 im Amtsblatt der Militärregierung veröffentlicht. Mit der Eingliederung des Landes Lippe am 21. Januar 1947 entstand Nordrhein-Westfalen in seiner heutigen Form.

Am 1. August 1946 war es so weit: Zunächst recht schmucklos wurde Düsseldorf zur Landeshauptstadt des neu gegründeten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen bestimmt. Ausschlaggebend war eine Direktive des britischen Hauptquartiers in Berlin. Damit wurde die «Operation Marriage» («Operation Hochzeit») besiegelt. Die britische Militärregierung verschmolz die bisherigen Provinzen Rheinland und Westfalen zum neuen Land Nordrhein-Westfalen. Im Memorandum der britischen Militärregierung hieß es: “Its capital will be Dusseldorf” – „Seine Hauptstadt wird Düsseldorf sein“. Die Bevölkerung erfuhr vom Status der Landeshauptstadt durch Radiomitteilungen und war – den Umständen entsprechend – überrascht.



EU-Kommission

Nachrichten von der EU-Kommission

Erdbeben in Italien

Erdbeben in Italien

Die Europäische Kommission hat umgehend ihre Unterstützung für das von einem schweren Erdbeben getroffene Italien zugesagt. Das Zentrum Italiens war heute (Mittwoch) in den frühen Morgenstunden von einem Erbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala erschüttert worden.

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Menschenschmuggel

EU im Einsatz gegen Menschenschmuggel: Abkommen über Ausbildung der libyschen Küstenwache und Marine unterzeichnet

Im Beisein der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini , wurde gestern (Dienstag) in Rom die Vereinbarung über ein Ausbildungsprogramm für die libysche Küstenwache und Marine unterzeichnet. Um das Geschäftsmodell des Menschenschmuggels im südlichen und zentralen Mittelmeer zu durchkreuzen, werden die Schiffe der Operation SOPHIA die libysche Küstenwache und Marine bei der Ausbildung unterstützen. Die Ausbildung gliedert sich in die drei aufeinanderfolgenden Phasen anfangs auf Hoher See an Bord eines der EUNAVOS Schiffe, später an Land in einem EU-Mitgliedstaat oder in Libyen und zuletzt bei der libyschen Küstenwache. Ziel ist es, weitere Tragödien auf See zu verhindern.

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Griechenlands Fahne

Thyssen zur Debatte in Griechenland um Statistikbehörde ELSTAT

Mit Blick auf eine Debatte in der griechischen Presse über die Qualität und Verlässlichkeit der Daten zum Staatsdefizit Griechenlands in den vergangenen Jahren hat Kommissarin Thyssen bei einer Pressekonferenz heute (Mittwoch) in Brüssel der griechischen Statistikbehörde ELSTAT den Rücken gestärkt. „Die Unabhängigkeit der griechischen Statistikbehörde ELSTAT und die Qualität ihrer Daten sind wesentlich. Für die Europäische Kommission und Eurostat steht außer Frage, dass die Daten zum griechischen Staatsdefizit zwischen 2010 und 2015 in vollem Umfang verlässlich und korrekt an Eurostat gemeldet wurden“, sagte die Kommisssarin bei ihrer Pressekonferenz in Brüssel.

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EU-Faces

Die Kommission modernisiert die europäische Sozialstatistik

Die EU-Kommission hat heute (Mittwoch) einen Vorschlag zur besseren Erhebung und Verwendung von Daten aus der Sozialstatistik vorgelegt. Ziel ist eine bessere Untermauerung politischer Entscheidungen in der Sozialpolitik. Sozialkommissarin Marianne Thyssen sagte: „Wir nehmen heute die Modernisierung der Sozialstatistik in Angriff. Dabei stehen aber nicht die Zahlen im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Gute Politik setzt gute Daten voraus. Was wir brauchen, sind die genauesten sozialstatistischen Daten. Wir brauchen aktuellere Daten und wir brauchen sie schneller, damit wir mit unseren sozialpolitischen Maßnahmen auf die tatsächlichen Bedürfnisse der europäischen Bürgerinnen und Bürger eingehen können. Mit dem heute vorgelegten Vorschlag beweisen wir einmal mehr, dass die soziale Dimension für die Juncker-Kommission ein zentrales Anliegen ist.“

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European Parliament

Nachrichten aus dem Europäischen Parlament

Aktuelles aus dem Europäischen Parlament ...

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Ein Rundblick durch die europäische Presse mit Unterstützung von EURO | TOPICS:

Neuer Schwung für die EU?

Nach dem Brexit-Referendum und angesichts von Wirtschaftsflaute und Terrorgefahr soll die EU zukunftsfähig gemacht werden. Das betonten Merkel, Renzi und Hollande auf ihrem Dreiergipfel vor der italienischen Küste. Viel Konkretes haben sie nicht entschieden, kritisieren Kommentatoren und fordern, dass bis zum EU-Gipfel in Bratislava Mitte September alle Mitgliedstaaten ins Boot geholt werden.

Independent Newspapers – Ireland

Große verbünden sich auf Kosten der Kleinen

Mit ihrem Gipfel haben die drei Länder die anderen EU-Staaten brüskiert, schimpft der Irish Independent:
„Das Treffen wirkte wie ein Gipfel, der einen speziellen Klub innerhalb der weiteren EU-Organisation schaffen sollte - ein inneres Allerheiligstes, das entscheidet, was für Europa, aber vor allem für sich selbst das Beste ist. ... Auch wenn die drei Amigos das Gegenteil behaupten, bei dem Treffen ging es offensichtlich um Schadensbegrenzung. Wobei es nicht um Schaden ging, der in Ländern wie Irland oder Griechenland angerichtet wurde. Nein, hier kümmern sich die Großen um sich selbst. Die größte Stärke der EU ist die Schwäche jeder machbaren Alternative. Kein vernünftiger Mensch will, dass sich jedes Land in sich selbst zurückzieht und den Laden zumacht. Doch jeder, der hier aufgepasst hat, den muss ein derart offensichtlicher Ausschluss anderer Länder vom Gipfel in Ventotene verängstigen.

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La Stampa – Italia

Nun müssen alle Staaten ins Boot geholt werden

Schwerer als die Kompromissfindung auf dem Dreiergipfel in Italien wird die Überzeugungsarbeit gegenüber den anderen EU-Staaten auf dem Gipfel in Bratislava, glaubt die liberale Tageszeitung La Stampa:
„Das Treffen verzeichnet unterm Strich eine erste Einigung zur Migrationspolitik: Mehr europäische Verantwortung bei der Kontrolle der Einwanderung, inklusive Rückführungen. Zudem sollen Flüchtlinge auch in einem Nichtankunftsland Asyl beantragen können. ... Das ist nicht wenig. Doch jetzt kommt der härtere Teil: Die anderen 24 (oder 25, solange man Großbritannien mitzählt) müssen ebenfalls überzeugt werden. Der Minigipfel von Ventotene kann nur als Erfolg gedeutet werden, wenn die Ergebnisse am 16. September nach Bratislava getragen werden. Um alle an Bord zu holen, gibt es viel zu tun. Europa darf nicht länger ein Europa der zwei oder drei Geschwindigkeiten sein. Eine Einigung der Führungskräfte der wichtigsten Länder ist unabdingbar. Doch solche Einigungen dürfen nicht zur Regierungsmethode für die EU werden.“

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Económico SAPO – Portugal

Treffen ohne konkrete Ergebnisse

Enttäuscht vom Dreiergipfel auf Ventotene ist der Forscher für europäische Angelegenheiten, João Pedro Dias, in Diário Económico, Portugal:
„Was bedeutet eine stärkere europäische Integration eigentlich? Etwa eine zunehmende Übertragung der Kompetenzen auf die EU? ... Oder die Minderung des Demokratiedefizits, das weiterhin einen wesentlichen Teil der institutionellen EU-Struktur charakterisiert? Nun, nichts wurde darüber gesagt oder erklärt. Doch das wäre wichtig gewesen. Die künftigen Herausforderungen, die auf Europa nach dem Brexit zukommen, können bestimmt nicht gelöst werden, solange man vage und allgemein über Prinzipien spricht, mit denen (fast) alle übereinstimmen - bis sie dann umgesetzt werden sollen. ... Es wäre wichtig gewesen, wenn aus diesem Dreiergipfel tatsächlich Handlungsoptionen herausgekommen wären - und nicht nur allgemeine Verlautbarungen.“

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Jutarnji List – Hrvatska

Allein Merkel kann Europa einen

Die Initiative der Bundeskanzlerin ist lobenswert, meint Jutarnji List in Kroatien:
„Wer, wenn nicht Merkel, soll denn eine EU ohne die Briten formen? Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat offensichtlich, angesichts ihrer Aktivitäten diese Woche, die Verantwortung übernommen, vor dem Gipfel in Bratislava die verschiedenen Standpunkte in der EU anzugleichen. Natürlich wird es unterschiedliche Meinungen geben, aber in den Schlüsselfragen muss Einheit herrschen. Vor allem geht es um den Brexit, aber nicht nur. So sehr auch der Rückhalt Merkels in Deutschland schwinden mag, ist sie auch weiterhin viel beliebter als die meisten ihrer Kollegen. Sie ist eine jener seltenen Politiker, die sich der öffentlichen Meinung wiedersetzt und nicht ihre Politik aufgegeben haben, um kurzfristig ihr Rating zu verbessern. Wer könnte sonst die Einheit Europas koordinieren, wenn nicht sie?“

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Kräftemessen zwischen Ankara und Wien

Die Türkei hat am Dienstag ihren Botschafter aus Österreich abberufen. Entzündet hatte sich der Streit zwischen den beiden Ländern an einer kurdennahen Demonstration am Samstag in Wien, die von den Behörden genehmigt worden war. Die türkische Regierung überreagiert, meinen einige Kommentatoren. Für andere befinden sich Wien und Ankara in einem Stellvertreterkrieg.

Der Standard – Österreich

Wien spricht aus, was alle denken

Die Türkei und Österreich führen einen Stellvertreterkrieg, meint Der Standard, Österreich, zu den Unstimmigkeiten zwischen den beiden Staaten:
„Dem kleinen, scheinbar wenig einflussreichen EU-Mitgliedsstaat Österreich wird eine Lektion erteilt, die sich Ankara den großen Ländern Deutschland, Frankreich oder Italien nicht zu erteilen traut. ... Wien [führt] nun in diesen Wochen eine politische Auseinandersetzung um die Türkei an, die sich die anderen in der EU im Moment nicht leisten wollen. Christian Kern, der Kanzler, ist ja wohl nicht der einzige Regierungspolitiker in der Union, der glaubt, der nun im zwölften Jahr stehende Beitrittsprozess der Türkei sei eine Illusion. Sebastian Kurz, der Außenminister, ist wohl nicht der Einzige im Kreis der Chefdiplomaten der EU, der Ankaras Stil als anmaßend empfindet und die Kluft zwischen Demokratie alla turca und EU-Standard als enorm.“

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Reflexionen zur Zukunft Europas

Abschottung als Reaktion auf die Flucht hunderttausender Menschen, hohe Arbeitslosigkeit und Schulden, Aufwind für rechtsradikale Parteien und Bewegungen. Europas Integration gerät ins Stocken. Scheitert das große Friedensprojekt?

El Mundo – España

Sind Europas Sozialdemokraten am Ende?

Ob Großbritannien, Frankreich oder Spanien: Die Sozialdemokraten sind in vielen europäischen Ländern gespalten. Das bedroht Europas politisches System, fürchtet El Mundo, Spanien:
„Die Implosion des Wirtschaftssystems hat in den meisten EU-Ländern zum Bruch der politischen Struktur geführt: Das Zweiparteiensystem garantierte ein Gleichgewicht zwischen liberaler Marktwirtschaft und sozialistischer Unbeweglichkeit. Die Konservativen scheinen das besser auszuhalten, obwohl auch sie Schwierigkeiten haben. Aber die Sozialdemokraten machen eine schwere Identitätskrise durch, die das bestehende Modell komplett ruinieren kann. Sie schaffen es nicht, Alternativen vorzuschlagen und leiden unter internen Spaltungen: Hier die Linksradikalen, die das europäische Projekt ablehnen, und dort, wo sie regieren, ein Trend zu liberalen Werten. ... Der Mauerfall hat den Kommunismus verschwinden lassen, und die jetzige Krise kann Europa aus jenem Gleichgewicht bringen, das Fortschritt und Zusammenhalt ermöglicht hat.“

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Le Monde – France

Jetzt Verteidigungsunion gründen, fordern Roberta Pinotti und Paolo Gentiloni

Den zunehmenden Ängsten der Bürger muss die EU mit einer neuen Initiative begegnen, fordern Italiens Verteidigungsministerin Roberta Pinotti und Außenminister Paolo Gentiloni in Le Monde, Frankreich:
„Wenn wir das Erstarken des Populismus vereiteln wollen, der die Situation zur Verbreitung antieuropäischer Argumente auszunutzen versucht, müssen wir mit wirkungsvollen Antworten auf die zunehmenden Sorgen unserer Bürger reagieren. ... Eine der wichtigsten Antworten - die in der öffentlichen Debatte wahrlich keine große Rolle spielt - betrifft die Verteidigung. Zwar verlieren wir mit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ein Mitgliedsland mit beachtlichen militärischen Kapazitäten, doch bieten sich dadurch auch neue Perspektiven für die gemeinsame Verteidigung. Deren Wiederbelebung würde uns nicht nur erlauben, unsere operative Kapazität in Krisengebieten und im Kampf gegen den Terror zu stärken sowie die Effizienz unserer Ressourcen zu erhöhen. Wir würden auch hervorheben, dass wir das Integrationsprojekt konkret unterstützen wollen und dadurch ein bedeutendes politisches Signal senden.“

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Ein paar Worte in eigener (Europaverein Gesellschafts Politische Bildungsgemeinschaft GPB e.V.) Sache:

Unser Jubiläumsjahr geht in die heiße Phase, am 30. August starten wir unsere Jubiläumstriologie mit „Nachdenken über Europa“.

Am 9. September 2016 feiern wir unser 25jähriges Bestehen (Gründungstag 1. September 1991). Dazu an anderer Stelle mehr. Nur eins vorweg, diese Veranstaltung muss aus Sicherheitsgründen eine geschlossene sein, die Einladungen gehen jetzt heraus. Die Einladungskarte gilt gleichzeitig auch als Einlasskarte.

Am 3. Oktober 2016 verleihen wir zum 20sten Male den Europäischen Sozialpreis (gründet 17. 12. 1967). Wir folgten dem Leitgedanken Europa – Frieden / Toleranz / Solidarität.






Founded by H.S.H. Prince Michael of Liechtenstein

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Principality of Liechtenstein

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Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,

rechtzeitig zu den grossen Politik,- und Wirtschaftsereignissen in diesem Jahr haben wir unser Portal neu für Sie gestaltet. Ab sofort können Sie unter www.gisreportsonline.com noch einfacher und schneller auf Ihre exklusiven GIS-Reports zugreifen. Das neue GIS-Portal ist benutzerfreundlich und bietet eine schnelle Such- und Trefferanzeige. Auch die Preismodelle sind nun flexibler gestaltet.

Mobile Nutzer können ab sofort auf 4 neue GIS Apps zugreifen. Wir sind überzeugt, dass Sie unser neuer und moderner Service begeistern wird. Sie können die exklusiven GIS-Inhalte ab sofort auf jedem Endgerät lesen, wann immer Sie möchten.

Die deutsche Version der Reports erhalten Sie natürlich auch weiterhin täglich im PDF-Format per E-Mail.

Für die Umstellungsphase haben wir eine Hotline eingerichtet. Sie können uns bei Fragen gerne telefonisch unter der Telefonnummer: 00423 231 1941 erreichen oder per E-Mail: service@gisreportsonline.com.

Senden Sie uns gerne Ihr Feedback zum neuen Portal an service@gisreportsonline.com.
Wir freuen uns, dass Sie bereits heute Teil unserer immer schneller wachsenden Leserschaft sind.
Weiterhin viele interessante Lesemomente mit Geopolitical Intelligence Services!

Mit besten Grüssen

Prinz Michael von Liechtenstein
Chairman of the Board



 

 philosophy & culture


KULTURTOUR

PEMA Weißenstadt – Lust auf Vollkorn

Wo das Wort aufhört,
beginnt die Musik16. August 2016 | EJ 3/16

Ein formidables Quartett mit Silke Augustinski, Elia Masterovito, Alejandro Cela Camba und Laura Wikert (stehend von links).

Ein formidables Quartett mit Silke Augustinski, Elia Masterovito, Alejandro Cela Camba und Laura Wikert (stehend von links).

Fotos: Horst Wunner


Weißenstadt (Ofr) – So jung und schon so kenntnisreich, mit großer Musikalität ausgestattet, die gewiß noch Platz nach oben läßt zur Freude der aufmerksamen Zuhörer. Sie haben alle an Universitäten ihr Genre studiert und sind auf dem besten Weg, in renommierten Ensembles der Welt heimisch zu werden. Hinter diesen Attributen verbirgt sich das Collegium Musicum von Schloß Weißenstein in Pommersfelden. Einer Wiege, wo hoffnungsvolle Talente wie in einem Internat zusammen leben, proben und sich für eine instrumentale Karriere vorbereiten.
Sie waren es, zwischen 18 und 28 Jahren alt, die anläßlich des PEMAKULTURFESTVALS 2016 bei ihrem Klassik-Konzert die Zuhörer zu nicht endendwollenden Beifallsstürmen animierten. Im akustisch ansprechenden Saal des Kurhotels ereignete sich, nach dem überragenden Auftritt des Bayreuther Festspielchores während eines Open-Air das am 4. August 2016 auf der Wiese zwischen Rogg-In und dem faszinierenden KUBUS (die neueste Errungenschaft von PEMA) stattfand, eine weitere Sternstunde (wir berichteten).

Das Ensemble in bester Spiellaune.

Das Ensemble in bester Spiellaune.


So gegensätzlich und in der Musik doch vereint, daß jugendliche Unbekümmertheit und langjährige künstlerische Erfahrung nicht besser hätten konzipiert werden können. Vorgesehen war für das Collegium auch draußen, aber das Wetter ließ es leider nicht zu. Schade.
Was soll man mehr bewundern an diesem Abend? Dieses erstaunliche Maß an authentischer Interpretation oder die Coolness, die diese jungen Leute aus 26 Nationen präsentierten. Sie woben ein filigranes Bild an klassischer Ausdruckskraft und brillantem Können. Die Kompositionen von Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart und Antonin Dvořák summierten sich zu einer Fülle von Tonfluten, Tonkaskaden und zarten Intermezzi. Die Ouvertüre aus der Oper „Tannhäuser“ des Bayreuther Meisters lebte von einer unglaublichen Kühnheit und dennoch dosiertem jugendlichen Elan, besonders die Streicher wußten galaktische Momente zu setzen. Der Kontrast zwischen den sphärischen Klängen der Violinen und der bombastischen Wucht der Bläser und Pauken ließ ein bißchen erschauern, ein furioses Finale wagnerianischer Größenordnung riß alle mit. Der Bayreuther „Grüne Hügel“ war noch ganz nah.

Sie haben den immensen Beifall mehr als verdient.

Sie haben den immensen Beifall mehr als verdient.


Lieben Sie weitere Gegensätze?

Dann traf das Konzert genau den Punkt: Hinein in die Welt des Wolfgang Amadeus Mozarts, in seine wunderschöne „Sinfonia Concertante für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester Es-Dur KV 297b“. Die Sätze Allegro, Adagio und Andantino con variazioni entpuppten sich als das schwerelose Dahingleiten von Flügelschlägen, den Nachwuchsmusikern gelangen sowohl köstliches Instrumenten-Jubilieren als auch maßvoll elegisches Schwärmen. Mit Silke Augustinski (Oboe), Laura Wikert (Klarinette), dem Spanier Alejandro Cela Camba (Horn) und dem Italiener Elia Mastrovito (Fagott) waren Solisten in hoher Qualität zu hören. Vibrierende, feenhafte Töne der Oboistin, sie schraubte sich in lichte Höhen hinauf; die Klarinette in weichen Rundungen, das Horn in schnarrender Reinheit. Und das Fagott in wagemutiger Präsenz. Später orchestral die Violinen gezupft, herrliche pizzicati, die Querflöten in schillerndem Variantenreichtum: So schön kann Mozart interpretiert werden.
Und dann noch Antonin Dvořák als Hommage an die Erhabenheit der Klassik. Das Collegium Musicum vermochte erneut eine weitere musikalische Treppenstufe zu erklimmen. Fanfaren gleich, präzise, jede Nuance herausarbeitend, harmonierte das Orchester in homogener Geschlossenheit. Sauber akzentuiert, rhythmische Perfektion, das alles beherrschten die über 60 Interpreten. Die von dem jungen Dirigenten Sándor Károlyi engagiert und mit Fingerspitzengefühl geführt wurden. Danke für diesen erlesenen und genußvollen Abend.

Glücklich und entspannt war nach dem Auftritt der Nachwuchsmusiker Jenö Nyáry.

Glücklich und entspannt war nach dem Auftritt der Nachwuchsmusiker Jenö Nyáry.


Ganz glücklich und entspannt war nach dem Auftritt Jenö Nyári. Der künstlerische Leiter des Collegium Musicum seit 2003 freute sich sichtlich, daß sich das „an Lebensjahren jüngste Ensemble bisher“ so blendend präsentierte, „wir üben auch täglich, alle Studenten wohnen im Schloß“. Daher würden auch keine weiten Konzertreisen unternommen, sondern tägliche Auftritte. Die Orte dafür, auch für die Kammermusiker, liegen in Franken. „Ich selbst war 1980/81 als Student im Pommersfelder Schloß im Fach Klavier“, verrät der gebürtige Ungar noch und weist zusätzlich auf das 60-jährige Jubiläum im Jahr 2017 hin, „dafür sammeln wir schon Ideen, um unsere Arbeit im richtigen Licht präsentieren zu können“.

Das Ehepaar Leupold, sowie Graf und Gräfin von Schönborn-Wiesentheid (vorne von rechts) applaudierten kräftig.

Das Ehepaar Leupoldt, sowie Graf und Gräfin von Schönborn-Wiesentheid (vorne von rechts) applaudierten kräftig.


Vor Ort waren auch Paul Graf von Schönborn-Wiesentheid und seine Gattin Gräfin Teresa. Der Schirmherr des Konzerts: „Wichtig ist für uns eine Völkerverständigung über die Musik. Die Interpreten aus 26 Ländern der Welt zeigen das“. Der PEMA Unternehmerchef Franz H. Leupoldt dankte dem Ensemble mehrsprachig, seine Gattin Dr. Laura Leupoldt, beide seit kurzem Europäische Wirtschaftssenatoren, betonte: „Ein Credo der PEMA-Stiftung und das Bestreben unseres Hauses ist von Anfang an, junge Musiker zu fördern“.
Weißenstadts Bürgermeister Frank Dreyer sprach trefflich das aus, was viele der Besucher, vor allem aus der Nähe, nach so einem Erlebnis empfanden: „So eine kleine Stadt und so mit großem Engagement zelebriertes Kulturfestival in dieser Güte, einfach phänomenal“.

Samuel experimentierte.

Samuel experimentierte.


Neben den beiden musikalischen Glanzpunkten barg das PEMAKULTURFESTIVAL noch viele andere Kleinodien. Über insgesamt zehn Tage zog ein vielfältiges und unterschiedliches Programm viele Gäste an, das man unter dem Motto „Klassik trifft Moderne“ zusammenfügen kann. Für Jung oder Alt, die Leupoldts haben keine Kosten und Mühen gescheut, Weißenstadt wieder einmal zu einem internationalen Treffpunkt zu machen, „zum kulturelles Leuchten im Fichtelgebirge“.
Das bewundernswerte Mäzenen-Ehepaar Leupoldt interessiert sich auch für das Thema „Didaktik und Dialektik der Farbe für Kinder“, das im Kleinen Museum auf der Point vorgestellt wurde. Betreut vom Bielefelder Hans Sahrhage und der Kunstpädagogik der Gottfried-Honegger-Stiftung Zürich konnten sich der Nachwuchs, aber auch die Eltern, mit kunstpädagogischen Lehrmitteln vertraut machen, die zur Auseinandersetzung mit Ästhetik und Kreativität anregen. Kreise, Linien, Dreiecke und Standardfarben standen zur Verfügung, um mit viel Phantasie und Ideenreichtum kleine Kunstwerke, ganz individuell, zu schaffen. Da wird aus der Maus eine Katze, werden mit den verschiedenen Materialien ständig neue Bilder ermöglicht. Das Tun ist gleichermaßen Kommunikation, eine Form der Kontemplation, eine Quelle zur Poesie, zum visuellen Paradies.

Hatten viel Spaß bei der Didaktik für Kinder: Die Familie aus München zusammen mit Hans Sahrhage (stehend), der die Kunstpädagogik begleitete.

Hatten viel Spaß bei der Didaktik für Kinder: Die Familie aus München zusammen mit Hans Sahrhage (stehend), der die Kunstpädagogik begleitete.


Die 12-jährige Charlotte und ihr kleinerer Bruder Samuel aus München jedenfalls hatten viel Spaß, „wir fanden es schön, spielerisch neue Kreationen zu bilden. Dabei kann man fast die Umgebung vergessen, so fasziniert das“. Und Peter, acht Jahre alt, mit Schwester Johanna, 14 Jahre, aus Sparneck meinten, „so was ist für uns ganz neu, das würden wir gern auch bei uns daheim machen“. Die Kinder saßen auch am Computer, wo sie mit etwas Geschicklichkeit ständig neue Farbkonstellationen sichtbar werden ließen, die der bekannte Künstler Carlos Cruz-Diez unter dem Namen „Interférences Chromatiques“ offerierte. Hans Sahrhage: „Die Kinder haben das alles schnell begriffen, schnell zugegriffen und ihrer Phantasie freien Lauf gelassen. Diese Aktion war ein Volltreffer, wie die Nachfrage bestätigte“. „Lernen mit Spaß“ schloß sich an.
Was hatte das Festival noch parat? Märchen und Sagen, vor allem aus dem Fichtelgebirge, für Kinder und Jugendliche. Adrian Roßner erzählte sie mit Witz und Charme. Es gab kleine Preise für die, die wußten, wo die dazu gehörenden Fotos aufgenommen wurden. Die Künstlerin Tatjana Busch faszinierte mit der Projektion auf den weißen Kubus, mit dem Philosophen Dr. Albert Kitzler aus Berlin wandelte man durch den Roggengarten, konnte sich im Schweigen selbst entdecken. Bei der philosophischen Weinprobe schmeckten sieben edle Reben-Varianten inklusive spiritueller Einblicke durch Pia Schaf und Gaby Bohle. Querdenker wurden in der Matineé von Dr. Jan Kluge, langjähriger Marketingleiter der FAZ, vorgestellt mit dem Ziel, Menschen anzuregen, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues zu finden.
Zum Finale dann was ganz Bodenständiges: Erst das Roggen-Erntefest im Roggengarten des Rogg-In, danach der Weißenstädter Chor und als gelungener Abschluß vertonte Gedichte von bekannten Poeten wie Eichendorff, Goethe und Schiller. Den PEMA-Mitarbeitern Corinna Simon und Philipp Riedel gelang das genauso wie ihr Auftritt im Vorjahr – vorzüglich.

Fazit: Zehn Tage voller Musik, Gesang, Poesie, Kinderlachen und einer glücklichen Familie Leupoldt über das gelungene „PEMAKULTURFESTIVAL“.
Noch etwas darf nicht vergessen werden: Die flapsige Behauptung, daß Kunst und Kultur brotlos sind, stimmt nicht, denn PEMA ist ein großes international operierendes Unternehmen, das außer anderem eine Vielfalt Spezialbrote produziert.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner




 

 magazine


Alta Badia | Dolomites · Italy

LA DOLOMITICA: CONNAISSEURS
GABEN SICH DIE EHRE
14. August 2016 | EJ 3/16

Das gastronomische Symposium in Alta Badia ließ Sterne funkeln

Für die über 250 Personen, die der zweiten Ausgabe von LA DOLOMITICA, dem in Alta Badia organisierten „Picknick“ auf höchstem kulinarischen Niveau mit den meisten Sternen in ganz Italien, beiwohnen konnten, war es trotz des nicht gerade freundlichen Wetters ein Erlebnis.
Am Fuße des Naturparks Fanes-Sennes-Prags (UNESCO Welterbe) in San Cassiano wurden sie mit zwischen 9 und 16 kulinarischen Gerichten, die von 16 Küchenchefs und ihren Teams zubereitet wurden, verwöhnt. Diese einzigartige kulinarische Veranstaltung entspringt der Zusammenarbeit der besten Küchenchefs und Gastwirte von Alta Badia und Cortina d’Ampezzo. Darunter befanden sich sieben Sterne-Köche, darunter z. B. Norbert Niederkofler (Restaurant St. Hubertus) und der jüngste Sterne-Koch Italiens Matteo Metullio (Restaurant La Siriola). Aber auch Häuser wie Relais & Chateaux Hotel Rosa Alpina mit 2 Michelin-Sternen, Hotel Ciasa Salares sowie Nicola Laera vom Restaurant La Stüa de Michil in San Cassiano haben zusammen mit Hotel La Perla in Corvara die Farben von Alta Badia repräsentiert. Auch Cortina d’Ampezzo trumpfte mit Graziano Prest (Restaurant Tivoli), Oliver Piras (AGA Restaurant), Riccardo Gaspari (El Brite de Larieto) und Francesco Paonessa (Restaurant Al Capriolo) auf.
Im Namen von Alta Badia nahmen außerdem die Gourmet-Restaurants Hotel Gran Ander, La Gana des Hotels Cristallo, Hotel Sassongher, Hotel Diana und Hotel Col Alto teil, während für Cortina auch die Küchenchefs der Restaurants Hotel Europa, Da Aurelio Ristorante, Hotel Cristallo und Rosa Petra Spa Resort den Kochlöffel schwangen.

Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek Alta Badia – La Dolomitica 2016 | Foto:  Tourismusverband Alta Badia / Freddy Planinschek

16 Küchenchefs mit ihren Teams aus den zwei ladinischen Tälern Alta Badia und Cortina d’Ampezzo zauberten ein Gourmetmenü, das im Zeichen der besten, authentischen Bergprodukte gestanden ist.

Fotos: Tourismusverband Alta Badia | Freddy Planinschek



Im Mittelpunkt dieses gastronomischen Symposiums im Herzen der Dolomiten, das am 5. August, ab Mittag stattgefunden hat, stand die Verwendung von Bergkräutern, die in keinem der vorgeschlagenen Gerichte fehlen durften. Die 16 Küchenchefs mit ihren Teams aus den zwei ladinischen Tälern zauberten ein Gourmetmenü, das im Zeichen der besten, authentischen Bergprodukte gestanden ist, um die starke Verbindung mit den Berggebieten zu betonen, die alle teilnehmenden Köche auszeichnet. Für diese kulinarische Veranstaltung kann sich kaum eine geeignetere Lage als die wunderschönen Wiesen am Fuße des Naturparks Fanes-Sennes-Prags in den Dolomiten finden.
Um mit den Gästen die wichtige Verbindung mit der umgebenden Natur und dem Dolomitengebirge zu teilen, die in den Genuß der verschiedenen Gerichte kommen sollten, hat man auch, wie bei einem richtigen Picknick Decken zum Sitzen auf den Wiesen vorbereitet, was scheinbar dem Heiligen Petrus nicht behagte. Deshalb haben die Veranstalter ohne Genußverlust diesen „Picknickteil“ kurzerhand in das hervorragende Ambiente des Hotels Rosa Alpina verlegt.
Die ökologische Botschaft durch die ausschließliche Verwendung von heimischen Produkten und erneuerbaren Energien ist bei den Gästen, sicherlich nachhaltig, angekommen. Auch die Verwendung von biologisch abbaubaren Tellern und Bestecken sowie konsequente Mülltrennung hat ihre Wirkung nicht verfehlt.
Chapeau, eine gut durchdachte Veranstaltung die hoffentlich viele Nachahmer finden wird.

Von Peter Verbata

Anmerkung der Redaktion:

Weitere Informationen sind im Tourismusverband Alta Badia – www.altabadia.org – Tel.: +39 (0)471/836176-847037 – Email: info@altabadia.org oder über Nicole Dorigo: Mobil. +39 338/9506830 – Email: press@altabadia.org und Stefanie Irsara: Mobil. +39 340/8738833 – Email: stefanie.irsara@altabadia.org in Str. Colz, 75, 39030 La Villa (BZ) zu bekommen.




 

 the little library



Der Bundestag zu Augsburg 1866 | Yehuda Shenef

Der Bundestag zu Augsburg14. August 2016 | EJ 3/16

Fragt man nach den Standorten der deutschen Parlamentsgeschichte werden sofort Frankfurt, Weimar, Berlin und Bonn genannt. An Augsburg als letzten Sitz des Bundestages des Deutschen Bundes im Jahre 1866 denkt kaum jemand. Dabei markiert die Geschichte des Augsburger Bundestags eine wichtige Zäsur in der deutschen wie europäischen Geschichte, deren Nachwehen bis heute aktuell sind.

Die Abgeordneten gastierten mit ihrer Entourage im Hotel „Drei Mohren“, das somit zum zeitweiligen Bundes-Palais wurde, mit ihnen ausländische Diplomaten und Korrespondenten. Die Bundesversammlungen fanden im Sitzungssaal der Residenz statt.

Das Buch unseres Kollegiumsmitgliedes Yehuda Shenef beschreibt anhand zahlreicher zeitgenössischer Zeugnisse die Schauplätze, Abläufe aber auch die inzwischen weitgehend (zu Unrecht) vergessenen Protagonisten des Bundestags in Augsburg. Beigefügt sind auch Berichte Augsburger Zeitungen wie auch die vollständigen Sitzungsprotokolle.



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-oh-




 

 focus in time


 
Eurobarometer-Umfrage: „Die Europäer im Jahr 2016: Ansichten und Erwartungen – Schutz der Außengrenzen“ | ©AP Images/ European Union-EP

Eurobarometer-Umfrage: „Die Europäer im Jahr 2016: Ansichten und Erwartungen – Schutz der Außengrenzen“

©AP Images/ European Union-EP


Grenzschutz: Besseres Manage­ment der EU-Außengrenzen 13. August 2016 | EJ 3/16

Die Flüchtlings- und Migrationskrise hat gezeigt, dass ein starker Schutz der EU-Außengrenzen für das normale Funktionieren des Schengen-Raums unerlässlich ist. Laut einer neuen Eurobarometer-Umfrage sagen 71 Prozent der Unionsbürger, dass die EU mehr Maßnahmen zum Schutz der Außengrenzen setzen solle. Die Abgeordneten arbeiten an einer Reihe von Initiativen, um das Management der EU-Außengrenzen zu verbessern.

Das Parlament hat bereits am 6. Juli Pläne zur Einrichtung eines EU-Grenzkontrollsystems, in dem die Grenzagentur Frontex und die nationalen Grenzschutzbehörden zusammengeführt werden sollen, angenommen. Diesem neuen System zufolge wären die nationalen Behörden weiterhin für die alltägliche Verwaltung der Grenzen zuständig. Geraten die EU-Außengrenzen unter Druck, könnten sie aber die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache um Unterstützung bitten.



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-oh/EP-



 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

PEMA Weißenstadt – Lust auf Vollkorn


PEMA KULTURFESTIVAL 2016:
Gesangskunst als Nahrung für die Seele
11. August 2016 | EJ 3/16

Fulminanter Chorgesang mit einem souveränen Dirigenten Eberhard Friedrich.

Fulminanter Chorgesang mit einem souveränen Dirigenten Eberhard Friedrich.

Fotos: Horst Wunner


Weißenstadt – Gesang ist wahrscheinlich die älteste und ursprünglichste musikalische Äußerungsform der Menschen. Ihr Instrument ist der menschliche Körper selbst. Dadurch können Seelisches und Emotionales unmittelbar zum Ausdruck kommen.
In der Tat, es war ein Abend, wie ihn Weißenstadt in dieser Exklusivität wahrscheinlich nicht so schnell wieder erleben wird: Ein Traum von Musikalität, ein Meer an unbändiger internationaler Stimmkraft in einer solchen Pracht, als wären die Götter vom Olymp herabgestiegen. Das wagnerische Bayreuth ganz nah mit dem Bild des Festspielhauses im Hintergrund der Bühne, vorne der berühmte Festspielchor mit 90 außergewöhnlichen Interpreten. Genauso außergewöhnlich wie der Ort des Geschehens: Mitten im Grün auf einer Wiese im Roggengarten, in dem durch eine großzügige Spende der Roth-Stiftung Erlangen behindertengerechte Wege gestaltet werden konnten, hätte die Erhabenheit und die Wucht der Gedanken des großen Meisters nicht besser artikuliert werden können. Ein furioser Auftakt des PEMAKULTUR-Festivals 2016.
Und man muß gleich am Anfang zwei Namen nennen, die dieses Ereignis möglich machten: Das künstlerisch engagierte Unternehmerpaar Dr. Laura Krainz-Leupoldt und Franz Leupoldt. Ihnen gelang mit der Verpflichtung des Chores ein Glücksgriff der besonderen Art, denn die Sängerschar tritt nur bei den Bayreuther Festspielen auf, die einzige Ausnahme: Bei PEMA in Weißenstadt. So verlieh das Gastspiel dem noch bis 12. August dauernden Festivals einen strahlenden Glanz gleich zu Beginn. Daß dazu Katharina Wagner und der eloquente Chorleiter Eberhard Friedrich ihr Ja gaben, würdigten dann auch die Veranstalter mit einem herzlichen Dankeschön.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 

 magazine



Die sechs TROMPOSAUND (v. li. n. re.) Christoph, Hansi, Quirin, Moritz, Josef und Simon und der österreichische Konsul Gert Rohrseitz sorgten für einen entspannten Sommerabend.

Die sechs TROMPOSAUND (v. li. n. re.) Christoph, Hansi, Quirin, Moritz, Josef und Simon und der österreichische Konsul Gert Rohrseitz sorgten für einen entspannten Sommerabend.


Fest der Sinne in Atzelsberger Schloß-Scheune10. August 2016 | EJ 3/16

Entspannter Musikabend mit Blasmusik, Swing, Jazz und Ragtime

„Lassen Sie sich mit Musik, Schmankerln und Wein in eine bayerisch-österreichische Welt entführen. Auch in diesem Jahr können Sie, meine Damen und Herren, die Verbundenheit zwischen Bayern und Österreich auf eine schon traditionelle Weise, die Ihnen durch unser Honorarkonsulat präsentiert wird, mit allen Sinnen spüren“, so die Einführungsworte des österreichischen Honorarkonsuls Gert Rohrseitz, der in dem wundervollen Ambiente des fränkischen Schlosses Atzelsberg sechs junge Musikanten von TROMPOSAUND den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik vorstellte. Es war wirklich ein herrlicher Sommerabend für alle Sinne, bei dem die Musikantengruppe aus der Nähe des Starnberger Sees für entsprechende Stimmung mit einer hervorragend zelebrierten musikalischen Zeitreise sorgte. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten trugen zu der hervorragenden Stimmung bei.



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-pv-



 

 magazine



Amelie Meyer (Auszubildende der NÜRNBERGER Versicherung), Therapiepferd Bounty, Petra Hoffmann (Einrichtungsleitung Therapeutisches Reiten der Lebenshilfe Nürnberger Land), Dr. Natalie Schwägerl (NÜRNBERGER Versicherung), Gerhard John (Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Nürnberger Land), Notar Norbert Scheckenhofer (stv. Vorsitzender des Stiftungsrats der Lebenshilfe Nürnberger Land) und Rebekka Bauer (Auszubildende der NÜRNBERGER Versicherung). | Foto: Lebenshilfe Nürnberger Land – Thomas Kohl

Amelie Meyer (Auszubildende der NÜRNBERGER Versicherung), Therapiepferd Bounty, Petra Hoffmann (Einrichtungsleitung Therapeutisches Reiten der Lebenshilfe Nürnberger Land), Dr. Natalie Schwägerl (NÜRNBERGER Versicherung), Gerhard John (Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Nürnberger Land), Notar Norbert Scheckenhofer (stv. Vorsitzender des Stiftungsrats der Lebenshilfe Nürnberger Land) und Rebekka Bauer (Auszubildende der NÜRNBERGER Versicherung).

Foto: Lebenshilfe Nürnberger Land | Thomas Kohl


Gemeinsam etwas bewegen

10. August 2016 | EJ 3/16

NÜRNBERGER Auszubildende unterstützen Lebenshilfe Nürnberger Land e. V.

Zu den traditionellen Aktionen der Auszubildenden der NÜRNBERGER Versicherung gehört auch die Unterstützung des Reittherapiezentrums Lauf-Schönberg, das vielfältige Möglichkeiten der Therapie für die Menschen, die die Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. betreut, bietet. Beim Sommerfest Mitte Juli 2016 überreichten Rebekka Bauer und Amelie Meyer stellvertretend für ihre jungen Kollegen im Reittherapiezentrum einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an Gerhard John, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. Die von den Auszubildenden gesammelten Gelder wurden von der Stiftung NÜRNBERGER Versicherungsgruppe großzügig aufgestockt.
Die finanzielle Unterstützung ist für den Unterhalt der Therapiepferde gedacht, deren Kraft, Ruhe und motivierendes Wesen besonders auf Menschen mit Unterstützungsbedarf eine positive Wirkung hat.



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-drns-



 

 magazine




Weiterhin Weltklassetennis beim NÜRNBERGER Versicherungscup9. August 2016 | EJ 3/16

Dr. Armin Zitzmann gratuliert der WTA-Turnier-Gewinnerin von 2016, Kiki Bertens

Dr. Armin Zitzmann gratuliert Kiki Bertens, der Turnier-Gewinnerin von 2016

Foto: NÜRNBERGER Versicherungsgruppe

Hauptsponsor NÜRNBERGER Versicherungsgruppe engagiert sich bis 2019 für das WTA-Damentennisturnier auf der Anlage des TC 1. FC Nürnberg / Stadt sichert Unterstützung zu

Nürnberg – Der mit 250.000 US Dollar dotierte NÜRNBERGER Versicherungscup wird auch in den kommenden drei Jahren auf der Anlage des TC 1. FC Nürnberg ausgetragen. Das gaben am Dienstag Turnierveranstalterin Sandra Reichel und Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, bekannt. Das WTA-Damentennisturnier am Valznerweiher hat sich seit seiner Premiere im Jahr 2013 fest im Proficircuit etabliert und sich einen hervorragenden Ruf als Karrieresprungbrett für aufstrebende Talente erarbeitet. Die fünfte Auflage des Turniers findet vom 20. bis 27. Mai 2017 statt.



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-drns-



 

 the little library


Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft GPB e.V.

NACHDENKEN UEBER EUROPA3. August 2016 | EJ 3/16

Europa – quo vadis? – Diese bedeutungsvolle Frage hat den Politikwissenschaftler Winfried Böttcher Zeit seines Lebens beschäftigt – in Forschung und Lehre, in Symposien, in Buch- und Fachzeitschriftenaufsätzen, in Vorträgen.

Die 19 ausgewählten Beiträge zu diesem Band bezeugen die Intensität, mit der sich der Autor dabei 40 Jahre lang der Vermittlung einer Grundvorstellung von Europa, den Problemen der Zeit, den Erfordernissen für die europäische Integration und den gedanklichen Grundzügen für ein zukunftsfähiges Europa gewidmet hat. Die Texte, in denen Winfried Böttcher die europäische Integration in Schulbüchern, das Verhältnis von Politik und Pädagogik sowie den Weg von der Nationalerziehung zur Europafähigkeit behandelt, erzählen von einer Grundvorstellung von Europa. Den Problemen der Zeit wendet sich der Autor in seinen Beiträgen zur Aufrüstungssituation zwischen den Verteidigungsblöcken, den Schwierigkeiten zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes, den Kriegen als Folge nationaler und imperialistischer Politik sowie den Ursachen und Folgen der Globalisierung zu. Die Erfordernisse der europäischen Integration waren für den Autor dabei schon früh mit der Erkenntnis verbunden, dass der Nationalstaat überwunden werden muss. Böttcher plädiert seither für eine politische Ordnung „von unten“, nach dem Subsidiaritätsprinzip, mit einer weitgehenden Autonomie der Regionen. So werden denn auch die Grundzüge für ein zukunftsfähiges Europa in einem ausdifferenzierten Modell eines neuen föderativen Systems der drei Ebenen „Völker, Staaten, Regionen“ dargestellt, gemäß Winfried Böttchers eigenem „kategorischen Imperativ“:
Wir brauchen mehr Europa, weniger Nationalstaat und mehr Demokratie.

Eine Buchpräsentation mit anschließender Diskussion. Prof. Böttcher wird auf dem Podium begleitet von Prof. Dr. Max Kerner sowie Herausgeber Jürgen Lauer.

Veranstaltungsdaten: Dienstag, 30. August 2016 • Rathaus Stadt Eschweiler • Stadtbücherei • Johannes Rau Platz 1 • 52249 Eschweiler

Die Einladung von Europaverein GPB e.V. zur Veranstaltung finden sie »hier

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich! Sie erhalten von Europaverein GPB e.V. eine Anmeldebestätigung.
Die Kontaktdaten finden Sie hier⇓.

Kontakt: Peter Schöner V.i.S.d.P. • Annelene Adolphs, Öffentlichkeitsarbeit
EUROPAVEREIN GPB e.V. • Vorstand: Peter Schöner, Jürgen Werner, Nathalie Adolphs, Annelene Adolphs
Geschäftsstelle: • Franzstraße 24 • 52249 Eschweiler • Telefon/Fax 02403/36106 • E-Mail info@gpb-europaverein.dewww.gpb-europaverein.de

Haftungshinweis: Für Inhalte externer Links oder Quellen sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.



 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

ZEITkultur/STREITkultur: Don Juan Ballett in drei Akten war ein Erfolg29. Juli 2016 | EJ 3/16

Musikalische Gluck-Klassik und das Theaterensemble Compagnie de danse L’ Éventail haben unter der Choreografie von Marie-Geneviéve Massé der modernen Aufführung von Don Juan Akzente zur bildschönen Ballettwelt gesetzt.

Das Theaterensemble Compagnie de danse L’ Éventail, unter der Choreografie von Marie-Geneviéve Massé, setzte Akzente zur Aufführung von Don Juan.

Foto: gf


Daß sich die Macher der Internationalen Gluck Opern-Festspiele alle zwei Jahre etwas Neues, Faszinierendes und nicht Alltägliches zum Repertoire einfallen lassen, ist den Liebhabern der musikalischen Gluck-Klassik längst bekannt. In diesem Jahr präsentierte die Dramaturgie im schönen Stadttheater der oberpfälzischen Stadt Amberg, die „rein zufällig“ an der Via Carolina die nach Prag führt, liegt, zwei Ballett-Stücke, die bei den Zuschauern einen AHA-Effekt hervorgerufen haben.

Zur Einstimmung entführten die Choreografin Marie-Geneviéve Massé und die Kostümdesigner Olivier Bériot und Clair Niquet mit einem gewagten und zugleich faszinierenden Ballettspiel „A corps baroque“ das Theaterpublikum in eine Welt, die den historischen Bühnentanz mit Hilfe einer Tanz(r)evolution, die sich zwischen Tradition und Selbsterfindung bewegte. Zwei Tänzerinnen Bérengère Bodéan und Sabine Novel verwandelten sich in barocke Skulpturen des 17. Jahrhunderts in einem französischen Garten, um sich mittels Kleidungsstücken dem Jahrhundert entsprechend anzupassen. Die geistige Brücke zu unserem 21. Jahrhundert deutete darauf hin, daß es die Gefühle sind, über die man nicht reden kann, sondern mit Tanz zum Ausdruck bringen muß.



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Peter Verbata



 

 auto-mobil



Kia Niro Hybrid | Foto: Horst Wunner

Kia Niro Hybrid

Foto: Horst Wunner


Zwei Welten auf vier Rädern28. Juli 2016

Nachhaltigkeit trifft auf Charakter

Hamburg – Er hat etwas von einem Crossover und einem SUV. Und ist mit einem Benzin- und Elektromotor ausgestattet. Man kann sich auf den ersten Blick mit ihm anfreunden und nach den ersten ausgiebigen Testfahrten ist daraus Zuneigung geworden. Durch sein athletisches, von dynamischen Linien geprägtes Design unterscheidet sich der Kia Niro deutlich von anderen Hybridfahrzeugen. Das neueste Kind von Kia, der Niro 1,6 GDI Hybrid, hat das Zeug in sich, die koreanische Marke in Deutschland noch hoffähiger zu machen, denn er vereint nachhaltige Technologien mit den Vorteilen eines SUV: Kraftvoller Auftritt, eine hohe Sitzposition und ein geräumiger Innenraum machen den Kia Niro zu einem vielseitigen Crossover.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner.



 

 economics & economics spotlight




NürnbergMesse bilanzierte28. Juli 2016 | EJ 3/16

Die beiden CEOs der NürnbergMesse: Peter Ottmann und Dr. Roland Fleck

Die beiden CEOs der NürnbergMesse: Peter Ottmann und Dr. Roland Fleck

Foto: trendmedia


Mehrwert durch Innovation und Wachstum

Es war sicherlich kein Zufall, daß sich die beiden CEOs der NürnbergMesse Peter Ottmann (li) und Dr. Roland Fleck (re) noch vor der Anmoderation durch den Unternehmenssprecher Dr. Thomas Koch den zahlreichen Kameras und den Objektiven der Fotoapparate zum neuesten Symbol des Hauses – Martin Behaims Globus – stellten. Denn der Nürnberger Tuchhändler, Patrizier, Kartograf, Astronom und portugiesische Ritter ist auch der Namensgeber des neuen Restaurants, wo die Bilanzpressekonferenz stattgefunden hat.
Apropos Symbolik – Behaims Globus in der NürnbergMesse ist sozusagen die Widerspiegelung der überdurchschnittlichen Veranstaltungsentwicklung sowohl in Nürnberg als auch in der Welt.

Der erreichte Mehrwert durch Innovation und Wachstum stellt das Geschäftsjahr 2015 mit historischen Bestwerten dar, wie es die beiden CEOs präsentierten: „Das Jahr 2015 geht als das beste ungerade Jahr in die Geschichtsbücher ein. Das aktuelle Unternehmensjahr ist voll auf Kurs in Richtung Umsatzrekord. Basis hierfür sind eine deutlich überdurchschnittliche Veranstaltungsentwicklung – in Nürnberg wie weltweit – sowie Innovationen in Form neuer Messen und Kongresse. Zentrale Herausforderungen bleiben die Digitalisierung und hohe Investitionen ins Messezentrum.



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 magazine



Alternativ-Text

Über zeitgemäße Markenkommunikation mit neuen Trikots freuen sich Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe (li), und Michael Meeske, kfm. Vorstand des 1. FC Nürnberg (re)

Foto: NV / Wolfgang Zink


Tradition als Weichenstellung für eine Partnerschaft28. Juli 2016 | EJ 3/16

Wenn die Fußballrecken des traditionellen und bodenständigen 1. FC Nürnberg in der neuen Saison in das Stadion einlaufen, tragen sie ein Trikot, auf dem ein ebenso traditioneller Name steht: NÜRNBERGER Versicherung, die zugleich der Hauptsponsor ist. Diese neue und gewissermaßen historische Symbiose bringt Fußballsport mit einer starken Marke der Zuverlässigkeit, Engagement und Vertrauen in Leistung zusammen. Es könnte ein Signal und Ansporn für den „Ruhmreichen“ zugleich sein, den Traum vom Aufstieg zu verwirklichen. Nicht nur der neue Sponsor, die NÜRNBERGER Versicherung, die in ihrem Logo die Kaiserbug als Zeichen der Stärke hat, sondern auch das nach wie vor treue Publikum, werden sich freuen.



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-pv-



 

 political forum




BREXITBREXITBREXITBREXITBREXIT24. Juli 2016 | EJ 3/16

Vertrag von Maastricht

Die aus dem Votum der Briten abzuleitenden Folgen,
um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen

Rainer Dumont du Voitel

Rainer Dumont du Voitel


Es verfestigt sich der Eindruck, daß ungeachtet der noch gegenteiligen Rede, der Fall eintreten könnte, daß unsere britischen Freunde bzw. diejenigen, die sie regieren, aufgrund einer satten Mehrheit im britischen Parlament, die ohnehin nie wollte, daß das Land die EU verläßt, den Antrag auf Austritt gemäß Artikel 50 des Lissabon-Vertrages – trotz der eindeutigen Entscheidung einer Mehrheit der Wähler des Volkes vom 23.06.16 gegen den Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union – eines fernen Tages doch nicht stellen werden, da die Entwicklung der Verhältnisse in der EU, die bis dahin noch stattfinden könnte, eine Lage herbeiführt, die aus Sicht der neuen britischen Regierung den Austritt nicht mehr rechtfertigen würde. Die Europäische Union befände sich nach einer solchen Hängepartie in einer noch kritischeren Situation als vor dem britischen Referendum.
Dem muß die EU der 27, will sie nicht alle Chance auf einen überzeugenden Neustart mit einer besseren Akzeptanz und Unterstützung der europäischen Integration verspielen und das eigene Überleben riskieren, durch Schaffung von klaren Verhältnissen mit klaren Vorgaben für unsere britischen Freunde entgegenwirken.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel



 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Das UNESCO-Weltkulturerbe sehen und hören

19. Juli 2016 | EJ 3/16

Die Stadt Regensburg hat auch abseits des Doms viele sehens- und hörenswerte Seiten.

Die Stadt Regensburg hat auch abseits des Doms viele sehens- und hörenswerte Seiten.

Foto: Wolfgang Otto


Der Linzer Künstler Peter Androsch macht Regensburg akustisch erlebbar

Daß die Altstadt von Regensburg, seit dem Jahr 2006 UNESCO-Weltkulturerbe, nicht nur für Touristen aus Japan, China oder Übersee zu den sehenswertesten Städten Europas zählt, ist bekannt. Auch innerhalb Deutschlands und unter europäischen Touristen – hier stehen, passend zum Etikett „nördlichste Stadt Italiens“, übrigens die Italiener an erster Stelle – ist die Stadt an der Donau eine stets an Beliebtheit gewinnende Destination. Mittlerweile hat sich die Domstadt hinter der Landeshauptstadt München und der Frankenmetropole Nürnberg als Nummer drei in Bayern etabliert – alleine im Mai 2016 zählte das Bayerische Landesamt für Statistik nahezu 100 000 Gästeübernachtungen, deutlich mehr als in den ebenfalls zu Bayerns Tourismusperlen zählenden Großstädten Augsburg oder Würzburg. Stets sind die Kulturverantwortlichen in dieser ganz generell boomenden viertgrößten Kommune im Freistaat bemüht, ihre Stadt den internationalen Gästen, aber auch den Menschen aus der Region von einer neuen Seite zu präsentieren. Geradezu revolutionär erscheint hier das neueste Projekt des Kulturamtes in Kooperation mit dem Historischen Museum Regensburg: noch bis Ende Oktober möchte man den Regensburgern und ihren Gästen die Möglichkeit geben, diese Stadt nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Ein gelungener Ansatz, wie sich zeigt.



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Von unserem Kollegiumsmitglied PD Dr. Wolfgang Otto



 

 names & news



Schöner Saal des Rathauses Wolffscher Bau mit Laudator Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, den Geehrten, Mitgliedern des Ältestenrates und Gästen.

Schöner Saal des Rathauses Wolffscher Bau mit Laudator Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, den Geehrten, Mitgliedern des Ältestenrates und Gästen.


Ehre wem Ehre gebührt16. Juli 2016 | EJ 3/16

Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Nürnberg

Als die letzten Töne der Musik des Komponisten Gerald Marks, „All of me“, interpretiert durch das Duo „Grauzone“, Martin Seitz – Saxophon und Dominik Vogl – Gitarre, im Schönen Saal des Rathauses Wolffscher Bau verklungen sind, war es soweit. Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly eröffnete als Laudator in Begrüßungsform eine öffentliche Sondersitzung des Ältestenrates, wie soll es anders sein, um die festliche Betonung zu unterstreichen, am Stadtgründungstag, dem 16. Juli.
Mit einer bei ihm bekannten rhetorischen Parade stellte er, natürlich alphabetisch, die vier im Vormonat bestimmten neuen Träger der Bürgermedaille der Stadt Nürnberg (wir berichteten am 9. Juni 2016) dem versammelten Publikum vor. Daß sich in den vorgetragenen Begründungen um Menschen handelt, die der Stadt wohl viele hervorragende Dienste geleistet haben und leisten, stand auf einem Nenner. Nach den Namen Horst Göbbel, Dr. Michael Krennerich und Dr. Inge Lauterbach kam eine verbale Verbeugung vor einem langjährigen Firmenlenker eines der größten Traditionsunternehmens, das in seinem Logo unter dem Schutz der NÜRNBERGER Burg steht, dem tschechischen Konsul, Diplom-Kaufmann Hans-Peter Schmidt.



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Peter Verbata



 

 reflex


Keine Pokémon-Jagd in KZ-Gedenkstätten14. Juli 2016 | EJ 3/16

Karl Freller, MdL, Staatssekretär a.D.

Karl Freller, MdL,
Staatssekretär a.D.

Stiftungsdirektor Karl Freller schreibt Brief an Niantic

MÜNCHEN – „Keine Pokémon-Jagd in bayerischen KZ-Gedenkstätten!“ Mit dieser Forderung hat sich der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, MdL Karl Freller, in einem Brief an den Entwickler von Pokémon-Go, Niantic, gewandt. Freller möchte die bayerischen KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg als mögliche Spielorte aus der neuen, weltweit millionenfach gespielten Smartphone-App herausgenommen sehen. „Ich halte es für unangemessen, einen solchen Ort zu einem Spielfeld für Onlinespiele zu machen. Das haben wir – wie die Kollegen aus Auschwitz auch – dem Unternehmen mitgeteilt!“

Der Respekt vor den Opfern und die Sensibilität des Ortes gebiete es, daß auf einer KZ-Gedenkstätte keine virtuelle Monsterjagd stattfinde, so Freller weiter. Deshalb habe man Niantic schriftlich gebeten, die Geolokalisierung der KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg in der App weiträumig zu unterdrücken, falls dies noch nicht geschehen ist. „Technisch ist es wohl möglich – und aus Rücksicht und Anstand auch dringend notwendig!“, findet Stiftungsdirektor Freller.

-M.K.-



 

 reflex




Konsequenzen des Brexit14. Juli 2016 | EJ 3/16

Dr. Ingo Friedrich während des Wirtschaftspolitischen Kolloquiums 2015 | Foto: Michael Matejka

Dr. Ingo Friedrich


Eine erste Bilanz der Konsequenzen des Brexit kommt zu folgenden Ergebnissen:

EU Flag & Union Jack | Fotodesign: Thomas Weiss

Fazit: Die Welt des 21. Jahrhunderts ist kompliziert, ob uns das gefällt oder nicht. Wenn man alle Aspekte des Brexits berücksichtigt, wäre es für alle Beteiligten das Beste, wenn er gar nicht umgesetzt werden würde. Schließlich hat auch das Volk ein Recht auf Irrtum.

1. Der Brexit spielt sozusagen am lebenden Objekt einmal durch, was
es bedeutet, wenn in einer zentralen europäischen Frage eine
grundlegend andere Alternative praktiziert wird. Bisher konn-
ten solche Fragen nur theoretisch erörtert werden, nach
dem Motto »was wäre, wenn«

  • Griechenland aus dem Euro ausscheiden würde
  • Österreich oder die Niederlande oder gar
    Frankreich aus der EU austreten wür-
    den
  • Draghi eine andere Geldpoli-
    tik machen würde.

Schon jetzt, nach nur wenigen Wochen, wird deutlich, daß
eine solche grundlegende »Schubumkehr« der Politik in ei-
ner zentralen europäischen Frage immense, um nicht zu sagen
brutale, Auswirkungen nach sich zieht. ...

Von Dr. Ingo Friedrich,
Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS),
Vorstandssprecher der Münchner Europakonferenz
und Gründungskollegiumsmitglied unseres Mediums
EUROjournal pro management



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 economics & economics spotlight




NürnbergMesse: Geschäftsführung für weitere fünf Jahre bis 2021 verlängert12. Juli 2016 | EJ 3/16

Das Geschäftsführer-Duo, Peter Ottmann (links) und Dr. Roland Fleck (rechts), wurde für weitere fünf Jahre vom Aufsichtsrat bestätigt. | Foto: NürnbergMesse

Das Geschäftsführer-Duo, Peter Ottmann (links) und Dr. Roland Fleck (rechts), wurde für weitere fünf Jahre vom Aufsichtsrat bestätigt.

Foto: NürnbergMesse

NürnbergMesse: CEOs’ position extended for a further five years up to 2021

Der Aufsichtsrat der Nürnberg Messe hat in seiner Juli-Sitzung einstimmig Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann für weitere fünf Jahre bis 2021 als Geschäftsführer der NürnbergMesse bestätigt und betont damit sein Vertrauen in die beiden Führungskräfte. Sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, als auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Staatsminister Dr. Markus Söder, hoben die erfolgreiche Arbeit von Fleck und Ottmann hervor: „Durch ihre Kompetenz und vertrauensvolle Zusammenarbeit sehen wir die NürnbergMesse auch in Zukunft sehr gut aufgestellt.“

Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann bilden seit 2011 die Geschäftsführung der NürnbergMesse GmbH, mit in diesem Geschäftsjahr erwarteten 250 Millionen Euro Jahresumsatz eine der 15 größten Messegesellschaften weltweit.

-drtk-



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 magazine



Stolz auf ihre erwachsenen Kinder in Polizeiuniform verfolgten zahlreiche Familienangehörige von den Rängen der Nürnberger Frankenhalle im Messezentrum das Ritual der feierlichen Vereidigung. | Foto: Michael Schwarz/Polizei Bayern

Stolz auf ihre erwachsenen Kinder in Polizeiuniform verfolgten zahlreiche Familienangehörige von den Rängen der Nürnberger Frankenhalle im Messezentrum das Ritual der feierlichen Vereidigung.

Foto: Michael Schwarz/Polizei Bayern


1.165 neue Polizeibe­amtinnen und -beamte vereidigt11. Juli 2016 | EJ 3/16

Eid ist sichtbares «Ja» zur persön­lichen Verantwortung als Polizist

Das Ritual der großen Vereidigungsfeier der bayerischen Polizei, das am vergangenem Samstag in der Nürnberger Frankenhalle des Messezentrums mitunter von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begleitet wurde, ist seit Jahren eine bestens eingespielte Veranstaltung mit ernstem Hintergrund. Denn die Neuen haben zwar Befugnis, in die Grundrechte von Bürgern einzugreifen und dazu erforderlichenfalls auch Zwangsmittel einzusetzen, stehen aber permanent, gerade in der heutigen Zeit, die Dank den heuchelnden sogenannten politischen Eliten dieses Landes, das an Werten und Respekt fast verloren hat, vor Herausforderungen, die aus ihnen nicht den bekannten «Freund und Helfer» machen, sondern in vielen Fällen den Feind, der völlig unvermittelt angegriffen wird, wie der Chef der Polizeigewerkschaft Malchow im April dieses Jahres in der «tagesschau» beklagt hat. Nicht nur die bayerische Polizei steht unter Druck, sondern auch die gesamte deutsche Polizei, denn die Gewaltbereitschaft der Rechten und den Linken sowie den eingeschleußten islamistischen Verbrechern, die als Flüchtlinge deklariert werden, machen erhebliche Probleme, die nicht weniger werden.



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Peter Verbata



 

 letter to the editor


BREXIT!

Brief an unsere Britischen EU-Mitbürger7. Juli 2016

Liebe britische (noch-) Mitbürger der EU,

es war von euren Brexit-Vorturnern unredlich (wenn nicht verlogen) euch vorzugaukeln, Großbritannien könne seine volle Souveränität zurückerhalten, ohne auf den wirtschaftlichen Vorteil des «Common Market» verzichten zu müssen. Die EU wird den Teufel tun und das bei den Negotiations so zugestehen, weil es eben ein Grundpfeiler der Freizügigkeiten ist. Und gerade Großbritannien hat bei der Einführung dieser Freizügigkeit auf Übergangfristen verzichtet, wohl weil zu dem Zeitpunkt der Bedarf an billigen Arbeitskräften die britische Wirtschaft behinderte.
Wenn also Großbritannien am «Common Market» vollumfänglich wie bisher partizipieren möchte, ändert sich an dieser Souveränität absolut gar nix. Großbritannien muß, auch ohne Mitglied der EU zu sein, die volle Freizügigkeit der Migration der EU-Einwohner akzeptieren.

Die Flüchtlingsthematik, wie sie gerade Deutschland erlebt, war nie ein faktisches Problem von Großbritannien – nur Panikmache von UKIP und den anderen Brexiteers.

Was also sollte Großbritannien mit dem Brexit gewonnen haben? Ihr Brits seid doch eigentlich nüchterne Rechner (und Cherry Picker), aber hier sind viele von euch üblen Populisten voll auf den Leim gegangen, die sich im Fall eines Nigel Farage nicht zu unfein sind, weiterhin an den finanziellen Segnungen der Mitgliedschaft im Europäischen Parlament dauerhaft, auch nach dem Ausscheiden, zu partizipieren. Sind alle Brits so? Mitnehmen was geht?

Btw., ich registriere den Brexit mit einem Schulterzucken.

Ihr Brits wart von Anfang an nur dabei, um von den Vorteilen zu partizipieren, ohne dem Geist der EU voll verbunden zu sein – so what?

Und ich danke euch Brits auch herzlich, sich uneigennützig für so ein wirtschaftliches Großexperiment zur Verfügung zu stellen. Wir werden das Studienobjekt also intensiv mit der Lupe beobachten – mal gucken was dabei rauskommt.

Cheers ...

–Hein Blumfeld–



 

 political forum




Forensic Banking Reflections on European Money Market5. Juli 2016 | EJ 3/16

Monitoring European Money Market “The Dead End” – Final Part I.

Dr. Tessa Mueller

Dr. Tessa Mueller



Tessa at EU Swiss Summit

Motto: “Break-up of the Eurozone and Jettisoning Euro Currency”.

FEC “Perspective” on “ECB” a EU geopolitical commodity

This FEC Independent “Currency Compass” is Forensic Banking Rating Tool on “EUROZONE Dead End” of its political Derivatives 1/ EU Commission debts by ECB /European Central Bank/ mismanagement, recklessness, embezzlement of EU Granting Funds and destructive gambling of Central Banks Liquidity Portfolio of its EU members by “Draghi Concept” of European Central Bank mechanism of Eurozone currency and the European Banking Union.




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By our Staff Member Tessa Mueller




 

 magazine


«Hotel Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg»


Degustation der Innovation3. Juli 2016 | EJ 3/16

Gastgewerbe inmitten der europäischen Hotellerie im Wandel der Zeit

Der Aufenthalt im Romantik-Pavillion läßt jeden Teilnehmer an Tagungen die strategische Herausforderung der betriebswirtschaftlichen Systeme für einen Augenblick vergessen.

Der Aufenthalt im Romantik-Pavillion läßt jeden Teilnehmer an Tagungen die strategische Herausforderung der betriebswirtschaftlichen Systeme für einen Augenblick vergessen.

Fotos: Horst Wunner

Es ist wahrscheinlich nur wenigen bekannt, daß die gehobene Hotellerie der drittgrößte Wirtschaftszweig in der Europäischen Union ist. Diese Aussage prägte auch der Kongreß des Hotelverbandes Deutschland (IHA) in Heidelberg und sorgte für viele Denkanstöße sowie lebhaften Diskussionsstoff. Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten im Rahmen des Forums der Hotellerie Marktpotenziale und Erfolgstrategien unter dem Leitmotiv: „Überwiegend mittelständisch geprägtes Gastgewerbe macht sich fit für die Zukunft“.

Daß eine so geballte Wissenskraft rasch mit einem Echo aus der reellen Welt rechnen konnte, bewies die 1. Tagungs- und Eventmesse in der oberfränkischen Region im Hotel Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg, das schon lange als ideales Refugium zum Tagen bekannt ist.

Das mit all der Abwechslung, die ein solches bekanntes Haus mitten im Grün, das den Beinamen Fränkische Toscana trägt, auf 500 Metern Höhe bietet, hat sich inzwischen in den Kreisen der Wirtschaft, Wissenschaft, politischen Gremien und internationalen NGOs herumgesprochen.

Die parkähnliche Natur ringsherum auf dem 60.000 Quadratmeter großen Areal, himmlische Ruhe, traumhafte Blicke ins Weißmaintal laden stets zum Erholen und Seele baumeln lassen am mit Seerosen bedeckten Naturteich, im Romantik-Pavillon, in der Rottacker-Hütte oder einfach entspannen neben dem Pool ein. Dazu bietet sich der herrliche Wanderweg als Fitneßtest an.

-h.w.-

Anmerkung der Redaktion:

Frank Eckert ist langjähriges Kuratoriumsmitglied der Herausgeberin unseres Mediums EUROjournal pro management, der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V., und sein Haus «Hotel Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg» trägt stets maßgeblich zum Gelingen der wirtschaftspolitischen Kolloquien bei.



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 political forum


Geopolitical Intelligence Services



Der Brexit trübt auch die Aussichten der EU ein

30. Juni 2016 | EJ 3/16

Am Dienstag, den 5. Juli 2016, werden die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes über die Ergebnisse des EU-Gipfels vom 28. und 29. Juni debattieren, auf dem die Staats- und Regierungschefs die Konsequenzen des „Brexit“-Votums erörtert und unterstrichen haben, daß „es keine Verhandlungen jeglicher Art geben wird, solange das Vereinigte Königreich sein Austrittsgesuch nicht förmlich eingereicht hat.“ Die Präsidenten von Rat und Kommission, Donald Tusk und Jean-Claude Juncker, werden an dieser Aussprache teilnehmen.

Der britische Premierminister David Cameron hat auf dem Gipfel bestätigt, daß für die förmliche Einreichung des Austrittsgesuchs nach Artikel 50 des EU-Vertrages eine neue Regierung zuständig sei. Donald Tusk wies darauf hin, daß die Staats- und Regierungschefs entschlossen seien, weiterhin geeint aufzutreten und unter nun 27 EU-Mitgliedern eng zusammenzuarbeiten würden.

Im nachfolgenden Gastbeitrag nimmt der GIS-Experte Professor Hedlund Stellung zu diesem komplexen Thema.



Die Abstimmung des Vereinigten Königreichs über das Verlassen der Europäischen Union ist als „seismisches Ereignis“ beschrieben worden, zum Teil lag das daran, dass kaum jemand einen derartigen Ausgang für möglich gehalten hätte. Die Märkte jedenfalls waren überrascht. Das Brüsseler Establishment gab sich geschockt, und selbst die Anführer der „Leave“-Kampagne schienen von dem Ergebnis erschüttert zu sein. Also, wie schlimm ist es wirklich?

Die Briten, die in der Europäischen Union bleiben wollten, wurden von einer patriotischen Bugwelle überrollt. | Foto: Reuters

Die Briten, die in der Europäischen Union bleiben wollten, wurden von einer patriotischen Bugwelle überrollt.

Foto: Reuters


Zunächst einmal sollte man vorsichtig damit sein, die britische Wirtschaft in Finsternis versinken zu sehen. Die anfänglichen Turbulenzen werden nachlassen, sobald deutlich wird, dass wir nicht vor dem Ausbruch des Dritten Weltkriegs stehen, dass nicht der Fall der Wirtschaft ins Bodenlose begonnen hat, dass der National Health Service (NHS) nicht aufhören wird zu funktionieren und dass viele andere Warnungen der „Remain“-Seite (genannt „Project Fear“) stark übertrieben waren.



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 political forum



Don Rajoy y PSOE

Foto-Design: Thomas Weiss


España después de las elecciones, Brexit y otros problemas28. Juni 2016 | EJ 3/16

Contra todo pronóstico, la repetición de las elecciones en España ha incrementado los votos del Partido Popular (PP), que consigue 14 escaños más, pasando de 123 a 137 diputados y la coalición de partidos en torno a los neomarxistas populistas de Podemos y a la izquierda ecologista Izquierda Unida (Unidos Podemos) no consigue el pretendido “sorpasso” al tradicional partido socialista (PSOE) y pierde más de un millón de votos, aunque mantiene la suma de escaños (71) alcanzado por Podemos más Izquierda Unida en las elecciones anteriores. La situación, frente a las pasadas elecciones, no ha cambiado substancialmente en cuanto a la posibilidad matemática de formar una mayoría de gobierno que, para ser absoluta, necesitaría 176 diputados. Pero el PP ha salido moralmente reforzado a pesar de los recurrentes casos de corrupción y otros escándalos, y Unidos Podemos, que había enarbolado el lema del “sorpasso” del PSOE, al no conseguirlo y perder votantes, ha resultado moralmente perjudicado. Por otra parte los partidos moderados de centro izquierda (PSOE) y centroderecha (Ciudadanos) no han visto compensados sus esfuerzos de pacto después de las últimas elecciones y han perdido escaños quedando el PSOE con 85 (antes 90) y Ciudadanos con 32 (antes 40) escaños. Será necesario, otra vez, llegar a un pacto para formar gobierno, a lo que los partidos españoles no están acostumbrados.



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Aus Madrid berichtet unser Kollegiumsmitglied Dr. Vicente Rodriguez



 

 focus in time


Europa ist wie vor den Kopf gestoßen … und Griechenland ist endlich einmal in keiner Weise dafür verantwortlich28. Juni 2016 | EJ 3/16

Telefonberatung Cameron-Tsipras


 

 focus in time


27. Juni 2016 | EJ 3/16

BRExit!
BRExit

 

 reflex



Glossary

Ein schwarzer Tag für Europa24. Juni 2016 | EJ 3/16

Die Emotion hat gegen die Vernunft gesiegt

Dr. Ingo Friedrich während des Wirtschaftspolitischen Kolloquiums 2015 | Foto: Thomas Weiss

Dr. Ingo Friedrich


Liebe Leserinnen und Leser,

die negative britische Volksentscheidung kommentierte unser Gründungskollegiumsmitglied Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS), Vizepräsident des EU-Parlamentes a. D. und Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule.

Europa bleibt nichts erspart, nun muß der schwierige Weg gegangen und durchdekliniert werden, was es bedeutet, nicht mehr zur Familie zu gehören. Der jetzige Jubel der EU-Gegner wird sich sehr bald als ziemlich schal erweisen. Um England wird es bald recht einsam werden. England als schon immer nicht wirklich europäisch "tickendes" Land will seinen eigenen Weg gehen. Die sonst als so pragmatisch beschriebenen Briten haben emotionell für das Beibehalten ihrer Insellage entschieden, obwohl sich niemand vor der Globalisierung wegducken kann.



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 focus in time




Liebe Leserinnen und Leser,:

im nachfolgenden Essay, das anlässlich einer aktuellen Veranstaltung – Europa der Regionen – des Kooperationspartners, Europaverein GPB e.V., Aachen/Eschweiler, der Herausgeberin unseres Mediums EUROjournal pro management, der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. zugesandt wurde, beschäftigt sich der Autor, der Aachener Politikwissenschaftler und wissenschaftliche Berater der GPB, Professor Dr. Winfried Böttcher, mit dem Brexit vor der wie viele als schicksalhafte Abstimmung über den Fortbestand der EU am 23. Juni, also in einigen Tagen, bezeichnen.

Großbritannien

Großbritannien


Die Insel und das Festland20. Juni 2016 | EJ 3/16

Ohne Frage, Großbritannien gehört geografisch zu Europa. Ob mehr als geografisch, möchte ich mit der nachfolgenden Untersuchung zeigen.

Professor Dr. Winfried Böttcher

Professor Dr. Winfried Böttcher


Im zweiten Akt des Königsdramas Richard II. (1367 – 1400) lässt Shakespeare (1564 – 1616) Johann von Gaunt (1340 – 1399), den Oheim des Königs, schwärmen: „Dies Land voll Majestät, der Sitz des Mars, ein zweites Eden, halb ein Paradies, das die Natur für sich zur Festung schuf, ... die wohlgeratenen Menschen, diese kleine Welt, dies Kleinod, in die Silbersee gefaßt, ... der holde Ehrenfleck, dies Reich, dies England,... dies von des Meeres Pracht umfaßte England,...“
Diese „Differenz ums Ganze“ macht die Insel England in Abgrenzung zum Festland aus. Durch die Jahrhunderte bis heute prägt das Bewusstsein, etwas Besonderes, anders als die Europäer vom Kontinent zu sein, die Politik Großbritanniens. Nur wenn die Sonderstellung in Gefahr geriet, verbündete sich England jeweils mit einer europäischen Macht, um gegen eine andere das Gleichgewicht wieder herzustellen. Als herausragende Beispiele hierfür können die drei großen Kriege der letzten 225 Jahre genannt werden: der Krieg gegen Napoleon, der Erste und der Zweite Weltkrieg als die Urkatastrophen Europas. In den beiden letzten Kriegen zeigte sich deutlich, wie auch im Irak-Krieg, dass für Großbritannien die besonderen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika Vorrang vor Europa haben. Die politische Rangfolge war immer und ist bis heute: zuerst das Commonwealth, dann die USA und danach an dritter Stelle Europa. Europa war näher, aber dennoch fremder Nachbar, es gehörte nicht zur Familie. Schon im Frieden von Utrecht, 1713, der den spanischen Erbfolgekrieg beendete, formulierte der britische Premierminister, Lord Bolingbroke (1678 – 1751) als Unterhändler der Friedensverhandlungen: „Seien wir allzeit eingedenk, dass wir Nachbarn des Festlandes sind, nicht aber Teil von ihm; dass wir Europa zugeordnet sind, ihm aber nicht angehören. “



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 new media, science & technology



Stellten die neue Medizintechnikmesse MT-Connect vor: v.l.n.r.: Dr. Thomas Feigl, Geschäftsführer und Vorstand Forum Medtech Pharma, Stefan Müller, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, Professor Dr. Michael Nerlich, Vorstandsvorsitzender Forum Medtech Pharma, sowie Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse Group.

Stellten die neue Medizintechnikmesse MT-Connect vor: v.l.n.r.: Dr. Thomas Feigl, Geschäftsführer und Vorstand Forum Medtech Pharma, Stefan Müller, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, Professor Dr. Michael Nerlich, Vorstandsvorsitzender Forum Medtech Pharma, sowie Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse Group.

Foto: NürnbergMesse | Thomas Geiger


Neue Medizintechnikmesse MT-CONNECT in Nürnberg

19. Juni 2016 | EJ 3/16

Künftige jährlich stattfindende Fachmesse die parallel zum bis­he­ri­gen MedTech Summit den die NÜRNBERGCONVENTION be­treut, wurde dem Fachpublikum als Branchenplattform für alle Zulieferungs- und Her­stel­lungs­be­rei­che der Medizintechnik vor­ge­stellt.

Der Name ist Programm: Dies kann der Aussage der Kooperationspartnern, der NürnbergMesse und des ideellen Trägers Forum MedTech Pharma e.V. bei der Vorstellung der neuen Fachmesse entnommen werden, die ihr Debüt am 21. und 22. Juni 2017 haben wird.
Die Fachmesse der NürnbergMesse führt alle Teilbereiche der Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten zusammen und projiziert die geballte Medizintechnik-Kompetenz der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN). Somit stellt die MT-CONNECT die Plattform für Hersteller, Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen sowie Forschungs- und Bildungsinstitute der Medizintechnikbranche dar. „Damit schaffen wir eine gesunde Innovations-Plattform für den qualifizierten Austausch in diesem Technologiebereich“, kündigten Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, CEOs der NürnbergMesse Group, anläßlich des MedTech Summit am 15. Juni in Nürnberg an.

Von Marlene Klemm und Benno Wagner



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 philosophy & culture



KULTURTOUR

Visegrád Karma – Der Weg zur Demokratie17. Juni 2016 | EJ 3/16

Visegrad Karma Plakat

Politische Plakatkunst als Erinnerung an das Ende des kommunistischen Regimes

Ondřej Černý

Mit einer interessanten Ausstellung, die aus Anlaß des tschechischen Vorsitzes in der Visegrád-Gruppe, bis 29. Juli 2016 im Tschechischen Zentrum in München gezeigt wird, erinnert die V4-Gruppe (Visegrád-Länder –Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn) an die Zeit des Zusammenbruches der kommunistischen Herrschaft in diesen Ländern in den Jahren1989/1990. Diese Wanderausstellung setzt sich gekonnt mit den Bürgerbewegungen aus dieser Zeit auseinander. Die Kreativität und Vielfältigkeit der Künstler aus der Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs zeigt humorvoll und zugleich ironisch auf die damaligen Mißstände, die diese Ära offensichtlich prägten.
Der offiziellen Eröffnung, die vom Zentrumsdirektor PhDr. Ondřej Černý (Bild oben) vorgenommen wurde, wohnten alle Konsuln der Visegrád-Gruppe in München bei.



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 via carolina




 

 reflex




Sein oder Nichtsein13. Juni 2016 | EJ 3/16

Präsident der Paneuropa-Union Deutschland e. V.

Präsident der Paneuropa-Union Deutschland e.V.

HinweisGastbeitrag von Bernd Posselt

Weniger als eine Woche nach dem 400. Todestag des für Europa wohl bedeutendsten Briten William Shakespeare, schied Boris Johnson aus dem Amt eines Bürgermeisters von London. Zum Nachfolger wurde Sadiq Khan gewählt, ein Sozialist mit pakistanischen Wurzeln, der islamistischer Sympathien verdächtigt wurde, aber unmittelbar nach seinem Amtsantritt an der jährlichen Holocaust-Gedenkveranstaltung in einem Rugby-Stadion im Norden der britischen Metropole teilnahm. Der Schiit ist der erste Moslem an der Spitze einer Hauptstadt eines EU-Mitgliedstaates, wurde jedoch aufgrund seiner linken gesellschaftspolitischen Vorstellungen per Fatwa zum Nichtmuslim erklärt und erhielt Todesdrohungen.

Wie sehr er sich zur europäischen Einigung bekennt, ist nicht sicher, wohl aber, daß sein konservativer Vorgänger mit Inbrunst für den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU kämpft. Der strohblonde Boris Johnson, der die Kampagne für ein Nein zur EU-Mitgliedschaft beim Referendum am 23. Juni leitet, pflegt zwar sein nordgermanisches Äußeres, hat aber ebenfalls tiefe Wurzeln im Orient.



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 political forum




Ein Reflex auf den am 28. Mai veröffentlichten Beitrag von Rainer Dumont du Voitel erreichte unsere Redaktion aus Madrid.12. Juni 2016 | EJ 3/16

EU unter der Lupe

Jeder sagt: ‘Wir brauchen mehr Europa’, doch niemand verspürt, trotz aller Ratlosigkeit und Flüchtlingskrise, ein wirkliches Bedürfnis danach.
Liegt somit die Lösung in einem Neubeginn in vorerst kleinerer Zusam­men­set­zung? Und was geschieht mit dem real existierenden Europa, das sich im­mer noch sucht und nicht findet?

Die Fragen, die Rainer Dumont du Voitel hier stellt, sind meiner Meinung nach von höchster Aktualität. Im seinem Text bereitet er selbst den Weg zu einigen Antworten. Wir sollten, trotz allem, nicht vermissen, näher und von verschiedenen Gesichtspunkten aus darauf einzugehen.



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Dr. Vicente Rodríguez-Carro



 

 new media, science & technology



Foto: geek.com

Foto: geek.com


Die nächste Revolution ...12. Juni 2016 | EJ 3/16

Dieter Brockmeyer

Dieter Brockmeyer


„Virtual“ und „Augmented Reality“, zwei Schlag­worte, die für große Umbrüche stehen.

Aktuell sind die Gazetten gefüllt mit teils bedrohlich anmutenden Be­rich­ten zu „Virtual Reality“, kurz VR. Was steht dahinter und auf was müssen wir uns gefaßt machen?

Steven Spielberg will einen ersten Hollywood Blockbuster mit der Technik produzieren und auch auf der jährlichen weltweit führenden TV-Programmmesse miptv Anfang April in Cannes war dieses Thema eindeutig im Fokus. Ist VR also ausschließlich ein Entertainment Phänomen? Eher nicht! Zumindest nicht im Kino, bei der Game-Industrie sieht es schon anders aus, lebt sie eh von der Interaktion mit ihren Nutzern. Bevor es ein massenattraktiver Trend wird, müssen noch extrem viele Fragen geklärt werden. So ist es sicherlich ein tolles Erleben für den Zuschauer plötzlich mitten in einer Schlachtenszene in Mittelerde involviert zu sein, eine Liebesszene hingegen, die auf zwei Menschen fokussiert, ist nur schwer zu vermitteln, wenn der Zuschauer jederzeit irgendwo im Raum abschweifen kann. Nicht wenige Experten erwarten daher auch, daß zukünftig die Games-Industrie auch im Kino der Innovator sein wird. Aber das wird mit Sicherheit noch dauern. Andere Bereiche könnten allerdings viel früher und nachhaltiger betroffen sein und das Zusammenleben aller Menschen und die Art wie diese arbeiten, nachhaltig verändern. Das gleiche gilt übrigens auch für „Augmented Reality“, AR.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Dieter Brockmeyer



 

 new media, science & technology




Twitter sperrt Millionen von Benutzerkonten

Twitter Passwörter gestohlen?11. Juni 2016 | EJ 3/16

PASSWORD in Binary Code | Thomas Weiss

Auf verschiedenen Nerd-Sites wie z. B. «techcrunch.com», «thehackernes.com» oder auch «thenextweb.com» war Mittwoch, 8. 10. 2016 zu lesen, daß 32 Millionen Twitter-Accounts auf «Underground Sites» im «Dark Web» zum Kauf angeboten worden sein sollen.



Den Meldungen zufolge wurde spekuliert, ob «Twitter» gehacked wurde oder die Account-Daten per Malware Phishing gesammelt wurden.

Diese Vermutung bewahrheitet sich insofern, als Twitter bestätigt, Millionen von Benutzerkonten seien gesperrt worden, wie «theguardian» am Freitag, 10. Juni 2016, berichtet.



Twitter sah sich gezwungen, 33 Millionen Benutzerkonten zu sperren, nachdem diese im Dark Web zum Kauf angeboten wurden.



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Dipl.-Ing. (FH) Thomas Weiss



 

 economics & economics spotlight




Kommentar:

Trotz der schlechten Stimmung in der Weltwirtschaft:10. Juni 2016 | EJ 2/16

In Deutschland gehen die Uhren anders

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion


Wirtschaftspolitischer Kommentar | Einkaufsmanager-Index bis Mai 2016 | Statista

Trotz einer allgemeinen schlechten Stimmung in der Weltwirtschaft, die sich auch vor allem an den internationalen Börsen widerspiegelt, scheint diese Entwicklung auch in den letzten Monaten an Deutschland vorbeizuziehen. Daß die Märkte über die weitere Entwicklung der Wirtschaft mehr als skeptisch sind, dürfte daher rühren, daß die Ursachen der vergangenen Finanzkrise sowie die überaus starke Verschuldung in allen Bereichen der Wirtschaft noch nicht beseitigt sind. In den Industrieländern wurde der Anstieg der Verschuldung zwar beendet, aber der Abbau kommt nur schleppend voran. In den Schwellenländern, insbesondere in China steigt die Verschuldung weiter an. In diesem Umfeld scheinen Zinserhöhungen, wie die Federal Reserve anstrebt, recht gefährlich und Ermunterungen zur höheren Verschuldung, wie sie die Bank von Japan und die Europäische Zentralbank mit ihrer negativen Zinspolitik praktizieren, mehr als kontraproduktiv.



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 focus in time




Juncker-Investitionsplan8. Juni 2016 | EJ 2/16

Der Vizepräsident der EU-Kommission Jyrki Katainen schlägt vor, den „Juncker-Plan“ über die ursprünglich vorgesehenen drei Jahre hinaus zu verlängern

Der Vizepräsident der EU-Kommission Jyrki Katainen schlägt vor, den „Juncker-Plan“ über die ursprünglich vorgesehenen drei Jahre hinaus zu verlängern

Foto: EP


Am Mittwoch (8. Juni) debattierten die EU-Abgeordneten über die bisherigen Ergebnisse des Juncker-Plans.

Am Mittwoch (8. Juni) debattierten die EU-Abgeordneten über die bisherigen Ergebnisse des Juncker-Plans.

Foto: EP


Plenum zieht Zwischenbilanz

Ein Jahr nach der Einführung des Wachstumsplans waren die Meinungen der Abgeordneten gespalten, was die bisherigen Ergebnisse der 315-Milliarden-Euro Investitionsinitiative betrifft. In der Plenardebatte mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission Jyrki Katainen begrüßten EVP und S&D mit gewissen Vorbehalten die Bilanz der Initiative und die Ankündigung der Kommission, sie zu verlängern, während Mitglieder der kleineren Fraktionen sich skeptischer äußerten.



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 economics & economics spotlight



INTERZOO 2016 | Foto: WZF | Thomas Geiger

Foto: WZF | Thomas Geiger

Die größte Interzoo aller Zeiten ging in der NürnbergMesse zu Ende30. Mai 2016 | EJ 2/16

Neue Kontakte, inspirierende Eindrücke, gute Geschäfte

Am letzten Tag der Veranstaltung blickte der Messeveranstalter Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe GmbH (WZF) auf eine gelungene 34. Interzoo zurück: Die Weltleitmesse der internationalen Heimtierbranche war die bisher größte in ihrer Geschichte: Rund 39.000 Fachbesucher (+ 5 Prozent) aus über 90 Ländern informierten sich über die neuesten Nahrungs- und Pflegemittel, Zubehörartikel und Dienstleistungen für Heimtiere. Die Anzahl der Aussteller ist um sieben Prozent gestiegen: Insgesamt präsentierten in diesem Jahr 1.818 Anbieter aus 61 Ländern ihre Innovationen und Trends auf einer Brutto-Ausstellungsfläche von über 115.000 Quadratmetern.

Die Interzoo wurde auch wieder internationaler: Von den Besuchern kamen 70 Prozent aus dem Ausland, vor allem aus Italien, Frankreich, aus den Niederlanden, Spanien, aus der Tschechischen Republik und Polen. Auf Ausstellerseite stieg die Internationalität auf 82 Prozent.



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Von Antje Schreiber



 

 political forum



Vertrag von Maastricht

Vertrag von Maastricht


ZUKUNFT DER EU ...28. Mai 2016 | EJ 2/16

Nötig ist ein Neubeginn mit sowohl mehr, als auch weniger Europa

Der europäische Einigungsprozeß – gestehen wir es uns ruhig ein – ist, trotz aller Unkenrufe, ein Wunderwerk, das nur durch politischen Willen 'von oben’ zustande gebracht werden konnte.

Spätestens seit dem Maastricht-Vertrag, der auch die Einführung des Euro auf den Weg brachte, gab es jedoch Fehlentwicklungen, die seit Ausbruch der immer noch nicht überwundenen Finanz- und Staatsschuldenkrisen verstärkt in den Vordergrund getreten sind. Die Begeisterung für Europa hat sich seither fast in ihr Gegenteil gekehrt. Jedenfalls sägen die Euroskeptiker in der Diskussion über die Zukunft Europas an allen Ästen, ohne Alternativen anzubieten. Es ist somit an der Zeit, der schwächelnden EU neuen Wind in die Segel zu blasen.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel



 

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Kommentar:

Ohlasy na 67. Sudetoněmecký sjezd v českých médiích19. Mai 2016 | EJ 2/16

Das Echo auf das Pfingst­tref­fen und den 67. Sudeten­deut­schen Tag in Nürnberg in den tsche­chi­schen Medien

Blättert man in den tschechischen Medien, um zu erfahren, inwieweit die geistigen Gräber der gemeinsamen Vergangenheit zugeschüttet sind, fällt die Feststellung sehr mager aus. Zugegeben, im Vergleich zu den letzten Jahren, war die Berichterstattung zwar sehr verhalten, aber durchaus mit einer positiven Note, bis auf die ewiggestrigen Kommunisten und die nationalistisch denkenden Tschechen. Daß es bei der tschechischen Bevölkerung immer noch wilde Falkengruppen gibt, die das bisher gemeinsam errungene Verständnis, Vertrauen und die steigende Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf der großen und inzwischen stark geförderten Baustelle Europa zunichte machen wollen, findet auch eine Parallele im deutschen, sprich bayerischen Lande. Aber Gott sei Dank, diese unbedeutenden, zwar vorlauten, Grüppchen, versuchen nur zu poltern und finden wenig Gehör. Wichtig ist festzustellen, daß es gerade die junge Nichterlebnis-Generation ist, die es versucht, teilweise mit sehr viel Erfolg und vor allem ehrenamtlich, die geistigen Brücken zwischen Tschechen und Deutschen mit oder ohne Sudetendeutschen Hintergrund neu aufzubauen sowie die noch halbwegs intakten Brücken durch viel Gefühl und verständnisvoll zu reparieren.
Nachstehend präsentieren wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine kleine Auswahl von Artikeln und Kommentaren in den tschechischen Medien, natürlich in der Originalsprache, denn Kenntnis der Sprachen der unmittelbaren Nachbarn schadet nicht.
Dies hat nicht nur der tschechische Kulturminister Daniel Herman und andere tschechische Gäste bei dem 67. Sudetendeutschen Tag mit Bravour bewiesen.

-Peter Verbata-



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Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten15. Mai 2016 | EJ 2/16

67. Sudetendeutscher Tag und ein historischer Schritt in die Zukunft

(Von li. n. re.) Tschechischer Kulturminister Daniel Herman, Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer, Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt, Stellvertr. Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion – Staatssekretär a.D. – MdL Karl Freller, MdL Hermann Imhof, Tschechischer Honorarkonsul – Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Ehrenvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Hans-Peter Schmidt. Im Hintergrund rechts Dr. Roland Fleck – CEO Nürnberg Messe

(V. li.) Tschechischer Kulturminister Daniel Herman, Bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer, Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt, Stellvertr. Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion – Staatssekretär a.D. – MdL Karl Freller, MdL Hermann Imhof, Tschechischer Honorarkonsul – Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Ehrenvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Hans-Peter Schmidt. Im Hintergrund rechts Dr. Roland Fleck – CEO Nürnberg Messe

Es berichten Horst Wunner und Peter Verbata (Text), Thomas Weiss (Fotos)

Nürnberg – Wer die Ver­gan­gen­heit nicht kennt, kann die Zu­kunft nicht gestalten. So darf man den 67. Sudeten­deut­schen Tag bzw. zwei Tage, die nach län­ge­rer Zeit wieder in der Kaiserstadt Nürn­berg unter dem Motto «Sudeten­deut­sche und Tschechen – Dialog verpflichtet» ge­stan­den sind, deklarieren.
Zahlreiche verbindende Ge­sprä­che wurden an dem Pfingst­wo­chen­ende sowohl auf der Nürn­ber­ger Burg als auch in den Hal­len der NürnbergMesse auf vie­len Ebenen gepflegt, man kam sich wieder ein ganzes Stück nä­her. Es war zu spüren, daß die al­ten Vorurteile zum großen Teil ab­ge­baut sind.
Nichts hätte das besser beweisen können, als die imposante Gäste­liste, die auch eine Vielzahl von politischer Prominenz aus der Tschechischen Republik und Bay­ern auswies. Sie alle hieß Lan­des­ob­mann Steffen Hörtler zum Pfingsttreffen willkommen, freute sich über die große Prä­senz, „in diesem Jahr ist ebenso die Be­su­cher­zahl der deutschen Min­der­heit in Tschechien noch einmal deutlich angestiegen“. „Das Motto weise in die Zukunft“, so auch die Schirmherrin, So­zial­mi­ni­ste­rin Emilia Müller.
Als Vertreter der Bundesregierung war am ersten Tag des Pfingst­tref­fens Abgeordneter Hartmut Koschyk gekommen, der sich be­ein­druckt von der Dialog­be­reit­schaft von beiden Seiten zeigte, und die Heimat­ver­trie­be­nen­ver­bän­de als wichtige Brückenbauer nannte. „Wir geben 10 Millionen Euro für das Museum in München aus, was zeigt, wie wichtig uns die Erhaltung von geschichtlichen Wurzeln ist“. Und hob, begleitet von starkem Beifall, die we­sent­lich größere Anzahl der tsche­chi­schen Mandatsträger beim Su­de­ten­deut­schen Tag hervor, „da müssen wir deutsche Politiker schon aufpassen, daß wir da nicht ins Hintertreffen geraten und mißverstanden werden“.



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Nachbarschaftlicher Wissensaustausch13. Mai 2016 | EJ 2/16

Tschechische Arbeits- und Sozialministerin Michaela Marksová beim Eintrag in das Gästebuch der Stadt Nürnberg

Tschechische Arbeits- und Sozialministerin auf Erkundungsreise in Nürnberg

Die Empfangszeremonie bei solchen, auch arbeitsreichen Besuchen, hat bei der Stadt Nürnberg und ihren politischen Fraktionen eine eingespielte Form. Nach den kurzen Gastbegrüßungen, diesmal von Dr. Anja Prölß-Kammerer, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion in Vertretung des Oberbürgermeisters, und des Chefs der städtischen SPD-Fraktion Markus Rinderspacher, erfolgte der obligatorische Eintrag in das Gästebuch. So war es auch bei dem Besuch der tschechischen Arbeits- und Sozialministerin Michaela Marksová, die auf Einladung der SPD-Stadtratsfraktion mit einer kleineren Abordnung, darunter auch der stellvertretende Minister Jiří Vaňásek sowie einige Mitarbeiterinnen aus den Fachbereichen des Ministeriums gekommen ist. Und wie es sich protokollarisch gehört, wurden sie vom tschechischen Generalkonsul Milan Čoupek, der in München residiert, begleitet.



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-pv-



 

 via carolina




Kaiser Karl IV. – geschichtlicher Brückenbauer 13. Mai 2016 | EJ 2/16

Das „Goldene Band der Sympathie“ in Nürnberg vorgestellt

(v. li. n. re.) Dr. Christa Staudecker – Metropolregion, Konsul Hans-Peter Schmidt, Michal Pospísil – Cheb, Bernd Posselt, Armin Kroder – Landrat, Dr. Fabian Fiederer – Haus der Bayerischen Geschichte, Hans Eibauer – Centrum bavaria Bohemia

Foto: trendmedia


Der Freitag, der dreizehnte, war ein guter Tag, zumindest für alle Träger dieses Symbols (unser Bild von li. nach re.) Dr. Christa Staudecker – Metropolregion, Konsul Hans-Peter Schmidt, Michal Pospísil – Cheb, Bernd Posselt, Armin Kroder – Landrat, Dr. Fabian Fiederer – Haus der Bayerischen Geschichte, Hans Eibauer – Centrum bavaria Bohemia, das nicht nur das Pfingsttreffen bzw. die Sudetendeutschen Tage in Nürnberg, sondern auch die Bayerisch-Tschechische Landesausstellung ab 14. Mai 2016 begleiten wird.

Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und langjährige Europaabgeordnete sowie begnadete Rhetoriker Bernd Posselt erinnerte bei der Vorstellung an die ersten zarten Versuche so ein großartiges Projekt aus der Taufe zu hieven, und nannte dabei einige der geistigen Mitstreiter bei der Umsetzung. Sein Dank richtete sich vor allem an den tschechischen Honorarkonsul, Kuratoriumsvorsitzenden der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Ehrenvorsitzenden der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Hans-Peter Schmidt, der mit einem großen Engagement, Überzeugungskraft und Akribie, diese Landesausstellung auf den Weg zwischen Prag und Nürnberg auf die „Goldene Straße“ brachte.



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-pv-



 

 magazine


Thüringer Landesausstellung Gotha | Weimar

12. Mai 2016 | EJ 2/16

Knapp 100 Jahre nach der
Abdankung der letzten Thüringer
Monarchen widmet sich erstmals
eine kulturhistorische Landesausstel­lung der Dynastie der Ernestiner,
der bedeutende Persönlichkeiten,
darunter Kurfürsten, Herzöge
und Könige entstammen.

www.ernestiner2016.de

DIE ERNESTINER – EINE DYNASTIE PRÄGT EUROPA

Thüringer
Landesausstellung
Gotha | Weimar
24. Apr – 28. Aug 2016




 

 political forum




Die neue deutsch-russische Eiszeit10. Mai 2016 | EJ 2/16

Deutsch-Russische Eiszeit – Putin vs Merkel

Deutsch-Russische Eiszeit

Fotodesign: Thomas Weiss


Es ist noch gar nicht solange her, daß das Putinsche Projekt eines größeren, von Lissabon bis nach Wladiwostok rei­chen­den Europas für bare Münze genommen, daß die deutsche Kanzlerin als eine Freundin Putins angesehen worden ist und daß eine deutsch-russische Moderni­sie­rungs­ge­mein­schaft den Beifall vieler gefunden hat. Doch die Zeiten haben sich jüngst dramatisch gewandelt!

Wie im in London erscheinenden „Economist“ zu lesen war, hat sich ein deutscher CDU-Parlamentarier dahingehend vernehmen lassen, daß Rußland für ihn nicht mehr ein Partner und Rivale, sondern schlicht ein „potentieller Gegner“ sei. Der deutschen Kanzlerin wird darin nachgesagt, daß sie der Ansicht sei, Putin betreibe aus Mangel an politischen und wirtschaftlichen Erfolgen das „Ängstigen“ seiner Nachbarn und hebe mit seinen Großmachtallüren das Selbstgefühl seiner Landsleute. Dieser mag eines Tages an seiner eigenen Hybris scheitern. Die Gefahr sei nur, daß er bei einem militärischen Konflikt auch andere mit sich in den Abgrund reißt. (S. 19 und 22)
Es scheint so, als ob die Beziehungskrise zwischen dem „Westen“ und dem Rußland Putins endlich auch öffentlich zur Kenntnis genommen, nicht mehr wegdiskutiert, sondern in ihren internen und externen Auswirkungen erkannt wird. Demnach deutet vieles darauf hin, daß in den deutsch-russischen Beziehungen eine neue „Eiszeit“ begonnen hat.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Prof. Dr. Helmut Wagner



 

 focus in time




„Es ist an der Zeit, für Europa zu kämpfen“9. Mai 2016 | EJ 2/16

Beethovens „Ode an die Freude“, im Plenum vorgeführt von den jungen Musikern des „AdAstra“-Quartetts der Straßburger Musikakademie

Beethovens «Ode an die Freude», im Plenum vorgeführt von den jungen Musikern des „AdAstra“- Quartetts der Straßburger Musikakademie


Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz zum Europatag

Zur Eröffnung der Mai-Plenartagung erinnerte Schulz an die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950 über die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – der Vorgängerin der Europäischen Union. Er rief die Europäer dazu auf, den gleichen Mut zu zeigen und für Solidarität sowie friedliche Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg zu kämpfen und sich dem „Modell der Zerstörung und der Gewalt“ entgegenzusetzen.

Nach der Vorführung von Beethovens «Ode an die Freude» im Plenum durch die jungen Musiker des «AdAstra»-Quartetts der Straßburger Musikakademie wiederholte Schulz als Beispiel einige herausragende Zitate aus Schumans damaliger Rede, dass der Friede der Welt nicht gewahrt werden kann „ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen“, oder dass sich Europa „nicht mit einem Schlag“ herstellen lässt, und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung, „sondern durch konkrete Tatsachen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen.“



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-M.F./A.W.-EP-



 

 reflex




Karlspreis 2016 – Rede des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz6. Mai 2016 | EJ 2/16

Der Vatikan erhält den Karlspreis 2016

Heiliger Vater,
verehrte Festgäste,

Es ist mir eine große Ehre und Freude, in der Sala Regia im Vatikan anlässlich der Verleihung des Karlspreises an Seine Heiligkeit Papst Franziskus zu sprechen. Der Karlspreis ist ein Bürgerpreis, gestiftet von den Bürgern Aachens, meiner Heimatregion an der deutsch-holländisch-belgischen Grenze. Unser Kontinent lag damals kriegsverheert und kriegsvernarbt noch in Trümmern. Und doch machten sich die Aachener Bürger auf, mit dem Karlspreis die friedliche Einigung Europas zu fördern. Dass wir, Jean-Claude Juncker, Donald Tusk und ich, als die Präsidenten der drei EU-Institutionen und als Karlspreisträger heute gemeinsam zu Ihnen sprechen, zeigt, wie sehr wir uns diesem Geist der Aachener Bürger verpflichtet fühlen.

-Giacomo Fassina-



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 travel



Ansichtskarte aus

Die Türmerin ist stolz auf ihre Stadt.

Die Türmerin ist stolz auf ihre Stadt.


Stadt der Moderne, Industrie­kultur und der Kunst29. April 2016 | EJ 2/16

In dieser Stadt gibt es mehr zu entdecken, als man vermutet. Diese kreisfreie Stadt ist die drittgrößte in einem Bundesland, die am Nordrand des Erzgebirges im Erzgebirgsbecken liegt und hat Alleinstellungsmerkmale, die manchem noch unbekannt sein dürften. In den Jahren zwischen 1953 bis 1990 wurde sie aus politischen Gründen umbenannt.
Um die interessante Stadt, die oft als sächsisches Manchester bezeichnet wird, richtig anzusehen, empfiehlt sich, auf den 64 Meter hohen Rathausturm aufzusteigen und den Rundblick zu genießen.

Das Logo „Stadt der Moderne“ wirbt für eine gelungene Symbiose der Industriekultur und Kunst. Es sind die Gegensätze, die diese regionale Metropole nahe dem Erzgebirge auszeichnen und diese Stadt nach der Wende wie Phönix aus der Asche Auferstehen ließen.



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 philosophy & culture



KULTURTOUR

Bayerische Landesausstellung 2016: 500 Jahre Bier in Bayern – Kloster Aldersbach im Passauer Land

Abbildung: «landesausstellung-bier.de»


Bier, 500 Jahre Baye­risches Reinheitsgebot und Politik28. April 2016 | EJ 2/16

300 Exponate zählt die Landes­aus­stel­lung im Zisterzienser­klo­ster Al­ders­bach

Aldersbach – Wer, wie der Autor seit seiner Jugendzeit auf dem Lande aufwuchs, der lernte eine Menge von Wirtshäusern und Brauereien mit ihren Braustüberln kennen und auch schätzen, denn sie waren die besten Stuben, in denen man nicht nur seine schulischen Aufgaben machen konnte, oft mit der Hilfe von Dorfpfarrer und manchen wohl wissenden Stammtischbrüdern, die einem neugierigen und wißbegierigen Studenten die Lebensrealitäten offenbarten. Man konnte dabei viel lernen. Und das Lernen zeichnet die Bayerische Landesausstellung „Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach im Passauer Land aus – ein absolutes Muß für alle, für die das Bier und das Bayerische Reinheitsgebot mehr ist, als nur süffige Nahrung mit Geschichte im Hintergrund. Dem Besucher sei zu empfehlen, alle seine Sinne zu schärfen, denn das Sehen, Hören und Riechen waren auch bei dem Rundgang während der offiziellen Eröffnung der Ausstellung, die bis 30. Oktober 2016 im Zisterzienserkloster seine Besucher willkommen heißen wird, sehr wichtig. Es ist eine einzigartige, spannende Dokumentation rund um das Bier, die man im Rahmen des Jubiläums „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot“ kennenlernt.




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 magazine




 

 economics & economics spotlight




 

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Ein historischer Rückblick18. April 2016 | EJ 2/16

17. April 1916, 23:35 Uhr – vor hundert Jahren – Ein Berg fliegt in die Luft und die Welt schaut nach Ladinien

Zusammengestellt von unserem Kollegiumsmitglied Dr. Hans A. Kolb

Der 2462 m hohe Col di Lana in den Dolomiten war im 1. Weltkrieg einer der am meisten umkämpften Berge in der Alpenfront zwischen Österreich und Italien. Nachdem es den italienischen Truppen ab Juli 1915 nicht gelingen wollte, diesen strategisch wichtigen Berg einzunehmen, hatte der italienische Pionierleutnant

Innsbrucker Zeitung vom Freitag, 21. April 1916


Caetani die Idee, den Gipfel zu unterminieren und diesen dann mit den darauf stationierten österreichischen Truppen in die Luft zu sprengen. Am 17. April 1916 um 23:35 Uhr war es dann soweit. Der Berg flog mit einer Riesendetonation in die Luft und die unter der Leitung von Oberleutnant Anton Tschurtschenthaler stehenden Tiroler Kaiserjäger, die erst tags zuvor ihre Kameraden in dieser Stellung abgelöst hatten, mußten den Col di Lana räumen. Sie konnten sich aber am benachbarten Monte Sief wieder festsetzen und einen italienischen Einbruch in diese Region verhindern.

Anton Tschurtschenthaler, der Held vom Col di Lana, war Sohn von Franz Alois Tschurtschenthaler, der von 1868 bis 1871 Präsident der Handels- und Gewerbekammer von Bozen und von 1864 bis 1874 dortiger Bürgermeister war.

Über die Kämpfe um den Col di Lana von den Anfängen bis zur Sprengung berichteten die Innsbrucker Nachrichten am 21. April 1916:


Anmerkung der Redaktion:

Der historische Blick hundert Jahre zurück sollte in der heutigen Zeit der permanenten politischen Bewegungen pro und contra mit vielen Krisen, die gewalttätige Auseinandersetzungen an territorialen Grenzen von vielen Flüchtlingen in unserem halbwegs vereinten und noch friedlichen Europa verursacht werden, eine Mahnung sein, sich dessen bewußt zu werden, daß Gewalt nie eine vernünftige Lösung der gemeinsamen Probleme gebracht hat.

Im kommenden Jahr anläßlich des traditionellen Kolloquiums der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das im Rahmen der „Neudrossenfelder Europatage“ in Oberfranken vom 19. bis 21. Mai stattfindet, wird sich die wunderschöne Region im Herz der Dolomiten – Ladinien – in seiner Vielfallt vorstellen.



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 names & news


Brenner im Brennpunkt17. 4. 2016 | EJ 1/16

Fraktionsvize MdL Freller mit Außenminister Kurz Künftiger Innenminister Sobotka und MdL Freller

Partnerschaftliche Gespräche sind auf beiden Seiten willkommen (Bild li. Fraktionsvize MdL Freller mit Außenminister Kurz, Bild re. Künftiger Innenminister Sobotka und MdL Freller)


Grenzsicherungsmaßnahmen als Gesprächsthema

München – Anläßlich eines intensiven Austausches zwischen dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz und dem künftigen Innenminister Wolfgang Sobotka mit der CSU-Fraktionsspitze im Bayerischen Landtag, hat auch der Fraktionsvize MdL Karl Freller, Staatssekretär a. D., beiden Gesprächspartnern die volle Unterstützung für die Grenzsicherung am Brenner von der bayerischen Seite signalisiert.

Der österreichische Außenminister Kurz und MdL Freller lobten bei der Begegnung die österreichische Flüchtlingspolitik der vergangenen Monate: „Ohne die Grenzsicherung durch Österreich und die Westbalkanstaaten wären die Flüchtlingszahlen nicht so deutlich zurückgegangen. Österreich hat hier einen wichtigen Beitrag geleistet“, ist sich Freller sicher. Nun würden aber Schlepper neue Routen suchen: „Hier steht der Brenner im Brennpunkt. Es darf nicht zu einem Durchwinken der Italiener kommen!“, verlangt Freller und unterstützt daher die von Österreich angedachte Grenzsicherung zu Italien. Außenminister Kurz nannte Deutschland und Bayern die wichtigsten österreichischen Partner – nicht nur bei der Lösung der Flüchtlingskrise.

-M.K.-



 

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Die FEK-Jahreshauptversammlung ließ auf das kom­men­de wirtschaftspolitische Kolloquium 2017 blicken6. April 2016 | EJ 1/16

Sie wollen den Europatagen 2017 wieder bleibende Konturen verleihen: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michal Wittmann, FEK-Finanzvorstand Jeanette Steinbach, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Peter Verbata, Bürgermeister Harald Hübner, Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth und Unternehmens- und Sicherheitsberater Richard Kaptejna (von links).

Sie wollen den Europatagen 2017 wieder bleibende Konturen verleihen: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, Konsul Michal Wittmann, FEK-Finanzvorstand Jeanette Steinbach, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Peter Verbata, Bürgermeister Harald Hübner, Dr. Hans Kolb von der IHK Bayreuth und Unternehmens- und Sicherheitsberater Richard Kaptejna (von links).

Bild: Horst Wunner



Wirsberg. – Die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg ist der „Initiator“ der „Neudrossenfelder Europatage“. Zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK Bayreuth sorgt man seit 2003 im zweijährigen Turnus für überregionales Aufsehen, weil mit dem wirtschaftspolitischen Kolloquium, der Auszeichnung verdienter Persönlichkeiten mit der Europamedaille Kaiser Karl IV. und einem großen Europafest für die Bevölkerung die Nähe zu den Bürgern gesucht und gefunden wird. Eben ein Stück Europa vom hohen Sockel herunter zum Anfassen.
Die FEK-Jahreshauptversammlung im Wirsberger Hotel Reiterhof nutzte jetzt der geschäftsführende Vorsitzende Peter Verbata zu einem Ausblick auf die Europatage 2017, die nächstes Jahr vom 19. bis 21. Mai wieder in der schönen Europa-Gemeinde im Rotmaintal stattfinden. „Die Vorbereitungen laufen wieder auf heißen Touren – unter dem Motto „Ein Europa und seine Regionen“. Wir haben bereits die Zusage von Ladinien, diese rätoromanisch sprachliche Insel im östlichen Südtirol. Sie wird uns vor allem die facettenreiche Kultur näher bringen sowie bestechende Handwerkskunst und die lukullischen Spezialitäten zeigen. „Es wird ein lebendiges Dokument wie vielfältig Europa ist“, betonte Verbata. Wer einmal diese fünf Täler mit ihrer Ursprünglichkeit und traumhaften Landschaft kennengelernt hat, dem werde das unvergeßlich bleiben.
In der Diskussion kamen zum Thema „Europa der Regionen“, das die Europatage auszeichnet, weitere Vorschläge. So meinte der langjährige frühere Neudrossenfelder Bürgermeister und jetzige stellvertretende Landrat Dieter Schaar, daß vielleicht die Stadt Apeldoorn in der holländischen Provinz Gelderland mit einbezogen werden könnte, weil da bereits Beziehungen zum Landratsamt Kulmbach mit Landrat Klaus Peter Söllner bestehen. IHK-Außenhandelsexperte Dr. Hans Kolb regte an, noch ein bis zwei weitere europäische Regionen als Partner einzuplanen, um das Angebot noch interessanter zu machen, wirtschaftliche und weitere touristische Aspekte zu vertiefen. Verbata will diese Gedanken in seine Vorbereitungen einbeziehen.
Ein Loblied sang Schaar noch auf die bisherigen Europatage. Sie seien mit fortschreitender Dauer immer besser und zu einer echten Erfolgsgeschichte geworden. „Das wirtschaftspolitische Kolloquium mit hochkarätigen Wirtschaftsexperten, bedeutenden Politikern, Botschaftern und Konsuln aus mehreren Ländern, einfach großartig“. Auch der erst kürzlich verstorbene Außenminister Dr. Hans-Dietrich Genscher, auch Träger der FEK-Auszeichnung, sei schon präsent gewesen und dessen Konterfei ziere den Skulpturgarten neben dem Schloßplatz. Ebenso würdigte der amtierende Bürgermeister Harald Hübner diese großartige Veranstaltung mit Vorzeigecharakter. „Ich habe sie auch immer als wirtschaftspolitischen Faktor gesehen mit dem Ziel, neue Verbindungen für die oberfränkischen Unternehmen aufzubauen, aber auch gleichzeitig der Kultur und den Menschen gebührend Raum zu lassen“. Er bedankte sich nochmals ausdrücklich bei Peter Verbata für dessen ehrenamtliches Engagement, sowie bei der IHK, insbesondere bei Dr. Hans Kolb, der diese Top-Veranstaltung nach Oberfranken gebracht hat, und last but not least bei Landrat Klaus Peter Söllner für deren Einsatz. „Ich jedenfalls freue mich schon auf die Europatage 2017, wo der Austragungsort Neudrossenfeld wieder im überregionalen Interesse stehen wird“.
Zur Jahreshauptversammlung kam auch Richard Kaptejna aus Wien angereist. Dem Unternehmens- und Sicherheitsberater, der fünf Sprachen beherrscht –er war schon wiederholt Gast bei den Europatagen – gefällt die Internationalität dieser Wochenenden, „das ist nicht provinziell, sondern würde auch einer Großstadt gut zu Gesicht stehen“. Und Michal Wittmann aus Luxemburg, Honorakonsul von Moldawien und Träger der FEK-Auszeichnung 2015, scheute ebenfalls nicht die weite Anreise, stellte die herzliche Atmosphäre heraus, die in Neudrossenfeld herrsche. Als oftmaliger Besucher und Insider sehe er diese Tage als kleine Brücke, Menschen näher für ein gemeinsames Europa zu sensibilisieren.
Schlußwort von Peter Verbata: „Ich danke allen Unterstützern aus Wirtschaft und Kommunalpolitik, wir wollen gemeinsam den europäischen Gedanken, der gerade in der heutigen Zeit sehr leidet, voranbringen“. Neudrossenfeld sei dafür auch ein gutes Podium, denn es lebe mit der Auszeichnung des Europaschildes durch das Straßburger Parlament ein Stück Europa.

–hw–

Eine Bildergalerie finden sie » hier



 

 focus in time



Glossary
EuGH


Verschnupftes Königreich Marokko nach EuGh-Urteil und die Menschenrechte28. März 2016

Im Vorfeld zu Krisen, die wieder neu entfacht werden könnten

ARRÊT DU TRIBUNAL ... Weiterlesen (Externer Link)


Der europäische Gerichtshof hat den Grundrechten der Bevölkerung in einem besetzten Gebiet ein unerhofftes Maß an Anerkennung verschafft und auf diese Weise das Königreich Marokko und den Ministerrat der EU (und damit auch die europäische Kommission und das europäische Parlament) bloßgestellt. Gleichzeitig hat er damit ein wichtiges Präjudiz für ähnlich gelagerte Fälle geschaffen.

Von der Öffentlichkeit kaum beachtet, hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am 10. Dezember 2015 in der Rechtssache T-512/12 ‘Polisario – Freiheitsbewegung der Westlichen Sahara – gegen Rat der Europäischen Union’ ein Urteil gefällt, das aufhorchen lassen müßte. Doch wer mag schon Urteile lesen, wenn sich anderweitig Flüchtlingsströme an Grenzzäunen stauen und in europäischen Hauptstädten und anderswo verheerende Sprengsätze, gelegt von muslimischen Terroristen mit unterschiedlichen Paßdokumenten, explodieren.

Ein Referendum soll über die Unabhängigkeit der Westsahara oder die Zugehörigkeit des Gebietes zu Marokko entscheiden. Diese Streitfrage, wer daran teilnehmen kann oder soll, steht seit über 25 Jahren im Verhandlungsraum



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Rainer Dumont du Voitel


 

 political forum




Europa in der Krise15. März 2016

Subjekt oder Objekt der Weltgeschichte?

Dr. Ingo Friedrich | Vortrag zum wirtschaftspolitischen Kolloquium 2015 der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. in Neudrossenfeld

Dr. Ingo Friedrich

Es besteht kein Zweifel – Europa befindet sich in einer veritablen, wenn nicht existenziellen Krise. Eine nüchterne Analyse führt zu mindestens drei Ursachen, die die aktuelle Krise befeuern:

1)

Bezüglich zentraler Politikfelder gibt es in der mit 28 Staaten sehr groß gewordenen Europäischen Union diametrale Beurteilungs- und Meinungsunterschiede – So bewerten die Südstaaten die Währungspolitik und die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank diametral anders als die Nordstaaten. Ein Teil Europas will Flüchtlinge auf alle EU-Länder verteilen, ein anderer will mit dem Hinweis auf die Haltung der Bürger, überhaupt keine Migranten oder Asylanten aufzunehmen. Ein Teil Europas will die Türkei an die EU heranführen, ein anderer will die Türkei draußen behalten. Für einen Teil Europas ist die Verletzung des „non bailout – Prinzips“ bei der Rettung Griechenlands der Sündenfall schlechthin. Für andere war dies die korrekte Anwendung des Grundsatzes „Not kennt kein Gebot“. Eine solche Summierung harter Gegensätze erschwert oder verhindert jegliche Kompromißfindung geschweige denn Konsensbildung.



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 political forum



Bernd Posselt, ein begnadeter Redner, der durch seine Offenheit und Sachkenntnis das Auditorium überzeugte

Bernd Posselt, ein begnadeter Redner, der durch seine Offenheit und Sachkenntnis das Auditorium überzeugte

Zerreißt die Angst Europa?14. März 2016

Krisen, Konflikte und Terror in der neuen Welt-Unordnung: 45. Europatag im Kloster Andechs

Es war der richtige Ort, geschichtsträchtig und kontemplativ, man hatte umgeben von festen Mauern genug Zeit, in klösterlicher Ruhe über die komplexen Fragen zu den Entwicklungen in Europa, der Flüchtlingspolitik, zur Vertreibung und die Rückkehr zum Nationalstaat nachzudenken oder in prachtvoller barocker Kulisse des Bibliotheksaales viele Themen dazu zu erörtern. Der Europatag der Paneuropa-Union im Kloster Andechs, mit namhaften Referenten und 160 Teilnehmern aus 14 Nationen, gab an zwei Tagen tiefe Einblicke in die Materie mit all den schwierigen Lösungsansätzen. Und eines wurde im Fazit klar: Ohne ein starkes Europa, dessen Bestand akut gefährdet ist, wird eine Bewältigung der vielen Probleme kaum möglich sein.



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 focus in time




Kommentar:

Euro-Krise, Flüchtlingskrise, Parteienkrise – jeder spricht
von der Krise, jeder scheint verunsichert
13. März 2016

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion

Wirtschaftspolitischer Kommentar | gfk Konsumklima 1/2016

Nicht ganz der deutsche Verbraucher und das ist immerhin die Mehrheit der Deutschen, scheint von all den schlimmen Nachrichten unbeeinflußt zu sein. Laut einer Befragung der Nürnberger GfK, einer der größten Marktforschungsunternehmen weltweit, lassen sich die Bundesbürger noch immer nicht durch die intensiven Diskussionen um eine nachhaltige Lösung der Flüchtlingsthematik beeindrucken. Auch die nach wie vor bestehende akute Terrorgefahr sorgt offenbar nicht für eine Verunsicherung im Hinblick auf die Stimmung der Verbraucher.
Nach dem leichten Zuwachs zu Beginn des Jahres zeigt die Konjunkturerwartung keine große Bewegung. Der Indikator verlor nur leicht und lag zuletzt bei 3,4 Punkten. Er konnte sich damit weiter im positiven Bereich halten, das heißt über seinen langjährigem Durchschnitt von Null Punkten. Allerdings liegt er knapp 24 Punkte unter seinem entsprechenden Vorjahreswert.



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 economics & economics spotlight




IWA OutdoorClassics 2016 verzeichnete neue Rekordbeteiligung 8. März 2016

IWA OutdoorClassics 2016

Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, eröffnet die 43. IWA OutdoorClassics 2016

Das 43. Messejahr zog den Fachhandel aus 120 Nationen nach Nürnberg

Innovationen und Funktionalität beherrschten die breite Pa­lette der ausgestellten Objekte, die sich dem Fach­pub­li­kum an vier Tagen vom 4. bis 7. März auf einer Fläche von fast 95.000 m² präsentiert haben. Jagd, Schießsport und Ausrüstung, auch für den Einsatz so­wohl in der zivilen als auch behördlichen Sicherheit so­wie Freizeit-Equipment, waren die Haupt­ge­sprächs­the­men auf der internationalen Ausstellung, die die 45.000 Fachbesucher, die meisten aus der Tschechischen Re­pu­blik, Österreich, Italien, Frankreich, Polen, Bel­gien, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz und aus Deutschland, bei ihren Rundgängen durch die zehn Hallen der NürnbergMesse mit den 1.455 Ausstellern aus 56 Nationen erörtern konnten. Führend unter den beteiligten Ausstellern waren Deutschland, die USA und Italien.

„Erfreulich für uns als Veranstalter ist nicht nur das kon­tinuierliche Wachstum der IWA OutdoorClassics ins­ge­samt auch in ihrem fünften Jahrzehnt“ so Thomas Preu­ten­bor­beck, Director Exhibitions bei der Nürn­berg­Mes­se, „sondern auch der gleichmäßig verteilte Zu­wachs über die drei großen Ausstellungssegmente Target Sports, Nature Activities und Protecting People.“



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 names & news



Joachim Herrmann – Bayerischer Staatsminister des Inneren, Heidrun Piwernetz – Regierungspräsidentin von Oberfranken, Wilhelm Wenning – Regierungspräsident a.D. (v.l.) | Foto: Bayreuther Sonntagszeitung – Gabriele Munzert

Joachim Herrmann – Bayerischer Staatsminister des Inneren, Heidrun Piwernetz – Regierungspräsidentin von Oberfranken, Wilhelm Wenning – Regierungspräsident a.D. (v.l.)

Foto: Bayreuther Sonntagszeitung | Gabriele Munzert


Heidrun Piwernetz – Oberfrankens erste Regierungspräsidentin 1. März 2016

Daß sich die feierlichen Rituale der Verabschiedung eines hohen und allzeit beliebten und geschätzten Regierungsbeamten, die zugleich mit der Amtseinführung des Nachfolgers, wie es am vergangenen Freitag, 26. Februar 2016, geschah, einer Nachfolgerin, ähneln, dürfte allgemein bekannt sein.
Die Schar der honorigen Gäste aus der regionalen Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und sonstigen wichtigen gesellschaftlichen Institutionen, die sich in der Stadthalle Bayreuth versammelt haben, um der mehr als zwei Stunden dauernden Feier einen würdigen Rahmen zu verleihen, lauschten aufmerksam den Rednern, die die beiden Persönlichkeiten, die neue Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und den bisherigen Präsidenten Wilhelm Wenning, der nach neun Jahren in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, mit entsprechendem Applaus bedacht haben. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann verabschiedete den frischgebackenen Privatier mit den Worten: „Sie sind ein fränkischer Kosmopolit“ und hob insbesondere die menschlichen Qualitäten Wennings hervor. „Mit ihrer freundlichen und bodenständigen Art haben sie ein angenehmes Miteinander geschaffen und die Loyalität der Mitarbeiter gewonnen. “



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Peter Verbata





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Der Bundestag zu Augsburg 14. 8. 2016
Grenzschutz: Besseres Manage­ment der EU-Außengrenzen 13. 8. 2016
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Das UNESCO-Weltkulturerbe sehen und hören 19. 7. 2016
Ehre wem Ehre gebührt 16. 7. 2016
Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz spricht den Opfern des Attentats von Nizza sein Mitgefühl aus 15. 7. 2016
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NÜRNBERGER Versicherungscup: Großes Tennis auch 2016 11. 4. 2016
Das Herz der Medizintechnik schlägt künftig in Nürnberg 11. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 14. GPB 7. 4. 2016
Dieses Blau! Es muß am Licht und am Himmel liegen 7. 4. 2016
Die FEK-Jahreshauptversammlung ließ auf das kommende wirtschaftspolitische Kolloquium 2017 blicken 6. 4. 2016
Einfache Antworten gibt es nicht! 4. 4. 2016
Genscher verstorben 1. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 13. GPB 1. 4. 2016
Verschnupftes Königreich Marokko nach EuGh-Urteil und die Menschenrechte 28. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 12. GPB 22. 3. 2016
Ausstellung: Italienische Schwarzweißfotografie – Landschaften 15. 3. 2016
Europa in der Krise 15. 3. 2016
Zerreißt die Angst Europa? 14. 3. 2016
Wirtschaftspolitischer Kommentar 13. 3. 2016
Ein Nostalgiewochenende zum Saisonschluß 12. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 9. GPB 11. 3. 2016
IWA OutdoorClassics 2016 verzeichnete neue Rekordbeteiligung 8. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 8. GPB 4. 3. 2016
IVA MRÁZKOVÁ – Einladung zur Ausstellung 2. 3. 2016
Heidrun Piwernetz – Oberfrankens erste Regierungspräsidentin 1. 3. 2016
Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes EP role in monitoring reforms 1. 3. 2016
España después de las elecciones 29. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 7. GPB 29. 2. 2016
50. Freizeitmesse 2016 28. 2. 2016
IWA OutdoorClassics 2016: Mehr erleben! 27. 2. 2016
Das Nordatlantische Bündnis und die Möglichkeit einer unseligen Verkettung 22. 2. 2016
Neue Inspirationsquelle im Gemeen­te­mu­seum Den Haag 21. 2. 2016
Forensic Economic Security Reflections 19. 2. 2016
Freizeitmesse ist ein Trendsetter 18. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 6. GPB 18. 2. 2016
Zemřel Bořek Šípek, světoznámý český výtvarník, designér a architekt 15. 2. 2016
Das Messe-Duo BIOFACH & VIVANESS 2016 auf Wachstumskurs 14. 2. 2016
Forensic Banking Reflections 12. 2. 2016
Sicherheitspolitische Gespräche 11. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 5. GPB 11. 2. 2016
Menschen sind keine Sachen, schon gar nicht nur Zahlen 11. 2. 2016
NÜRNBERGER bewahrt europäische Traditionen und Kulturgut 8. 2. 2016
Jenseits der Schnellschüsse 5. 2. 2016
A plan for Europe’s refugees 5. 2. 2016
Economic Defence Reflections 2. 2. 2016
Nachrichten aus Europa. GPB 1. 2. 2016
Davos Forensic Economic Defence Reflections 29. 1. 2016
VIVANESS 2016: Ein Interview mit Dr. Auma Obama 27. 1. 2016
Unbezähmbare Wellen 26. 1. 2016
Die Geschichte der Ukraine – ein inhärentes historisches Konfliktpotential? 26. 1. 2016
Niederländische EU-Rats­prä­si­dent­schaft: Die Erwartungen der EU-Abgeordneten 25. 1. 2016
Politisch korrekte Festtagswünsche 24. 1. 2016
Davos Reflections: 21. 1. 2016
Einblicke in eine wechselvolle Burggeschichte in Thüringen 21. 1. 2016
Klartext zum Neujahrsempfang 15. 1. 2016
„Nürnberg ist Heimat der Druckgussbranche“ 14. 1. 2016
Europa auf vier Pfoten im Nürnberger Messezentrum 7. 1. 2016
Nachrichten aus Europa. GPB 6. 1. 2016
Neuer Vorstandssprecher der GDG 1. 1. 2016
Sternsinger beim bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer 31. 12. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 21. 12. 2015
Rechtsruck in Europa? 18. 12. 2015
Migrationspolitik: Der zu lange Weg von der Konzeption bis zur Umsetzung 17. 12. 2015
Stumm wie Stein 17. 12. 2015
Wechselvolles 14. Jhd und Kaiser Karl IV. im Spiegel der Geschichte 15. 12. 2015
La Via: Klimaabkommen «gibt klare Linie für Klimapolitik des 21. Jahrhunderts vor» 14. 12. 2015
Einzigartiges Weihnachtsflair in Nürnberg – der Lichterzug 10. 12. 2015
Marokko gewinnt seinen Vorsprung durch die sanfte Macht hinter dem Thron 10. 12. 2015
Ausgrenzung und Extremismus im Zentrum des öffentlichen Diskurses 10. 12. 2015
Nürnberg als Kongressstandort attraktiv 9. 12. 2015
„Überreaktion“ … 8. 12. 2015
Ein Blick auf die Schönheit der Boten der Weihnachtszeit 2. 12. 2015
Weihnachtsmarkt der Nationen 1. 12. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 30. 11. 2015
Informelles Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und der Türkei 29. 11. 2015
Kommentar: Der „Paukenschlag“ 29. 11. 2015
Vor- und Weihnachtszeit mit allen Sinnen genießen 28. 11. 2015
Siegeswille und erfolgreiche Historie bilden neue Symbiose 27. 11. 2015
Suche nach den Wurzeln der russisch-ukrainischen Krise 26. 11. 2015
Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eröffnete die Heim + Handwerk 25. 11. 2015
Das weltberühmte „Städtlein aus Holz und Tuch“ läutet den Advent ein 24. 11. 2015
Nahost im Medienfokus: Doppeltes Spiel, doppeltes Glück 18. 11. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 17. 11. 2015
Auf Sand gebaut: die Qatar-Verschwörung 17. 11. 2015
Keine Chance für radikalisierenden Islam in Europa 16. 11. 2015
Der Dschihad – Ein Begriff in seiner eigentümlichen Bedeutung und im Wandel der Zeit 16. 11. 2015
Schulz verurteilt Terroranschläge von Paris 14. 11. 2015
„Europa und seine Nationen – Ihr Verhältnis“. 13. 11. 2015
Ein Narrentag 11. 11. 2015
Martin Schulz zum Tod Helmut Schmidts 10. 11. 2015
Executive Psychometrics Reflections on EU – Executive Banking Human Factor Performance 5. 11. 2015
Spatenstich für den weltweit größten 2nd-use Batteriespeicher in Lünen 3. 11. 2015
„Spannender geht es kaum“ 1. 11. 2015
Ein Paar – eine Mission 27. 10. 2015
Dr. Dorothea van der Koelen stellte Werke von Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt vor 25. 10. 2015
Vereinte Nationen sind Produkt einer eurozentrischen Welt 25. 10. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 21. 10. 2015
Der Ansturm – Mehr Wahrhaftigkeit ist von Nöten 19. 10. 2015
Artikelreihe „Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts“ 18. 10. 2015
Für Verdienste um die europäische Idee 17. 10. 2015
Stärkung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Bayern vereinbart 17. 10. 2015
CONSUMENTA 2015: Regionalität ist Trumpf 16. 10. 2015
Úvahy z nemocničního lůžka – Betrachtungen vom Krankenbett 15. 10. 2015
22. Faszination Pferd 2015 in Nürnberg 8. 10. 2015
Wirtschaftspolitischer Kommentar 8. 10. 2015
Wehrhaftes Europa?! 30. 9. 2015
„Mit Logik hatte das alles nichts zu tun“ 29. 9. 2015
Wenn man Europa schützen will, könnte man an ein altes Versprechen erinnern – En se rappelant d’une Ancienne Promesse 12. 9. 2015
„Schubert in Gastein“ 6. 9. 2015
Wechsel an der Spitze der Messe Bozen 31. 8. 2015
Gesungene Metaphorik im „Kleinen Museum auf der Point“ 17. 8. 2015
it-sa Brasil: Mit Schwung in die zweite Runde 17. 8. 2015
Algorithmen und Datenschutz: Aktionismus mit steigenden Wellen… 13. 8. 2015
Darren Guo übernimmt Leitung der NürnbergMesse China 9. 8. 2015
PEMARTFESTIVAL entpuppte sich als globale Klassik-Nische 8. 8. 2015
60 Jahre BRD in der NATO – 60 Jahre Herausforderung ... für Friedenspolitik und Friedensbewegung 29. 7. 2015
„Pirangate“ entfacht Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien 27. 7. 2015
Luxemburgische Ratspräsidentschaft mit ambitioniertem Programm 26. 7. 2015
„Märkte sind heute europäisch oder global!“ 23. 7. 2015
NürnbergMesse: Treffpunkt der Perspektiven 16. 7. 2015
NÜRNBERG, WO DIE MUSIK SPIELT 13. 7. 2015
Forensic Banking Reflections on European monetary Affairs (Part 14) 26. 6. 2015
„Didaktik und Dialektik der Farbe“ 23. 6. 2015
„Felix Austria“ auf den Messen in Nürnberg 23. 6. 2015
NürnbergMesse mit BrauBeviale in Moskau 22. 6. 2015
Quo usque tandem? 20. 6. 2015
“European Money Market” (Part 13) 16. 6. 2015
Hohe Anerkennung für Dr. Laura Krainz-Leupoldt 11. 6. 2015
Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. hat seine Wirkung nicht verfehlt 9. 6. 2015
Spiel, Satz – Der NÜRNBERGER Tenniscup 4. 6. 2015
Die Euroskeptiker in Brüssel schweigen zu Griechenland 25. 5. 2015
7. Stuttgarter Sicherheitskongress 2015 23. 5. 2015
Erfolgreiche Verkaufsaktion der NÜRNBERGER Blaue-Nacht-Blinkys 20. 5. 2015
Kongreßdachmarke NürnbergConvention präsentiert sich auf der Frankfurter IMEX 2015 19. 5. 2015
Hohe Anerkennung für unseren Prager Kollegen PhDr. Syruček 15. 5. 2015
Stone+tec 2015: Impulsgeber, Inspirationsquelle und Diskussionsforum 5. 5. 2015
Blaue Nacht übte wieder große Anziehungskraft aus 2. 5. 2015
Saló Internacional del Turisme Barcelona 2015 29. 4. 2015
Der Balkan – ein geopolitischer Hotspot an der Nahtstelle zwischen Ost und West 24. 4. 2015
Coatings-Welt heute und in Zukunft: grün, nachhaltig, funktional European 24. 4. 2015
Beispielhafte Entwicklung: In 25 Jahren vom Handschlag zur Weltleitmesse 23. 4. 2015
Monitoring European Money Affairs (Part 12) 23. 4. 2015
Der Wandel ist längst noch nicht abgeschlossen: Bilder des kulturellen Umbruchs 20. 4. 2015
Das Kleine Museum auf der Peunt setzte mit Elias Crespin neue Maßstäbe 12. 4. 2015
Deutsche Regeln für die EU? 12. 4. 2015
EU Investing vs ECB Gambling 7. 4. 2015
Nuernberg_in_Blau 30. 3. 2015
Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 24. 3. 2015
Hans-Peter Schmidt zum Vorsitzenden des Kuratoriums des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ gewählt. 21. 3. 2015
Monitoring Money Market (Part 10) 24. 3. 2015
Menschenschmuggel: Das boomende Geschäft 21. 3. 2015
Energieunion: Ein historisches Projekt, vergleichbar mit der Gemeinschaft für Kohle und Stahl und dem Binnenmarkt 19. 3. 2015
Norwegen gibt grünes Licht für den größten Schiffstunnel der Welt 17. 3. 2015
Reicht die Europäische Metropolregion bald auch über Grenzen hinweg? 15. 3. 2015
Besser geht`s nicht 11. 3. 2015
50 Jahre im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe 11. 3. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 9) 10. 3. 2015
Terrorismus und Extremismus begegnen 8. 3. 2015
„Letzte Ausfahrt Grexit – Eine Regierung fleht um Ehrlichkeit“ 5. 3. 2015
Nürnberger Freizeit Messe bietet Inspirationen 4. 3. 2015
Juncker und Merkel werben in Berlin für europäische Investitionsoffensive 3. 3. 2015
NÜRNBERGER Versicherungscup in dritter Auflage 2. 3. 2015
Sudetendeutscher Reformkurs fortgesetzt 1. 3. 2015
FEK e.V. – Kolloquium 2015 24. 2. 2015
„Kampf um Vorherrschaft“ 24. 2. 2015
inviva 2015 überzeugte mit neuem Konzept 21. 2. 2015
Russlands Finanzkrise – Der Auslöser für regionale Instabilität 21. 2. 2015
Rosenmontag in luftiger Höhe 16. 2. 2015
Clownschweig in Braunschweig 16. 2. 2015
inviva die Siebte ist ein Programm“ 12. 2. 2015
Vielfalt mit Aussagekraft: „HOGA 2015“ 7. 2. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 8) 3. 2. 2015
Von einer Überprüfung der Sanktionen könnten die Ukraine, Russland und der Westen profitieren 2. 2. 2015
Zum Tod des Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker 31. 1. 2015
BIOGAS 2015: Das Spiegelbild der Innovationskraft 31. 1. 2015
BIOFACH und VIVANESS Kongress 2015: 30. 1. 2015
Arbeitswelt in der Metropolregion im Reflex: „Made in Franken“ 29. 1. 2015
Der Zerfall der internationalen Ordnung und die Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur 29. 1. 2015
Kommentar: Wer Solidarität fordert, muss Solidarität üben 29. 1. 2015
Putins großer eurasischer Plan bekommt Risse 28. 1. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 7)  24. 1. 2015
Die Welt zu Gast in der Toy City Nürnberg 23. 1. 2015
Bayerische Europaministerin kritisiert EZB-Entscheidung zum Anleihen-Aufkaufprogramm 22. 1. 2015
Staatsräson und pointierte Unterhaltung 21. 1. 2015
Leidmedien im Netz 21. 1. 2015
Mit dem Zug in die westböhmische Kulturhaupstadt 18. 1. 2015
Monitoring European Money Market Affairs (Part 6) 16. 1. 2015
HOGA 2015 16. 1. 2015
C'EST LA BARBE 15. 1. 2015
Ukraine: Mögliche Wege zur Konfliktlösung 11. 1. 2015
Europa auf vier Beinen im Nürnberger Messezentrum 8. 1. 2015
GEBURTSWEHEN EINES WERDENDEN IMPERIUMS 5. 1. 2015
Immigration extracommunautaire (partie 6.)2. 1. 2015
Krok do Nového roku či nové Evropy? A jaké? Ein Schritt in das Neue Jahr oder in ein neues Europa? Nun fragt sich welches? 31. 12. 2014
Menschlichkeit tut Not, ist aber keine Einbahnstraße 28. 12. 2014
Google ohne Ende 22. 12. 2014
Udo Jürgens ist tot 21. 12. 2014
Monitoring European Money Market Affairs (Part 5) 15. 12. 2014
Rumäniens Wähler erteilen der Korruption eine Absage 12. 12. 2014
Glänzender Gastgeber 9. 12. 2014
Eine Geste, die traditionell Freude bereitet 8. 12. 2014
Immigration extra-européenne (partie 5)? 6. 12. 2014
KOMMT DIE KRISE ZURÜCK? 6. 12. 2014
Internationale Polizeimissionen an Brennpunkten weltweit 5. 12. 2014
Bayerische Repräsentanz in Prag eröffnet 4. 12. 2014
Monitoring European Money Market Affairs (Part 4.) 1. 12. 2014
Der Papst, das Europäische Parlament und der Präsident 25. 11. 2014
Schulz verurteilt Anschlag auf Synagoge in Jerusalem 25. 11. 2014
Die Rosetta-Mission ist ein Erfolg europäischer Zusammenarbeit 19. 11. 2014
Böse Lokführer? 14. 11. 2014
Immigration extra-européenne 3. 11. 2014
Monitoring European Money Market Affairs? (Part 3.) 3. 11. 2014
Das Kulturgut Pferd begeisterte das Publikum 2. 11. 2014
CE-News Oktober 2014 28. 10. 2014
Ehrungen zum Auftakt der CONSUMENTA 2014 27. 10. 2014
Uhr ganzjährig vorstellen: Kinder werden sportlicher 24. 10. 2014
CONSUMENTA 2014 16. 10. 2014
Monitoring European Money Market Affairs (Part 2) 13. 10. 2014
ARZNEIMITTEL in todsicherer Dosis 13. 10. 2014
Nürnberger Faszination im Doppelpack 9. 10. 2014
Beschäftigungsgipfel der EU in Mailand und seine Herausforderungen 9. 10. 2014
Die Wahlen in der Ukraine 8. 10. 2014
Die Nato wird in Verlegenheit gebracht, weil Putin an einer „Neu-Russland“-Strategie arbeitet 8. 10. 2014
Immigration extra-européenne (4) 7. 10. 2014
Monitoring European Money Market Affairs of ECB (Part 1) 6. 10. 2014
Days of Reconciliation and Spirit of Unity are marking the “End of Highland Game” of Scottish Referendum with a comfortable majority for “No Vote” 29. 9. 2014
CE-News September 2014 30. 9. 2014
AFAG-Messegesellschaft zieht im Oktober viele Menschen in ihren Bann 29. 9. 2014
Weltweit einzigartiges Lindenbaumzentrum eröffnet 27. 9. 2014
Gelebte Geschichte: Bürger-Bräuwerck 24. 9. 2014
Gold für die NürnbergMesse 20. 9. 2014
Mario Draghi wird mit der Realität konfrontiert 19. 9. 2014
Aggressive Glaubensbekenntnisse und ein Wertemangel des Westens 17. 9. 2014
KAMPF UM DIE UKRAINE 17. 9. 2014
“Economic Security Worthiness Rating” of “Scottish Referendum” 17. 9. 2014
Mazedonischer Blitzbesuch in der Noris 16. 9. 2014
Schneller Juncker mit Damenopfer 13. 9. 2014
IV. Bereitschaftspolizeiabteilung Nürnberg feierte ihren „50.“ 13. 9. 2014
6. Stuttgarter Sicherheits-Kongress 13. 9. 2014
“Puffin's Letter from Scotland” 13. 9. 2014
Die russische Taktik in der Ukraine stellt die gespaltene Verteidigungs-Politik des Westens auf die Probe 5. 9. 2014
Ukrainekrise zwischen Flächenbrand und Gesichtsverlust 5. 9. 2014
A “Tartan hedge of Liquid Gold” or “shock Cable to Hollyrood”? 5. 9. 2014
Deutsche Luftwaffe schützt Luftraum über dem Baltikum 1. 9. 2014
The unintended consequences of the EU’s sanctions on Russia 31. 8. 2014
CE-News Juli/August 2014 30. 8. 2014
Rélexions sur les discours sur l’immigration (partie 3) 30. 8. 2014
L’IMMIGRATION EXTRA­COMMU­NAUTAIRE (partie 2) 29. 8. 2014
“The Business Letter from Scotland” 29. 8. 2014
Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte 28. 8. 2014
Formel 1 Rennen in Spa/Franchor­champ 24. 8. 2014
“Declaration of Opportunity” in Arbroath or “Crisis of Currency” in Hollyrood? 22. 8. 2014
Die Regensburger sind jetzt auch Kaiser! 20. 8. 2014
Bunte Welt exotischer Vögel 19. 8. 2014
Kevin Rice named Mazda Europe’s head designer 18. 8. 2014
L’IMMIGRATION EXTRA­COMMU­NAUTAIRE / ILLEGALE EINWANDERUNG (partie/Teil 1) 15. 8. 2014
Financial Stability of Highland Retreats or Currency Uncertainty of Plan B? 15. 8. 2014
Visite d'atelier d'artiste: Iva Mrazcova 14. 8. 2014
grenzenlos – Nürnberg trifft Venedig 5. 8. 2014
Piling up yet more economic woes for Russia 30. 7. 2014
Free trade agreements challenged 30. 7. 2014
Wer wird Kommissar in der EU? 26. 7. 2014
Die Europäische Kommission und die Chance auf Erfolg mit der Unter­stüt­zung der Wirtschaftsreformen in der Ukraine 26. 7. 2014
Woran man antisemitische Medien­berichte erkennt und wie man damit umgeht 26. 7. 2014
50 years of Patrouille Suisse Airworthiness Performance 18. 7. 2014
Klassik pur und Engagement der Förderer sind die Säulen der Internationalen Gluck Opern Festspiele 19. 7. 2014
Alte und neue Gesichter 17. 7. 2014
NürnbergMesse verzauberte mit einer Retrospektive 14. 7. 2014
Eine 40-Jährige bilanzierte 10. 7. 2014
„Prager Tage“ in Nürnberg 4. 7. 2014
PRÄSIDENTENWECHSEL 3. 7. 2014
300 Jahre des K.K. Hofcompositeurs Christoph Willibald Gluck 30. 6. 2014
10. Internationale Gottfried von Haberler Konferenz 21. 6. 2014
Beruf und Familie im Einklang 20. 6. 2014
Der Terrorismus rückt näher an Europa 20. 6. 2014
Der Untergang des Irak 20. 6. 2014
Ein selten gehörter Einblick in Rumänien 8. 6. 2014
Neuer Präsident der FEK e. V. 8. 6. 2014
Interzoo 2014 überzeugte 2. 6. 2014
Dr. Roland Fleck verstärkt AUMA-Vorstand 30. 5. 2014
IMAGINÁRNÍ PROSTOR • IMAGINARY SPACE – Iva Mrazcova 29. 5. 2014
FEK e.V. – Neuer Vorsitzender des Fachbeirates/Kollegiums 30. 5. 2014
Interzoo 2014: Auf Weltreise durch den Heimtierbedarf 29. 5. 2014
NÜRNBERGER Versicherungscup 2014 mit deutlicher Steigerung zum Vorjahr 28. 5. 2014
Südosteuropa und seine politischen und wirtschaftlichen Perspektiven 25. 5. 2014
Minister Kamp opent Dutch Tech Week 23. 5. 2014
Blinky-Einsatz mit Erfolg 14. 5. 2014
Eine zukunftsweisende Begegnung mit Kultur und Geschichte 7. 5. 2014
EUROPA IM GLEICHGEWICHT – EINE RÜCKSCHAU 5. 5. 2014
NÜRNBERGER Nachtschwärmer in blau 27. 4. 2014
Bekannter Karikaturist Klaus Häring und sein Kommentar 28. 4. 2014
Acht Neufassungen von CE–Richtlinien veröffentlicht 25. 4. 2014
Köszönöm szépen für 20 Jahre Freundschaft und Jó estét kivánok 10. 4. 2014
Geopolitical Info 9. 4. 2014
FEK beruft neuen Vorsitzenden des Kollegiums / Fachbeirates 18. 3. 2014
Ethnische Russen in den USA bedroht? Muß Putin eingreifen? 17. 3. 2014
Kunst aus Nürnberg in Karlovy Vary 10. 3. 2014
inviva 2014: Ein Treffpunkt für Menschen mitten im Leben 10. 3. 2014
Ökodesign – Verschärfung der Energieeffizienzanforderungen an Elektromotoren 10. 3. 2014
„Präsentiert das Gewehr“ – IWA OutdoorClassics 2014 7. 3. 2014
Hochstimmung auf „höchstem Niveau“ 3. 3. 2014
«FREIZEIT» die sich sehen und fühlen ließ schloß ihre Toren 2. 3. 2014
IVA MRÁZKOVÁ • HUMAN[ISED] NATURE 18. 2. 2014
Die 46. Reise durch die Freizeitwelt kann beginnen 17. 2. 2014
Economic Defence Reflections on «Swiss Option» 13. 2. 2014
Die spanische Fluggesellschaft Vueling expandiert kräftig in Deutschland 6. 2. 2014
Einwanderung nach Europa – Erträumt, gewünscht, verhindert? 1. 2. 2014
„Hamburg – Ganz Europa in einer Stadt“ 16. 1. 2014
Die jüngste Visitenkarte der Nürnberg­Messe kirchlich gesegnet 15. 1. 2014
CACIB 2014 12. 1. 2014
EUROPA VERSTEHEN 10. 1. 2014
CACIB: Seit 40 Jahren Treffpunkt für Hundeliebhaber 10. 1. 2014
Scottish Referendum Reflections 5. 1. 2014
Prager Weihnachten 19. 12. 2013
NürnbergMesse schafft stärkstes ungerades Jahr 14. 12. 2013
Bahnbrechende Wahl und historisches Novum zugleich 11. 12. 2013
Delegation aus Charkiw bestätigte Willen nach Vertiefung der Kontakte 4. 12. 2013
Markt der Nationen 4. 12. 2013
Neue Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb 3. 12. 2013
Die Redaktionskonferenz 2013 in Franzensbad läutete neue Ära ein 13. 11. 2013
Feierlaune auf der CONSUMENTA Nürnberg 2013 20. 10. 2013
Eine Triennale zum Jubiläum 11. 10. 2013
Ein romantischer Kammermusikabend unter dem Schutz des Zeichens der Nürnberger Kaiserburg 27. 9. 2013
Wahlen 2013 – Klaus Häring 25. 9. 2013
Die Doppelführungsspitze der NürnbergMesse bilanzierte 19. 7. 2013
Sport, Bildung und Geschichte 16. 6. 2013
Die Tenniskarawane zieht weiter 9. 7. 2013
Gefahr für die medizinische Versorgung 9. 7. 2013
„24° OST“: Nürnberg geht vom 26. bis 28. Juli 2013 auf neue musikalische Reise 24. 6. 2013
Der Bayreuther Sonnentempel diente als wunderbare Kulisse 8. 6. 2013
Brücken des Vertrauens gebaut 8. 6. 2013
„Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten“ 30. 4. 2013
„Himmelstürmer“: Die lange Nacht der Kunst und Kultur 27. 4. 2013
Hans-Peter Schmidt als Vorsitzender des Aufsichtsrates wiedergewählt 19. 4. 2013
Qualifzierte Arbeitskräfte binden 7. 4. 2013
FEC Press Release 1. 8. 2012
Consumenta Nürnberg gewinnt an Vielfalt 13. 10. 2010
Einladung zum 2. Stuttgarter Sicherheitskongress 4. 8. 2010
KONTINUITÄT FORTGESETZT 7. 4. 2010
Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. 2. 2010
Ohnmacht der wehrhaften Demokratie? 15. 8. 2006
DIE GLOSSE 12. 7. 2006



 

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Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos in ECON | ©European Union 2016 – EP

Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos in ECON

©European Union 2016 – EP


Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes EP role in monitoring reforms 1. März 2016

Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes the European Parliament’s stronger involvement in monitoring the financial assistance programme for Greece, he told Economic and Monetary Affairs Committee MEPs in an economic dialogue meeting on Wednesday. “We need an honest broker, representing different views from different political perspectives, to examine the economic and social impact of the programme”, he said, referring to the new EP working group on macro-economic adjustment programmes.

Mr Tsakalotos said that Greece's strategy is to finalise the ongoing review of the current programme as quickly as possible, as he fears that delays will make planned reforms, such as those in the pension system, harder to sell. "The institutions left Greece on 5 February with the promise they would get back to us in ten days. But we are still waiting. We have no time”, he said. Greece is currently negotiating a new tranche of financial assistance.



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By Ron Korver


 

 magazine



Beim Tortenanschnitt: (v.l.) Heiko & Hermann Könicke, Geschäftsführer AFAG, Dr. Markus Söder, Bayerischer Finanz- und Heimatminister, Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse, Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Beim Tortenanschnitt: (v.l.) Heiko & Hermann Könicke, Geschäftsführer AFAG, Dr. Markus Söder, Bayerischer Finanz- und Heimatminister, Dr. Roland Fleck, CEO NürnbergMesse, Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg


Freizeitmesse 2016 – auch die 50. war erfolgreich28. Februar 2016

Nürnberg – Selbst der bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder war begeistert, strahlte über das ganze Gesicht, verbreitete gute Laune und schnitt zum 50. Geburtstag der Freizeitmesse Nürnberg mit sichtlichem Vergnügen die Jubiläumstorte an.

Wie das erste Stück schmeckte? „Süß“, sagte er und meinte etwas locker, „Zucker und Sahne geht bei mir immer“. Der Landespolitiker schwärmte während des Rundgangs vom vielfältigen Angebot mit weltweitem Tourismus, den Schönheiten der Region ganz in der Nähe, den Gartenparadiesen und den neuesten Modellen von Caravans und Reisemobilen. Von den Möglichkeiten der Betätigung im Freien nicht nur mit Sport, sondern auch der Fülle von Freizeitgestaltungen. Auch die Zusatzmesse „inviva“, die den Einblick in die Zukunft der Menschen 50+ gab und unter dem Motto „Gesund bleiben selbstbestimmen und die Freizeit gestalten“, hat das Interesse geweckt.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 

 political forum



NATO Flagge

L’Alliance atlantique et le danger d’un enchaînement malencontreux 22. Februar 2016

Rainer Dumont du Voitel

Rainer Dumont du Voitel


L’OTAN est née dans le contexte de la Guerre Froide et, depuis la chute du Mur de Berlin et l’implosion de l’URSS, on a continué à se demander si cette Organisation devait subsister et quel seraient ses nouveaux objectifs.

Depuis on n’a pas cessé de réfléchir au vu de nombreux nouveaux défis pour la sécurité globale sur le futur rôle de l’OTAN, avec ou sans mandat de l’Onu, et on est même intervenu en utilisant la force, si on pense aux conflits dans les Balkans.

En 2010 on a finalement élaboré un «nouveau concept» qui assigne à l’Orga­ni­sa­tion sous la contrainte d’une adaptation continue de ses instruments, trois tâches fondamentales: la défense collective, la gestion de crise et la sécurité coopérative.

Pour ce qui concerne la première tâche, on peut lire sur le site-web de l’Or­ga­ni­sa­tion qui a été actualisé le18 novembre 2014 (www.nato.int/cps/fr/natohq/topics_56626.htm): «Les membres de l’Alliance se prêteront toujours assistance mutuelle contre une attaque, conformément à l’article 5 du Traité de Washington. Cet engagement reste ferme et contraignant. L’OTAN prendra des mesures de dissuasion et de défense contre toute menace d’agression et contre tout défi sécuritaire émergent qui compromettrait la sécurité fondamentale d’un ou de plusieurs Alliés ou encore l’Alliance tout entière.»

 

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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel



 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Neue Inspirationsquelle im Gemeentemuseum Den Haag 21. Februar 2016

Jan Toorop (1858 – 1928) | ?

Das Gemeentemuseum Den Haag präsentiert vom 26. Februar bis 29. Mai 2016 die Vielseitigkeit ei­nes Künstlers, der zusammen mit Vincent van Gogh und Mondrian zu den wichtigsten hol­län­di­schen Künstlern aus der Zeit um 1900 gehört. In einer umfassenden Übersicht mit mehr als 200 Werken, darunter Hauptexponate aus dem In- und Ausland, werden Arbeiten von Jan Toorop gezeigt.

Jan Toorop (1858 – 1928) ist beim breiten Publikum vor allem durch seine Werke im Art-Nouveau-Stil oder Jugendstil bekannt. Weniger bekannt ist, dass sein Gesamtwerk viel mehr Stile umfasst. Er ließ sich von neuen internationalen Entwicklungen inspirieren, suchte seinen ganz eigenen Weg in Strömungen, wie dem Neo-Impressionismus und dem Symbolismus und wurde damit eine der innovativen Kräfte innerhalb der Malerei. So inspirierte er seinerseits wiederum andere Künstler, wie Gustav Klimt. Die Ausstellung ist das Ergebnis von Studien, die Gastkonservator Gerard van Wezel seit mehr als dreißig Jahren zum Werk Toorops verrichtet.



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-Gijs Meijer-

Weitere Informationen unter www.gemeentemuseum.nl



 

 economics & economics spotlight



Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (2.v.l.) referierte zum ökologischen Landbau. | Foto: Horst Wunner

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (2.v.l.) referierte zum ökologischen Landbau.

Foto: Horst Wunner


Das Messe-Duo BIOFACH & VIVANESS 2016 auf Wachstumskurs 14. Februar 2016

Nürnberg: Naturprodukte sind immer mehr gefragt, legen mächtig zu. Dafür geben die Leute auch gern etwas mehr Geld aus. Ein starkes Indiz dafür waren in den Nürn­ber­ger Messehallen die BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, ver­bun­den mit VIVANESS, der internationalen Fachmesse für Naturkosmetik. Es prä­sen­tier­ten sich in einer unglaublichen Vielfalt 2544 Aussteller aus insgesamt 77 Ländern welt­weit, das sind acht Prozent mehr Unternehmen als im Vorjahr. Etwa 48.000 Be­su­cher, ein neuer Rekord, wollten sich diese richtungsweisende Schau nicht ent­ge­hen lassen.



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 reflex




Liebe Leserinnen und Leser!

Der nachfolgende Beitrag zum von vielen Europäern seit Monaten heiß diskutierten Thema „Europa? Flüchtlinge sind auch Menschen!“ ist ge­wis­ser­ma­ßen ein Frontalunterricht, wo der Inhalt von lesbar zu lehrbar wechselt. Der Autor ist niemand geringerer als der Honorarkonsul der Tsche­chi­schen Republik in Bayern, Hans-Peter Schmidt, langjähriger Präsident der Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken Nürnberg und heutiger Ehrenaufsichtsratvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe.

Menschen sind keine Sachen, schon gar nicht nur Zahlen 11. Februar 2016

Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft

Konsul Hans-Peter Schmidt

In Zahlen sind die notwendigen Investitionen zu fassen, mit der wir unsere politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zukunft in Deutschland und in Europa sichern müssen.
Wenn die Zahl der Flüchtlinge verringert werden soll, muss die Finanzierung des „IS“ unterbunden werden; und die Flüchtlingslager in Nordafrika, der Türkei sind besser zu finanzieren, damit die Menschen, wenn sie vorläufig dort bleiben, nicht verhungern und verdursten.

Europa altert, steht im Wettbewerb mit Amerika (Nord- und Süd), Asien, Afrika und auch Australien. 80 Millionen deutsche, insgesamt 500 Millionen Einwohner der Europäischen Union, konkurrieren mit einer überwiegend jungen Weltbevölkerung von 8 Milliarden, davon 5 Milliarden in Asien. Wozu Asiaten wirtschaftlich in der Lage sind, beweisen sie uns insbesondere in der Elektronik und im Automobilbau, aber auch militärisch, mit Atomwaffen.

1945/46 kamen aus dem Osten 10 Millionen Flüchtlinge in vier Besatzungszonen. Gemessen an den Einheimischen, waren das in Deutschland insgesamt 15 Prozent, in Bayern 20 Prozent, in Schleswig-Holstein 30 Prozent. Einheimische hießen sie nicht willkommen, viele sahen in ihnen „Gesindel“, dem mit Ablehnung und Missgunst begegnet wurde.



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 reflex




Öffentlichkeitsarbeit im permanenten medialen Ausnahmezustand

Jenseits der Schnellschüsse5. Februar 2016

Steffen Uttich, Leiter Fondsmanagement, BEOS AG

Steffen Uttich


Hinweis Gastbeitrag von Steffen Uttich, Leiter Fondsmanagement, BEOS AG

Im deutschen Journalismus tritt an die Stelle der klassischen Chronistenpflicht und bedachten Kommentierung des Zeit­ge­sche­hens ein Zustand permanenter Erregung. Das fördert in einer immer komplexeren Welt den Hang zur Ver­ein­fa­chung. Mediale Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut geworden. Will ein Branchenverband mit seinen Positionen öffentlich wahr­ge­nom­men werden, kann er sich dem Trend zur Kurzatmigkeit in der Berichterstattung der Medien nicht entziehen.
Aufmerksame Zeitgenossen konnten sich in den vergangenen Monaten bei der Zeitungslektüre und dem gelegentlichen Blick in das Nachrichtenfernsehen nur wundern. In der innenpolitischen Berichterstattung dominierte über Monate ein verirrter SPD- Bundestagsabgeordneter mit der Bestellung fragwürdiger Kinderfotografien die Schlagzeilen. Die Euro-Krise blieb ein un­ter­schätz­tes Dauerphänomen, dass durch einen jugendlichen griechischen Finanzminister, der sich mit Frau auf einer Dach­ter­ras­se mit Akropolis-Blick ablichten ließ, immerhin ein neues Gesicht bekam. Schwerwiegende außenpolitische Ver­wer­fun­gen wie der Ukraine-Konflikt wurden an den Großmachtsallüren eines einzelnen Mannes festgemacht – als ob Wladimir Pu­tin ein einsamer Diktator ist, der ohne Rücksicht in seinem Land durchregieren kann.



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Anmerkung der Redaktion:

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post Berlin und unserem Medium EUROjournal pro management vom Autor zur Verfügung gestellt.
Die Erstveröffentlichung: ZIA Geschäftsbericht 2014 / 2015


 

 focus in time




Wie Europa die Flüchtlingskrise managen soll, ist der Titel eines Beitrages der Chefredakteurin von «The Economist» Zanny Minton Beddoes, den wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit freundlicher Unterstützung der «plümer)communication» als interessante Lektüre anbieten.

Bild: Jon Berkeley – The Economist

A plan for Europe’s refugees 5. Februar 2016

How to manage the migrant crisis

A European problem demands a common, coherent EU policy. Let refugees in, but regulate the flow

REFUGEES are reasonable people in desperate circumstances. Life for many of the 1m-odd asylum-seekers who have fled Syria, Iraq, Afghanistan and other war-torn countries for Europe in the past year has become intolerable. Europe is peaceful, rich and accessible. Most people would rather not abandon their homes and start again among strangers. But when the alternative is the threat of death from barrel-bombs and sabre-wielding fanatics, they make the only rational choice.



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 economics & economics spotlight




VIVANESS 2016: Ein Interview mit Dr. Auma Obama 27. Januar 2016

Auma Obama im Interview

Auma Obama im Interview


VIVANESS Bildmarke

Bio-Rohstoffe, nachhaltiges Sourcing und ökologisches Wirtschaften sind Kern­the­men der Bio- und Naturkosmetik-Branche. Diese versammelt sich vom 10. – 13. Feb­ruar 2016 bereits zum 10. Mal zur VIVANESS, Internationale Fach­mes­se für Na­tur­kos­me­tik.

Mit Dr. Auma Obama hat sich ein hochkarätiger Ge­burts­tags­gast angekündigt. Die Halbschwester des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama en­ga­giert sich für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und wird zur of­fi­ziellen Er­öffnung von BIOFACH und VIVANESS, am 10. Februar 2016 ab 13:30 einen The­men­vor­trag halten.

Barbara Böck, NürnbergMesse, sprach vorab mit Dr. Auma Obama über das per­sön­li­che En­ga­gement und ihre Kernbotschaft.



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Merkels Schnell-Imbiß | Angela Merkel Döner-Bude | Fotomontage ThW

Unbezähmbare Wellen 26. Januar 2016

Wo bleibt die vielbeschworene Mitte?

Folgt man in den Medien den zahllosen Kommentaren und Debatten über das Phänomen der Menschen, die in einem nicht mehr versiegenden Strom nach Deutschland kommen, so erkennt man be­sorg­nis­er­regende Indizien für eine wachsende Hysterie im Lande, da die Bevölkerung aber auch die Politik ratlos und gleichzeitig zunehmend gespalten in der Frage zu sein scheinen, wie man einer solch massiven Zu­wan­de­rung Herr werden soll.

Seien wir ehrlich, auch wir haben keine umfassende und abschließende Antwort auf diese Frage, schon gar nicht irgendeine vorgestanzte. Um nicht ständig schon überreichlich Gesagtes zu wiederholen, müssen wir uns in der Sache und in der Begrifflichkeit neu verorten, um nicht den inneren Kompaß zu verlieren, wäh­rend alles Nötige, das an den vielen Brennpunkten tagtäglich vor Ort geleistet wird, um die anfallenden Probleme hic et nunc zu lösen, unsere Anerkennung und Bewunderung verdient, die auch immer wieder ausgesprochen werden muß.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel



 

 magazine




Die Geschichte der Ukraine – ein inhärentes historisches Konfliktpotential? 26. Januar 2016

H | Goldene Horde

Die geschichtliche Entwicklung der Ukraine ist eng mit der Frühgeschichte sowohl Russlands als auch Weiß­russlands verknüpft. Betrachtet man sich die Werke einiger Geschichtswissenschaftler zur rus­si­schen Geschichte, so wird der Leser feststellen, dass diese in ihren Darstellungen stets die gemeinsamen Ursprünge aller dieser modernen Staaten hervorheben. Alle drei – so wie sie in ihren heutigen Grenzen existieren – gehen auf einen ge­mein­sa­men Vorgänger zurück, die sogenannte Kiewer Rus.

Dabei handelte es sich um ein osteuropäisches Großreich, das im Mittelalter um sein Zentrum, das na­mens­ge­ben­de Kiew, entstanden ist. Doch ist die Bezeichnung selbst nicht zeitgenössisch. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist dazu gedacht, dieses Herrschaftsgebilde von der späteren Moskauer Rus abzugrenzen. Der ursprüngliche Name lautet schlicht „Rus“. In der russischen Geschichtswissenschaft wird übrigens gerne auch der Begriff „altrussischer Staat“ verwendet. Schon allein die engen historischen Verbindungen, die zwischen den Ursprüngen der Ukraine und Russland bis in unsere Zeit hinein wirken, legen auch heute noch die starke Verzahnung bezüglich der Geschicke beider Staaten nahe. Interessant ist dabei die Frage, ob dabei gerade die gemeinsame Geschichte zumindest einen Teil des heute vermehrt hervortretenden Konfliktpotenzials ausmacht, das für Unruhe und gewaltsame Auseinandersetzungen am östlichen Rande Europas sorgt.



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Gastbeitrag von M.A. rer. pol. Florian Dammer



 

 magazine




Politisch korrekte Festtagswünsche 24. Januar 2016

Gute Wünsche zu empfangen, ist immer für jeden Menschen erfreulich, egal aus welchem Anlaß. In der Mehrzahl konzentrieren sich die Wünsche auf die Zeit des Jahreswechsels und füllen je nach Lust und Laune der jeweiligen Absender, die zum Glück noch altmodisch zu Papier und Feder greifen, verstärkt die altbewährten Postkasterl zu denen sich die gütigen und unterbezahlten Postbotinnen und Postboten durch Schnee, Matsch und auf teilweise spiegelglatten Straßen regelrecht durchkämpfen müssen, um die freundlichen Botschaften zum Neujahr den Adressaten zuzustellen.
Daß manchmal solche Zustellungen, gerade im ersten Monat des Jahres, ein wenig länger dauern als uns die Post AG in ihren diversen Wer­be­aus­sa­gen verspricht, muß, tolerant wie wir sind, man hinnehmen, denn gute Neujahrswünsche aus nah und fern werden auch verspätet gerne an­ge­nom­men.
So erreichte uns kürzlich von belgischen Freunden folgender Neujahrsgruß mit politisch korrekt formulierten Worten:

Liebe Freunde,
wir wollten Ihnen alles Gute für 2016 wünschen …, doch in bewegten Zeiten ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
Nach Konsultierung unseres Rechtsanwaltes ist uns nämlich die Leichtfertigkeit der Wortwahl bewusst geworden, die wir zunächst wie früher ver­wen­den wollten.
Ihnen ein gutes Jahr, Gesundheit, Wohlstand und Glück zu wünschen, könnte uns nämlich der Gefahr aussetzen, strafrechtlich belangt zu werden
….



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RaDdV


 

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KULTURTOUR

Deutsches Burgenmuseum | Veste Heldburg | Burgstraße 1 | 98663 Bad Colberg – Heldburg

Einblicke in eine wechselvolle Burggeschichte in Thüringen 21. Januar 2016

Das Projekt Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg von Nürnberg aus geplant

Deutsches Burgenmuseum | Veste Heldburg | Ansicht von Süden, links Kommandantenbau, rechts Französischer Bau | Burgstraße 1 | 98663 Bad Colberg – Heldburg

Veste Heldburg

Foto: Nürnberger Versicherung

Obwohl die offizielle Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums noch einige Mo­na­te auf sich warten läßt, geht für den Direktor des Germanischen Natio­nal­mu­se­ums, Professor Dr. G. Ulrich Großmann, ein lange gehegter Traum in Erfüllung. 1997 kam erstmals die Idee zu einem solchen Museum auf, nachdem sich her­aus­ge­stellt hatte, dass es weder in Deutschland noch in Europa eine ver­gleich­ba­re Einrichtung gibt. Ohne die langjährige intensive Unterstützung der NÜRN­BER­GER Versicherungsgruppe wäre die Idee jedoch nicht umsetzbar gewesen. 2005 war mit der Gründung des Trägervereins offiziell der Standort Heldburg gefunden, anschließend begann die Sanierung der für das Museum vorgesehenen Bauteile durch die Eigentümerin, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, und die Pla­nung der Ausstellungseinrichtung. Nach Zusage namhafter finanzieller Unter­stüt­zun­gen durch die Thüringer Landesregierung konnte die letzte große Aus­schrei­bung für den Museumsausbau dieser Tage abgeschlossen werden.

Von Elke Elbers



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 magazine



Glossary
BePO Nürnberg | Klartext zum Neujahrsempfang | Ltd. PD Werner Süßmann (am Rednerpult) blickte kurz bei der Begrüßung auf das schwierige und zugleich einsatzintensive Jahr zurück

Ltd. PD Werner Süßmann (am Rednerpult) blickte auf das schwierige und zugleich einsatzintensive Jahr zu­rück.

Klartext zum Neujahrsempfang 15. Januar 2016

Eigentlich ist es in unseren fränkisch-bajuwarischen geografischen Graden üblich, daß in den ersten Wochen des neuen Jahres allerlei Sym­pa­thie­trä­ger oder die, die sich dafür halten, aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kul­tur, manchmal auch Künstler inklusive „scharfzüngiger“ Kabarettisten, de­ren Auf­gabe ist, den Anschein der Zufriedenheit und Normalität ohne be­son­de­re Vorkommnisse cor publico auszustrahlen, zu diversen Em­pfän­gen der Kommunen, Landkreise, Regierungsbezirke, sogar Staats­re­gie­rung ein­zu­la­den, um so, quasi stellvertretend den Puls des Volkes zu fühlen, und wenn es politisch korrekt ist, Frage und Antwort zu stehen.

Es gibt aber auch Neujahrsempfänge, die eine lange Tradition haben, zu de­nen auch viele lokale, regionale, nationale und internationale Per­sön­lich­kei­ten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens sowie der Jurisprudenz ge­la­den werden, die diese offene Bühne zum regen Austausch von Ge­dan­ken nützen, Kontrapunkte zum Tagesgeschehen und relevanten Ent­wick­lun­gen im Lande sowie Europa setzen und mit einer nicht ge­spiel­ten Of­fen­heit da­rü­ber diskutieren.
So war es auch bei dem diesjährigen traditionellen Neujahrsempfang des Freundeskreises der IV. Abteilung der Bereitschaftspolizei Nürnberg.



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RaDdV/pv


 

 economics & economics spotlight



NürnbergMesse | EUROGUSS 2016 | Eine Niederdruck-Gießmaschine der österreichischen Firma Fill.

Eine Niederdruck-Gießmaschine
der österreichischen Firma Fill.

„Nürnberg ist Heimat der Druckgussbranche“ 14. Januar 2016

EUROGUSS 2016: Mehr Besucher, Aussteller und Fläche: Branche blickt optimistisch in die Zukunft

Es steckt Dynamik drin, die Aussichten sind gut: Positive Nachrichten also von der Euroguss 2016, die internationale Messe für Druckguss, die sich im Messezentrum Nürnberg drei Tage lang prä­sen­tier­te. 583 Aussteller, ein Viertel mehr als zuletzt, aus 33 Ländern, zeigten alles, was sich im Be­reich der Druckgießerei, des Maschinenbaus und des Formenbauens tut. Das Haupt­au­gen­merk liegt weiter in der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer.
Mit einem neuen Besucherrekord schloß am 14. Januar 2016 in Nürnberg die größte EUROGUSS, die es bisher gab. Zur Fachmesse für Druckguss kamen über 12.000 Fachbesucher (2014: 11.187 Be­sucher) aus dem In- und Ausland, um sich bei Druckgießereien und Gießerei-Ausrüstern über Tech­nik, Prozesse und Produkte zu informieren. An allen drei Tagen sehr gut besucht waren der Fach­kon­greß Internationaler Deutscher Druckgusstag, die Sonderschau „Forschung, die Wissen schaf(f)t“ und der Pavillon Oberflächentechnik.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner


 

 economics & economics spotlight



Dr. Thomas Koch, Leiter Unternehmenskommunikation; Peter Ottmann, CEO; Dr. Roland Fleck, CEO – alle NuernbergMesse Group (v.l.n.r.)

Dr. Thomas Koch, Leiter Unterneh­mens­kom­mu­ni­ka­tion; Peter Ottmann, CEO; Dr. Roland Fleck, CEO – alle NuernbergMesse Group (v.l.n.r.)

Foto: Bischof & Broel

NürnbergMesse kennt keinen Stillstand 8. Januar 2016

Auf dem Nürnberger Messegelände ist das Wort „Stillstand“ seit Anfang der siebziger Jahre aus dem Sprach­gebrauch verbannt. War die Messegesellschaft bei ihrer damaligen Gründung noch mehr oder we­ni­ger be­lä­chelt worden, zählt sie heute zu den großen Gesellschaften nicht nur in Deutschland und Europa son­dern zwischenzeitlich auch weltweit. Anders wie der weiland ruhmreiche Fußballclub 1. FC Nürnberg spie­len die Nürnberger Messemacher heute in der ersten Liga der Konkurrenten. Und auch jetzt haben die bei­den Geschäftsführer Peter Ottmann und Roland Fleck mit einer Überraschung aufgewartet. Für das Jahr 2018 ist die Fertigstellung einer weiteren Halle geplant. Die neue Halle 3C soll knapp 10.000 Quadratmeter Aus­stel­lungsfläche betragen und nach bisherigen Planungen rund 70 Millionen Euro kosten. „Wir sind in der La­ge, die­se Investition selbst zu stemmen.“ Mit dem Neubau wächst das Messegelände auf dann 180.000 Quadratmeter, wobei aber zu berücksichtigen sei, daß man Schritt für Schritt die alten und älteren Hallen restaurieren und umbauen werde. „Wir wollen damit die Fläche von 170.000 Quadratmeter nicht un­ter­schrei­ten.“



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Von Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion



 

 names & news



Der neue GDG-Vorstandssprecher Dr. Roland Fleck (rechts) mit seinem Vorgänger im Amt Klaus Dittrich (links) bei der Stabübergabe in Hannover

Der neue GDG-Vorstandssprecher Dr. Roland Fleck (rechts) mit seinem Vorgänger im Amt Klaus Ditt­rich (links) bei der Stabübergabe in Hannover.


Neuer Vorstandssprecher der GDG 1. Januar 2016

Gemeinschaft deutscher Großmessen (GDG) bündelt Interessen des Messeplatzes Deutschland gegenüber Medien und Politik

Dr. Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group, übernahm am 1. Januar 2016 nach ein­stimmiger Wahl in Hannover für zwei Jahre die Position des Sprechers des Vorstan­des der Gemeinschaft deutscher Großmessen e.V. (GDG). In dieser sind die sieben größten deut­schen Messegesellschaften zusammengeschlossen. Anlässlich der Amts­über­nah­me skizzierte Fleck die aktuellen Themenstellungen: „Die deutsche Mes­se­wirt­schaft steht derzeit insbesondere vor drei großen Herausforderungen: Erstens die Di­gi­ta­li­sie­rung der Wirtschaft, zweitens die Einstellung auf die doch sehr un­ter­schied­li­che ökonomische Entwicklung in verschiedenen Weltwirtschaftsregionen und drittens nicht zuletzt die Lageveränderungen in Politik und Sicherheit. An der Verbesserung der Rah­men­be­din­gun­gen für diese und andere Themen gilt es, in der neuen Verantwortung zu arbeiten und dabei den Interessen der großen deutschen Messegesellschaften Ge­hör zu verschaffen.“



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-B.B./G.G.-


 

 reflex



 

 focus in time



Angela Merkel

Migrationspolitik: Der zu lange Weg von der Konzeption bis zur Umsetzung 17. Dezember 2015

Einwanderungsgesetz als Regulativum?

Man kann immer weniger verstehen, warum es in Deutschland noch kein Ein­wan­de­rungs­ge­setz gibt, das Regeln für den erwünschten Zuzug von Menschen aus Drittländern festlegt, als Ausgleich auch für viele Einheimische, die ihrem Land Adieu sagen, um sich anderswo in der Welt niederzulassen.
Im Fokus der Aufmerksamkeit und der öffentlichen Debatte steht allerdings die gewaltige Welle von Flüchtlingen, die nicht abreißen will und vorerst so gut wie ausschließlich von Deutschland aufgenommen wird. Sie stellt unser Land nicht nur ad hoc, sondern auch mittel- und langfristig vor immense Probleme. Dabei handelt es sich doch, wie immer wieder zu Recht betont wird, um ein europäisches Problem.
Und in der Tat sollte man sich alles andere als Spasses halber in Erinnerung rufen, was etwa schon am 23.10. 2007 die stets gescholtene Kom­mis­sion der Europäischen Gemeinschaften in einer „Mitteilung“ an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und So­zial­aus­schuß und den Ausschuß der Regionen als integriertes Konzept für eine „gemeinsame Migrationspolitik“ vorgeschlagen hat. Dort schreibt sie:



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Rainer Dumont du Voitel


 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Das Dokumentationszentrum von Außen

Stumm wie Stein17. Dezember 2015

Ein Dilemma: Bauliches Erbe der Nazis in Nürnberg

Es gibt Nullsummenspiele, bei denen man nicht gewinnen kann, ganz gleich was man tut, weil Nichtstun dabei genauso wie (fast) jedes denk­ba­re Verhalten mit Män­geln behaftet ist und Kritik hervorruft. Ganz zu recht übrigens und wenn dem so ist, spricht man gewöhnlich von einem Dilemma (das nur größer wird wenn man es be­sei­ti­gen will). Ein solches zeigt sich seit längerem schon bei der Frage nach dem zeitgemäßen Um­gang mit dem baulichen Erbe der Nazis in Nürnberg. Allen voran das sog. Reichsparteitagsgelände beim Dut­zend­teich auf dem die National­so­zia­li­sten zwischen 1933 und 1938 ihre berühmten Massenaufmärsche zelebrierten. Läßt man die Bausubstanz verfallen, lautet der berechtigte Vorwurf, man lasse beflis­sent­lich Gras über die Sache wachsen, gibt man für eine Sanierung stattliche Gelder aus, dient das womöglich als Versuch der Wiederbetätigung. Wie man es macht, paßt es nicht. Gerade so, als sei das Areal verseucht, zwar nicht durch Strahlen, wohl aber durch die dunkle „Magie“ des Ortes, wo u. a. auch Riefenstahls Pro­pa­gan­da-Film „Triumph des Willens“ gedreht wurde.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Yehu David Shenef, M.A.



 

 via carolina



Eine illustre Runde mit dem bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle (4. v. re.) und Hans-Peter Schmidt, Honorarkonsul der Tschechischen Republik und Ehrenvorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe (2. v. re.), traf sich im Wenzelschloß anläßlich der Vorstellung des Programms zur Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung, die den 700. Geburtstag des böhmischen Königs aus dem Hause Luxemburg und Römischen Kaiser deutscher Nation gebührend in den Blickpunkt der heutigen Zeit bringt.

Der bay. Kultusminister Ludwig Spaenle (4. v. re.) und Hans-Peter Schmidt, Honorarkonsul der Tsche­chi­schen Republik und Ehrenvorstands­vor­sit­zen­der der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe (2. v. re.), im Wenzelschloß

Fotos: h.w.


Wechselvolles 14. Jh. und Kaiser Karl IV. im Spiegel der Geschichte 15. Dezember 2015

Bayerisch-Tschechische Landesausstellung 2016/17

Lauf a. d. Pegnitz: – Der Kaiser feiert am 14. Mai 2016 seinen 700. Geburtstag und löst damit grenzüberschreitende Initiativen aus, bringt Menschen zusammen. Denn es wird im Gedenken an Karl IV., den bedeutenden Herrscher des aus­ge­hen­den Mittelalters, eine Ausstellung geben, die eine spannungsreiche Prä­sen­tat­ion seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahr­hun­derts darstellen wird. Diese erste Bayerisch-Tschechische Landesausstellung wird sowohl in Prag als auch in Nürnberg präsentiert. Der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik unter der Schirmherrschaft der beiden Mi­ni­ster­prä­si­den­ten haben dazu eine umfassende Schau zusammengestellt, die alle Fa­cet­ten des Regenten beleuchtet und sein Wirken für die Region zum Aus­druck bringt.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner



 

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Nürnberg Convention – Stadt Nürnberg – Metropolregion


Nürnberg als Kongressstandort attraktiv 9. Dezember 2015

Die Entwicklung zeigt ein weiteres Kongresszentrum als erforderlich

Tagungen und Kongresse sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Nürnberg. Das belegt die Auswertung des «TagungsBarometers» für 2014. In Nürnberg fanden 2014 insgesamt knapp 33000 Veranstaltungen mit rund 1,78 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Gegenüber 2013 ergaben sich leichte Zuwachsraten von 0,4 Prozent bei den Veranstaltungen und von 0,3 Prozent bei den Teilnehmenden. Mit dem «TagungsBarometer Nürnberg» werden Kongresse und Tagungen am Standort Nürnberg kontinuierlich erfaßt. Es wurde vom Wirtschaftsreferat 2013 in Zusammenarbeit mit «NürnbergConvention» in Auftrag gegeben.
Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas stellte heute die Ergebnisse im Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit des Stadtrats vor.



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-let-


 

 political forum



Wahlen in Polen

Kommentar: Der „Paukenschlag“ 29. November 2015

Letzte polnische Sejm (Parlaments)-Wahlen mit vielen Fragezeichen

Prof. Dr. Helmut Wagner

Prof. Dr. Helmut Wagner


Was ist in Polen los? Das fragen sich nach den am 25. Oktober dort stattgefundenen Parlaments- und Senatswahlen viele Beobachter, sowohl in Polen selbst wie auch im benachbarten Ausland.
Das Ergebnis der Wahlen hat viele überrascht. Dank zwei positiven Entwicklungen, dem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes in den letzten Jahren und der Tatsache, daß Polen in jüngster Zeit zum größten Profiteur der EU aufgestiegen war, haben nicht wenige mit einer Bestätigung der liberal-agrarischen Koalitionsregierung von Frau Ewa Kopacz gerechnet, nicht aber mit ihrer Ablösung. Eben das aber ist sang- und klanglos passiert.
Dies sind in Kurzform die Ergebnisse der Wahlen: Die bisherige Oppositionspartei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) hat das Rennen aufgrund des geltenden Wahlrechts mit 37,58 Prozent der abgegebenen Stimmen klar gewonnen. Ihr folgen nach der Stimmenzahl fünf kleinere Parteien, mit denen zusammen sie im neuen Sejm vertreten sind: die bisherigen Regierungsparteien, also die Bürgerplattform (PO) mit 24,09 Prozent und die Polnische Bauernpartei (PSL) mit 5,13 Prozent, sowie die Kukiz-Partei mit 8,81 Prozent, die Moderne Partei mit 7,60 Prozent und die Deutsche Minderheit mit 0,18 Prozent. Die Letztere wird mit einem Sitz im Sejm vertreten sein, weil für sie als Minderheit die ansonsten gültige „Sperrklausel“ von 5 Prozent nicht zur Anwendung kommt.



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 the little library



Rusko-ukrajinské vztahy – Mýty a skutečnost – Milan Syrucek – GRADA

Suche nach den Wurzeln der russisch-ukrainischen Krise 26. November 2015

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


Auf die Suche nach den historischen Wurzeln der seit langem schwelenden Krise begab sich in seinem neuesten literarischen Werk unser geschätztes Kollegiumsmitglied PhDr. Milan Syruček.
Sein Buch mit dem Titel „Russisch-Ukrainische Beziehungen, Mythen und Realität“ das am 4. Dezember 2015 offiziell in Anwesenheit hoher Vertreter des Militärs, Diplomaten und bekannter politischer Mandatsträger in Prag feierlich aus der Taufe gehoben wird, führt zu den historischen Wur­zeln der Vergangenheit. Im Prinzip handelt es um einen Grund­satz­streit, ob die Ukraine nach den Überlieferungen überhaupt berechtigt ist, sich als ei­gen­ständiger Staat zu bezeichnen oder ob es mal Kiewer Rußland, sprich „Klein­ruß­land“ bzw. Neurußland war. Nach dem wären Ukrainer Bewohner des „Kleinrußlands“. Dies behauptet sogar Alexandr Issajewitsch Sol­sche­ni­zyn in seinem letzten Buch aus dem Jahre 1998 „Trümmerfeld Rußland“, dessen Herausgabe ihn zu einem nahen Freund Vladimir Putins machte.



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-pv-


 

 political forum



 

 magazine



Qatar Beteiligungen

Auf Sand gebaut: die Qatar-Verschwörung 17. November 2015

Yehu David Shenef

Yehu David Shenef


Manchmal kommt es knüppeldick und verschiedene, ja grundverschiedene Er­eig­nis­se und Sachverhalte, die man kaum in Verbindung bringen würde, betreten zur selben Zeit die mediale Weltbühne und halten Beteiligte und Zuschauer in Atem. Da Dinge, die im gleichen Zeitraum passieren, nun aber nicht zwangsläufig in ursächlichem Bezug zueinander stehen müssen, ist es vielleicht auch nicht so offensichtlich, zumal zugrundeliegende Fakten nicht immer Allgemeinwissen sind und wirtschaftliche wie politische Verbindungen in den Alltagsnachrichten kaum Raum und Tiefe finden. Der Sommer und Herbst 2015 waren medial bestimmt von der Griechenland-Krise, dem Iran-Atom-Deal, den aktuellen Flüchtlingsströmen in Mitteleuropa, nicht zuletzt auch die Skandale um VW und die internationalen Fußballverbände. Daß alles irgendwie in relevanter Weise mit dem kleinen erst seit 1972 unabhängigen Emirat Qatar zu tun hat, liegt keineswegs auf der Hand, kann aber sehr wohl auch nur bloßer Zufall sein.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Yehu David Shenef



 

 focus in time


Keine Chance für radikalisierenden Islam in Europa 16. November 2015

AKST – AKADEMIE SCHLOSS TRIEBENBACH – Zentrum für europäische und internationale Studien e.V. – Center for European and International Studies – Sicherheitspolitische Aspekte der aktuellen Flüchtlingskrise

Noch vor, in Anbetracht der geschichtlichen Abläufe, sehr kurzer Zeit wurden die Sicherheitskräfte sowie das Militär nicht nur in Österreich und Deutschland auf den Schutz der Grenzen als Primäraufgabe verpflichtet. Das scheint wohl heute überhaupt keinen Wert mehr zu haben. Umso wichtiger ist es, die Außengrenzen der EU konsequent zu schützen. Dies muß eine der Hauptaufgaben der GSVP (Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik) sein.
Nun stellt sich nach dem zweiten blutigen Massaker der irrsinnigen Bestien, das sie in Paris verübt haben, die Frage, ob diese Glaubens-Kriegserklärung, die die­se fanatische Horde unserer auf einem starken Fundament der christlichen Werte und der Aufklärung aufgebauten freiheitlich-demokratischen Gesellschaft in Europa erneut versucht haben aufzuzwingen, von der breiten Masse der Bevölkerung ohne weiteres hingenommen wird, obwohl die allgemeine Meinung, vor allem bei manchen Mandatsträgern, herrscht, daß die europäische Integration sehr weit fortgeschritten ist.

Das bisher fast unkontrollierte und chaosartige Einströmen von sogenannten Flüchtlingen nicht nur nach Österreich, Deutschland und somit nach Europa zeigt eine gefährliche Hilflosigkeit der Politik und als Folge davon der Staats­ge­walt auf, was letztendlich zum Verlust der staatlichen Souveränität führt!
Eines steht fest: Die Gutmenschen, vorwiegend in Deutschland, tragen Mitschuld an solchen brutalen und blutigen Orgien, die viele unschuldige Menschen das Le­ben kosten und gekostet haben, denn sie schafften und schaffen nach wie vor Vor­aus­set­zungen, die solche Terroristen in den sozialen Vorteilsnetzen un­be­hel­ligt wiegen läßt.
Experten haben schon lange vor dem militanten Islamismus, der nicht in­te­gra­tions­fähig und -bereit ist, gewarnt. Die aktuellste Bedrohung, wie man sieht, liegt nicht unbedingt, ohne als russophil zu gelten, der eine Lanze für den Möch­te­gern-Hegemonen bricht, in der völligen Verkennung der Realität, die die NATO­„Ex­per­ten“ immer wieder auftischen, daß man nur Rußland als Bedrohung sehen muß.

-pv-



 

 focus in time




Der Dschihad – Ein Begriff in seiner eigentümlichen Bedeutung und im Wandel der Zeit 16. November 2015

„Optimismus ist Mangel an Informationen“ schrieb einst der Dramatiker, Schriftsteller, Regisseur und Intendant Heiner Müller in einer Zeit des vergangenen Jahrhunderts, die auch teilweise durch schreckliche Ereignisse so bewegt war, wie die, die uns gerade in diesen Tagen vor Augen geführt wurde, in der sich politische Hassardeure sowie unbelehrbare Individuen Typus Gutmensch anschicken, trotz Fakten, weiterhin falschen Optimismus zu verbreiten.
Unser Gastautor Florian Dammer, M. A., setzt sich in seinem Beitrag anläßlich der Ereignisse in Paris mit einem Phänomen auseinander und klärt auf.

A Woman walks past Election Posters in Molenbeek, Belgium

Molenbeek bei Brüssel: Hier ist eines der Drehkreuze für den Dschihad in Europa.

veröffentlicht von Reuters /
Robert-Jan Bartunek und Alastair Macdonald © Yves Herman / Reuters


Kaum ein anderer arabischer Begriff wird in unserer Zeit heftiger diskutiert als der des „Dschihad“. Übersetzt meint man damit eine große Anstrengung, und zwar den Kampf oder auch den Einsatz, den ein Gläubiger leistet. Diese Anstrengung geschieht „auf dem Wege Gottes“ oder auch „um Gottes Willen“ und es handelt sich hierbei um eine Tat, die man aus einer tiefen religiösen Überzeugung heraus leistet. Tatsächlich kommt bei der Übersetzung dieses Begriffes eine in dieser Form neutrale Bedeutung zum Vorschein, ganz im Gegensatz zum Inhalt der laufenden Diskussionen, die zur Zeit um eben dieses Konzept geführt werden.
Geht man aber einen Schritt weiter und fragt, was denn nun mit „Dschihad“ gemeint ist, unter Hinweis auf seine Erwähnung im Koran, so stößt man hier auf dessen militärische Komponente. Allerdings gilt es hier wiederum einzuschränken, dass aus dem Koran als Schriftquelle keinesfalls hervorgeht, ob dabei allgemein der Kampf gegen Anhänger anderer religiöser Überzeugungen oder lediglich der defensive Kampf gegen einen Angreifer bezeichnet wird.



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 magazine


C Häring

 Häring Cartoon: Merkel bei Erdogan

25. Oktober 2015



 

 the little library


Michael Hüther: DIE JUNGE NATION – Deutschlands neue Rolle in Europa

„Europa und seine Nationen – Ihr Verhältnis“. 13. November 2015

Prof. Dr. Helmut Wagner

Prof. Dr. Helmut Wagner


Gibt es das? Ein Buch von Michael Hüther, erschienen im MURMANN Verlag (296 Seiten, ISBN 978-3-86774-376-1 unter dem Originaltitel „Die junge Nation, Deutschlands neue Rolle in Europa“), das handlich und gut lesbar ist, dazu noch kühn und hochaktuell? Und das meiner Ansicht nach doch in die Irre führt? So die Einführungsworte von Professor Dr. Helmut Wagner, Mitglied der Chefredaktion, der sich mit dem Inhalt dieses Buches in seinem Beitrag auseinandergesetzt hat. Seine Frage „Gibt es das?“ beantwortete er mit:
Ja, das gibt es!
Es zeichnet sich durch vieles aus, durch die Belesenheit des Autors, seine ruhige, in der Regel überzeugende Ar­gu­men­ta­tion. Auch durch seine hervorragenden historischen Kenntnisse und seine klare stilistische Ausdrucksweise sowie durch 504 Li­te­ra­tur­verweise. Woran also mangelt es dem Buch? Es bricht, kurz gesagt, auf abenteuerliche, geradezu donquichottische Wei­se die Lanze für die Souveränität der „jungen deutschen“ wie auch aller alten europäischen Nationen. Das ist in meinen Au­gen sein Manko, der schwerwiegende und politisch aberwitzige Irrtum des Autors. Die Gründe dafür und die daraus ent­stan­denen Folgerungen zu erforschen, ist im Folgenden mein Bestreben, die ich in fünf Sequenzen

 1. Der Autor und sein Buch
 2. Seine These
 3. Meine Bedenken
 4. Die deutsche Berufung – Der dritte Versuch
 5. Das Verdienst des Autors als Anwalt der Nationen

aufgeteilt habe.

Anmerkung der Redaktion: Den vollständigen Text lesen Sie, liebe Leserinnen und Leser, in der nächsten Ausgabe.


 

 magazine



Isabell Werth auf Sorento

Isabell Werth auf Sorento


„Spannender geht es kaum“ 1. November 2015

Nach sechs Tagen, in denen die Zuschauer den Pferdesport in seiner ganzen Breite erleben konnten, ist die Faszination Pferd, die seit Jahren unter dem Motto „Reiten heißt Partner sein“ steht, in der Nürnberger Frankenhalle zu Ende gegangen.

Hochkarätiger Sport, volle Tribünen, super Stimmung und die einmalige Atmosphäre – das zeichnet seit 22 Jahren die beliebte Faszination Pferd aus. Und auch heuer hat die veranstaltende AFAG Messen und Ausstellungen GmbH die rund 100.000 Besucher, die vom 27. Oktober bis 1. November zur Faszination Pferd, die im Rahmen der CONSUMENTA stattfindet, in die Frankenhalle geströmt kamen, nicht enttäuscht.



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Von Martina Scheibenpflug



 

 names & news



Die Geschäftsführer von PEMA in Weißenstadt, Dr. Laura Krainz-Leupoldt und Ehemann Franz Leupoldt, wurden von Dr. Ingo Friedrich zu Senatoren des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS) ernannt. Ein sichtlich erhabener Moment für die neuen Senatoren war die Überreichung der Urkunden durch den EWS-Präsidenten Dr. Ingo Friedrich.

Ein sichtlich erhabener Moment für die neuen Senatoren war die Überreichung der Urkunden durch den EWS-Präsidenten Dr. Ingo Friedrich.


Ein Paar, eine Mission27. Oktober 2015

Der 27. Oktober weist in den historischen Annalen viele Persönlichkeiten und Momente, die sich in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kunst in den vergangenen Jahrhunderten hervorgetan haben und bis in unsere heutige Zeit Anerkennung sowie Bewunderung für ihr Tun genießen. Und so wird sicherlich auch die Ernennung von Dr. Laura Krainz-Leupoldt und ihres Mannes Franz H. Leupoldt zu Senatoren des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS), der sich für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer und Unternehmen an den nationalen, europäischen Standorten einsetzt, in diese Annalen eingehen.

Dies war auch der Tenor der Grußworte des Regierungspräsidenten von Oberfranken Wilhelm Wenning und des Landrates Dr. Karl Döhler, die sich bei dem neuen Weißenstädter Senatoren-Doppel für ihr vielfältiges Engagement als Familienunternehmer bedankten, die die Wirtschaft der Region und der Bundesrepublik Deutschland besser repräsentieren als manche Großkonzerne.



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 philosophy & culture


KULTURTOUR

Das Kleine Museum auf der Peunt – Weißenstadt


Dr. Dorothea van der Koelen stellte Werke von Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt vor 25. Oktober 2015

Diese Ausstellung des Ausnahmekünstlers des 20. Jahr­hun­derts Daniel Buren läutet das Ende der bisherigen Kon­zep­tion des Kleinen Museums auf der Peunt im ober­frän­ki­schen Weißenstadt ein.

Ausstellung Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt – Weißenstadt

Über die gelungene Vernissage freuen sich (v. li. n. re.) Franz Leupoldt, Dr. Dorothea van der Koelen, Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Landrat Dr. Karl Döhler und der Weißenstädter Bürgermeister Frank Dreyer.


Wenn man etwas Ungewöhnliches und Faszinierendes aus der Welt der zeit­ge­nössischen Malerei oder Installationen von bedeutenden Künstlern ver­schie­de­ner Epochen sucht, muß man nicht unbedingt in weiter Ferne suchen. Denn es gibt ein Refugium der Kunst, geschaffen von Museumsgründerin Dr. Lau­ra Krainz-Leu­poldt, einer begnadeten Kunstkennerin, Philosophin und Ma­na­ge­rin im klas­si­schen Sinne. Für sie stehen Kunstwerke in einer Beziehung des permanenten Su­chens und Entdeckens, des Dialogs und der Ge­gen­über­stel­lung, die vom Be­su­cher eine starke persönliche Anteilnahme verlangt. „Dies ist das Kennzeichen ei­nes Pfades, auf dem Einfachheit, Strenge und Klarheit zu den Zielen einer künst­le­ri­schen Erfahrung werden und sind zugleich Impulse für das eigene Nach­den­ken sowie Orientierungspunkte für den Alltag“, so Dr. Laura Krainz-Leupoldt im kurzen Gespräch mit «EUROjournal pro management» vor der Vernissage, die nach der offiziellen Begrüßung der Gäste mit einer äußerst interessanten Ein­füh­rung in die Welt des Schaffens eines der bedeutendsten zeitgenössischen fran­zö­si­schen Malers und Bildhauers, der als Vertreter der analytischen Malerei und der Konzeptkunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt, Daniel Buren, Jahrgang 1938, durch die bekannte Kunsthistorikerin Dorothea van der Koelen, deutsche Galeristin, Kuratorin und Verlegerin, dem kunstinteressierten Publikum präsentiert wurde.

Peter Verbata



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 focus in time


A visit in the spirit of our time
Návštĕva v duchu současnosti
Ein Besuch im Geiste unserer Zeit
    Látogatás korunk szellemében23. Oktober 2015

Der Ungarische Staatspräsident János Áder besucht München. Eintragung ins Gästebuch der Bayerischen Staatsregierung. Foto: Egon Lippert Der Ungarische Staatspräsident János Áder besucht München. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer überreicht als Gastgeschenk den Bayerischen Löwen. Foto: Egon Lippert

Der ungarische Staatspräsident János Áder besuchte anläßlich des ungarischen Nationalfeiertages Bayern und trug sich in das Gästebuch der Staats­re­gie­rung ein (links). Beide Politiker betonten die Bedeutung der bayerisch-ungarischen Zu­sam­men­ar­beit, die auf eine lange historische Entwicklung blicken kann. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer überreichte seinem Gast als Symbol der gemeinsamen Entschlossenheit und Kraft, die bei der Lösung der großen Probleme unserer Zeit notwendig sind, den bayerischen Löwen (rechts).

Text und Fotos: Egon Lippert


 

 political forum



Daniel Leon Schikora

Daniel Leon Schikora


18. Oktober 2015

Unter der Überschrift

„Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts“

startet eine neue Serie unseres Kollegiumsmitgliedes Daniel Leon Schikora, der sich als Chronist mit der, inzwischen durch die „große“ Politik in die letzte Reihe der Aufmerksamkeit gedrängte Situation beschäftigt und beschäftigen wird. Im ersten Teil untersucht der Autor die Vorgeschichte des „Euro-Maidans“, indem er einiges, was vielleicht in Ver­ges­sen­heit geraten ist, erneut ins Bewußtsein ruft.


Der Maidan vor den Unruhen. GDPL

Der Maidan vor den Unruhen

GDPL


Am 18. Februar 2015, kurz vor dem ersten Jahrestag des Triumphs des „Euro-Maidans“ in Kiew – des Sturzes des ukrainischen Staatspräsidenten Janukowitsch am 22. Februar 2014 –, verschickte Frank-Walter Steinmeiers Auswärtiges Amt an die Mitglieder des Deutschen Bundestages eine Handreichung unter dem Titel „Realitätscheck: Russische Behauptungen – unsere Antworten“(*). In dieser Argumentationshilfe wird hinsichtlich der Vorgänge in der ukrainischen Hauptstadt seit Ende 2013 unter anderem ausdrücklich in Abrede gestellt,
• daß der „Westen“, konkret: die EU sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt hätten,
• daß sich der Regierungswechsel in Kiew im Februar 2014 in Form eines Staatsstreichs vollzogen habe, und
• daß an der infolge dieses Regierungswechsels gebildeten „Übergangsregierung“ Faschisten beteiligt gewesen seien.

Unter besonderer Berücksichtigung der Fragestellungen, zu denen sich das Auswärtige Amt in dieser Weise sehr entschieden positionierte, soll im folgenden die Vorgeschichte des „Euro-Maidans“ im Hinblick auf die historische Herausbildung politisch-kultureller Entitäten in den Blick genommen werden. Für welche historisch-politischen Traditionen stehen „Maidan“ und „Anti-Maidan“? Und wie wirkten (und wirken) sich das Verhältnis zwischen „dem Westen“ und Rußland, aber auch die Beziehungen zwischen Machtblöcken innerhalb „des Westens“ (in NATO und EU) auf die innenpolitischen Konstellationen eines „zerrissenen Landes“ (Samuel P. Huntington) wie der Ukraine aus?



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 via carolina


Stärkung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Bayern vereinbart 17. Oktober 2015

Grenzüberschreitende Kriminalität erfordert noch intensivere Zusammenarbeit

Der Innenminister der Tschechischen Republik Milan Chovanec (li) und der bayerische Staatsminister des Innern Joachim Herrmann (re) bei der Unterzeichnung der gemeinsamen Absichtserklärung im Nürnberger Polizeipräsidium.

Der Innenminister der Tschechischen Republik Milan Chovanec (li) und der bayerische Staatsminister des Innern Joachim Herrmann (re) bei der Un­ter­zeich­nung der gemeinsamen Absichtserklärung im Nürnberger Po­li­zei­prä­si­dium.

Fotos: bayernpress Udo Dreier

Gemeinsam sind wir stark symbolisiert der starke Händedruck des bayerischen Staatsministers des Innern Joachim Herrmann (li) und des Innenministers der Tschechischen Republik Milan Chovanec (re).

Gemeinsam sind wir stark symbolisiert der starke Hän­de­druck des bayerischen Staatsministers des Innern Joachim Herrmann (li) und des In­nen­mi­ni­sters der Tschechischen Republik Milan Chovanec (re).



Intensivere Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, vor allem bei Schmugglerstrukturen und verstärkte Fahndungsmaßnahmen gegen Diebesbanden standen im Mittelpunkt der Gespräche und Vereinbarungen der beiden Innenminister. Im Beisein hochrangiger Vertreter der Polizeien der beiden Länder wurde eine „Gemeinsame Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ unterzeichnet. Somit wird unter anderem der Drogenschmuggel, vor allem von «Crystal Meth» im Grenzgebiet verstärkt bekämpft. Die schon lange von den beiden Nachbarländer Bayern und Tschechische Republik erfolgreich praktizierte Zusammenarbeit auf dem breiten Feld der grenzüberschreitenden Kriminalität bekommt eine neue Dimension.

–pv–


 

 reflex




Betrachtungen vom Krankenbett

Úvahy z nemocničního lůžka 15. Oktober 2015

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


In seinen „Betrachtungen vom Krankenbett“ schildert unser Prager Kollegiumsmitglied PhDr. Milan Syruček Erlebnisse, die nicht nur er, sondern auch das gesamte Krankenhausteam, angefangen beim Pflegepersonal bis zu den Ärzten, während des notwendigen Aufenthaltes haben erdulden müssen, um nicht bei einer durchaus berechtigten Abwehrmaßnahme sofort von der Kategorie „Gutmensch“ als faschistoide Querulanten bezeichnet zu werden. Denn auch in der Tschechischen Republik gibt es, zwar einige wenige, die vom Merkel & Co.-Virus befallen sind.
Den Leserinnen und Lesern, die des Tschechischen nicht mächtig sind, kann unsere Redaktion auf Wunsch gegen Schutzgebühr die sprachliche Transformation in Englisch, Deutsch und Französisch anbieten.

Die Redaktion

Protože lidská schránka je někdy křehká jako sklo, ocitl jsem se v nemocnici v Praze Motole, aby mi ji dali opět do pořádku. Ležel jsem po operaci na třílůžkovém pokoji a mým sousedem po levici byl Rom. Jak slovo dalo slovo, dověděl jsem se, že už dva roky nežije vlastně v Praze, ale v Londýně, v domě, který vlastní nějaký Pákistánec, a kde se usídlila skupina Romů, kteří se odstěhovali do Anglie, protože jsme je tu prý utiskovali. To nám také čas od času vytýká Evropská unie, že jsme vůči této národnostní menšině málo vstřícní a proto se obtížně zapojují do společnosti. Tak se část z nich rozhodla přesídlit do britské ostrovní říše.



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-Milan Syruček-


 

 economics & economics spotlight



Thomas Mur & Reinhold Marsoner. Foto: Fiera Bolzano

Thomas Mur (li.) tritt sein Amt als Direktor der Mes­se Bozen an – Reinhold Marsoner (re.) geht in den Ruhestand.

Foto: Fiera Bolzano


Wechsel an der Spitze der Messe Bozen 31. August 2015

Bozen – Knapp vier Monate nach dem langjährigen Präsidenten, Gernot Rössler, verabschiedet sich nun auch Direktor Reinhold Marsoner vom Dienst in der Messe. Auch er hat über 24 Jahre für die Messegesellschaft gearbeitet. Gemeinsam können sie auf eine lange, durchaus erfolgreiche Zeit an der Spitze einer für Südtirol wichtigen Wirtschaftsinstitution zurückblicken. „Mit Reinhold Marsoner nimmt eine prägende Persönlichkeit der jüngeren Wirtschaftsgeschichte unseres Landes Abschied“, stellt der neue Präsident der Messe Bozen, Armin Hilpold, fest.

Der September 2015 geht sicher in die Annalen der Messe Bozen ein, da nach einer ungewöhnlich langen Amtszeit Reinhold Marsoner das Zepter an einen Jüngeren weitergibt. Er hinterlässt ein Unternehmen, das früh den Weg in Richtung Spezialisierung auf Fachmessen einschlug und die Zahl an Eigenveranstaltungen von anfangs sechs auf inzwischen über zwanzig vervielfachte. Die Mitarbeiterzahl - mehrheitlich Frauen, die die äußerst familienfreundliche Politik des Direktors stets sehr zu schätzen wussten - stieg von zwölf auf rund 35 und der Umsatz der einst kriselnden Messekörperschaft verzehnfachte sich.



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Von Florian Schmittner


 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Gesungene Metaphorik im „Kleinen Museum auf der Point“ 17. August 2015

Das romantische Kunstlied erlebte durch Corinna Simon und Philipp Riedel eine Renaissance

Weißenstadt/La Villa (BZ) – Einen besseren Abschied vom Frankenland nach fünf Wochen des Wirkens in der Zentralredaktion des Magazins EUROjournal pro ma­na­ge­ment hätte es nicht geben können. Denn ich konnte bereits das zweite Mal in kurzen Abständen in das oberfränkische Weißenstadt reisen, diesmal in das „Kleine Museum auf der Point“, um ein musikalisches Treffen der aus Dresden stammenden, vielseitig begabten klassischen Sopranistin Corinna Simon, die ihr Gesangsstudium bei Viktoria Promny-Göpfert absolvierte und seit Jahren regelmäßig auf der Bühne mit klassischen Liederabenden steht, mit dem un­klas­si­schen Jazzkomponisten und -interpreten Philipp Riedel nicht nur zu erleben, sondern auch zu genießen.

Die klassische Sopranistin Corinna Simon und der unklassischen Jazzkomponist und -interpreten Philipp Riedel

Es war eine außergewöhnliche Begegnung mit den Künstlern als auch mit Ge­dich­ten aus drei Jahrhunderten der Weltliteratur, die mit Riedels klassischen mu­si­ka­li­schen Elementen verschmolzen und den europäischen Werten ent­spre­chen­den hu­ma­nis­ti­schen Platz in der pluralistischen Welt zugewiesen haben.

Mit der Wahl des Austragungsortes für dieses sympathische, gut besuchte Kammerkonzert das eine hervorragende Symbiose mit der gerade lau­fen­den Kunst­aus­stel­lung „Didaktik und Dialektik“ des fran­ko-venezolanischen Malers Carlos Cruz-Diez brachte, zeigten Dr. Laura Krainz-Leupoldt und ihr Mann Franz Leu­poldt mit dieser Kombination ihr empfindsames Verständnis für Frequenzen der Klänge, Schwin­gungen und Farben.

Fotos: trendmedia



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Ein Gastbeitrag von Fabian Nicosia


 

 philosophy & culture



KULTURTOUR

Dr. Laura Krainz-Leupoldt begrüßte alle anwesenden Musikliebhaber der Klassik, zu denen auch mancher der regionalen Polit-Prominenz gehörte, und dankte insbesondere den jungen Musikschaffenden, die mit ihrem Dirigenten das Programm gestalten

Dr. Laura Krainz-Leupoldt begrüßte alle an­we­sen­den Musikliebhaber der Klassik, zu denen auch mancher der regionalen Polit-Prominenz gehörte.

Fotos: trendmedia

PEMARTFESTIVAL entpuppte sich als globale Klassik-Nische 8. August 2015

Wenn der ORF-Generaldirektor Alexander Wra­betz dem Eröffnugskonzert des Klassik-Open- Air-Festivals (7. bis 15. August) in Oberfranken bei­ge­wohnt hätte, würde er dieses erstklassige mu­si­ka­lische Ereignis, das zahlreiches Pub­li­kum aus nah und fern begeisterte, sicherlich mit folgenden Worten wegen der Globalität der Künstler, begleiten: „Weißenstadt is the city of musician in the heart of Europe“ – „Weißenstadt è la città dei musicisti – nel cuore d‘ Europa“.

Wenn ich richtig mitgezählt habe, stammten die jun­gen Künstler unter anderem aus Australien, Bra­si­li­en, Columbien, Italien, Japan, Lettland, Mexico, Rumänien, Österreich, Ungarn, Serbien, Norwegen, Peru, Slowenien, Taiwan, Israel, Rußland, Spanien, USA, Kanada und Weißrußland. Bei der Ur­auf­füh­rung, die unter der gefühlvollen mu­si­ka­li­schen Lei­tung von Andris Vecumnieks gestanden ist, der dem zusammengesetzten Musik-Körper stets her­vor­ragend aufbauende Impulse gegeben hat, konn­ten die Künstler mit ihren musikalischen Qualitäten das lauschende Publikum überzeugen. Daß Mutter Natur für eine brillante Kulisse mit wärmenden Son­nen­strahlen, die manchmal zu viel für die em­pfind­li­chen Konzertinstrumente waren, sorgte, bekam die­se erste Klassik-Frei­luft­ver­an­stal­tung inmitten der kleinen Vorzeige-Kornfelder auf dem PEMA-Rogg-In-Gelände einen bewundernswerten Hintergrund, wie aus den Ausführungen der Promotoren, Frau Dr. Laura Krainz-Leupoldt und ihrem Gatten Franz Leu­poldt nicht zu überhören war.



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Ein Gastbeitrag von Fabian Nicosia



 

 reflex



Mendicante Italia

Foto: Donatella Giagnori | EIDONPRESS.COM


Quo usque tandem? 20. Juni 2015

(Wie lange soll das noch so weitergehen?)

Um es gleich vorweg zu sagen: Menschen zu helfen, die in Not sind oder gar um ihr Leben fürchten müssen, ist ein Gebot der Menschlichkeit. Diese grundsätzliche Hilfsbereitschaft ist unverbrüchlicher Bestandteil dessen, was uns in Europa, oder sagen wir lieber genauer, in der Europäischen Union, von unserem gemeinsamen Wertekanon derzeit noch verblieben ist, eines der wenigen europäischen Identitätsmerkmale, die für Zusammenhalt stehen und die wir nicht aufgeben möchten.

Dennoch und gerade deshalb ist bei der Migrantenfrage mehr Ehrlichkeit vonnöten, damit sich nicht auch hier noch die Lage immer weiter und eines nicht zu fernen Tages soweit verschlimmert, daß sie nicht mehr beherrschbar ist und schließlich nur noch den Rechtspopulisten in die Hände spielt.



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 economics & economics spotlight



Italienischer Generalkonsul S. E. Filippo Scammacca del Murgo (li.) stellte sich mit der frisch hochdekorierten Trägerin Dr. Laura Krainz-Leupoldt (re.) nach der Überreichung des Verdienstordens den wartenden Fotografen.

Italienischer Generalkonsul S. E. Filippo Scam­mac­ca del Murgo (li.) mit Dr. Laura Krainz-Leupoldt (re.).

Foto: trendmedia

Hohe Anerkennung für
Dr. Laura Krainz-Leupoldt 11. Juni 2015

Einen besseren Ort, die altehrwürdige Residenz des Münchner Ge­ne­ral­konsulates der Republik Italien, ein schöneres Ambiente im herrlichen Kon­sulatsgarten und einen würdigeren Zeitpunkt, der durch die Fei­er­lich­kei­ten des Nationalfeiertages zur Überreichung von Ordine al merito della Re­pubblica Italiana, den Verdienstorden der Republik Italien, an die Vi­ze­prä­sidentin der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth und geschäftsführende Gesellschafterin des weltbekannten Unternehmens PEMA im oberfränkischen Weißenstadt, Philosophin und Sprach­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Laura Krainz-Leupoldt für ihre außer­or­dent­li­chen Verdienste auf den Gebieten der Wissenschaft, Literatur, der Künste und der Wirt­schaft sowie ihrem philanthropischen und humanitären Engagement un­ter­strichen wurde, hätte sich der Generalkonsul und designierte Bot­schaf­ter seines Landes in Afrika, S. E. Filippo Scammacca del Murgo, nicht aus­suchen können.



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 philosophy & culture


KULTURTOUR



Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. 9. Juni 2015
hat seine Wirkung nicht verfehlt

Interdisziplinäres Kolloquium der FEK e.V. 2015 eröffnet

Foto: Thomas Weiss

Ein bißchen glamoureuses Top-down-Weltregieren im südbayerischen Elmau

oder

Handfestes europäisches Bottom-up-Miteinander im oberfränkischen Neudrossenfeld

Ein gewagter Vergleich. Doch vom 5. bis 7. Juni 2015, war es – zum siebten mal – wieder soweit:

EUROPATAG UND EUROPAFEST IM FRÄNKISCHEN NEUDROSSENFELD

Auf bewährte Initiative der gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK e.V.) sind diesmal zwei voneinander geographisch weit entfernte europäische Regionen, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und die autonome spanische Provinz Andalusien in der Mitte Oberfrankens, also im Herzen Europas, zusammengetroffen, damit wir sie und sie sich besser kennenlernen.

Eine Begegnung in landschaftlich reizvoller Umgebung, bevölkerungsnah und ohne Sicherheitsproblem, mithin – seien wir ehrlich – europafreundlicher und heimatverbundener als das zeitgleiche ‘G 8 minus1’–Gipfeltreffen auf Schloß Elmau.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel


 

 political forum


Geopolitical Intelligence Services AG


Die Euroskeptiker in Brüssel schweigen zu Griechenland 25. Mai 2015

Prof. Enrico Colombatto

Prof. Enrico Colombatto


Die griechische Finanzkrise ist für die euroskeptischen Parteien eine verpasste Gelegenheit gewesen, um neue Ideen für die Europäische Union voranzubringen. Sie haben seit ihrem durchschlagenden Erfolg bei den Wahlen im Jahr 2014 nichts erreicht. Die griechische Krise könnte aber noch von der EU dazu genutzt werden, um einen neuen Weg zu formulieren, wie man mit Ländern, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden, umgehen soll.

Die euroskeptischen Parteien, die im Mai 2014 ins Europäische Parlament ge­wählt wurden, haben versprochen auf eine Veränderung der politischen Ent­schei­dungs­fin­dung über die gesamte Europäische Union hinweg hinzuarbeiten. Ihre Bi­lanz im Laufe des letzten Jahres ist allerdings enttäuschend gewesen. Grie­chen­lands finanzielle Schwierigkeiten boten ihnen eine ganze Fülle an Ge­le­gen­hei­ten, um ihre Ansichten klar zur Sprache zu bringen und Lösungen zu un­ter­brei­ten, aber diese Chancen haben sie verpaßt.

Yanis Varoufakis | dpa

Der Renitente griechische Finanzminister Yanis Varoufakis

Foto: dpa




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 economics & economics spotlight



Ein starkes Netzwerk für den Kongreßstandort Nürnberg. Foto: NürnbergMesse/Frank Boxler

Ein starkes Netzwerk für den Kongreßstandort Nürnberg.

Foto: NürnbergMesse | Frank Boxler


Kongreßdachmarke NürnbergConvention prä­sentiert sich auf der Frankfurter IMEX 2015 19. Mai 2015

Die internationale Leitmesse der „Meeting Industry“ auf der hes­si­schen IMEX in Frankfurt/Main präsentiert auch im diesem Jahr vom 19. bis 21. Mai die Nürnberger Innovationsschmiede mit seiner Kon­greß­dachmarke NürnbergConvention. Mit ihrem einheitlichen Mar­ken­auf­tritt hat sie nicht nur das Interesse der Branche auf sich ge­zo­gen, sondern konnte ihren Spitzenplatz unter den Kon­greß­stand­or­ten in Deutschland weiter ausbauen. Das Thema der Nürnberger 2015: Always Refreshing & Innovative.

NürnbergConvention präsentiert sich unverkennbar mit seinem rot-weißen Stand mit der Nummer F 150. Natürlich gibt es auch hier die Green Smoo­thies des German Convention Bureaus (GCB). Und natürlich kennt man sich bei den Nürnbergern damit hervorragend aus, ist Nürnberg doch die Heimat der Weltleitmesse für Bio-Produkte, der BIOFACH. Auf der Erlebniswelt VEGAN liefen dort die Hochleistungsmixer im Dauereinsatz!

-pv-



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 names & news




Hohe Anerkennung für unseren Prager Kollegen PhDr. Syruček 15. Mai 2015 | EJ 1/15

PhDr. Milan Syruček (li) meistert als erfahrener Auslandskorrespondent alle Hürden, die sich ihm in den Weg stellen, auch die sprachlichen, wenn es um Vietnamesisch geht. Auch der Staatspräsident Trương Tấn Sang wäre ohne die Hilfe des Dolmetschers (außen re.) sprachlos

PhDr. Milan Syruček (li.) mit dem vietnamesischen Staatspräsident Trương Tấn Sang (re.).

Foto: Venceslava Dezortová


Während des offiziellen Besuchs des vietnamesischen Staatspräsidenten Trương Tấn Sang in Prag, der dort an einem Wirtschaftsforum teil­ge­nom­­men hat, wurden sechzehn tschechische Bürger mit dem Viet­na­me­si­schen Staatsorden ausgezeichnet. Unter ihnen auch unser sehr ge­schätz­ter Redaktionskollege PhDr. Milan Syruček. In seiner Laudatio hob der Staatspräsident Syručeks kommunikative, soziale Kompetenz und vor allem seinen konsequenten Aufbau der zwischenmenschlichen Brücken, die stets auf den Prinzipien der Freiheit, Demokratie und der Men­schen­rech­te basierten. Seine langjährigen publizistischen Arbeiten, die sich mit den positiven aber auch negativen Entwicklungen Vietnams sachlich und oh­ne falsche Emotionen aufkommen zu lassen beschäftigen, wi­der­spie­geln den schweren Weg, den die heutige Sozialistische Republik Vietnam gehen mußte, um das zu werden, was zwar langsam, Schritt für Schritt, aber doch, sie schon erreicht hat. Ein Lob vom Staatspräsidenten bekam Syruček auch für seine persönliche Bemühungen, um die heute in der Tsche­chi­schen Republik lebende vietnamesische Kommunität, die im­mer­hin 60 000 Menschen zählt, diese, in für sie fremder Gesellschaft, nach­hal­tig zu integrieren, obwohl es eine nicht immer leichte Aufgabe war. Daß diese Kommunität vor zwei Jahren auch von der tschechischen Regierung als offizielle Minderheit anerkannt wurde, ist auch der überragenden jour­na­listischen Arbeit Syručeks zu verdanken.

–pv–



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 philosophy & culture



KULTURTOUR

Elias Crespin im Gespräch vor seinen freischwebenden Objekten mit Dr. Laura Krainz-Leupold, Martina Freifrau von Waldenfels, seinem Galeristen Denis Kilian und Dr. Marina von Assel

Elias Crespin (3.v.r.) mit Dr. Laura Krainz-Leupold, Martina Freifrau von Waldenfels, seinem Galeristen Denis Kilian und Dr. Marina von Assel (v. li.).


Kleines Museum auf der Peunt – Weißenstadt


Das Kleine Museum auf der Peunt setzte mit Elias Crespin neue Maßstäbe 12. April 2015

Weißenstadt – Der Betrachter steht wie gebannt vor den ausgestellten Kunstwerken, läßt sich hineinfallen in eine Aura der Schwerelosigkeit, des Veränderns, indem Zeit und Poesie völlig neue Dimensionen bekommen. Gleichsam schwebend, wie von Zauberhand geführt, bewegen sich die Dinge, sind im ständigen Fluß wechselnder geometrischer Choreographien. Elitär sind der Künstler und das Publikum gleichermaßen bei der Vernissage der Werke von Elias Crespin, mit denen „Das Kleine Museum auf der Peunt“ wieder Maßstäbe setzt.

Der aus Venezuela stammende und in Paris lebende Meister der elektrokinetischen Kunst fertigt seine Objekte meist aus handgearbeiteten Metallsegmenten, die an unsichtbaren Seilen hängen und durch computergesteuerte Motoren ständig neue Figuren entstehen lassen. Tiefrot oder tiefblau aus dem Dunkel leuchtend verwandeln sie sich zu Diagrammen, Kegeln, Pyramiden, ineinander fließenden Kreisen und Wölbungen, tanzen scheinbar entschleunigt und in faszinierender Langsamkeit im Raum. Als wollten einen die Kunstwerke mitnehmen auf eine Reise in eine andere Welt, verharrt man minutenlang und noch länger, auf Neues wartend in der sonst verschluckenden Schwärze ringsherum.



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 political forum



Glossary
EU-GR PingPong | FotoDesign: Thomas Weiss

DEUTSCHE REGELN FÜR EUROPA? 12. April 2015

Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats

Dr. Ingo Friedrich
Präsident
des Europäischen
Wirtschaftssenats




Was ist dran an der These aus Griechenland und teilweise auch aus anderen Südstaaten, Deutschland würde anderen EU-Staaten seine Regeln und Standards aufzwingen. Zur Beantwortung dieser Frage ist es wichtig zu definieren, worin deutsche Standards und Regeln bestehen. Wenn damit – und davon muß man wohl ausgehen – gemeint sein sollte: »keine Korruption, gute Qualität bei Produkten und Leistungen, Wettbewerbsfähigkeit, Funktion des Staatsapparates und der Verwaltung, funktionierende Demokratie, offene Diskussion in Medien und Öffentlichkeit, Schutz von Minderheiten und Religionsfreiheit sowie geordnete Staatsfinanzen, Wohlstandsmehrung und Mindestschutz auch und gerade für schwächere Mitbürger« dann muß glasklar festgestellt werden: Diese Standards sind keine genuin deutsche Regeln und Forderungen an einen Staat, sondern das sind generell und allgemein gültige Leitlinien eines nach westlichen Spielregeln funktionierenden Staates. Aus globaler und nachhaltiger Sicht sollten wir froh über jeden Staat oder jede Staatengemeinschaft sein, die die hohen Anforderungen eines modernen, zukunftsfähigen Systems erfüllen kann. Staaten, in denen diese Regeln nicht gelten, haben ein gewaltiges Problem aber nicht weil Deutschland etwas von ihnen verlangt, sondern weil sie den eigenen Ansprüchen, ein westlich demokratisch funktionierender Staat zu sein, nicht genügen.



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 bridge builders




Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 25. März 2015

FEK e.V. Jahreshauptversammlung 2015

Sie begleiten auch die Europatage: Stellvertretender Landrat Dieter Schaar, IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura Krainz-Leupoldt, gf. Vorstandvorsitzender Peter Verbata, W. O., Bürgermeister Harald Hübner, Geschäfts­füh­re­rin Annelene Adolphs und Präsident Peter Schöner, beide vom Eu­ro­pa­ver­ein GPB Eschweiler bei Aachen (v. li.).

Bild: Horst Wunner


Wirsberg – Die Vorbereitungen sind schon fast in der Endphase und es wird wieder ein großes, weit über die Region hinaus beachtetes Ereignis: Die 7. Neudrossenfelder Europatage. Vom Freitag, 5., bis Sonntag, 7. Juni, stehen die Regionen Andalusien und Makedonien besonders im Fo­kus, ein wirtschaftspolitisches Kolloquium, ein Festabend mit der Ver­lei­hung der Europamedaille Kaiser Karl IV. und des Freiheitsrings, so­wie ein buntes Europafest mit kulturellen und lukullischen Spezialitäten, ma­chen den schönen Ort im Rotmaintal zu einem Treffpunkt mit in­ter­na­tio­na­lem Flair.

Die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. richtet das Wochenende zusammen mit der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Land­kreis Kulmbach und der IHK Oberfranken Bayreuth aus, unterstützt durch die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. Bei der Jah­res­haupt­ver­sammlung der gemeinnützigen FEK e.V. am 23. März im «Bellevue Spa & Resort Reiterhof Wirsberg» gab der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de Peter Verbata erste Einblicke in den Pro­gramm­ab­lauf, „wir sind jetzt im Intensivstadium, freuen uns schon auf drei in­ter­essante Tage. Der Finanzminister aus Makedonien wird kommen, eine Flamencogruppe aus Andalusien und zwei Konzertkünstler mit Gitarre und Violoncello. Die Europamedaille wird Michael Wittmann aus Lu­xem­burg, Honoralkonsul von Moldawien und der Freiheitsring Erhard Bu­sek, vor­ma­li­ger Vizekanzler von Österreich, überreicht“.



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 via carolina


names & news

Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft

Konsul Hans-Peter Schmidt


Hans-Peter Schmidt zum Vorsitzenden des Kuratoriums des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ gewählt.21. März 2015

Bei seiner konstituierenden Sitzung im Nürnberger Business Tower hat das Kuratorium des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ einstimmig und ohne Enthaltungen Hans-Peter Schmidt, Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und Honorarkonsul der Tschechischen Republik, zum Vorsitzenden ge­wählt.

Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Förderung der Europäischen Metropolregion Nürnberg durch die regionale Wirtschaft, insbesondere durch Unternehmen, Kammern und Verbände sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Der Verein hat dabei die Aufgabe, thematische Zielrichtungen aus Sicht der Wirtschaft zu geben. Gemeinsam bringen dann Politik und Wirtschaft die Metropolregion durch Projekte und Lobbying voran.

-oh-


Neben dem Vorsitzenden gehören dem Kuratorium Dr. Siegfried Balleis, Erlangen – Johann Bögl, Geschäftsführender Gesellschafter Max Bögl Bau­unter­neh­mung GmbH & Co. KG, Neumarkt – Dr. Matthias Everding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg – Dr. Hermann Franz, Erlangen – Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Geschäftsführender Gesellschafter der Faber-Castell Aktiengesellschaft, Stein – Prof. Dieter Kempf, Vor­stands­vor­sit­zender DATEV eG, Nürnberg – Heiko Könicke, Geschäftsführer AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, Nürnberg – Gunther Oschmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Müller Medien GmbH & Co.KG, Nürnberg – Dr. Karl-Friedrich Ossberger, Geschäftsführender Gesellschafter der Ossberger Landtechnik GmbH & Co, Nürnberg – Dr. Bernd Rödl, Gesellschafter der Rödl & Partner GbR, Nürnberg – Gert Rohrseitz, Honorarkonsul der Republik Österreich, Fürth – Dr. Wolfgang Wagner, Bayreuth sowie Dagmar Wöhrl, Mitglied des Deutschen Bundestages, Nürnberg an.


 

 focus in time



Konsul Hans-Peter Schmidt

Konsul Hans-Peter-Schmidt (rechts) im Gespräch


Reicht die Europäische Metropolregion bald auch über Grenzen hinweg? 16. März 2015

Im Interview mit dem „EUROjournal“ verweist Honorarkonsul Hans-Peter Schmidt (NÜRNBERGER Versicherungsgruppe) auch auf Chancen der bayerisch-böhmischen Landesausstellung 2016

Nach einem halben Jahrhundert im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe geht eine Ära zu Ende, ohne daß sich Hans-Peter Schmidt von dem Unternehmen und vor allem von der Region Nordbayern gänzlich verabschieden wird. Der gebürtige Königsberger begann seine Laufbahn in der NÜRNBERGER 1965 als Praktikant und beendete sie nach einer beeindruckenden Karriere und der Hauptversammlung 2015 als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft. Gleichzeitig bleibt Hans-Peter Schmidt seiner „Nürnberger“ aber als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates, sowie Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung „Nürnberger Versicherungsgruppe“ erhalten.



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-pv-
Fotos: trend
media



 

 names & news


50 Jahre im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe 11. März 2015

Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft

Konsul Hans-Peter Schmidt


Dipl.-Kfm. Hans-Peter Schmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der NÜRNBERGER Beteiligungs-Ak­tien­ge­sell­schaft, hat am 10. März 2015 mit Wirkung zum 21. April 2015 nach 50 Jahren im Dienste der NÜRNBERGER sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt.

Der gebürtige Königsberger begann seine Laufbahn in der NÜRNBERGER 1965 als Praktikant. Er beendet sie nach be­ein­druckenden 50 Jahren in unterschiedlichen Führungsfunktionen: Von 1978 bis 1989 war er Mitglied der Vorstände der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, von 1989 bis 2002 Vorsitzender des Vorstands der NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft.

Seit 2002 ist Konsul Hans-Peter Schmidt Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft; dieses Mandat legt er nach der Haupt­ver­sammlung am 21. April 2015 nieder. Er hat das Unternehmen in seiner Entwicklung entscheidend ge­prägt.

Als Förderer von Kultur und Kunst, Wissenschaft und Bildung, Sport sowie mit sozialem Engagement erwarb er sich ei­nen über die Europäische Metropolregion Nürnberg hinausreichenden Ruf.

Zahlreiche hochrangige Ehrungen im In- und Ausland unterstreichen dies.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft dankte Herrn Schmidt für sein herausragendes Engagement und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats.

Als künftiger Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung NÜRNBERGER Versicherungsgruppe wird Hans-Peter Schmidt der NÜRNBERGER ebenfalls verbunden bleiben.

–u.z.–


 

 reflex



Diskussionsrunde

Diskussion mit dem bay. MdI Joachim Herr­mann, Dr. Volker Ull­rich, MdB, Ludwig Schierg­ho­fer sowie Arne Schönbohm. Moderation Peter Valentino.

Terrorismus und Extremismus begegnen 8. März 2015

Arbeitskreis Polizei und innere Sicherheit tagte in Augsburg

Nachdem es bekanntlich keine Zufälle gibt, war es durchaus eine sym­bol­trächtige Fügung, die Landesversammlung des Arbeitskreises Polizei und in­nere Sicherheit, die am 7. März 2015 in Augsburg durchgeführt wurde, im bekannten Hotel mit den drei Mohren stattfinden zu lassen. Schließlich wurden außer anderem Themen wie Terrorismus und Extremismus be­han­delt. Und die drei Mohren, nach Überlieferung aus Abessinien kommend, die in der Hoteleingangshalle an der Wand verewigt sind, mußten die teil­neh­men­den Gäste, darunter einige Landes- und Bundespolitiker geradezu zum Nachdenken über die Brisanz der angekündigten Thematik geführt ha­ben.



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-pv-


 

 focus in time




„Letzte Ausfahrt Grexit – Eine Regierung fleht um Ehrlichkeit“ 5. März 2015

GR-Exit Haircut

Unter diesen Überschriften berichteten deutsche Medien (Spiegel 9/2015 und FOCUS 9/2015) und stellten klar, „wer Hellas sanieren will, muß endlich das größte Problem des Landes Unfairneß und Be­trug im Steuerwesen lösen und dem ganzen Volk ohne Aus­nah­men das Tricksen abgewöhnen“.
Daß Athen und die EU Mandatsträger in Brüssel seit langem um ei­nen Kompromiß im Schuldenstreit ringen ist an der Ta­ges­ord­nung. Nur niemand aus den Reihen der Regierenden aus der Eu­ro­zo­ne ist bereit, sich über die verdammte und heuch­le­ri­sche sogenannte „politische Korrektheit“ hi­nweg­zu­set­zen und den ge­mei­nen Steuerzahler darüber zu informieren, was passiert, wenn Griechenland die Währungsunion verläßt und wer unter dem Strich die politischen Eskapaden am Ende bezahlen muß.
Unser Experte und Kollegiumsmitglied Professor Dr. jur. Martin Sei­del beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der Frage Grie­chen­land: Schuldenerlaß ohne Währungsschnitt? Zu dieser sehr span­nen­den Geschichte wünsche ich Ihnen, liebe Le­ser­in­nen und Le­ser, eine gute Lektüre.

Peter Verbata – Chefredakteur



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 reflex



Impulse für Europa – Auditorium

Juncker und Merkel werben in Berlin für europäische Investitionsoffensive 3. März 2015

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am 2. März 2015 gemeinsam mit Bun­des­kanz­le­rin Angela Merkel und dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, für mehr Investitionen in Europa geworben. Bei der EIB-Konferenz „Impulse für Europa“ betonten Juncker und Merkel, dass mehr Wachstum nicht durch schuldenfinanzierte Kon­junk­tur­pro­gram­me, sondern durch private Investitionen und Strukturreformen geschaffen werden müsse.



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 bridge builders



Sudetendeutsche bei einem Jahrestreffen in Augsburg

Sudetendeutsche bei einem Jahrestreffen in Augs­burg (Archivbild)

© Andreas Gebert/dpa


Sudetendeutscher Reformkurs fortgesetzt 1. März 2015

München: Die Bundesversammlung der Sudetendeutschen hat bei ihrer diesjährigen Sitzung, die sie un­ter der Leitung ihres Präsidenten Reinfried Vogler im Sudetendeutschen Haus in München abhielt, den Reformkurs bestätigt, den der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Bernd Pos­selt, MdEP a. D., schon seit Jahren eingeschlagen hat. Posselt begrüßte, daß die De­le­gierten so­wohl eine neue Grundsatzerklärung als auch eine Neu­for­mu­lie­rung der Satzungsziele ver­ab­schie­de­ten, die vom SL-Bundesvorstand vor­ge­schla­gen worden war. Der Europapolitiker und oberste Re­prä­sen­tant der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Tschechoslowakei vertriebenen Su­de­ten­deut­schen und ihrer Nachkommen betonte, diese mache die Landsmannschaft „zu­kunfts­fest und stärke ihre Rolle als Bindeglied im deutsch-tschechischen Dialog.“

–H.S.–



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 focus in time


Comment Wer Solidarität fordert, muss Solidarität üben 29. Januar 2015

Dr. Hans-Peter Friedrich

Dr. Hans-Peter Friedrich


Berlin (ots) – Neue griechische Regierung muss verantwortungsvoll handeln Die neue griechische Regierung aus Links- und Rechts­ra­di­ka­len poltert weiter gegen die Europäische Union und vor allem gegen Deutschland. Zugleich droht sie damit, die Sanktionen des Westens gegen Russland zu unterlaufen, kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Friedrich, die aufkeimenden Auseinandersetzungen:

„Die neue griechische Regierung ist seit wenigen Tagen im Amt. Allmählich muss an die Stelle von Wahlkampfrhetorik verantwortungsvolle Politik treten. Ob Ministerpräsident Tsipras dazu fähig ist, steht noch nicht fest. Seine bisher an den Tag gelegte außenpolitische Kraft­mei­erei lässt nicht darauf schließen.

Wenn Griechenland die Solidarität der Europäischen Union erbittet, muss es sich auch solidarisch zeigen und kann nicht gleichzeitig antieuropäische Töne anschlagen – wie bei der Sanktionspolitik gegenüber Russland. Griechenland profitiert gerade in der Außen- und Sicherheitspolitik seit vielen Jahren von der europäischen und transatlantischen Solidarität. Es wäre für Griechenland dramatisch, hier auszuscheren und die Vertrauensbasis mit seinen Bündnispartnern zu beschädigen.

Was die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union angeht, so gilt auch für Griechenland: Geschlossene Vereinbarungen sind einzuhalten. Sonst entfällt auch die Geschäftsgrundlage für weitere Hilfen.

Ministerpräsident Tsipras und seine Regierung müssen deshalb nun sehr schnell sehr klar sagen, wie ihre Politik aussehen soll. Und dann werden die Mitglieder der Euro-Zone entscheiden, wie sie damit umgehen. Unsicherheit schadet allen, am meisten den Griechen.”


 

 reflex


Draghis EZB Euro-Granate | FotoDesign: Thomas Weiss

Bayerische Europaministerin kritisiert EZB-Entschei-
dung zum Anleihen-Aufkaufprogramm22. Januar 2015

Beate Merk

Beate Merk


Merk: „Erhebliche Zweifel an Notwendigkeit und Wirksamkeit solcher Maßnahmen. Falsches Rezept im Kampf gegen aktuelle Wach­stums­schwä­che und falsches Signal an die Schuldenstaaten.“

Europaministerin Dr. Beate Merk hat die Entscheidung der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) für ein Anleihen-Auf­kauf­programm scharf kri­ti­siert. „Ich ha­be er­heb­liche Zweifel an der Notwendigkeit solcher Maß­nahmen und erst recht an ihrer Wirksamkeit. Ein Anleihen-Aufkaufprogramm ist das falsche Rezept im Kampf gegen die aktuelle Wach­stums­schwäche in vielen europäischen Ländern und setzt ein vollkommen falsches Signal an die überschuldeten Staaten. Fakt ist: Wachstum und Arbeitsplätze können nur durch Reformen entstehen. Wichtig ist es, Investitionshindernisse und Bürokratie abzubauen. Die Belastungen von Un­ter­neh­men und Bürgern müssen verringert werden. Allein Struk­tur­re­formen schaffen die Voraussetzungen für Investitionen und neue Arbeitsplätze", bekräftigte Ministerin Merk.
Unabhängig von der generellen Ablehnung des An­leih­en­kaufs durch die EZB fordert Eu­ro­pa­ministerin Merk zu­min­dest eine fortlaufende gründliche Evaluierung seiner Aus­wir­kun­gen.

–R.R.–


 

 via carolina



Zug zur Kultur CZ Pilsen - Logo der Kulturhauptstadt Europas Zug zur Kultur D

Mit dem Zug in die westböhmische Kulturhaupstadt 18. Januar 2015

Als sich am Samstag, den 17. Januar 2015 der Zug mit dem alex-Wagen der Länderbahn, den Irene Daxer als Werbebotschafter gestaltet hat (siehe unser Bild) das erste Mal mit Gä­sten aus dem bayerischen Regensburg ins tschechische Plzeň/Pilsen fortbewegte, haben die vielfältigen Feierlichkeiten um die offizielle Eröffnung der neuen Kulturhaupstadt erst langsam begonnen.
Daß die großartigen Eröffnungsfeierlichkeiten der Kulturhauptstadt Europas, die im hi­sto­ri­schen Zentrum der westböhmischen Metropole, im Freien, unter der Regie des künst­le­ri­schen Direktors des Projektes Petr Forman mit, wie denn sonst, viel Musik, bildender Kunst, Theater und zahlreichen Überraschungen, die erst während der Vorstellung den Tausenden Zuschauern aus Nah und Fern präsentiert wurden, begannen, ist kein Wunder, denn Kultur ist eine Brücke der zwischenmenschlichen Beziehungen und diese gab den Takt an.
Die wohlklingenden musikalischen Töne, die von Mark Ivanovič komponiert wurden, hat ge­fühls­voll die Pilsener Philharmonie zusammen mit einer Anzahl von Dudelsackspielern, Trompetern und Chören intoniert.



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 political forum



Asylbewerber

Immigration extracommunautaire (partie 6.)2. Januar 2015

A’ partir de l’opposition apparemment indépassable entre les «politiquement corrects» et les «populistes nauséabonds»(Im.Ext.1) il a suffi de se demander si la décision en matière d’immigration revient à l’Etat d’accueil pour voir paraître de nouvelles divisions (Im. Ext.2+ 3) et constater que, en Europe, ce pouvoir est presque totalement paralysé par la C51 telle qu’elle est interprétée par la CEDH (Im.Ext.4) qui, née pour contraindre les Etats européens à appliquer, et ainsi transformer en « droits », les vœux conçus dans les milieux onusiens, est de plus en plus un instrument d’une politique globale visant à «caser» les migrants, toujours plus nombreux. Comment les Etats européens peuvent-ils reprendre leur res­pons­abilité ?



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Gastbeitrag von Jean Aimart – Fortsetzung folgt.
(deutsche Fassung: Rainer Dumont du Voitel. FEK-Kurator und Kollegiumsmitglied)


 

 focus in time



Glossary

Krok do Nového roku či nové Evropy? A jaké?
Ein Schritt in das Neue Jahr oder in ein neues Europa? Nun fragt sich welches?
31. Dezember 2014

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


Es sind Fragen, leichte Ironie und einiges zum Nachdenken, was unser Kolle­gi­ums­mit­glied PhDr. Milan Syruček den Leserinnen und Lesern in seiner Betrachtung vorlegt, vor allem für diejenigen nicht nur Politiker, die sich stets vollmundig als Verfechter des ge­mein­sa­men Europas zur Schau stellen und außer Bla, Bla, Bla dafür nichts Konkretes tun.

Končí nám starý rok a je třeba ho ocenit. Jakou známku mu dáme? Jsem na rozpacích. Postavím jedničku a pro některé v Evropě jako jsou Němci nebo Poláci to bude vynikající ocenění, pro jiné to nejhorší, které jsem mohl vybrat. Nad pětkou či šestkou budou Rusové či Ukrajinci nešťastní, u nich se za takovou známku propadá. Francouzi by za nejlepší známku postavili dvacítku – a ostatní budou kroutit hlavou: takovou známku ani neznají. Můj profesor latiny s oblibou dával jako vůbec nejhorší šestku dvakrát podtrženou. Mnozí by asi jásali: to je přece to nejvyšší ocenění.



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PhDr. Milan Syruček


 

 via carolina



Zastropeni

Bavorský dům v srdci Prahy a Evropy 4. Dezember 2014



Právě když staroměstský orloj v Praze odbíjel dvanáctou, nedaleko od­tud, v Michalské ulici, bavorský premiér Horst Seehofer v přítomnosti českého premiéra Bohuslava Sobotky slavnostně otvíral Bavorský dům. S bavorskou architekturou nemá nic společného, zato s pražskou historií mnohé.
Dům pochází už ze čtrnáctého století, ale o čtyři staletí později jej hrabě Chotek (z jeho rodu byla manželka Ferdinanda d´Este, za­vra­žděného v Sarajevu před sto lety) značně přestavěl a rozšířil, takže se z domu U zlatého melounu stal Chotkovský palác. A jak byl umístěn do samého srdce Prahy, stal se i centrem pro mnohé významné osobnosti literárního a hudebního světa. Chodíval sem Jan Neruda stejně jako si sem přišel zahrát Beethoven či Čajkovskij a mnozí další.



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 new media, science & technology




Die Rosetta-Mission ist ein Erfolg europäischer Zusammenarbeit 19. November 2014

Rosetta Mission Lander Philae – Bild: ESA

Rosetta Mission Lander Philae

Bild: ESA




„Jahre harter Arbeit und das Zusammenwirken zwischen europäischen Ländern und der privaten Wirtschaft haben sich am 12. November 2014 ausgezahlt, als die Euro­päi­sche Weltraumorganisation (ESA) ein bemerkens­wer­tes Ziel erreicht hat“, so der Autor.

Die ESA ist ein gemeinsames Projekt zwischen 14 Ländern und der europäischen und amerikanischen Privatwirtschaft. Mit­glie­der der Europäischen Union und Nicht-Mitgliedsstaaten, wie die Schweiz, haben im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zu­sam­men­ge­ar­bei­tet, um an die Grenzen der Wissenschaft zu sto­ßen.

Die Rosetta-Mission der ESA landete ihre Philae-Sonde pro­blemlos auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Dies war das erste Mal in der Geschichte, dass solch eine Mei­ster­leistung geglückt ist.



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 philosophy & culture


KULTURTOUR


Lindenbaum-Museum

Die Stärke liegt bekanntlich in der Gemeinsamkeit.


Weltweit einzigartiges Lindenbaumzentrum eröffnet 27. September 2014

Neudrossenfeld/Ofr. – Wer die oberfränkische Europagemeinde, gelegen in ei­nem landschaftlich schönen Raum, durch den der Rote Main fließt, bis jetzt nicht kennengelernt hat, der soll diese Wissenslücke schnell schließen. Denn ob­wohl dieser Ort nach der aufwendigen Ortskernsanierung die Modernität un­se­rer Tage erreicht hat, strahlt er eine gewisse Lyrik aus, die auch durch den bau­li­chen Dreiklang – Kirche, Schloß und das neu, mit viel architektonischem Ge­schick und Feingefühl sowie Liebe zu den historischen Zeitzeugen, er­rich­te­te Areal Bräuwerck – unterstrichen ist. Und zu den historischen Zeit­zeu­gen gehört zweifelsohne auch das neu eröffnete Lindenbaumzentrum, in dem sich ein her­vor­ragend, mit vielen bis jetzt nicht gesehenen Aus­stel­lungs­ex­ponaten aus­ge­stat­te­tes, Museum befindet.

-pv- | FOTOS: trendmedia



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Braeuwerck

Erster Bürgermeister Harald Hübner dankte allen, die zur Entstehung des Bräuwerks beigetragen haben.


Gelebte Geschichte: Bürger-Bräuwerck 24. September 2014

Nun ist die Zeit des gewiß notwendigen Probebetriebes, den sich der „Treffpunkt der fränkischen Gastlichkeit“ in der oberfränkischen Europa-Gemeinde Neudrossenfeld auferlegt hat, endgültig vorbei. Das ehrgeizige und an historische Vorläufer knüpfende Bräuwerck – eine bestechende Kombination aus architektonischer Erhaltung eines mit langer Geschichte behafteten Areals aus dem Jahre 1649, das heute mit einer schönen Braustätte, einem Gasthaus und etlichen Räumen für vielfältige Nutzung fast wie aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist – wurde mit einer kirchlichen Weihe in die bürgerliche Obhut übergeben.

-pv- | FOTOS: trendmedia



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 reflex



Mario Draghi

Mario Draghi

telegraph.co.uk


Mario Draghi wird mit der Realität konfrontiert 19. September 2014



Geschäfte sind die Basis des Wachstums

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, machte am 11. Sep­tember in Mailand eine überraschende Aussage. Er erklärte, die wirt­schaft­liche Erholung werde nicht einsetzen, bis das Niveau der Unternehmens-Investitionen im Euro-Raum zu steigen beginne. „Kein geldpolitischer Impuls, nicht einmal ein finanzieller Stimulus, kann erfolgreich sein, wenn er nicht von der richtigen Strukturpolitik begleitet wird – einer Politik, die das Wachstumspotenzial fördert und die das Vertrauen weckt.“
Das regulatorische Umfeld sollte günstiger für das Wirtschaftswachstum sein, sagte er. Und er verlangte auch nach niedrigeren Steuern. Endlich hat ein Zen­tral­banker Strukturreformen eingefordert. Endlich hat die EZB erkannt, dass geld­po­li­ti­sche Maßnahmen und billige Kredite allein die Unternehmens-Investitionen nicht anregen, so Prinz Michael von Liechtenstein.



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Geopolitical Intelligence Services AG




 focus in time



Zu den Quellen

kulturforum-mwest


Aggressive Glaubensbekenntnisse und ein Wertemangel des Westens 17. September 2014



Um die Spannungen und Probleme zwischen unterschiedlichen Kulturen, Re­li­gionen und politischen Systemen zu verstehen, ist es notwendig, die Hin­ter­grün­de, die zugrunde liegenden Annahmen und die inhärenten Über­zeu­gun­gen zwischen ihnen zu analysieren und zu studieren, so die Autorin dieses Bei­tra­ges.

Unter den großen monotheistischen Religionen ist es vor allem das Christentum, das den Zweifel über den persönlichen Glauben erlaubt und dies nicht als große Sünde oder Verbrechen betrachtet. Glaube wird als eine Gnade des Herrn an­ge­se­hen. Die Sünde verstößt gegen die Grundregeln, vor allem gegen die Zehn Ge­bo­te, dies wird ergänzt durch die Herrschaft der Liebe und der Forderung nach Ver­ge­bung. Die Freiheit des Gewissens, die Liebe zum Nächsten, die Akzeptanz des Zweifels und die Ablehnung von Rache sind die Hauptmerkmale des Christentums.

Geopolitical Intelligence Services AG
 

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 letter to the editor




Ukrainekrise zwischen Flächenbrand und Gesichtsverlust 5. September 2014

Dr. Alexander Ruchlja

Dr. Alexander Ruchlja


Nowo Rossija

Die derzeitige Situation in der Ukraine ist sehr kompliziert. Das Volk ist dabei, wie immer, das Hauptopfer. Heute ist die Ukra­ine tatsächlich schon geteilt und befindet sich im Zustand des Bürgerkrieges. Aber in der nächsten Zeit können auch wir, Belo­rus­sen, Russen und andere Völker aus den angrenzenden Ländern, zu Opfern werden, da der bürgerliche Krieg ansteckend ist. Besonders ansteckend wird er sein, wenn die mächtigen Kräfte wirken, die an diesem Krieg interessiert sind. Selbst­ver­ständlich trägt dazu auch die moderne Journalistik bei, die zum Werk­zeug des Kampfes und der Propaganda wird.



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Emerit. Univ. Prof. Dr. Alexander Ruchlja, Botschafter der Republik Belarus in der BRD (1993 – 1996)
Minsk/September, Belaruss





 reflex




The unintended consequences of the EU’s sanctions on Russia 31. August 2014



Russia will be able to live with the pain of sanctions for years to come. That was the view expressed by Russians attending the Dialog-Europe-Russia (DER) think-tank in August, writes Hildegard von Liechtenstein.

The think-tank has a mission to contribute to the modernisation of Russia, a redefinition of the relationship between Russia and the European Union and an awareness of greater Europe.
The opinion of Russian participants at a small high-level conference on Russia-EU relations in Salzburg was that Russians can support and accept pain. Russia will be able to live with the sanctions for a number of years because of its national pride.
The question of Crimea is now non-negotiable for Russians.
The Russian view is that Europe will find it difficult to accept the economic and financial consequences of sanctions. Not only will Europe lose exports, it will also have to pay to maintain Ukraine during the sanctions, and afterwards for the reorientation and relaunch of Ukraine’s economy. This could cost some 400 billion EUROs and hit Germany particularly hard.
This is an enormous test for Europe’s cohesion and unity.

Geopolitical Intelligence Services AG
 

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 political forum



EP Sitzverteilung 2014

Alte und neue Gesichter 17. Juli 2014

PhDr. Milan Syrucek

PhDr. Milan Syrucek


Ein Blick hinter die Kulissen des neu gewählten Eu­ro­pä­ischen Parlamentes verbunden mit der Fra­ge, was die­ses Parlament darstellt und was es kostet

So überschrieb unser Kollegiumsmitglied PhDr. Milan Syruček seine „Straßburger Erkundungen“ und daraus gewonnenen Eindrücke aus der „Machtzentrale des Europa-Bürgers“.

Staré a nové tváře

V zákulisí nově zvoleného Evropského parlamentu s otázkou co tento parlament představuje a co stojí



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 reflex



Islamist Militants Slaughter Dozens of Iraqi Soldiers in Mass Graves — Then Post the Pictures Online

The men with tied arms were lined up over a shallow ditch and executed

Foto: jihadi social media posting


Der Terrorismus rückt näher an Europa20. Juni 2014



Daß diese Botschaft nicht gerade beruhigend ist, unterstreicht deutlich der neue Ver­fas­sungs­schutz­bericht Deutschlands, der starke Zunahmen der Gewalt­ta­ten sowohl der rechts- wie linksextremen Szene aufweist. Es ist gewiß keine Verharmlosung dieser Gewalt, obwohl die derzeit größte und aktuelle Bedrohung vom Is­la­mismus ausgeht, be­son­ders von den „Foreign Fighters“, also aus Syrien und anderen Ländern heim­keh­renden Bürgerkriegskämpfern, die auch in Deutschland terroristisch aktiv werden.
Solche Islam-Fanatiker, die sich im Moment aus dem „Heiligen Krieg“ zurückziehen, ver­su­chen neuen „menschlichen Nachschub“ zu rekrutieren oder bereiten An­schläge vor, um Angst und Schrecken zu verbreiten, wie diese tödliche Realität vor vier Wochen ein sol­cher islamistischer „Rückkehrer“ im Brüsseler Jüdischen Mu­seum, wo er mehrere Men­schen erschoß, wahr werden ließ.



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-pv-



ISIS Wagenkolonne

ISIS Wagenkolonne




Der Untergang des Irak 20. Juni 2014



Die Faktenlage zum Irak ist dramatisch. Die Ter­ror­organisation ISIS – „Is­la­mischer Staat im Irak und in der Levante“– rückt weiter auf Bagdad vor. Die Regierungstruppen scheinen nicht in der Lage, den Vormarsch zu stop­pen. ISIS kon­trol­liert nun nahezu alle sunnitischen Gebiete des Irak, schreibt Prinz Michael von und zu Liechten­stein, Präsident der Förder­ge­sell­schaft für Euro­päi­sche Kommunikation (FEK) e. V., die Herausgeberin des Magazins EUROjournal pro management ist.

ISIS hat sich von einer Untergrundorganisation hin zu einer Organisation gewan­delt, die ganze Landstriche kontrolliert. Sie zeigt auch ein gewisses Maß an „Re­chen­schafts­pflicht“, indem sie einen Jahresbericht publiziert, der detailliert Auskunft über ihre Operationen und all ihre anderen brutalen Aktivitäten gibt. Die „Staa­ten­bil­dung“ vollzieht sich.



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 names & news



FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde zum neuen FEK-Präsidenten. Mit dabei: stellv. Landrat Dieter Schaar, FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Landrat Klaus Peter Söllner, Erster Bürgermeister Harald Hübner. Foto: Horst Wunner

FEK-Vorstandsvorsitzender Peter Verbata (2. v. l.) überreichte S. D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein die Berufungsurkunde. Darüber freuen sich stell­ver­tre­ten­der Landrat Dieter Schaar (li), die FEK-Gründungskuratorin Roswitha Verbata, Land­rat Klaus Peter Söllner (2. v. re.) und der Erste Bürgermeister Harald Hübner (re.).

Foto: Horst Wunner


Neuer Präsident der FEK e. V.8. Juni 2014

Vaduz/Neudrossenfeld/Nürnberg – Der Vorgänger war bayerischer Mi­ni­ster­prä­sident, der Nachfolger ist in Vaduz im Fürstentum Liechten­stein zu Hau­se. Nach Dr. Günther Beckstein folgt Seine Durchlaucht Prinz Michael von und zu Liechtenstein als neuer Präsident der ge­mein­nützigen För­der­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., Her­aus­geberin des mul­ti­lin­gu­alen Magazins EUROjournal pro management.
Diese Institution richtet unter Mitwirkung der Gemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach und der IHK für Oberfranken Bayreuth, un­ter­stützt durch die Regierung von Oberfranken, die Oberfrankenstiftung und die NÜRN­BER­GER Versicherungsgruppe seit 2003 die im zweijährigen Rhyth­mus stattfindenden weithin bekannten und hochrangig besetzten eu­ro­päi­schen wirtschaftspolitischen Kolloquien, die im Rahmen der „Neu­dros­sen­fel­der Europatage“ eingebettet sind, aus. Daher war es selbst­ver­ständ­lich, daß der Erste Bürgermeister Harald Hübner, sein Amts­vor­gän­ger Die­ter Schaar und Landrat Klaus Peter Söllner zur Be­ru­fungs­zeremonie ins Geopolitische In­sti­tut von Vaduz kamen. Die Urkunde an Seine Durchlaucht überreichte der geschäftsführende Vor­stands­vor­sit­zen­de der FEK Peter Verbata, mit der Bit­te, die europäische Idee weit hinaus zu tragen, was den Prinzen bewegte zu sagen, „Europa muß an der Basis ankommen, Europa ist nicht nur Brüssel“. Ver­ba­ta dazu: „Unser neuer Präsident, Politologe, Wirtschaftsfachmann und Philosoph ist ein Europäer aus einer langen Familiengeschichte heraus mit absoluter Neu­tra­li­tät“.



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Der geschäftsführende FEK-Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (li) überreicht Dr. Michael Fraas die Berufungsurkunde.

Foto: Horst Wunner


FEK e.V. – Neuer Vorsitzender
des Fachbeirates/Kollegiums 29. Mai 2014

Nürnberg/Neudrossenfeld – Ganz offiziell mit Berufungsurkunde wurde Dr. Michael Fraas, berufsmäßiger Stadtrat und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, in sein neues Ehren­amt eingeführt. Bei einem kleinen Festakt überreichte ihm Peter Verbata, Vorstands­vor­sitzender der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., das Be­glau­bigungsschreiben.

„Seit der im März stattgefundenen Jahreshauptversammlung sind Sie zwar offiziell der Vorsitzender des FEK-Beirates-Kollegiums und somit auch Mitglied des Vorstandes, aber jetzt haben Sie es auch in schriftlicher Form“; erläuterte Verbata im Wirtschafts­rathaus der Stadt Nürnberg und bat ihn, für die FEK Empfehlungen wahrzunehmen und sich für diese seit sechzehn Jahren bestehende gemeinnützige Gesellschaft einzu­set­zen. Zugleich würdigte der Vorstandsvorsitzende den Vorgänger Dr. Roland Fleck, der sich als FEK-Gründungsmitglied seit 15 Jahren große Verdienste erworben hat. Als nunmehriger Geschäftsführer der NürnbergMesse stehe er aus Zeitgründen nicht mehr zur Verfügung, „wir danken ihm für sein Wirken“.



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-hw-




 philosophy & culture


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Foto: trendmedia


Eine zukunftsweisende Begegnung
mit Kultur und Geschichte 7. Mai 2014

Mit der Wahl zu einem zukunftsweisenden Treffen auf dem historischen Boden Neuböhmens, das im 14. Jahrhundert als Landbrücke von Prag über Nürnberg bis Frankfurt diente, haben die Akteure (von li nach re) Dozent Jirí Fajtl – Direktor der Prager Nationalgalerie, tschechischer Kultusminister Daniel Herman und dritter im Bunde Honorarkonsul der Tschechischen Republik Hans-Peter Schmidt – Vorsitzender der Aufsichtsräte der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, voll ins Schwarze getroffen. Denn bei dieser Gesprächsrunde ging es nicht nur um den geistigen Vater des einstigen staatsrechtlichen Komplexes, der ab 1353 von Karl IV. dem Königreich Böhmen „inkorporiert“ wurde, sondern auch um die Attribute unserer Zeit in Europa, wie Bildung, Sprachen- und kulturelle Vielfalt, lebendige Entwicklungen der überwiegend friedvollen gemeinsamen Geschichte, sowie um machbare Visionen, die zur Entstehung einer kulturell-musischen Begegnungsstätte mit didaktischem Hintergrund führen sollen.

-pv-


 

 political forum




EUROPA IM GLEICHGEWICHT – EINE RÜCKSCHAU 5. Mai 2014

Bernd Dieter Rill

Bernd Dieter Rill


Warum sollten wir in diesem Jahr 2014 des famosen Begriffes vom „Europäischen Gleichgewicht“ besonders gedenken?
Aus zweierlei Gründen, zunächst nach einem Blick in den historischen Kalender: am 6. März 1714 hat niemand Geringerer als Prinz Eugen im badischen Rastatt zusammen mit dem französischen Marschall Villars den Friedensvertrag unterzeichnet, der zwi­schen dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, damals Karl VI. aus dem Hause Habsburg, und dem König von Frank­reich, dem legendären Ludwig XIV., zustande kommen sollte. Damit war der sogenannte spanische Erbfolgekrieg beendet, des­Osen ur­sprüng­liche Intentionen dem „europäischen Gleichgewicht“ strikt zuwiderliefen. Wir müssen uns also dem Schlagwort, um es in seiner Bedeutsamkeit fassen zu können, mit einiger konkreter Information, die unverzichtbar ist, annähern.

Es ging darum, ob Habsburg-Österreich, der deutsche Zweig der Familie, von Habsburg Spanien alles erben würde, oder ob der König von Frankreich alles bekam. Auf dem Spiel standen das Königreich Spanien mit seinen gesamten amerikanischen Kolonien und den Philippinen in Ostasien, sowie dessen europäische Besitzungen: die südlichen, katholischen Niederlande, etwa dem heutigen Belgien entsprechend, Luxemburg, das damals dreimal so groß war wie heute, ferner die Vorherrschaft in Italien: das Herzogtum Mailand mit Mantua, ein Streifen an der Küste der Toscana, das Königreich Neapel, das ganz Unteritalien sowie Sizilien und Sardinien umfaßte. Wer das bekam, der hatte die Vormacht in Europa.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Bernd Dieter Rill






Ethnische Russen in den USA bedroht? Muß Putin eingreifen?

Putin in Veteran Uniform

115,88 Mio. Russen leben in Rußland (neben 29,28 Mio. Einwohner anderer Ethnien). 8,33 Mio. Rus­sen leben in der Ukraine. 4,48 Mio. Russen leben in Kasachstan und 3,16 Mio. Russen leben in den USA. Damit sind die USA der viertgrößte russische Staat. Eine gewaltige Min­der­heit, die ca. 1 Pro­zent der Bevölkerung ausmacht. Was wird passieren, wenn sich die Span­nun­gen zwischen den USA und Ruß­land weiter verschärfen? Wird der faschistische Ku-Klux-Klan Jagd auf ethnische Russen ma­chen? Man will sich das Szenario, wenn die russische Marine – jetzt ver­stärkt durch die ukra­ini­sche Marine – in Erfüllung der Schutzverpflichtung Putins für alle Russen ein­greift, nicht weiter ausmalen....

Natürlich ist das purer Sarkasmus angesichts der ohnmächtigen Wut, die einen ergreift, wenn man sieht, wie Putin – unter Bruch sämtlicher völkerrechtlicher Verträge – auf der Krim einseitig Fakten schafft. Also beruhigen wir uns wieder und analysieren die nüchternen geopolitischen Fakten: Wladimir Putin hatte einst den Zerfall der Sowjetunion als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Diese Diktion zeugt von der Renaissance der Geopolitik im postsowjetischen Rußland. Einst in der Sowjetunion als Instrument des kapitalistischen Militarismus denunziert, hat sie nun im Denken der russischen Elite den Sowjetkommunismus ersetzt (*).



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Von unserem Kollegiumsmitglied Dr. Frank Kostelnik


 

 reflex




Einwanderung nach Europa – Erträumt, gewünscht, verhindert? 1. Februar 2014

Podiumsdiskussion in der Europa-Lounge der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig.

– Vereinigung Europäischer Journalisten –

Podiumsdiskussion - Einwanderung

Mit Nadja Hirsch, Mitglied des Europäischen Parlaments und integrationspolitische Sprecherin der FDP, Martin Neumeyer, Integra­tions­beauftragter der Bayerischen Staatsregierung (CSU), Johanna Rumschöttel, Landrätin (SPD), Claudia Stamm, Mitglied des Bayerischen Landtags und Asyl­be­auf­trag­te der bayerischen Grünen sowie Anni Kammerlander, REFUGIO München e.V. (Beratungs- und Behand­lungs­zent­rum für Flüchtlinge und Folteropfer) Michael Stenger, Vor­stands­vorsitzender der SchlaU-Schule (staatliche anerkannte Schule für junge Flüchtlinge) München. Moderation: Ina Krauß, BR.



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Von unserem Kollegiumsmitglied Egon Lippert


 

 political forum



EP-Plenum

EUROPA VERSTEHEN 10. Januar 2014

Hier und heute: die Gefährdung der Demokratie  — Eine Betrachtung von unserem Kollegiumsmitglied Rainer Dumont du Voitel
Demokratie in Europa wird nicht dadurch gefestigt, daß man etwa das Gefüge der Verträge von Maastricht bis Lissabon versucht noch besser zu erklären, sondern nur dadurch, daß man die mit der Demokratie verbundenen Werte und Spielregeln  ...



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 magazine




Die Redaktionskonferenz 2013 in Franzensbad läutete neue Ära ein 13. November 2013

EJ Redaktionskonferenz 2013 EJ Redaktionskonferenz 2013 EJ Redaktionskonferenz 2013 EJ Redaktionskonferenz 2013

Františkovy Lázně (Franzensbad)/Nürnberg: Seit 15 Jahren gehört das viermal jährlich als Printmedium erscheinende Magazin EUROjournal pro management“ zur Lektüre der europäischen Diplomatie, ausgewählten Mitglieder des Europäischen Parlamentes sowie der nationalen Parlamente, universitären Welt, Entschei­dungs­träger der Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftspolitischen Institutionen. Die Herausgeberin, die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., startet nun mit der Unterstützung des Kollegiums eine neue Ära. Ab der Ausgabe 1/2014 wird dieses interessante und informative Medium weiterhin über die gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Europa mit geschichtlich-historischen Themen, Kommentaren, Reise- und Autoseiten sowie ein bißchen Boulevard wie gewohnt berichten und mit eigenem Online-Portal verbreiten. Zu diesem Ergebnis der Digitalisierung kamen die Teilnehmer der Redak­tions­konferenz, Autoren aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich und Tschechien, die in das Spa & Kur Hotel Harvey angereist waren, um die Schwerpunkte für das Jahr 2014 festzulegen.



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 philosophy & culture



Schubert-Abend mit Max Müller und Liselotte Theiner

Ein romantischer Kammermusikabend unter dem Schutz des Zeichens der Nürnberger Kaiserburg 27. September 2013

Als die letzten in Latein gesungenen Worte Schuberts Ave Maria und die melancholischen Töne verklangen, stockte manchen im anwesenden Publikum, das im illuminierten Innenhof des Business Tower der NÜRNBERGER Ver­siche­rung dem ausgezeichnet vorbereiteten und durchgeführten musikalisch-literarischen Schu­bert-Abend beiwohnte, der Atem. Es dauerte aber nur einige wenige Sekunden bis sich das Publikum bei den beiden Akteuren des bezaubernden romantischen Abends, dem vom Theater, Film und Fernsehen bekannten österreichischen Schauspieler und Opern­sän­ger Max Müller, Bariton und Rezitator sowie seiner Begleitung am Klavier, der renommierten Wiener Konzert- ...



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Text und Fotos -pv-



Dr. Beckstein erhält seine Ernennungsurkunde zum Präsidenten der FEK

Sichtlich erfreut gratulierten dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Gün­ther Beckstein, MdL (3.v.r.), zu seiner Ernennung zum FEK-Präsidenten Bürgermeister Dieter Schaar, Landrat Klaus Peter Söllner, Rudolf Dumont du Voitel, IHK-Hauptge­schäfts­führer Dr. Hans Trunzer und der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Peter Verbata (von rechts), der dieses wichtige Schriftstück überreicht.

Foto: Erich Zwick


Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. Februar 2010

Dr. Günther Beckstein zum Präsidenten ernannt

Sie war der Auslöser, daß sich die Marktgemeinde Neudrossenfeld „Europadorf“ nennen darf und seit 2003 alle zwei Jahre die weithin beachteten Europa­tage zusammen mit der IHK Bayreuth und dem Landkreis Kulmbach durchführt: Die gemein­nützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. mit Sitz in Nürnberg. Nun ernannte sie im feierlichen Rahmen des Schlosses Neudrossenfeld, dort wo sich schon wiederholt namhafte Diplomaten, Politiker, Wirtschafts- und Wissenschaftsleute aus Europa trafen, per Urkunde ihren ersten Präsidenten. Kein Geringerer als der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein, Laureat des FEK-Ordens, der Europamedaille Karl IV., wird für vier Jahre an der Spitze stehen und ihr ein sympathi­sches Gesicht geben.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner





Im Gedenken an unsere Kollegiumsmitglieder und Laureaten



„Seine Stimme wird uns fehlen“1. April 2016

Zum Tod von Dr. Hans-Dietrich Genscher:
Begegnungen und Erinnerungen von Senator h. c. Peter Ver­ba­ta, M.A. rer. pol. (Univ.), geschäftsführender Vor­stands­vor­sit­zen­der der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. und Chefredakteur (Vors.) des Magazins «EURO
journal pro management».

Die Nachricht vom Tode des Trägers der Auszeichnung unserer gemeinnützigen FEK e. V., der Europamedaille Kaiser Karl IV., Dr. Hans-Dietrich Genschers hat mich tief getroffen. Er wird uns, Europa und im besonderen mir, sehr fehlen.

Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D., erhält die Europamedaille Kaiser Karl IV. der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. durch Senator h. c. Peter Verbata, M.A. rer. pol. (Univ.) überreicht

Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D., erhält die Europamedaille Kaiser Karl IV. der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V. durch Senator h. c. Peter Verbata, M.A. rer. pol. (Univ.) überreicht

Hans-Dietrich Genscher inspiziert sein Konterfei in Sandstein

Hans-Dietrich Genscher inspiziert im Skulpturengarten sein Konterfei in Sandstein. Zur Seite stehen ihm Karl-Theodor zu Guttenberg, Klaus Peter Söllner – Landrat, Dieter Schaar – Bürgermeister Neudrossenfeld, Dr. Hans Kolb – IHK Bayreuth (von links)

Eintrag im Goldenen Buch der Gemeinde Neudrossenfeld

Eintrag im Goldenen Buch der Gemeinde Neudrossenfeld




Archivbilder 2005




Er hat sein ganzes und unermüdliches politisches Wirken der Versöhnung, sowie der Einigung dieses Kontinentes ver­schrie­ben.

Als der am längsten amtierende Bundesaußenminister, des­sen Markenzeichen ein gelber Pullover war, mußte immer wieder mit gesundheitlichen Problemen kämpfen und trotz alledem schaffte er es die Geschicke dieses Kon­ti­nen­tes maßgeblich mitzubestimmen. Ent­span­nungspolitik und die Chancen des Ost-West-Brücken­baus hat er schon sehr zei­tig erkannt, was sich letzt­end­lich auch in der deutschen Wie­der­vereinigung wi­der­spie­gelte.

Bei den zahlreichen Begegnungen, die ich zunächst rein be­ruflich hatte, war es eine wunderbare Gelegenheit, einen Ein­blick in seine Gedanken über die zukünftigen eu­ro­päi­schen Ent­wicklungen und Zusammenhänge mit der sich ständig wandelnden Weltpolitik zu gewinnen. Im Laufe der Jahre wur­de sein ständiges „Lavieren“ zwischen Ost und West, oh­ne dabei die Verankerung der Bundesrepublik im west­li­chen Bünd­nis in Frage zu stellen, von selbsternannten po­li­ti­schen Kritikern und Experten bemängelt. Aber Genschers intensive und verantwortungsvolle diplomatische Tätigkeit hat aus der heutigen Sicht einen Grundstein für den Wegfall des so­ge­nannten „Eisernen Vorhangs“ in Europa gelegt.

In Erinnerung bleiben großartige und viel an zwischen­mensch­li­chen Beziehungen schaffende Begegnungen mit dem Weltdiplomaten und großartigen Menschen, Archi­tek­ten der Wende, Hans-Dietrich Genscher, und dem damaligen noch an der bayerisch-tschechoslowakischen Grenze, sei­nem Kollegen Außenminister Jiří Dienstbier. Auch in den tur­bu­len­ten Monaten 1989/1990 nahm Genscher als einer der ersten deutschen Politiker die Reformankündigungen des neuen starken Mannes in der Sowjetunion, Gor­bat­schow, ernst. Genscher verhandelte, schlichtete und sprach im Vier-Augen-Gespräch auch schon mal Klartext, ohne daß dies publik wurde.

Auch seine größte Stunde im September 1989 in Prag durfte ich miterleben. Seine Worte „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, daß heute Ihre Ausreise ...“ gingen im Jubel der rund 4000 Deutschen aus der DDR, die in das Lob­ko­witz-Palais, in die bundesdeutsche Botschaft geflüchtet waren, unter. Kurz darauf machten sich die „Mauerspechte“ an die Berliner Mauer ran, um dieses politische Hindernis aus der Welt zu schaffen. Ein Jahr später wurde Deutsch­land auf friedlichem Weg vereint.

Dr. Hans-Dietrich Genscher ist zu einem Symbol der Hoff­nung geworden – nicht nur für die Menschen in beiden Tei­len Deutschlands, sondern auch für die Menschen in Ost­eu­ro­pa und darüber hinaus. Seinem Wirken ist auch zu ver­dan­ken, daß wir heute eine Europäische Union der 28 sind.

Die Krise in Europa veranlaßte Genscher immer wieder zu Wortmeldungen. Seine Sorgen häuften sich in den letzten Jahren seines „Unruhestandes“, in dem er sein Kernprojekt, die europäische Einigung, schweren Anfechtungen aus­ge­setzt gesehen hat.
Als überzeugte Europäer, der maßgeblich die europäische In­te­gration stets vorangetrieben hat, wurde Dr. Hans-Diet­rich Genscher von unserer gemeinnützigen För­der­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. unter der Anwesenheit von Vertretern hoher Diplomatie, Wirt­schafts­ent­schei­dern und politischen Mandatsträgern mit dem Eh­ren­preis – Europamedaille Kaiser Karl IV. – während des wirt­schaftspolitischen Kolloquiums 2005 im Schloß Neu­dros­sen­feld ausgezeichnet. Seine Erwiderung der Aus­zeich­nung war, wie immer seine Gedanken, ein Bekenntnis zu Eu­ro­pa, der Weltmacht des Friedens.

Im Herbst 2014 war er nochmals an der Stelle, wo er seinen, wie er sagte, „glücklichsten Augenblick“ auf jenem Balkon in Prag erleben konnte, sprach er bei dieser Gelegenheit über den eigenen Nachruf: „Wenn der Akteur Genscher einmal die Augen schließt, wird so viel da sein. Da kann unendlich geschrieben werden.“ Auch damit lag er nicht falsch, denn in den letzten Stunden nach seinem Ableben mit 89 Jahren schickten sich Politiker und sämtliche Presseagenturen an, die Würdigungen auch via elektronische Medien der Nach­welt kund zu tun.

Für uns, die FEK e. V., das EUROjournal pro management und mich im besonderen, stand Dr. Hans-Dietrich Genscher als Mentor und Ratgeber zur Seite. Für ihn war die Be­wah­rung des Friedens stets sein politisches Anliegen. Bei uns ist und bleibt er in ewiger Erinnerung, denn jeder, der die Eu­ro­pa­Ge­meinde im oberfränkischen Neudrossenfeld, dem Aus­tra­gungs­ort der traditionellen FEK-wirt­schafts­po­li­ti­schen Kolloquien besucht, kann neben dem Schloßplatz, im „Skulpturgarten“ in den Jahren ausgezeichnete Träger der Europamedaille Kaiser Karl IV. sehen und ein „Dia­log­fen­ster“ aus echtem fränkischen Sandstein betrachten, ein Denk­mal des Bildhauers Albrecht Volk, das Dr. Hans-Diet­rich Genscher in Zwiesprache mit dem früheren un­ga­ri­schen Außenminister und Mi­ni­ster­prä­si­den­ten Gyula Horn zeigt.
Das ist unser Zeichen der Verbundenheit für die Ewigkeit.





Der Tod beendet nicht alles ...11. Januar 2015

Prof. Dr. Jürgen Brandt Diese Worte unseres langjährigen Weggefährten und wahren Freundes Professor Dr. Jürgen Brandt LL.M, der am 10. Januar 2015 die irdischen Räume verlassen hat, sind für die Herausgeberin des EUROjournal pro management, die gemeinnützige Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., den Vorstand, das Kuratorium, den arcus Verlag Nürnberg-Prag-Wien und die Redaktion eine Kraftquelle, um das zielstrebig weiterzuführen, was er mitbegonnen hat.

Der Kurator und Mitverleger Jürgen Brandt, eine prägende Persönlichkeit, Träger des Bundesverdienstordens, des Verdienstordens des Landes NRW und Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold, hinterläßt in unseren Reihen eine große Lücke.
Sein Leben war gezeichnet vom Streben nach Gerechtigkeit und Verständnis, Bezwingung seiner selbst, Wirksamkeit in seinem Kreise, Bewunderung des Schönen verbunden mit heiterer Gelassenheit.

Wir alle wissen, daß zur Vollendung des Menschen auch der Tod gehört; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen. Darum heißt der Tote mit Recht der Vollendete. Wir fühlen mit seinen Angehörigen.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender und Chefredakteur

Trauer Rose



Venez à moi vous tous qui êtes fatigués et chargés, et je vous donnerai du repos. Matthieu 11, 28-30  – 14. Juni 2014

Europäische Welt

«Le dernier mot était le maître mot : La paix de l'âme»

C’est avec grande tristesse que nous apprenons le décès de notre bien aimé ALEXANDR ORT, véritable âme du grand projet européen. Il était brillant Professeur de Relations Internationales et Etudes Diplomatiques, Spécialiste éminent des Relations Diplomatiques de l’Union européenne et de l’héritage de Jean Monnet. Personne discrète qu’il était, il a toujours mis son éminence et son engagement académiques au service de sa conviction européenne. Que sa mémoire puisse continuer de nous illuminer.
Professeur Alexandr Ort a reçu de nombreuses distinctions tout au long de sa carrière universitaire. Que son- âme grand, reposent en paix.


Mit großer Trauer erhalten wir die Nachricht vom Tod unseres verehrten ALEXANDR ORT, einer Seele des großen Pro­jek­tes Europa. Er war ein brillanter Professor für internationale Beziehungen und diplomatische Studien, herausragender Fachmann für die diplomatischen Beziehungen der Europäischen Union und für das Erbe von Jean Monnet. Als zurück­haltender Mensch hat er sein herausragendes akademisches Können und sein Engagement stets in den Dienst seiner europäischen Überzeugung gestellt. Die Erinnerung an ihn wird uns auch weiterhin erleuchten.

EUROjournal pro managementFördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V.

Im Namen der Redaktion und der Herausgeberin FEK e.V.
Dr. Tessa Mueller & Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol.


Za Sašou Ortem: ujel mi vlak

V životě jsem psal dva nekrology: ke smrti generála de Gaulla a nyní, když skonal můj přítel profesor Alexandr Ort. Ač je to smutná povinnost, v tomto spojení je cosi symbolického. Saša byl velkým ctitelem velkého francouzského generála a prezidenta. Psal o něm stati a knížky, často jsme se bavili o tomto velikánu evropské a dokonce světové politiky, když jsme hodnotili, co v současné době Evropské unii především chybí: političtí velikáni, kteří by viděli i za obzor svého volebního období. Ve své prozíravosti dosáhli za horizont politického chápání většiny svých vrstevníků.

V tomto smyslu také hovořil na mezinárodní konferenci, organizované v Paříži UNESCO ke 100. výročí narozenin generála. Z Československa jsme byli pozváni tři, ješte Jaroslav Jírů, abychom na konferenci vystoupili se svými referáty. Behem konference se také uskutečnilo setkání na pařížské radnici a vzpomínám si, jak jsme na téma de Gaulla a Evropy hovořili společne s tehdejším starostou mesta, pozdejším prezidentem Jacquesem Chirakem. Saša mluvil takovou svou hrdelní francouzštinou. Byl i jazykove nadaný – když jsem organizoval v roce 1990 v Rabštejne vůbec první setkání našich historiků se sudetskými Nemci (Peter Becher a další), požádal jsem Sašu o úvodní slovo – v nemčine. Šlo o setkání také zacílené na sblížení v rámci Evropy a léčení citlivých ran, které tomu mohly bránit.



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Zum Tod von Hans-Jürgen Jaeger25. September 2013

Hans-Jürgen Jäger Der Mitgründer, Kurator und prägende Persönlichkeit unserer gemeinnützigen Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. ist im Alter von 82 Jahren gestorben.

Er war Jurist, Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Bundesverdienstkreuzes, ein Liberaler durch und durch, ein Visionär und stets die letzte Instanz bei der Lösung von allen Fragen, die unsere Arbeit im Sinne des gemeinsamen Europas hervorbrachte. Seine geistige und ideelle Unterstützung, die er von Anfang an über mehr als ein Jahrzehnt der FEK e. V. ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat, prägte viele Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Sein politisches Wissen, Kraft des Geistes sowie Mut, mit dem er die gesellschaftlichen Veränderungen stets begleitet hat, bleiben als Wegweiser in unserer Erinnerung.

Der Mensch Hans-Jürgen Jaeger ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management



Tintenfass

Die Hülle ist gegangen, sein Geist lebt weiter8. April 2013

Die zwei Bilder, das Tintenfaß mit der Feder und der schöne alte Fotoapparat symbolisieren den beruflichen Lebensweg unseres liebenswerten langjährigen Kollegen, einem Freund, Erich Zwick, der als Taufpate der EUROjournal-Redaktion stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist und Mut zum Weitermachen bei der Überwindung der anfänglichen Durchhänger, die es gab, immer zugesprochen hat.

Balgenkamera Unser „Erichle“, ein geradeliniger Mensch mit Prinzipien, gottesfürchtig, stets ein Gentleman mit viel fast englischem Humor und dem Herzen am rechten Fleck hat sich leise, wie es seine Art war, von dem irdischen Dasein einige Wochen vor seinem 73. Geburtstag verabschiedet.

Lieber Erich,
mit diesem unerwarteten Ortswechsel hast Du mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn wie ich vor ein paar Tagen mit Dir gesprochen habe, war Deine Frage, wann endlich die erste Ausgabe, an der Du trotz mancher Wehwehchen, die Du stets in den Wind geschlagen hast, mit viel Elan mitgearbeitet hast, in Printform herauskommt? Die ist zwar schon so weit, aber wie kann ich Dir diese in den Journalisten-Himmel zustellen lassen? Ich hoffe nur, daß auch die himmlische Medienwelt auf dem neuesten Stand der digitalen Technik ist und über etwas verfügt, was zwitschert oder ähnlich, und Dir die Ausgabe vielleicht vorgesungen wird. Heute ist doch fast alles möglich, wie Du immer gesagt hast, was einem fast unlösbar erschienen ist. Also freue Dich, die Ausgabe kommt.

In ewiger Erinnerung an viele schöne gemeinsame Stunden sage ich Adieu – Dein Peter



Liebe Freunde und Unterstützer unserer FEK e.V. und des EUROjournal pro management25. Februar 2013

Wolfgang Reineke Zeit unseres Lebens sind wir Menschen unterwegs. Und es gibt Momente, in denen wir auf persönliche Weise auf Lebens­wege und das Wirken von Weggefährten und wahren Freunden zurückblicken müssen und dabei die Gewißheit erfahren dürfen, daß wir trotz Verlustes eines großartigen Menschen, der uns allen und vor allem mir stets etwas in dieser heutigen nicht immer erbaulichen Zeit vorgelebt hat – Gelassenheit auf den schwierigen Strecken des Lebens zu üben.

Mit seiner sprichwörtlichen Gelassenheit ist unser langjähriger Freund und Brückenbauer der zwischenmenschlichen Beziehungen auf allen Ebenen, ein Europäer aus überzeugung, ein Christ,
Herr Wolfgang Reineke, auf einen Weg von uns gegangen, den keiner geht, ohne der Begleitung unseres Herrn.

Verneigen wir uns und halten im Geiste still!!!
Wir werden in seinem Sinne die Arbeit, die wir uns zusammen vorgenommen haben, fortführen.
Ich danke Ihnen/Euch allen für die Anteilnahme.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V. und
Chefredakteur des EUROjournal pro management




Der Platz an seinem Schreibtisch ist seit 2. August verwaist3. August 2011

Rudolf Dumont du Voitel Die journalistischen Werkzeuge des Mitbegründers und Kurators unserer Herausgeberin, der gemeinnützigen Förder­ge­sell­schaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V., und langjährigen Kollegiumsmitgliedes Rudolf Dumont du Voitel (95), einem liebenswerten Menschen, für den die Vision vom vereinten Europa keine politische Floskel war, sondern eine Angele­gen­heit des Herzens und des Verstandes, ruhen nun in unserem Devotionalien-Archiv, das uns alle in Erinnerungen an ihn schwelgen läßt. Mit einem enormen Elan, Ausdauer und unnachahmlicher Überzeugungskraft erreichte er als Autor vieler Beiträge in seinem/unserem EUROjournal pro management stets alle gesellschaftlichen Schichten unserer Leserinnen und Leser, die er immer zum Nachdenken über die Errungenschaften des Friedens im gemeinsamen Europa bewogen hat.

Unser Dumont, den wir mit entsprechend großem Respekt so nennen durften, war nicht nur für mich, sondern für alle unsere ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder eine unerschöpfliche Wissensquelle, aus der wir jederzeit auf Fra­gen, die sich mit dem Umbruch auf unserem Kontinent, Wahrung der Menschenrechte, der Demokratie, dem Preis der Gleich­heit oder der Geopolitik von heute bezogen, stets eine umfassende Antwort mit entsprechenden Kommentaren bekommen haben. In einem seiner Bücher, das unter dem Titel „90 Jahre Herzklopfen“ (DDV-Verlag Heidelberg – gebundene Ausgabe mit 150 Seiten, ISBN 978-3-930 174-18-8, EUR 25,70) erschienen ist, werden biographische Notizen aus den Jahren 1916 – 2006 präsentiert, die eine wichtige Zeit der politischen, gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Entwicklungen in der werdenden europäischen Gemeinschaft aufzeigen.

Rudolf Dumont du Voitel wird zu recht als „Europäer der ersten Stunde“ bezeichnet, denn er war eine bedeutende Persönlichkeit der europäischen Politik in der wichtigen Phase des europäischen Integrationsprozesses. Sein Wirken an der maßgebenden Stelle innerhalb der Brüsseler Politik als Informations- und Medienbeauftragter der EG-Kommission 1961 – 1973 prägte die späteren politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im „Hause Europa“. Und Europapolitik, der Journalismus sowie die Zeit mit Hallstein waren bis zu seinem letzten Atemzug die prägenden Kräfte seines Lebens, indem er uns in den vielen gemeinsamen Jahren durch seine bewundernswerte Vitalität bewiesen hat, daß das Alter keine Beschränkung ist.

Noch einige Stunden vor seinem Weg in die Ewigkeit waren seine Gedanken, pflichtbewußt wie er war, bei der inhaltlichen Ausgestaltung seines/unseres gesamteuropäischen Magazins. Auf seinem Schreibtisch blieb ein angefangener Beitrag zu dieser Ausgabe, in dem er sich mit dem „Schleudertrauma des Europabürgers“, der nur mit flachbrüstigen Talkshows im Fernsehen gefüttert, anstatt mit einer zielgerichteten, verantwortungsvollen und vor allem von den Machtausübenden EU-Akteuren klaren sowie ungelogenen Europapolitik konfrontiert wird.

Im Namen aller Mitstreiter, Kolleginnen und Kollegen sage ich auch posthum ein großes Dankeschön und verneige mich vor unserem lieben Rudolf Dumont du Voitel, der uns/mir in steter Erinnerung bleibt. Wir vermissen ihn, denn er spiegelte in die Welt den „Stein der Weisen“.

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums




REQUIESCAT IN PACE – Sursum corda!6. Juli 2011

S.k.k.H. Otto von Habsburg Mit S.k.k.H. Dr. Otto von Habsburg ist einer der Gründerväter und Visionäre der Europäischen Idee von uns gegangen. Sein Leben war geprägt durch Pflichterfüllung, Bescheidenheit, absoluter Verläßlichkeit und stets einem Denken in großen und weiten Kategorien. Er war so etwas wie ein realistischer Visionär, wenn er zum Beispiel sagte: „Utopien vergehen, Visionen sind vorweggenommene Realität“.

Auch die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V. und das von ihr herausgegebene multilinguistische gesamteuropäische Medium EUROjournal pro management erleidet durch seinen Tod einen großen Verlust. Er war nicht nur ein Förderer und Träger der von ihr ausgelobten Auszeichnung, der Europamedaille Karl IV., sondern hat die Arbeit dieser gemeinnützigen europäischen Vereinigung stets unterstützt und auch in seinen Veröffentlichungen sehr wohlwollend erwähnt.

Wir alle sind aufgerufen, in seinem Geiste das große Aufbauwerk Europas fortzuführen. Zur derzeitigen Euro-Krise hätte er gesagt: „Das ist zwar nicht schön, ja sogar schlimm, aber es ist auf gar keinen Fall eine schlimme Tragödie, Europa muß da durch“. Wir alle, die ihn persönlich gekannt haben, werden noch lange Zeit seine tiefe Stimme im Ohr behalten und werden uns immer wieder fragen, was hätte er zu dem einen oder anderen Problem gesagt, wie hätte er die großen Herausforderungen bewältigt.

Der Mensch Otto von Habsburg ist gestorben, wir verneigen uns! Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Seine Ideen und sein Geist werden uns auch zukünftig im Sinne des Wahlspruch seines Ahns Joseph II. „virtute et exemplo“ begleiten und beflügeln.

Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats, Ehrenmitglied des Europäischen Parlamentes, FEK-Gründungsfachbeirat

Senator h.c. Peter Verbata M.A. rer. pol., geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der FEK e.V.
im Namen des FEK-Vorstandes, Kuratoriums und Kollegiums




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